in der Nähe bleiben
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3-4 Meter Radius ist für mich kein Freilauf im Sinne des Hundes. Da hat er ja nix von.
Deshalb hoffe ich, dass Du Dir dies nur für bestimmte Situationen wünschst.Wenn ich möchte, dass unser Großer aus dem Freilauf (Sichtweite - das können also auch 100 Meter und mehr sein, je nach Gelände) eine Zeitlang in meiner unmittelbaren Nähe bleibt, arbeite ich mit FUSS oder ZURÜCK. Fuss ist relativ eng, zurück heißt hinter mir gehen, darf mal stehen bleiben und schnüffeln, soll aber schnell wieder aufschließen. Kommando WEITER. Unser Kleiner hat das mittlerweile auch schon gut drauf.
Beides wurde angeleint oder im Freilauf eingeübt - mit Futterbelohnung. Und natürlich mit der Belohnung, dass dann anschließend oft wieder weiter nach Belieben geflitzt werden darf.
Darf nicht, wird angeleint, als Signal: Freilauf beendet oder unterbrochen. Nicht in jeder Situation kann ich jedem Hund zumuten, nicht nach vorne zu gehen ... oder wohin auch immer, bei Wildsichtung zB.
Ein Husky ist aber wohl ein anderes Kaliber als ein Labrador ... er muss vermutlich insgesamt richtig beschäftigt sein, damit er dem Freiheitsdrang nicht unkontrolliert nachgibt und sich in dem kleinen Radius einfach nicht freiwillig halten lässt.
Mit sechs Monaten sind unsere noch freiwillig relativ nah geblieben, so mit 7-8 Monaten kam dann der große Entdeckungstrieb ... "Abnabelung" in gewisser Weise, da wird sich auch schon mal mutig außer Sicht getraut oder dem Verlangen nachgegeben, jetzt einfach mal loszusprinten und für den Rückruf kein Ohr mehr frei zu haben und auch nicht groß zurückzuschauen ... für solche Fälle haben wir uns dann auch wenn möglich mal versteckt. Aber das geht ungefährlich ja auch nicht immer.
Ich würde mir also einen Trainer suchen, der sich mit dieser besonderen Rasse und ihren Eigenarten auch besonders gut auskennt.
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Hi,
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Solche Vorstellungen hatte ich früher auch mal - dass der Hund sich im Freilauf standardmäßig in meiner Nähe aufhalten soll.
Ich habe mich davon verabschiedet. Es hatte keinen Zweck.
Wenn ich einen bestimmten Radius vorschreiben wollte, musste ich den Hund so oft mit Ermahnungen, Rückruf und anderen Kommandos nerven (ja, NERVEN!), dass es für den Hund irgendwann keinen Spaß mehr machte, zu mir zu kommen.Ich war auch mindestens ein halbes Jahr mit der Schleppleine unterwegs. Da hatte ich dann bei 12 Meter Leinenlänge meinen 10 Meter-Radius und das hat nach einer Weile auch ganz gut geklappt. Aber das hat MIR keinen Spaß gemacht dauernd mit der blöden Schlepp. Und der Hund wusste genau, was alles möglich war, als die Schlepp wieder abkam.
Es gibt zwar Hunde, die dauerhaft auf dem selben Quadratmeter wie ihr Halter sein wollen, aber meiner will das nicht und Deiner wahrscheinlich auch nicht. Die haben eigene Hobbies.
Statt unsere Beziehung über einen vorgeschriebenen Maximalabstand zu definieren, habe ich zugesehen, dass der Hund freiwillig auf mich achtet, indem ich immer wieder was Lustiges mache. Bei einem Labrador kann man da Dummies verschwinden lassen, sich im Laub wälzen oder einfach mal unter einen Stein gucken - Hauptsache, man latscht nicht einfach nur stumpf die Runde ab. Bei einem Husky muss man gucken, was den so interessiert - Löcher buddeln geht auch immer gut.
Und ob mein Hund jetzt 10 oder 100 Meter weg ist, ist mir egal. Aber wenn ich mich hinhocke, um einen Käfer zu fotografieren, ist sie sofort da und guckt, was ich mache. So gefällt mir das.
Rückruf ist dann noch ein anderes Thema, das wichtig wird, wenn der Hund da drüben ist und ich ihn hier haben will. Aber dafür gibt es andere Threads.
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Ist ja immer die Frage: Was erwarte ich vom Gassigang und was habe ich zu erwarten vom Hund.
Keiner meiner Hunde war je an einer Schleppe (ausser Rosie, weil sie ja ein Pflegehund war und erst als sie in meinen Besitz überging habe ich sie dann richtig abgeleint). Poco hat einen Rüdengerechten Radius der auch schonmal bis zu 50 Meter betragen kann. Da er nicht jagt und auch ansonsten ein recht folgsamer Hund ist, ist das für mich auch okay so.
Rosies Radius wäre gern 100 Meter und mehr (solange sie mich sehen kann). Würde sie nicht jagen, hätte ich damit auch kein großes Problem. Da sie aber jagt und ich das aber recht gut einschätzen kann, gibt es nur bestimmte Plätze an denen sie diesen Radius einnehmen darf und an anderen ist sie eben sowieso an der Leine (Kaninchenreiche Gegend etc).
Mein Paulinchen hatte einen Radius von vielleicht 5 Metern maximal. Die war mir immer unter den Füßen. Das musste ich nicht trainieren, das war einfach sie.
Ein Radius von 3 bis 4 Metern im Freilauf finde ich auch arg knapp bemessen. Da kann man den Hund auch meiner Meinung nach gleich an der Leine lassen.
3 bis 4 Meter hören sich auch mehr an als es wirklich sind. Vielleicht hat man sich hier vertan? -
Dackelbenny hat es gut mit ihrem Hund hinbekommen. Leider kann ich sie vom Handy aus nicht verlinken.
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Also ich habe zwar "nur" einen Labbi-Goldie Mix, die Rassetypisch mit dem Menschen zusammen arbeiten will und ebenfalls Rassebedingt nicht zu extremer Selbstständigkeit neigt wie die nordischen - aber Freilauf mit maximal 5 m? Da müsste ich sie alle 5 Sekunden zurück rufen, ermahnen, stoppen, ins Fuß nehmen da sie generell sehr flott unterwegs ist ... und spätestens nach dem fünften Mal hätte sie keine Lust mehr und die Ohren auf Durchzug. Wegen ihres Jagdtriebs (Spur und Sicht) lief sie auch lange an der Schlepp, aber wusste natürlich auch genau wann die ab ist bzw wann nicht. Mittlerweile mit fast drei Jahren, habe ich sie soweit dass sie max. 20-30 m Radius um mich herum läuft - je nach Umgebung und voraus gesetzt ich beschäftige mich auch mit ihr
Für stumpfes Laufen geht's an die Leine... Bei einem Husky stelle ich mir das noch schwieriger vor (Jagdtrieb, Laufpensum, Eigenständigkeit), da würde ich mir einen erfahrenen Trainer suchen! -
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Hab grad zufällig hier reingeschaut.

Freilauf sollte m.E. schon bedeuten, dass sich der Hund auch mehr als eine Flexileinenlänge wegbewegen kann, sonst kann ich ihn ja gleich an der Leine lassen. Auch sollte er mal flitzen können was bei 5m Abstand nicht möglich ist.
Meine Hündin durfte früher beim Freilauf laufen wo sie wollte so wie alle unsere anderen Hunde auch. Leider lief sie immer so extrem weit nach vorne (das waren gleich mal 200m), dass mir das irgendwann zu heikel war, obwohl sie immer auf den Rückruf/pfiff gehört hat. Schleppleinentraining hat nicht funktioniert, da sie an der Leine bei mir blieb und ich dadurch kein Radiustraining machen konnte.
Ich habe das dann so umgeändert, dass sie mich während des Freilaufes nicht überholen darf und sie sich nur hinter, max. neben mir aufhalten darf. Ihre Grenze nach vorne sind meine Beine. Hinter mir darf sie machen was ein Hund bei mir beim Gassigehen machen darf, nämlich schnüffeln, markieren, spielen, sich lösen, rennen, nach Mäuse buddeln.
Das hat sie relativ schnell kapiert und verinnerlicht. Dadurch habe ICH in der Hand wie groß der Abstand zwischen uns ist, denn wenn sie schnüffelt und ich weitergehe, dann wird der Abstand auch mal 30m, wenn ich das aber nicht möchte, dann bleibe ich halt stehen und warte auf sie, dann ist der Abstand nur so groß wie ich ihn haben möchte.
Zusätzlich darf sie den Weg nicht verlassen, das erleichtert es sehr, dass sie seitwärts/hinten nicht ihr eigenes Ding macht.
Seit ich das so mache, ist sie während des Gassiganges viel aufmerksamer geworden und sie orientiert sich auch sehr an mir. Kommandos brauche ich dabei gar nicht (außer mal ein "pfui"), das ist sehr entspannend für uns beide.Falls dich Videos dazu interessieren, kann ich sie gerne einstellen.
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Das ist eine Möglichkeit. Ich persönlich habe meine lieber vor mir und sehe was sie macht. Auch bekomme ich da eher mit, wenn sich uns etwas nähert. Gerade ein Fahrrad von hinten würde ich dann vielleicht zu spät bemerken (da ich Angst habe, dass sie mir davor läuft, rufe ich Sie in der Regel kurz ran bis das Rad vorbei ist).
Auch soll meine links und rechts abseits des Weges "ihr Ding" machen und braucht nicht auf dem Weg zu bleiben (außer in bestimmten Gebieten).
Ich habe ja schon gesagt, dass meine keinen großen Radius hat (wobei es schon mehr als 3 meter sind). Wobei sie den jetzigen meinetwegen ruhig ausweiten kann.
Wichtig ist halt, dass der Rückruf funktioniert. Was ich meiner beigebracht habe, ist an Kreuzungen zu warten oder zu mir zurück zu kommen um gemeinsam mit mir zur Kreuzung zu gehen. Wie sie es macht darf sie selbst entscheiden, mir ist nur wichtig, dass sie nicht ohne mich in irgendwelche Wege geht, und ich weder sie sehe noch wer oder was eventuell um die Ecke kommt. -
Hast du mal das Buch Iditaroad gelesen oder vergleichbare Filme gesehen? Dann weißt du, was Schlittenhunde können und wollen und wozu sie gezüchtet wurden. Zum RENNEN über Stunden hinweg über 'zig Kilometer. Ich kenne keinen Husky oder Alaskan Malamute (außer einen uralten), der in jungen Jahren ohne Leine laufen konnte. Eine Reiterin aus dem Nachbarort hat ihren Husky immer mit auf Ausritte genommen, eine großes Pferd, sehr schnell unterwegs, meistens mehr als 2 Stunden und trotzdem, so erzählte sie enttäuscht, auf dem Weg nach Hause, wenn das Tempo langsamer wurde, ist er ihr doch immer wieder abgehauen und war dann noch einmal für 2-3 alleine Stunden unterwegs
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Ich behaupte jetzt einfach mal, für einen Schlittenhund ist dieser lockere Freilauf nicht zu lernen
. Und falls ich mit meinem "Schwarzsehen" recht habe (was ich für dich natürlich nicht hoffe), musst du aber auch nicht enttäuscht sein. Die Hunde sind nun mal spezialisiert und nicht jeder Hund kann alles oder ist für alles geeignet. Meiner würde z.B. nie einen Schlitten ziehen, geschweige denn, auch nur für 200 Meter das Tempo eines Schlittenhundes durchhalten - aber dafür entfernt er sich nie weit weg von seiner "Mami" 
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Iditaroad
wobei Huskies sicherlich nicht so extrem wollen wie sie können und wie Mensch es verlangt ;-)
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Ich denke das es da sehr unterschiedliche Hunde gibt und manchmal muss man sich von seinen Wunschvorstellungen verabschieden. Da hilft auch jahrelanges Training nicht.
Meine Tierschutzhunde waren Podenco und Podenco-Mix.
Beim Podenco habe ich mit Schleppleine trainiert und der wusste genau was ich an Abstand haben wollte. Hat gut funktioniert solange er wusste das ich ein Auge drauf habe und den Abstand immer wieder korrigiert habe. War das nicht so hat sich der Abstand zügig vergrößert. Der hatte gar keinen Sinn dafür in meiner Nähe zu bleiben.
Meine Podi-Mix Hündin war ähnlich und wenn ich eine Weile nicht auf sie achtete war sie auch ziemlich weit weg, aber irgendwie immer im Sichtbereich. Bei ihr genügte dann ein zartes Wort und sie kam. Das änderte sich auch in über 16 Jahren nicht.
Nun habe ich seit 3 Jahren eine Schäferhündin. Schleppleine kennt sie nicht. Meist klebt sie so dicht an mir das ich sie wegschicken muss weil es mich nervt. Das habe ich schon gemacht als sie klein war und bin froh drum. Trotzdem schaut sie sich ständig nach mir um. Ich kann mich nicht mal verstecken, denn schon im Ansatz kommt sie zurück. Entspannter ist so ein Hundespaziergang auf jeden Fall.
Beim Husky stelle ich mir das so vor wie bei meinem Podi, wenn man viel trainiert und einen Rundumblick hat. Ich kenne durch den Hundesport nun viele Rassen, aber selbst Huskies die im Sport tätig und super erzogen sind laufen im Gelände eigentlich alle an der Leine. Den Jagdtrieb darf man da nicht unterschätzen und wenn der durchkommt ist der Mensch nicht mehr wichtig. Das ist einer Bekannten sogar nach 6 Jahren gemütlicher Runden passiert.LG Terrortöle
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