
Ein Welpe ist ein Welpe ist ein Welpe
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Gast16963 -
2. Mai 2017 um 12:43
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Hallo...und zunächst habe ich den Text geschrieben weil ich zunehmend von den vielen blauäugigen Welpenbesitzern(nicht nur hier im Forum) genervt bin.Ich habe den Eindruck die Arbeit und die Ansprüche die ein Hund an seine Besitzer stellt werden oft unterschätzt.
Ich habe den Text zudem für meine Nachbarn geschrieben-die nun den zweiten Welpen geholt haben-der erste hat gebissen und wurde per Ebay verkauft.Der neue sitzt nun seit letztem Jahr tagein/tagaus im Garten-"ins Haus kann er nicht der macht ja überall hin und alles kaputt".An meine Arbeitskollegin die den Welpen geholt hat und der dann mit auf Arbeit kam...das hat nicht funktioniert und mangels anderer Unterbringungsmöglichkeiten sitzt der nun stundenlang im Auto aber auch darum muß man sich keinen Kopp machen den der wird demnächst wohl an Jemand anderes gehen.Geschrieben hab ich es für die Bekannte meines Mannes die dem Welpen ein Schlafmittel gibt-damit er wenn sie mit den Kindern unterwegs ist schön schläft.
Daher auch so überspitzt.
Ich habe Welpe Nummer 4 groß gebracht und auch unser letztes Modell noch "als das Grauen auf Rädern" im Kopf.Ohne eine gehörige Portion Liebe und Geduld sowie ein ganzes Stück zurückstellen der eigenen Bedürfnisse geht es nicht,soweit meine Erfahrung.
Es gibt einfache und problemlose Welpen aber es geht auch anders.
Achso-ICH ERHEBE KEINEN ANSPRUCH AUF ALLGEMEINGÜLTIGKEIT.
LG Alex - Vor einem Moment
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Hi,
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Also ich finde Welpen schon anstrengend und bin jedesmal ganz dankbar, wenn sie Junghunde werden und die erste Zeit mit Quälgeist vorbei ist.
Ich finde Welpen aber auch großartig und deshalb darf hier immer wieder einer einziehen.
Im Text geht es um Grundlagen. Natürlich überspitzt und natürlich verallgemeinert, aber wenn man sich wirklich mal den größten Teil der Welpenthreads hier anguckt, dann geht es oft genau darum. Warum beißt der Welpe (wirklich, wirklich fest, nicht nur so ein bisschen)? Warum macht er nachts in den Flur?
Warum hat er das Sofa gefressen als er allein war? Er hört nicht auf seinen Namen und nicht auf schimpfen? Nein klappt nicht, aus klappt nicht. Der Hund macht was er will.Für mich nimmt ein Welpen übrigens anfangs durchaus ziemlich viel Zeit in Anspruch. Irgendjemand schrieb es schon, auch wenn man sich nicht mit dem Quälgeist beschäftigt, kann man ihn nicht sehr lange ohne Aufsicht lassen. Das ändert sich recht schnell, aber bis die ersten Hausregeln sitzen, die ersten Minuten allein bleiben geht und die Stubenreinheit Fortschritte macht, hab ich schon (lieber) immer ein halbes Auge auf das was die Fellkugel macht.
Zum Glück ist das oft schlafen. -
Ich kann deinen Unmut über die Leute verstehen, die ihren Welpen blauäugig holen und dann der Hund drunter leiden muss.
Aber wer völlig uninformiert ohne wahres Interesse einen Welpen sonst woher holt, der braucht entweder Hilfe und gute Tipps, oder es interessiert ihn eh nicht.
Für die zweite Art von Menschen ist es vergebene Liebesmühe, für die erste Art von Menschen erzeugt es sogar Druck. Was bei dem Text hängen bleibt, ist: alles wird schlimm, dein ganzes Leben wird sich nur noch um den Welpen drehen, du wirst erst in einem Jahr wieder mehr als 5min für dich allein haben, er macht alles kaputt. Kein Wunder, dass da den Leuten der Stein um den Hals bis zum Boden hängt.Wie du schon schriebst: ein Welpe ist ein Welpe ist ein Welpe. Der ist nicht die Ausgeburt des Bösen und er ist kein menschliches Baby.
Jeder neue User, der hier im Forum seinen ersten Beitrag schreibt und nicht weiß, wie er reagieren soll, der fragt um Rat! Ich finde es sehr traurig, dass man von Menschen, die Hilfe suchen, genervt ist. Dann lies die Threads nicht mehr... Aber da genervt zu sein und auch noch Druck aufzubauen, bringt weder dem Halter noch dem Welpen was...
Deswegen hab ich wohl auch nicht die Intention des EP verstanden, das tut mir leid... -
Hey, ich kann mit dem Großteil des Geschriebenen leider nicht übereinstimmen und habe da eine ganz andere Sicht der Dinge drauf, und zwar wirklich bei fast jedem Satz.
Geht mir genauso.
Ich habe die Welpenzeit genossen und denke mit Freude daran zurück. Schade, dass sie so schnell groß werden.
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Ähm... Ja. Also... Ehrlich gesagt bin ich verdammt froh, dass ich diesen Text nicht gelesen habe, bevor wir unseren Welpen abgeholt haben.
Ja, Blauäugigkeit nervt, aber genauso schlimm finde ich Verallgemeinerung. Welpen sind anstrengend und auch wie Babys, aber sie sind doch keine kleinen Terrormaschinen.
Ich für meinen Teil bin sowieso schon völlig überspannt gewesen, zu nervös und zu selbstreißerisch, weil ich alle Fehler bei mir gesucht habe. So habe ich mir die Welpenzeit - da bin ich ganz ehrlich - auch kaputt gemacht.
Dein Text ist sicher in guter Absicht entstanden, aber auf jeden idiotischen Hundebesitzer kommt auch ein engagierter Halter. Ich hab mich vor einem Jahr, völlig unerfahren und nicht gerade selbstbewusst, an jedes Wort in Buch und Forum geklammert. Mit so einem Text wäre es nur noch schlimmer geworden.Damit meine ich nicht, dass man keine Aufklärung betreiben sollte. Nur weiß ich nicht, ob alles immer extrem sein muss. Vielleicht ist ein Forum, in dem sich sowieso schon immer und immer und immer mit dem Hund auseinandergesetzt wird, nicht die richtige Adresse für so einen Text. Oder zumindest mit einer kleinen Erklärung vorweg. Immerhin ist jeder Hund verschieden. Und so ist nicht jeder Welpe ein kleiner Rambo. Meiner zum Beispiel
Beim nächsten Mal werde ich die verrückten Momente mehr genießen und mich nicht mehr verunsichern lassen. Denn ich bin jetzt soweit, die Tiefen genauso mitzunehmen wie die Höhen und sie nicht mehr zu schrecklichen Vorkommnissen aufzubauschen.
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Ich würde mal sagen um eigene Erfahrungen kommt nie herum.
Beim nächsten Welpen x Jahre später ist wieder alles anders.Ich hatte vor x Jahren einen absolut lieben, sehr anhänglichen Welpen.
Völlig unkompliziert.
Hätte mir damals jemand was "Beißhemmung erlernen müssen"erzählt, ich hätte nicht gewußt wovon dieser Mensch redet.
Der Welpe wäre auch so gewesen, wenn ich damals andere Aussagen gelesen hätte.Vor 3 Jahren hatte ich dann einen Welpen, der war gar nicht anhänglich, nicht schmusig, hatte seine Haifischzähne überall, bevorzugt in Armen und Beinen, Kleidungsstücken, Stoffen aller Art, frass alles was vor die Schnauze kam und hatte er den Bauch noch so voll, schredderte 3 Brillen, konnte jede Türe und viel Schubladen öffnen und so fort.
Er ist jetzt ein liebevoller, lernbegieriger Hund, der viel Freude macht, auch anspruchsvoll im Umgang ist, gerne arbeitet.LG, Friederike
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Ich würde mal sagen um eigene Erfahrungen kommt nie herum.
Beim nächsten Welpen x Jahre später ist wieder alles anders.Vor meiner jetzigen Welpine hatte ich auch schon andere, die ein deutlich anderes Kaliber waren.
Aber sie haben mich weder psychisch noch physisch an meine Grenzen gebracht, noch ist mein ganzes Leben stehen geblieben wegen ihnen, ich habe mir auch nicht 16 Wochen Urlaub eingeräumt, um nur für die "lieben kleinen da zu sein.
Sie waren teils anstrengend, aber die meisten Probleme habe ich einfach mit Humor bewältigt.
Und wenn der Rüde, der anfangs eine echte Schnappschildkröte war, bekam er auch mal ein so gegrummeltes "NEIN" dass er auch an Tonfall und Mimik erkennen konnte, dass das grad nicht erwünscht war.Ich finde den Text im EP auch sehr unter Druck setzend!
Einfach mal über einen zerkauten Schuh lachen ist viel besser als sich über die Folgen für den Rest des Lebens aus der Tatsache, dass der Welpe einen Schuh geschreddert hat, Gedanken zu machen
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Naja, heute ist man es halt gewohnt, dass man einmal seine Spezifikationen eingibt und das Teil dann läuft. Und zwar genau so wie man das möchte.
Joah, und so funktioniert das halt nicht bei einem Lebewesen.
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Die Leute die Du hier als Beispiel beschreibst sind doch Menschen die eigentlich keinen Hund haben sollten.
Ein wenig Welpenblues gehört dazu, das legt sich ja schnell. Und das Welpen so spitze Zähnchen haben, kann sich ein Hundeneuling halt nicht vorstellen, ich finde das nicht schlimm und die meisten die hier fragen, lernen schnell dazu.Ich habe die Welpenzeit immer genossen , die kleinen süßen Dinger aufwachsen zu sehen, ist einfach nur wunderbar. Klar die ersten 2 Wochen sind anstrengend, aber das geht vorbei. Hier werden Welpen vom ersten Tag in den Alltag integriert, stubenrein sind sie nach einigen Wochen, wertvolle Sachen werden weggeräumt, Beisshemmung trainiert man im Spiel und alleine bleiben wird vom ersten Tag an geübt. Das finde ich übrigens ganz wichtig, wenn ein Hund mit einem Jahr erst 2 Stunden alleine bleiben kann, bleibt das meistens auch problematisch.
Schade finde ich bei Welpen nur das sie so viel schlafen und noch nicht lange mit auf Spaziergänge dürfen
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Na ja, ich brauchte auch keine therapeutische Sitzungen und wollte mir auch nicht das Leben nehmen.
Zu lachen gab es genug und für relativ kurze Zeit war der Alltag eben etwas turbulenter.
Als kompletter Hundeneuling hätte ich das möglicherweise etwas anders interpretiert.LG, Friederike
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