Kastration, Rüde oder Hündin? Möglichkeiten?
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Hallo liebe Foris,
Ich lebe mit meinem Freund und meinem Hund in einer schönen Wohnung mit Garten.
Mein Rüde heisst Shezza, ist 3 1/2 Jahre alt und ein Spätzünder. Was bedeutet, dass er sich erst jetzt in seiner allem Anschein nach wohl grössten Flegelphase befindet. Gibt Tage da könnte ich ihn echt auf den Mond schiessen. Aber gut.Da er ein recht unsicherer Hund ist und vor fremden Menschen und Hunden angst hat bzw. extrem unsicher ist, haben wir, nach langer Überlegung, uns dazu entschieden einen Zweithund anzuschaffen.
Dabei haben wir darauf geachtet, dass es eine Hündin sein muss mit einem ruhigen, sicheren Auftreten. Ein Labrador ist da wohl absolut perfekt. Mitte September zieht sie bei uns ein, bis dahin haben wir die Möglichkeit sie immer wieder zu besuchen und somit schon mit unserem Hund bekannt zu machen.Da es allerdingd eine Hündin ist und unser Grosser unkastriert ist kommt nun natürlich die Frage der Kastration auf.
Eigentlich wollte ich Shezza nicht kastrieren lassen, wenn er nicht sichtlich unter dem Geruch läufiger Hündinnen leidet. Was er bis anhin nicht tut.
Wir wollen aber auch auf gar keinen Fall Welpen, also vielleicht die Hündin kastrieren? Da wäre dann auch für eine Scheinschwangerschaft und Gebärmutterkrebs vorgesorgt.
Wiederum ist der Eingriff bei Rüden um einiges einfacher und nicht invasiv.
Es gibt aber auch die Spritze gegen Läufigkeit. Kennt wer von euch die und kann mir was dazu sagen?
Wir haben zum Glück noch ne menge Zeit um uns darüber schlau zu machen, trotzdem oder gerade darum bin ich froh um jede Rückmeldung.
Lg Manu
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Ihr könnt euren Rüden auch sterilisieren lassen. Dann müsst ihr zwar während der Läufigkeit immer noch trennen, aber ihr habt sie Sicherheit, dass bei einem Fehler nichts passiert. :)
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Hey schonmal ein herzliches Dankeschön für deine Antwort! :)
Ja das mit dem Trennen ist so eine Sache... wir haben eine 3 1/2 Zimmerwohnung und die ist für solch ein Vorhaben schlecht geeignet... Ausserdem wollen wir die zwei ja immer zusammen lassen, dass also nie einer allein sein muss. Keine Ahnung. Aber danke für den Tip^^
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Wenn ihr nicht trennen könnt/wollt, würde ich halt einen zweiten Rüden dazu nehmen.

Gerade wenn euer Rüde eher unsicher ist, würde ihm ein souveräner erwachsener Rüde gut tun?
Welche Rasse ist euer bestehender Rüde?
Ich kenne einige Haushalte in denen problemlos mehrere intakte Rüden friedlich zusammenleben.
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Willkommen im Forum
Ich muss mal kurz was fragen
Ihr habt einen unsicheren Border-Collie-Mix und holt Euch eine 12 Wochen alte Labbi-Hündin dazu?
Wie soll ihm ein Welpe/Junghund Sicherheit geben?

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Hallo und danke.

Na klar gibt ihm die kleine jetzt noch keine Sicherheit
Aber userem Grossen fällt es leichter vertauen mit Hunden im Welpenalter aufzubauen als schon mit was älteren Hunden. 90% seiner Freunde hat er als Welpen kennen und lieben gelernt. Da gabs auch später nie Probleme.
Deshalb der Entscheid für einen Welpen
Unsere Hunde sind ja auch Hobby nicht nur Begleiter, also wird eh viel Zeit investiert und alles, auch die Erziehung und Problembehandlung wird über die Jahre erlernt, korrigiert und gefestigt. Da hat also auch die kleine Maus Zeit erstmal gross zu werden.

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Hey schonmal ein herzliches Dankeschön für deine Antwort! :)
Ja das mit dem Trennen ist so eine Sache... wir haben eine 3 1/2 Zimmerwohnung und die ist für solch ein Vorhaben schlecht geeignet... Ausserdem wollen wir die zwei ja immer zusammen lassen, dass also nie einer allein sein muss. Keine Ahnung. Aber danke für den Tip^^
Dann würde ich auch keine Hündin nehmen. Rüde kastrieren muss nicht heißen, dass er nicht besteigt (was stress für die Hündin ist) und wenn ihr die Hündin kastrieren lasst, müsst ihr einige Läufigkeiten abwarten und so ein Eingriff ist nicht ohne.
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Was bedeutet, dass er sich erst jetzt in seiner allem Anschein nach wohl grössten Flegelphase befindet. Gibt Tage da könnte ich ihn echt auf den Mond schiessen. Aber gut.
Da er ein recht unsicherer Hund ist und vor fremden Menschen und Hunden angst hat bzw. extrem unsicher ist, haben wir, nach langer Überlegung, uns dazu entschieden einen Zweithund anzuschaffen.
Dabei haben wir darauf geachtet, dass es eine Hündin sein muss mit einem ruhigen, sicheren Auftreten.Nun ja, ihr nehmt einen Welpen in der Prägephase zu ihm, wo er so richtig "gut" drauf ist, wie Du schreibst

Und bei einem so jungen Hund kann man nicht wissen, ob sie ruhig und sicher auftreten wird.
Und was passiert, wenn sie sich die Unsicherheit bei ihm abschaut und ihr dann zwei unsichere Hunde habt?
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Ja er ist toll drauf im Moment... einmal der tollste Hund auf Erden und am nächsten Tag hat er keine Ahnung was Platz heisst. Aber was mach ich denn in dieser Zeit anders als bei einem Welpen mit dem du alles wieder übst und festigst? Läuft doch schlussendlich aufs selbe hinaus, nur ist bei meinem Grossen dann bald vorbei und es sitzt.

Nein, aber selbst bei so jungen Hunden erkennst du die Selbssicheren im Wurf. Ausserdem bleibt sie bis zur 12. Woche dort um so viel wie möglich von ihren Eltern mitzubekommen, die beide wirklich grossartig sind.
Ausserdem werden sie schon gut sozialisiert, wachsen auf einem Hof mit anderen Tieren und Kindern auf.Welpenschule gibt es dann ja auch und es wird stark auf die Sozialisierung geachtet.
Bei Shezza hast du es schon mit 6 Wochen gesehen, dass er eher ängstlich ist, mot 8 wars noch schlimmer und mit etwas mehr als 11 Wochen viel es eh auf... aber ich war blind damals... wollte diesen Hund. Und ich hab es ja auch nie bereut. Er hat einen super will-to-please und 90% was ihm Angst gemacht hat (und das war verdammt viel) ist heute absolut kein Problem mehr. Selbst an fremden Hunden können wir meistens ohne Probleme vobeigehen.
So schlecht wird er auf die Kleine also nicht abfärben

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Wenn ein Hund so unsicher ist - gerade ein Rüde - sollte man ihm keinesfalls die Hormone nehmen. Und Unsicherheit, Fehlverhalten und Co - das wird sich abgeguckt - und zwar egal wie cool der Welpe ist, der dazu kommt.
Ich würde dringend davon abraten, einen Hund dazu zu nehmen, der 1. ein Welpe in der Prägephase ist und 2. das Geschlecht hat, dass ihr einen der beiden kastrieren müsst. (Sterilisieren fänd ich auch keine Option - da wird es ohne trennen vermutlich trotzdem zu Deckakten kommen).
Ich würde ehrlich gesagt erst warten, bis Nummer 1 gut erzogen ist. Alles andere wird zu 99% doppelt so viel Mühe machen und kein besseres Ergebnis bringen. Und beruhigen, kann ein Baby einen Halbstarken nun auch wirklich gar nicht. Also diese Intention ist leider am Hund vorbei gedacht.
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