Unser Zwergpudel will beißen, wenn man etwas aus der Körbchenritze holen möchte - Was tun?

  • Vielleicht hättet ihr es auch mal mit Wohlfühldistanz, Schönfüttern, Verständnis versuchen sollen.

    zB.

    Ruhe wär noch ein Punkt. Dem Tier nichts abverlangen, was es nicht leisten kann.
    Seinen Hintergrund berücksichtigen.

  • Ich rufe mal @Aoleon
    Sie hat einen äusserst kreativen Kotzer vielleicht hat sie einen Tipp.

    :lol:
    Der TE ist zwar wohl nicht mehr da und der Thread ist abgedriftet, aber das hier hat mich zum Lachen gebracht! Mein kreativer Kotzer... Das ist doch mal was! :lol:

    Arren verteidigt aber garnix, also kann ich nicht groß helfen.
    Den schnapp ich immer nur und versuche ihn aufs PVC oder zumindest den Teppich zu stellen beim Kotzen.
    Alles besser als das Sofa, das Bett, meine Haare.... (Das hat sich offensichtlich sehr eindrucksvoll eingeprägt bei einigen hier. :D )

  • @Diana M. : Wie kommst du auf die Idee, dass man das mit dem Junghund klären muss und ansonsten ist Hopfen und Malz verloren?

    Wenn dem so wäre, dann wären doch die allermeisten TS-Hunde, die im Erwachsenenalter in ein tatsächliches Zuhause kommen, zutiefst gestört und absolut alle Hunde im Erwachsenenalter lernresistent. Glaubst du das ernsthaft???

    Bisher deutet alles, was du hier geschrieben hast eher auf deine / eure Lernresistenz hin. Das hat nichts mit old school zu tun. Und wenn man den eigenen Hund über acht lange Jahre hinweg nicht bürsten und am besten nicht angucken kann ohne danach in Deckung zu gehen - dann sollte man vielleicht anderen keine Tipps zum Umgang mit Hunden geben.

  • Und noch nachträglich: Wenn man ein Lebewesen quasi von hinten überfällt und fixiert, damit man es bürsten kann - dann ist es wirklich verständlich, dass es kein Vertrauen hat. Griff zur Bürste, bestimmter Blick, bestimmter Wochentag, bestimmte Annäherung, sogar der Satz "Wir müssten ihn mal wieder bürsten" - das lernen Hunde sehr wohl, mit dem übergriffigen Verhalten zu verknüpfen und vertrauen dann logischer Weise den Menschen nicht mehr.

  • Ich habe bei weitem nicht die größte Ahnung von Hunden, im Gegensatz zu anderen in diesem Forum. Daher bin ich gerade dabei mir viel anzueignen.

    Aber als ich vor 5 Jahren eine Straßenhündin aus Portugal bekam war sicher auch nicht alles rosig.
    Wir haben viel gearbeitet und ich habe ihr die Zeit gegeben, die sie gebraucht hat um mir zu Vertrauen. Ihr in den Futternapf zu fassen, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Heute ist das kein Problem, wie ich schon schrieb, ich kann ihr das Leckerli aus dem Mäulchen rausnehmen, wenn es drauf ankäme. Das war allerdings auch ein längerer Prozess.
    Ganz genauso, wie das hier angesprochene Bürsten. Sie hat getan, als würde ich ihr ein Beinchen abschneiden. Am Anfang haben wir fürs bürsten, durch die ganzen Pausen, locker eine Stunde gebraucht. Inzwischen kommt sie freiwillig und das ganze ist in 5 Minuten erledigt. Aber sicherlich nicht, weil ich sie gemaßregelt oder bedrängt habe, sondern weil ich ihr Zeit gegeben habe.
    Ja, sie ist nur ein kleiner 2 1/2 Kg Hund, aber deswegen wird sie nicht anders behandelt, wie der Rottweiler, den wir betreuen.

  • Endlich fällt es noch jemandem auf :hurra:
    Der TE hat wahrscheinlich schon vor längerem das Weite gesucht :lol:

    Und wir gehen uns hier im übertragenen Sinn an die Gurgel.... :headbash:

    Letzten Endes sind es halt verschiedene Sichtweisen und verschiedene Hunde, und vielleicht führt nicht nur ein Weg nach Rom. Kann doch jeder machen wie er will... er muss ja auch mit den Folgen zurecht kommen.

    Ein starkes Stück finde ich persönlich, wie hier nicht sachlich geblieben wird...
    Keiner kennt den anderen geschweige denn dessen Beziehung zum Hund, aber geurteilt wird wie ein Weltmeister.
    Ursprünglich ging es ja um einen vergötterten 2jährigen Zwergpudel, der knurrt, schnappt und Knabberzeug verteidigt und der Besitzer fragt "Was tun?"

    Es ging nicht um TS- Hunde, die traumatisiert hier in D aufgefangen werden, und auch nicht um die Frage "wie kommuniziert ein Hund".

    Nur mal so eingeworfen :D

  • sorry Zitat ist weg...

    Hier isses nochmal:

    Der TE ist zwar wohl nicht mehr da und der Thread ist abgedriftet, aber das hier hat mich zum Lachen gebracht! Mein kreativer Kotzer... Das ist doch mal was!

  • Letzten Endes sind es halt verschiedene Sichtweisen und verschiedene Hunde, und vielleicht führt nicht nur ein Weg nach Rom. Kann doch jeder machen wie er will... er muss ja auch mit den Folgen zurecht kommen.

    Yoah, aber gewisse Sachen sind halt Fakten und die werden auch dann nicht falsch wenn man sie nicht akzeptiert.
    Und Dinge wie Natural Dogmanship sind so natürlich wie Plastik, eben garnicht.
    Machen tut eh jeder was er will. Und sagen darf auch jeder was er will. Nur obs andere dann hören wollen ist was anderes.

    Am Ende lebt eh nur einer wirklich mit den Folgen: Der Hund.
    Und der ist meist viel zu nett um was anderes zu tun als sich zu arrangieren.

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