Anekdoten unserer Regenbogenhunde

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    Hallo. Ich habe mich heute mit meinem Exfreund getroffen und wir kamen auf unsere Regenbogenhunde zu sprechen. Ich habe keinen entsprechenden Thread gefunden aber sicher haben wir alle Anektdoten oder lustige Macken die wir nicht vergessen können und die wir immer mal wieder erzählen. Wir wohnten damals in einer Finca mit grossem Grundstück und das Tor war ca. 200 vom Haus entfernt. Sami ist regelmässig ins Dorf gelaufen (ca. 1.5 km von unseren Haus entferrnt). Sie hat sich durch das Tor gezwängt und ist losmarschiert. Wenn sie wiederkam hat sie sich vor das Tor gesetzt und alle10 Sekunden einmal gebellt. Das ging solange bis einer zum Tor gegangen ist und wenn man 10m vor dem Tor war hat sie sich wieder reingezwängt. Einmal haben wir eine halbe Stunde gewartet bevor wir zum Tor gegangen sind. Das war wie diese Tortur mit dem Wassertropfen. Ein Wuff alle 10 Sekunden. Mein Ex hatte damals sowas ähnliches wie ein Golfwagen mit dem er vom Berg runter und ins Dorf gefahren ist. Wenn Sami (damals war sie schon 15) keine Lust hatte den Berg raufzulaufen und das Ding auf dem Parkplatz stand hat sie sich darunter gelegt und gewartet bis er kam. Wenn er kam ist sie auf dem Sitz gehüpft mit einem Blick der sagte "los Untertan, fahr mich nach Hause"

  • Wir hatten früher eine Cairn Terrier Hündin namens Sina. Sina war eine ausrangierte Zuchthündin & hatte sich einmal zuviel mit einer fiesen Katze angelegt, sodass sie nur noch ein Auge hatte (das auch irgendwann nicht mehr gut funktionierte). Und etwas älter & nicht mehr so gut zu Fuß war die Gute auch schon.
    Sina hat mit Meggy, ebenfalls Cairn & einige Jahre jünger, bei uns gelebt. Und während Meggy mit dem Jagen absolut nichts anfangen konnte, hat Sina sich trotz Wehwechen zuweilen mal eine Ratte geschnappt.
    Das war schon ein lustiges Bild wenn das einäugige, struppige Schaukelpferdchen die Beute nach Hause wackelt & ein anderes kleines struppiges Wesen stolz wie Bolle nebenher trabt. :ugly:
    "Schau was wir supercooles gefangen haben!"

  • Thema Ratten, Sami war eine schlechte Jägerin, einmal rief mich mein Ex auf der Arbeit an "Sami wäre besessen". Sie hatte eine alte (wahrscheinlich kranke Ratte) gefangen und diese getötet und diese derart durchgeschüttelt das von ihm diese Aussage kam. Er meinte es wäre als wenn diese Ratte für alle büssen müsste die sie in ihrem Leben nicht fangen konnte.

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  • So ein schönes Thema.
    Ich bin letztens erst über alte Bilder gestolpert.


    Mein alter Terrier hat schon in seinem ersten Winter spitzgekriegt, dass sich die Terrassentüre nach drinnen viel schneller öffnet, wenn Hundilein zum Gotterbarmen zittert.
    Und weil er ja nicht doof war, hat er das gnadenlos durchgezogen, wenn er fand, dass man ruhig mal einen Schritt zulegen könnte auf dem Weg zur Tür - auch bei dreißig Grad plus.


    Außerdem war er musikalisch.
    Die Mundharmonika war sein Lieblingsinstrument. (Mein Vater kann die tatsächlich spielen.)
    Dann hat sich der Hund neben meinem Vater in Positur gesetzt, den Kopf in den Nacken gelegt, die Augen zugekniffen und voller Inbrunst "mitgesungen".
    Aber nicht mal falsch. Hörte sich fast schon schön an.


    Ach, und einmal hat er einen Vogel gefangen und heimlich mit nach drinnen genommen.
    Es dauerte eine Weile, bis wir herausfanden, woher das ständige Piepsen kam.
    Immer wenn jemand in seine Nähe kam, hat er den Vogel nämlich blitzschnell wieder ins Maul genommen.
    Irgendwann sind wir doch drauf gekommen.
    Da saß der Hund nun, ein Vogelfüßchen hing aus dem Maul, während das Tierchen vor sich hin piepste. Der Hund weigerte sich, ihn auszuspucken, also haben wir ihm Würstchen hingelegt.
    Kurzer Blick zu uns. Ein Haps... und die Wienerstückchen verschwanden zusätzlich zum Vogel im Maul. Das Buffet wurde immer raffinierter, die Hundebacken immer voller, das Piepsen immer leiser. Als dann der Leberkäse nicht mehr zu Vogel, Wurst und Käse ins Maul passte, hat er tatsächlich alles ausgespuckt und wir konnten uns den Vogel schnappen und nach draußen bringen.
    Den vorwurfsvollen Blick des Übeltäters - der nicht sofort hinterher konnte, weil er sonst die Leckerbissen hätte liegen lassen müssen - werd ich nie vergessen. :lol:


    Einmal hat mein Onkel angerufen.
    Meine Mutter ging dran.
    Onkel: "Vermisst ihr irgendwas?"
    Mutter: "Nein."
    Onkel: "Sicher?" (Kicher, kicher)
    Mutter: "Wüsste nicht, was."
    Onkel: "Wo ist denn der Hund?"
    Mutter: "Liegt neben mir."
    Onkel: " :shocked: "
    Es stellte sich raus, dass er einen schwarzen Struppel auf der Straße gesehen und für unseren Mischling gehalten hatte. Darum hat er den entrüstet kläffenden Hund gepackt und in seinen Garten gesperrt. Sämtliche Drohgebärden des Hundes hatte er gekonnt ignoriert, weil... "Der Mo beißt doch nicht!" Als ihm klar wurde, dass das ein völlig fremder Hund war, der da lautstark (und reichlich grantig) in seinem Garten wütete, hat er die Gartentür von außen geöffnet und sich mit einem Sprung in Sicherheit gebracht. (Damals war's noch nicht unüblich, dass so ein Hund alleine "spazieren" ging. "Der findet schon wieder heim.")
    War viele Jahre lang ein Dauerbrenner auf Familienfeiern. :D


    Oh, und die Kuppeltorte...
    Für eine Hochzeit gebacken, ein irrer Aufwand.
    Kurz vor dem Aufbruch wurde das gute Stück kurz auf dem Tisch abgestellt, damit wir die Jacken anziehen konnten.
    Als wir uns wieder umdrehten, fehlte ein faustgroßes Stück an der Seite der Torte.
    Der Hund saß freundlich wedelnd neben dem Tisch und sah überzeugend unschuldig aus...
    wäre da nicht der weiße Sahnebart rund um sein schwarzes Struppelmaul gewesen.
    Was mit der Torte passierte, will ich hier nicht schreiben... :ops:
    Nur so viel: Sie war echt lecker - und keiner hat's gemerkt.

  • Das mit dem Vogel erinnert mich an eine Freundin meiner Mutter die uns vor ewigen Jahren ein Katerchen geschenkt hat. Die Mutter von Tom ist zusammen mit einem Dackelrüden aufgewachsen. Als die Babys klein waren hat er sich jedesmal ein Baby geschnappt wenn die Mutter mal raus musste und unter seinem Kopf versteckt. Manchmal hat es Stunden gedauert bis das jemand gemerkt hat. Der lag bewegungslos in seinem Körbchen und da das jeweilige Katzenkind warm verpackt war hat es sich erst beschwert wenn es Hunger hatte. Der Vorteil war das mein Kater dachte er wäre ein Hund. :D


    Später hat sich Tom mit Wolf, meinem Schäferhundmischling, um die Knochen "geprügelt"

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Der Zwergpudel-Terriermix meiner Kindheit war Kaffeetrinkerin.


    Wenn die Nachbarin zum Kaffee in unserer Küche sass, hielt sie unserer Hündin die Tasse hin, Donni schlabberte und dann trank die Nachbarin weiter :lol: .


    Aber bitte Kaffee mit Milch und Zucker. :smile:

  • Das mit dem Vogel erinnert mich an eine Freundin meiner Mutter die uns vor ewigen Jahren ein Katerchen geschenkt hat. Die Mutter von Tom ist zusammen mit einem Dackelrüden aufgewachsen. Als die Babys klein waren hat er sich jedesmal ein Baby geschnappt wenn die Mutter mal raus musste und unter seinem Kopf versteckt. Manchmal hat es Stunden gedauert bis das jemand gemerkt hat. Der lag bewegungslos in seinem Körbchen und da das jeweilige Katzenkind warm verpackt war hat es sich erst beschwert wenn es Hunger hatte. Der Vorteil war das mein Kater dachte er wäre ein Hund. :D

    :lol:
    Klingt deutlich netter, wie dein Dackel mit den Kätzchen umgesprungen ist.


    (Obwohl der Vogel damals - wahrscheinlich - überlebt hat.
    Meine jetzigen Hunde hätten ihn verspeist.)

    Der Zwergpudel-Terriermix meiner Kindheit war Kaffeetrinkerin.


    Wenn die Nachbarin zum Kaffee in unserer Küche sass, hielt sie unserer Hündin die Tasse hin, Donni schlabberte und dann trank die Nachbarin weiter :lol: .


    Aber bitte Kaffee mit Milch und Zucker. :smile:

    Zuerst dachte ich "Ihhhhh", dann fiel mir ein, dass ich eigentlich oft den Löffel ablecke, wenn ich für die Hunde was ganz Leckeres gekocht hab.
    Fänden wohl auch viele Leute ziemlich eklig...
    Meinen Hunden macht's aber nichts aus. ;)

  • Zuerst dachte ich "Ihhhhh", dann fiel mir ein, dass ich eigentlich oft den Löffel ablecke, wenn ich für die Hunde was ganz Leckeres gekocht hab.Fänden wohl auch viele Leute ziemlich eklig...
    Meinen Hunden macht's aber nichts aus. ;)

    War eklig! Aber die Frau war echt schmerzfrei :lachtot:

  • Juri hatte von meinen Eltern viele schöne verschiedene Namen:
    Juri-Jurek-Schmutzfleck xD
    Nie konnte er es leiden,wenn ich einen Zopf hatte,schon als Welpe nicht Zopfbänder hat er mir immer aus den Haaren gemacht,er schaute mich an und bellte das Zopfband an,bis ich es ihm dann gab,er hat es dann im Garten verbuddelt,immer an derselben Stelle.War er bei mir auf dem Arm,hat er sich solange nach dem Zopfband gedreht und danach geschnappt,bis er es hatte,um es dann im Garten zu vergraben.Er ist ganz stolz damit abmarschiert.Ich trug irgendwann nur noch Haarspangen:-) Dort,wo er die Zopfbänder vergraben hat ist er beerdigt mit all meinen Zopfbändern,die ich ihm mit reingelegt habe :( jetzt passt er darauf auf...

  • Ulixes verabscheute fremde Wohnungen wie Hotels, Pensionen und Feriendomizile.
    Einmal hatte ich bei Hamburg eine ganz scheußliches Zimmer in einer Pension.
    Der Hund blieb nachts im Auto. Tagsüber waren wir unterwegs.
    Ich hing Wäschestücke über die ausgestopften Tiere und die Geweihe an der Wand.
    Zu zweit gruseln wäre schöner gewesen.
    Restaurants, Wohnungen von Freunden, Büro.. waren nie ein Thema.


    LG, Friederike

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