Körperbewusstsein, Muskelaufbau und Co - der Weg zum gesunden (Sport-)Hund

  • Ich bräucht mal einen hilfreichen Blick auf unser Cavaletti-Training:

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    Ich glaube, die Cavaletti sind zu hoch, oder? Die Weite passt aber, oder?

  • Ja, die Cavaletti sind zu hoch, wenn es Dir um einen schönen, raumgreifenden Trab geht. Aktuell traben beide nach "oben" vs. raumgreifend nach vorne, und der untere Rücken wird sehr stark aufgewölbt. Auch den Abstand würde ich daher vermutlich anpassen (Abstand von Stange zu Stange in etwa Stockmaß - von dem Blickwinkel der Kamera aus sieht es so aus, als sei das deutlich weniger, das kann aber täuschen).

  • Danke.

    Ja, Höhe heißt immer "Handgelenk". Die Höhe auf dem Video ist knapp drüber. Aber die nächste Höhe (umgekippte Pylone) ist knapp drunter - vmtl. ist das aber besser?

    Wg. der Weite hab ich gelesen, da solle man sich am Schultergelenk orientieren, aber das war wohl falsch und richtig ist Schulterhöhe?

  • Höhe "Handgelenk" ist das Maximum. Meist lasse ich die Hunde lieber darunter arbeiten, außer, ich will damit etwas bezwecken.


    Höhe Schultergelenk kenne ich auch, aber es kommt auch dabei immer darauf an, was du möchtest. Um einen raumgreifenden, schön geschwungenen Trab zu fördern, braucht es mehr Platz. Gehen die Hunde im Schritt über die Stangen, ist der Abstand natürlich auch wieder anders. Und dann ist auch die Frage, sollen die Hunde mit zwei Pfoten jeweils dazwischen auffußen oder nur mit einer? Und daran kann man dann den Abstand anpassen.


    Auch immer ne gute Variante: Bei nassen Pfoten Hunde traben lassen und dann den Abstand zwischen den Pfoten messen. Dann hat man eine gute Orientierung. =)


  • du erkennst ob alles passt, wenn der Trab ohne Stangen und mit Stangen in der Qualität gleichbleibend ist. Natürlich mit mehr Engagement. Und mit mehr federnder Bewegung. Aber von der Gangqualität darf sich nichts verändern. Sobald sich der Hund in seiner Haltung aktiv verändern muss, stimmt ein Parameter nicht.

    Bezüglich der Weite: zu weit auseinander merkst du daran, dass der Hund sich „flach“ macht über den Stangen. Wenn er im Ganzen wie ein Brett etwas absackt, muss er sich zu stark strecken und wirkt dadurch „flacher“.

    In super slowmotion sieht man das wunderbar.

    Der Unterschied zwischen normalem Trab Abstand für lockeres drüber traben, und etwas weiter für längere Tritte, ist beim Hund wenige Zentimeter. Wo es beim grossen Pferd zB mal 20cm sein können, kann es beim Hund 1-2cm ausmachen.

    Tip für das Training: Stangen aufstellen, Kamera positionieren, einmal laufen lassen, in slow motion anschauen ob alles passt falls man unsicher ist, allenfalls anpassen und dann trainieren. Es lohnt sich, diese 2min zu investieren da man so Überbelastungen verhindern kann.

  • du erkennst ob alles passt, wenn der Trab ohne Stangen und mit Stangen in der Qualität gleichbleibend ist. Natürlich mit mehr Engagement. Und mit mehr federnder Bewegung. Aber von der Gangqualität darf sich nichts verändern. Sobald sich der Hund in seiner Haltung aktiv verändern muss, stimmt ein Parameter nicht.

    oh, ich glaube, ich sollte mal versuchen, Trabvideos ohne Stangen zu machen - wird vmtl. nicht sehr einfach...

    Heut hab ich den Abstand 50 cm gewählt (Sookie ist 49,5 cm groß, Jin 51 cm).

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    Mit Jin musste ich etwas diskutieren, dass das eine Trab-Übung ist. Sie fand, dass die Abstände super zum Galoppieren passen xD

    Übrigens: ich hab an beiden "Enden" je eine Pylone stehen, um die ich die Hunde schicke, damit sie grad ausgerichtet bleiben und sich nicht zu mir eindrehen und belohne daher auch nach der Pylone.

  • Hey, gestern kamen die TotoFit Pawds an.
    Wow, das sind ja Dinger. Mega cool. Ich dachte ja bisher, ich hätte gute Halbbälle. Neee 😊 die Totos sind ne andere Liga. Sowas von stabil, gross, fest und trotzdem genau richtig weich. Das hat sich definitiv gelohnt, die sind von Dänemark gekommen.

  • Nach den ersten Übungen zeigt sich, dass es sehr wohl darauf ankommt, dass die Halbbälle wirklich gut zur Grösse der Pfoten passen.

    Ich hatte bisher auch gute Dinger, nur zeigt sich jetzt, dass mit den massiv grösseren und festeren Totos die Hunde die Übungen ganz anders ausführen können. Da bin ich jetzt echt baff. Die Übungen bekommen eine ganz andere Qualität. Viel akkurater in der Ausführung. Wenn man es so sieht, total logisch. Wenn man aber mit den anderen Dingern gearbeitet hat, war immer der Eindruck, dass das schon passt. Hmm

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