Unser Zwergpudel will beißen, wenn man etwas aus der Körbchenritze holen möchte - Was tun?
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ich kann halt nur von mir sprechen, und seit ich (wir) unsere Hunde begonnen haben, nach dieser Methode zu erziehen, haben wir freundliche, auf uns bezogene, vertrauensvolle Kameraden, mit denen es eine Freude ist, zusammen zu leben.
Mir ist vieles logischer und klarer geworden, was ich vorher an meinem (damaligen) Hund nicht verstanden hab.Aber ich schweife schon wieder ab

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Als ich am 27.2. (vor 10 Tagen) das...
***Ich sollte dazu auch erwähnen, dass er das auch macht, wenn sein Erbrochenes im Hundekorb ist und man es lediglich beseitigen möchte.***
...im ersten Beitrag gelesen habe musste ich sofort an *ButterKotze* denken und lachen
bitte sehr...Die Krawallmaus® Tagebücher: Dem Dude seine Butterkotze.
...Hundi lässt sich tatsächlich abrufen obwohl ES "kostbare" Butter ist.
"Normale" Kotze im HundeKorb - Hund abrufen und mit ihm den Raum verlassen und Tür zu! Alleine wieder rein und Korb ab in die Badewanne - Feierabend!
(ich weiß ja nicht ob der ZwergPudel abrufbar ist
wenn nicht dann bitte sofort trainieren) -
haben wir freundliche, auf uns bezogene, vertrauensvolle Kameraden, mit denen es eine Freude ist, zusammen zu leben.
Das sagen irgendwie alle über ihre Hunde. Wär ja auch blöd wenn nicht, oder?
Interessanterweise sagen das auch die Leute wo sogar ich mit meinen sehr langmütigen Tut Nixen nen Bogen drum mache.Ein Bekannter der Familie sagt das auch von seinem Hund. Ich sehe die Interaktion, das ausweichen, das Ducken, etc des Hundes. Er sieht das nicht und ist der festen Überzeugung das er und sein Hund ein Traumpaar sind.
Der Hund sieht das nicht ganz so, aber hey, der hat ja auch gelernt das es mächtig auf die Backen gibt wenn er es wagt mal zu murren.
Weil Alphatier und so, lässt sich nicht anknurren.Ich frag mich bloß immer wie der Hund sonst sagen soll das ers grad nicht so pralle findet was passiert.
Soll er Ausdruckstanz machen? Morsezeichen mit der Pfote? Wie bitte soll der sich sonst verständlich machen?Ist ja eigentlich wie mit Kindern. Heute weiß man auch das "Lass dich von Oma küssen, egal ob du willst oder nicht!" nicht gut ist.
Vielleicht kommts auch mal in den Köpfen an das es für Hunde auch nicht gut ist permanent die Fresse halten zu müssen. -
Nicht lustig, wenn es sich um große, selbstbewusste Rüden von 40-50kg Lebendgewicht handelt.
Genau.
Mit Schäfern kann man leider vieles machen, die bedanken sich in der Regel für den Tritt in den Arsch und die Prügel die sie einstecken müssen.
Mit Molossoiden sowieso. Die ertragen unendlich viel Leid.
Und wenn man Pech hat und ein etwas anderes Exemplar erwischt, wird's dann halt entsorgt, das unberechenbare
böse Tier.
Natürlich muss man was machen.
Natürlich geht's nicht dass man sich nimmer frei bewegen kann (wie meine Tante mit ihren süssen Wuschelhund
sie lernte dann halt durchs Fenster rein- und rauszuschleichen). Aber mit Gewalt kommt's einfach nicht gut.
Deckeln ist so derart anstrengend - weil man permanent deckeln muss.
Kurz und knackig kann tausend Dinge heissen, das geht vom HEY bis zu einer Tracht Prügel mit Knochenbrüchen.
Das klingt immer so gut wenn jemand sagt "kurz und knackig" aber was wirklich passiert dabei, ist ein Geheimnis
Wenn man dann noch nicht wirklich weiss was man tut - Du Diana M. wirst da nicht dazugehören aber Du bist nun man nicht der Massstab - dann artet es sehr schnell in Terror aus.
Weil Mensch Schiss hat. Und draufhält. Und draufhält.Es ist ganz oft nicht nur Unwissen was die Leute so brutal und strunzdumm mit ihren Tieren umgehen lässt, ganz oft ist es Angst.
Angst und die Weigerung, sich zu bilden um einen andern Weg zu finden.Autorität ist nicht = Gewalt.
Respekt ist nicht = Angst.
Gehorsam ist nicht = Unterdrückung.
Terror funktioniert bewiesenermassen nur solange, bis ein anderer Terror noch schlimmer ist.Es ist schön zu beobachten dass Leute tatsächlich genau so mit ihren Mitmenschen umgehen
Will man das genauer betrachten, geht man einfach in eine Firma mit hoher Fluktuation. Das wird dann nach dem Peterliprinzip einfach umgekehrt von Oben nach Unten gedrescht.Meine aktuellen Hunde knurren mich auch nicht an
Aber ich bin froh wenn sie es tun weil sie einfach noch Mühe haben, beim verfassen von Briefen.
Solches Verhalten hat man ja in der Regel bei Neuwuffels oder selbst verschuldet über lange Zeit hinweg.Ich bin happy über jede Kommunikation.
Es fasziniert mich, wenn eine andere Spezies sich mit mir auseinandersetzt, das macht mich glücklich, gibt mir innere Zufriedenheit und lässt mich demütig sein. So unwichtig wie ich bin auf diesem Planeten.Wenn mich also mein Hund anknurrt wenn ich an sein Körbchen will, arbeite ich daran. Geduldig, überlegt, konsequent.
Das dauert dann vielleicht drei Tage, vielleicht auch fünf, ist völlig egal. Es ist ja nicht so dass man eine Handgranate rausfriemeln muss.
Zeit ist vorhanden, also kann man von Hauruckmethoden getrost Abstand nehmen.Dazu noch ein kleiner Lesetipp
Es gab mal ein User namens "Schnauzermädel" (korrekt?) Sie hat immer toll erzählt und erklärt.
Sie hatte einen Riesenschnauzer der ...nicht ganz ohne war.
Und Buddy Joy natürlich, mit den kreativen Schäfern ab und an
DAS sind lesenswerte Posts. Man kann viel daraus lernen
weil sie im echten Leben stattfinden, mit echten Problemhunden. Und sie
sind sich nicht zu fein, ihre Lösungswege zu beschreiben. -
Meine Hündin hat mich vor einiger Zeit auch angeknurrt als sie neben mir im Bett lag und ich sie nachts berührte. Da ist mir zugegebenermaßen auch der Hintern auf Grundeis gegangen. Sie wiegt schließlich auch über 40 kg. Ich habe dann gedacht sie hätte schlecht geträumt. Das gleiche passierte dann noch mal auf dem Sofa.
Ich muss sagen, ich wusste im ersten Moment nicht was ich machen sollte und habe sie runter geschmissen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee dass das vielleicht gesundheitliche Gründe haben kann, des Rätsels Lösung war eine kaputte Hüfte und eine ausgeprägte Spondylose. Mein Hund darf weiterhin aufs Sofa und ins Bett, ich achte aber darauf sie nicht hinten zu berühren.Mein Rüde hat wahnsinnige Angst vor Männern, weil die wohl in seiner Welpenzeit Zigaretten auf ihm ausgedrückt haben. Er knurrt und bellt Männer grundsätzlich an wenn er nicht die Möglichkeit hat sie zu ignorieren und weiträumig zu umlaufen.
Klar hätte man ihn einfach Deckeln und bestrafen können dafür, ich finde allerdings der bessere Weg ist ihm wieder Vertrauen in Männer zu geben, das klappt sehr gut. Inzwischen dürfen Männer bei uns rein ohne dass er sich ein pinkelt. Ich finde es ganz grauenhaft wenn ich hier lese das Sachen bei Junghunden geklärt werden müssen. Klingt mir immer nach Hauruckverfahren und Ärger. Manchmal ist der längere Weg der Bessere. -
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Mein Mann hält ihn und ich kämme oder rupfe schnell die losen Haare aus, solange er es aushält.Danach kann ich erst mal in Deckung gehen, dann ist er nämlich nicht gut auf mich zu sprechen.
Dieser Hund ist irgendwie nicht ganz normal, der lernt nämlich nicht. Der war schon so, als wir ihn mit 18 Monaten bekommen haben. Das ist acht Jahre her.
Wir haben auch gedacht, wir könnten ihn noch formen, aber das war ein Fehlschluss. Wir haben uns arrangiert und leben damit, dass sein Verhalten im Laufe der Jahre immer schwieriger geworden ist.
Da unsere anderen Hunde aber völlig normal sind, denke ich nicht, dass wir alles falsch machen. Die sind allerdings seit Welpe bei uns.Das finde ich ja echt witzig. DU erklärst hier wie man mit seinem Hund umzugehen hat wenn er knurrt um etwas zu verteidigen, denn man muss deiner Meinung nach dem Hund klar machen, dass das so nicht geht und dann erzählst du uns wie ihr mit eurem eigenen Hund umgehen müsst, damit man sowas Läppisches wie Kämmen machen kann.
Ich denke, wenn du anders mit dem Hund umgegangen wärst, wäre Kämmen überhaupt kein Problem mehr, aber es ist ja immer sehr einfach bei Problemen dem Hund zu unterstellen, dass er nicht ganz normal ist - denn den Besitzer trifft ja nie die Schuld.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
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ich kann halt nur von mir sprechen, und seit ich (wir) unsere Hunde begonnen haben, nach dieser Methode zu erziehen, haben wir freundliche, auf uns bezogene, vertrauensvolle Kameraden, mit denen es eine Freude ist, zusammen zu leben.
Mir ist vieles logischer und klarer geworden, was ich vorher an meinem (damaligen) Hund nicht verstanden hab.Aber ich schweife schon wieder ab

Das erinnert mich ein bisschen an das Buch von Jan Fennell "Mit Hunden sprechen".
Darin beschreibt sie, dass das Zusammenleben mit den Hunden plötzlich so viel angenehmer und einfacher war, als sie angefangen hat mit ihnen nach Monty Roberts Art "zu arbeiten".
Auf mich hat es eher so gewirkt, als hätten ihre Hunde vorher keine Regeln gekannt und haben halt gemacht, was sie wollten, weil Mensch dem keinen Einhalt geboten hat.Ich bin niemand, der für seine Hunde zig unnötige Regeln aufstellt, einfach nur um meine Macht zu demonstrieren (ich unterstelle das hier niemandem, aber das gibt es halt - erst nach dem Menschen durch die Tür gehen, ewig vor dem Napf warten bis Mensch ihn freigibt, darf nicht aufs Sofa weil der Hund sich sonst gleichberechtigt fühlen könnte, etc.), aber die paar Regeln die es gibt, werden eben auch konsequent durchgezogen. Da brauche ich keinen Namen oder sonst was dafür. Das nennt sich einfach Alltagserziehung

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Ehm, ich habe diesen Hund als Beispiel gebracht, was passieren kann, wenn man beim Junghund den Moment verpasst, ihm klarzumachen, was geht und was nicht.
Wir haben ihn mit 18 Monaten übernommen.
Da war ihm schon klar, dass ER sich gegen den Menschen durchsetzen kann.
WIR haben gedacht, dass er sich hier eingewöhnt und im täglichen Ablauf mit der Zeit ein normaler Hund wird.
Aber der Hund hatte schon gelernt, dass er nicht muss, wenn er nicht will.
Der drohte massiv und bei jedem Nachgeben des Menschen hat sich das Ganze verfestigt.
So, wenn man jetzt einen Junghund hat, der gerade mal ausprobiert, wie weit man gegenüber seinem Menschen gehen kann - sei es, was das Körbchen betrifft, Fellpflege, Futter oder simples Gehorchen z. B. beim Ablegen - dann kann man genau in diesem Moment eine Grundlage fürs ganze Leben legen.
Je nach Hundecharakter muss da vielleicht gar nicht viel gemacht werden, weil der Hund dem Menschen ggü. grundsätzlich positiv eingestellt ist und gar nicht auf die Idee kommt, zu beißen.
Aber wenn der Hund in dem Moment merkt, dass er seinen Willen durchsetzen kann, dann hat auch er was fürs Leben gelernt.Nicht umsonst werden des öfteren junge Rüden abgegeben, bei denen in der Anzeige steht, dass sie "zu Menschen mit Hundeerfahrung sollten", dass sie "noch etwas Erziehung brauchen", dass sie "mit Konsequenz behandelt werden sollten".
In der Regel sind das genau die Hunde, die ich meine.
Die sind Ihren Leuten über den Kopf gewachsen und werden abgegeben. -
Ich finde man muss auch unterscheiden warum der Hund knurrt. Lilly hätte uns nie angeknurrt, das war einfach nicht ihre Art. Jules knurrt durchaus auch uns an und das darf sie je nach Situation auch.
Sie darf knurren um ihr Futter gegen andere Hunde zu verteidigen, wenn sie Schmerzen hat, aber auch wenn mein Sohn wieder mal zu wild spielt um ihn zu warnen, dass es ihr zu bunt wird. Ja sie dürfte auch das Grundstück verteidigen und fremde anknurren, wenn ich nicht dabei bin. Da bellt sie allerdings nur.
Was ich allerdings nicht dulde, wenn sie sich Rechte rausnimmt, die ihr nicht zustehen. Und da reagiere ich sofort. Z.B. sie liegt im Bett und knurrt, wenn wir auch reinwollen, oder uns umdrehen. Dann fliegt sie, da diskutiere ich nicht und trainiere das auch nicht.
So sind wir bisher gut gefahren. Sie vertraut uns und weiß genau in welchem Rahmen sie sich bewegen kann.
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Nicht umsonst werden des öfteren junge Rüden abgegeben, bei denen in der Anzeige steht, dass sie "zu Menschen mit Hundeerfahrung sollten", dass sie "noch etwas Erziehung brauchen", dass sie "mit Konsequenz behandelt werden sollten".
In der Regel sind das genau die Hunde, die ich meine.
Die sind Ihren Leuten über den Kopf gewachsen und werden abgegeben.Du schiesst doch gerade wieder ein Eigentor.
Dann seid ihr nicht die richtigen Halter für Euren Hund.
Du siehst keinen Unterschied in konsequenter Erziehung und Distanzlosigkeit dem Tier gegenüber.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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