
Ein Welpe ist ein Welpe ist ein Welpe
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Gast16963 -
2. Mai 2017 um 12:43
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So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein.
Die TS hat eigentlich nur zusammengefasst was an Fragen in den Welpenthreads kommt und was gemeinhin geantwortet wird.
Steht alles so seit Jahren im Forum, jetzt sehr komprimiert.Dauerbrenner sind der beißende Welpe, der Welpe, der überall hin kackt, Unrat frisst, zerstört, ins Bett will, kratzt, nach drei Tagen immer noch nicht sauber ist, pupst, im Kreis dreht, heult, nicht alleine sein kann, den Urlaub ausbremst, die Topfpfanzen frisst, die Kids angreift....
LG, Friederike
- Vor einem Moment
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Hallo,
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@Ulixes: Du hast das wunderbar zusammengefasst. Wenn alles glatt läuft, braucht man kein DF...
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Warum eigentlich nicht zu viel mit dem Welpen reden? Ich rede mit meinen Hunden, egal welchen Alters, richtig viel. Ich weiß natürlich, dass sie mich nicht wortwörtlich verstehen. Aber sie kennen meine unterschiedlichen Stimmlagen und Tonfälle recht gut.
Wüsste nicht, was daran schlecht sein soll. Oder war auch das nur ironisch gemeint? -
Ironisch war das mit dem Reden nicht gemeint. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, je mehr ich meinen Hund/Welpen zubrabbel mit "jetzt machen wir dies" und "wo ist sie dann?" und "jetzt kommt der Papi heim" (das ist jetzt alles etwas überzogen und nicht überall Realität, es dient lediglich als Beispiel) oder wenn ich vor mich hinbrabbel bei der Arbeit z. B., dann merke ich, stellt mein Plüsch auf Durchzug. Sie kann nicht unterscheiden, wenn ich dann wirklich was von ihr will oder eben nur quatsche.
Als ich das reduziert hatte und im Alltag wirklich nicht viel mit ihr sprach, sondern die wichtigen Dinge mit ihr lernte (komm her, bleib, nein, sitz, aus etc.) hat das viel besser funktioniert.
So war das gemeint. Es soll jeder halten, wie er möchte. Ich habe die Erfahrung gemacht und wollte dies gerne weiter geben. Ich erinnere mich, dass @Dackelbenny auch schon mal sagte, dass sie nicht wirklich viel mit Sina redet. Mal sehen, ob sie was dazu sagen möchte
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Die Uhren laufen ab jetzt anders-der Welpe braucht Euch 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.
Äh.. nö!
Ein Welpe muß von Beginn an lernen, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist.
In entsprechend Welpensicherem Raum darf er sich auch gerne mal mit sich selbst beschäftigen.Ein weiterer Irrglaube ist-der Welpe kann ja bald alleine bleiben."Nein"...auch das kann er nicht und wenn vom Training mit dem Alleinebleiben die Rede ist so beginnt dieses Alleinebleiben für 1-2 MINUTEN nicht Stunden
Ich habe noch nie "Alleinbleib-Training" gemacht, sondern einfach meinen Alltag gelebt. Der sich zugegebenermaßen in einem weiten Bereich mit den Hunden abspielt, aber ich habe kein Problem damit, meinen 13 Wochen alten Zwerg auch mal alleine zu lassen (z.B. wenn ich eine kurze Runde reite oder mit ihrer Mutter ´ne Runde jogge)
Der Zwerg hat auch kein Problem damit, warum auch, die weiß ja, dass ich wieder kommeWas Welpen dann auch nicht können ist sich selbst zu Regulieren sprich zur Ruhe zu kommen.
Viele Welpen können es wirklich nicht, aber auch das ist häufig ein Menschengemachtes Problem, das oft dadurch entsteht, dass alles sich um "das Baby" dreht.
Also kleinschrittig,alles kleinschrittig.
Nö: Alltag leben!
Also - entspannt an die Sache ran gehen und nicht zu viel verlangen und nicht zu viel Programm in den ersten Wochen und Monaten. Lernt einfach, die Signale Eures Welpen zu deuten.
Dem stimme ich absolut zu!
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habt ihr alle nette Welpen. In weiten Teilen kann ich dem Post leider nur zustimmen. Lebe seit einem Monat wieder mit einem Welpen. Krönung war nun, dass man tagelang schon nachts durchgeschlafen konnte und kaum schneit es, hat es Minusgrade, muss man natürlich mitten in der Nacht raus und dann nicht schnell lösen, sondern ein richtiges, langes Geschäftchen. und man steht in Shorts und T-Shirt im Schneegestöber.. wunderbar!
Und ich empfinde einen Welpen auch als 24Stunden/7Tage die Woche Aufgabe, weil auch wenn der Welpe sich alleine beschäftigt oder mit den erwachsenen Hunden spielt. Man kann ihn einfach nicht alleine lassen, man hat ein Auge drauf. Alles andere wäre mir zu riskant, aber das muss jeder selbst wissen. Klar sind alle Welpen anders, aber der Post hat leider sehr viele wahre Aspekte - zumindest aus meiner Sicht und das ist nun mein vierter Welpe
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Ich erinnere mich, dass @Dackelbenny auch schon mal sagte, dass sie nicht wirklich viel mit Sina redet. Mal sehen, ob sie was dazu sagen möchte
Ja, ich rede nicht viel mit meinen Hunden, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie sich dann besser an mir orientieren.
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Wenn ich mich hier durchs Forum lese, finde ich den Text schon passend und habe ihn als gut gemeinte Information und "Warnung" für Erstwelpenhalter verstanden.
Da lese/höre ich von Welpenleuten ganz empört, dass ihr Welpe "beißt" (blabla, gefühlt jeder zweite Thread im Welpen-Unterforum ist "hilfe, mein Welpe beißt"), dass er Sachen zerstöre und "nicht auf ein lautes *Nein*" reagiere.
Übernächtigte Welpeneltern, deren 10 Wochen alter Hund "immer noch nicht" stubenrein ist, und man diesen nun in einen Käfig einsperren würde, weil er so "stur" sei.
Außerdem ärgere man sich, weil der Welpe ausgerechnet und zielstrebig (und bestimmt absichtlich) die besten Schuhe zerbissen hat.Und Malheure würden immer noch passieren, während man sich die Schuhe anzieht oder den Schlüssel sucht.
Der Text deckt vieles ab, was passieren kann, und ich kann mir vorstellen, dass er der Beruhigung dient.
Wenn es besser kommt: primaVielleicht beugt er dem im DF erfundenen "Welpenblues" (Gänsehaut ^^ ich hasse das Wort und das "Symptom" dahinter) ja sogar vor, weil die Menschen nicht so schnell ins Zweifeln kommen, dass sie sich einen Weltuntergang auf 4 Pfoten ins Haus geholt haben.
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Muss @Brizo da voll zustimmen. Wenn das (auch überspitzt) die Einstellung ist, die entsteht, nur weil ein Hund einzieht, dann wundert einen gar nichts mehr, warum der Anfang der Hundehaltung für viele so schrecklich ist.
Also als Abschreckung taugt der Text durchaus, der Realität entspricht er aber für mich nicht. Hätte ich auch gar keine Zeit für son Unsinn... -
Das Welpenkind wird Euch evtl.an Eure physische und psychische Belastungsgrenze (und manchmal sogar darüber hinaus) bringen
Hier krieg ich schon nen Platzen
Wenn ein 8-16 Wochen alter Welpe einen erwachsenen Menschen physisch und psychisch völlig fertigmachen kann, läuft da gewaltig was falsch. Das liegt aber ganz sicher nicht an einem kleinen Hundekind, wenn ein gestandener Mensch völlig fertig von einem Welpen ist.
.Ein Welpe macht Dreck-überall.
Das kann man vermeiden, indem man ein bisschen umräumt, nix mehr liegen lässt, den teuren Perser vielleicht mal für ein halbes Jahr wegpackt und den Rest mit einem Auge drauf und auch ein bisschen Humor sieht. Überall macht ein Welpe bestimmt keinen Dreck, wenn er nicht überall hin darf.
Die Uhren laufen ab jetzt anders-der Welpe braucht Euch 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.
Nein, eben nicht. Das ist kein Menschenbaby, das ist ein Hund. Der kann ruhig lernen, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Und leider leider muss auch der schon früh lernen, dass es Zeiten gibt, wo man sich langweilen muss, wo es nicht um seine Bedürfnisse geht. Ich als Halter bin doch nicht dafür zuständig, dass der Hund jede Sekunde seine Bedürfnisse gestillt kriegt.
Die schönen,teuren Klamotten könnt Ihr nun ganz nach hinten in den Schrank packen und Euch schonmal in die Putzklamotten schmeissen
Komisch, das ist nun mein dritter Welpe und ich hatte immer ganz normale Kleidung an... Was soll der Welpe denn an meiner Kleidung machen, wenn ich sie an habe?
Den Vorrat an Wisch-und Wegtücher sowie Puztzlappen habt ihr hoffentlich schon aufgestockt.
Natürlich, Stubenreinheit ist ein Thema. und auch da ist es richtig, dass er das nicht innerhalb einer Woche perfekt kann. Und trotzdem kann man mit einem Auge drauf so manches Malheur nicht nur verhindern, irgendwie stellt man sich doch auch drauf ein, dass zu Beginn öfter was daneben geht, oder nicht?
Wohl dem der einen eigenen eingezäunten Garten hat-ansonsten sollte Leine und Halsband noch bei den Schuhen geparkt werden auch die Zeiten von "wo hab ich denn den Wohnungsschlüssel ?" sind rum.
Zum Glück hab ich meinen Hund in der Wohnung im zweiten Stock stubenrein bekommen... Und zum Glück weiß ich dank des Hundes immer, wo die Schlüssel sind. Wie praktisch
Euer Tempo wird sich sehr schnell steigern,mit jedem "Schiss" oder Pipi das in die Wohnung geht.
Die Tages oder Nachtzeit sind dabei dem Welpen egal -das Wetter übrigens auch.Ja, so ist das bei Hunden. Man muss raus. Wer nun immer hektischer und panischer wird, weil Hund schon mehrmals reingepieselt hat, hilft dem Welpen auch nicht. Also bitte nicht wie der Berserker auf den kleinen hockenden Welpen stürzen, hochreißen und rausrennen...
Die Grundbedürfnisse des Welpen-Nähe,Futter,Schlaf und Ansprache sind an erster Stelle zu befriedigen.
Nein, sind sie nicht. Ein Welpe ist ein Welpe ist ein Welpe. Ein Welpe braucht weder 24/7 Aufmerksamkeit noch dreht sich die Welt um ihn. Er muss in den Alltag integriert werden, statt dass man sein eigenes Leben auf den Kopf stellt und sich hinterher wundert, wieso der Hund nach 3 Wochen Urlaub plötzlich gar nicht mehr zurecht kommt.
Bald beginnt das Welpenkind sich mit sich und seiner Umgebung auseinanderzusetzen...so manche Auseinandersetzung endet mit einer Niederlage für den Hausschuh,den Teppich,die Zimmerpflanze oder das Lieblingsdessous.
Wie schon oben steht: Ist es nicht schön, dass ein Welpe zur Sauberkeit erzieht? Die Schuhe gehören an die Füße oder in den Schrank, der teure Teppich wird vielleicht doch lieber für ein paar Wochen verräumt (vielleicht wollte ich doch eh schon lange einen neuen haben...), die Kleidung gehört auch nicht auf den Boden geschmissen und die Pflanzen gehören auf die Fensterbank und nicht auf dem Boden.
Da viele Neu-Welpenbesitzer meinen es genüge ein "Nein"...nein das genügt nicht,dieses muß das Hundekind erstmal lernen die Genetik kennt keinen Hund mit eingebautem Spracherkennungssystem.
Das stimmt. Wer sich aber ein klein wenig mit der Erziehung von Welpen vorher beschäftigt hat, weiß, dass man ein Nein oder Aus erstmal beibringen muss. Ehr gesagt kann ich Anfragen von Welpenbesitzern in der Hinsicht auch nicht ganz nachvollziehen.
Ein weiterer Irrglaube ist-der Welpe kann ja bald alleine bleiben."Nein"...auch das kann er nicht und wenn vom Training mit dem Alleinebleiben die Rede ist so beginnt dieses Alleinebleiben für 1-2 MINUTEN nicht Stunden.
Ganz selbstverständlich. Auch das steht genau so selbst in den schlechtesten Erziehungsbüchern... Zum Glück werden Hunde schnell größer und reifer und man hat schnelle Trainingsfortschritte.
Das Welpentier ist ein Rudeltier und fühlt sich ohne Rudel verlassen.Einen Welpen für Stunden alleine zu lassen ist Tierquälerei.Hier kann man ruhigen Gewissens davon ausgehen,daß auch das Alleinebleiben für 2 Stunden erstmal ein Jahr des übens in Anspruch nimmt.
Ich glaube nicht, dass ein normaler Mensch es leisten kann, dass er ein Jahr lang nie nie nie den Hund alleine lässt. Auch hier heißt es wieder: der Alltag machts. Ich weiß ja nicht, wer von euch es leisten kann, ein Jahr lang weniger als 2 Std weg zu sein - ich kanns nicht. Der Hund muss sich anpassen und schnell dazu lernen, zum Glück können das Welpen meistens ganz gut (wenn sie denn nicht sonst der Mittelpunkt des Kosmos sind).
Oftmals liest man,daß der Welpe nun beißt...ja das macht er denn die Beisshemmung muß auch erst erlernt werden.
Das stimmt.Steht in Ratgebern, muss auftrainiert werden... normal...
Was Welpen dann auch nicht können ist sich selbst zu Regulieren sprich zur Ruhe zu kommen.Welpen werden schnell müde,trägt man dem nicht Rechnung-indem man für Ruhe sorgt- wird das Welpenplüsch ganz schnell blöd und überdreht.Hier lässt sich dann die ganze Bandbreite des hündischen Ausdruckstanzes sehen-es beisst,es kläfft,es rennt und springt.
Das kommt auf den Hund an, manche können doch ziemlich schnell müde sein - und schlafen zuckersüß überall sofort ein <3 Und nicht zuletzt ist es auch ein Trend. Heute liest man nur noch: der Hund braucht Ruhe Ruhe Ruhe.
Zum durchdrehen benötigt ein Welpe übrigens keine stundenlangen Spaziergänge -je nach Welpe kann das anlegen eines Halsbandes dann noch der Leine,das verlassen der Wohnung bis auf die Strasse schon genug sein.
Ach herrje, da holt man sich nach jahrelangem Suchen und Warten vom Züchter den perfekten Hund. Man kennt die Ahnen hoch und runter, sucht sich eine Zucht mit stabilen wesensfesten Hunden, am besten noch Leistungslinien (weil die Showhunde ja alle total nervös und nicht mehr gebrauchsfähig sind), die Züchter werden von oben bis unten durchleuchtet, ohne Bällebad geht nix mehr - und dann reicht es, dass man dem hoch gezüchteten Hund ein Halsband umlegt und ihn an eine Straße geht, um ihm völlig kirre zu machen?
Also kleinschrittig,alles kleinschrittig.
Ne, einfach mitnehmen, es für selbstverständlich halten, kein Gewese drum machen. Immer mit einem Auge drauf und ein bisschen Verstand, aber bitte auch nicht zu verkopft, fordernd oder ängstlich.
So ein Welpe ist auch nur ein Mensch
Nein. Und er muss wirklich nicht wie einer behandelt werden.
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