Da muss er durch oder geduldig beibringen?
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Also, ich bin ehrlich der Da-muss-er-durch-Typ.
Aber es is auch klar, dass das nicht immer und mit allen Hunden klappt. Mit meinen bis jetzt zum Glück schon.
Ich glaub aber auch, dass manche hündische Hysterie durch zu viel Eieiei erst gefestigt wird. - Vor einem Moment
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Hallo,
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wenn ich bei mila zuviel tamtam drum mache, macht sie dicht. für sie ist das dann was ganz schlimmes. z.b. mit der box. zuerst hab ich versuch sie langsam daran zu gewöhnen. mit jedem mal bekam sie mehr angst und wollte irgendwann nicht mehr in die nähe. ich hab das ding dann einfach ins auto gestellt, hund rein und los. bei der nächsten fahrt ist se dann alleine rein und hat sich gleich hingelegt und gepennt.
bei anderen dingen z.b. geschirr, mantel etc ist es genauso.
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Hm, also mit "da musst du jetzt durch" bzw. "genau so (das) wird das JETZT gemacht" fahren wir hier am besten.
Wenn wir anfangen groß zu diskutieren, wird sie nur stur und wird nicht müde immer wieder dagegen zu halten.
Allerdings geht es dabei nicht um Sachen wie Box (gab es hier nie) oder Maulkorb (sollte es mal geben, aber Chili hat den Kampf gewonnen)
Was sie also in irgendeiner weise einengen würde oder sowas, würde ich ihr nicht aufzwingen.
Aber Haare an den Pfoten schneiden, Hosen ausbürsten, in die Ohren gucken, ins Maul gucken, den von mir gewünschten Weg gehen, all sowas wird nicht mehr diskutiert.
Wobei, manchmal schon, aber nur weil es total süß ist, wenn sie ihren Sturkopf durchzusetzen versucht
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Ich glaube, so pauschal kann man die Eingangsfrage nicht beantworten. Das kommt doch sehr stark auf den jeweiligen Hund und die genaue Situation an. Geduldiges Beibringen ist in vielerlei Situationen sicher der richtige Weg, aber es gibt auch Dinge, da bin ich eher vom Typ "Kein Aufhebens drum machen". Rex geht z.B. ungern zum Tierarzt, weil er einfach ein kleines Weichei ist - und ich gestehe, ich gehe nicht regelmäßig mit ihm rein, nur zum Hallo sagen und Leckerli abholen. Wenn TA angesagt ist, ist das halt so, ich trage ihn dann die letzten paar Meter in die Praxis rein und fertig.
Auch Sachen, die einfach zum Alltag gehören, habe ich bei Rex teils einfach von Anfang an so praktiziert - an dem Tag nach seinem Abholtag habe ich mich vor lauter Aufregung direkt ausgesperrt und musste mit Rex dann quer durch die Stadt fahren mit allen möglichen Öffis. Aber er fährt ganz problemlos mit den Öffis mit jetzt. Allerdings ist Rex auch kein totales Sensibelchen oder ängstlich. Dann hätte ich wohl anders gehandelt.Hin- und hergerissen war ich ja beim Maulkorb-Training. Da Rex aber auch Hundemäntel von Anfang an problemlos akzeptierte, dachte ich mir, es sei vllt. klüger, kein "geschiss" um den Mauli zu machen. Das ging leider nach hinten los, er war extrem irritiert davon und hat ihn überhaupt nicht akzeptiert. Also habe ich versucht, es kleinschrittig schönzufüttern - leider bislang mit nur mäßigem Erfolg. Zum Glück ist ein Mauli bei uns nicht unbedingt absolut notwendig.
Also, ich denke, wie die meisten hier, mache auch ich das von der Situation und vom Hund abhängig.
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Beides

Meine Schissbuxe muss oft da durch, sonst würden wir nicht leben.
Trotzdem trainieren wir auch Dinge und gewöhnen langsam. Bei "er muss da durch" lernt er oft nicht viel bzw ändert sein Verhalten nicht, aber es hilft ja nichts, wenn wir nicht um alle Menschen, Fahrräder und tausend Dinge einen Bogen machen möchten. Vieles ist einfach Führung und ich gehe natürlich auf den Hund ein. Belohnung und loben ist immer dabei.
Maulkorb trainieren wir auf.
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Ich bin so generell eher der " Augen zu und durch" Typ... aber nur, wenn es auch für den Hund passt.
Unser "Neuer" ist 8 Monate, Mix aus Spanien, unsicherer Junghund, der bis er zu uns kam so ziemlich garnix ausser Tierheim und ein paar Gassirunden kannte ... und selbst da ist es je nach Situation unterschiedlich:
Anleinen und Geschirr anziehen hat bei ihm an Anfang wirklich Panik verursacht, da wäre " Augen zu und durch" die falsche Methode gewesen und hätte es nur schlimmer gemacht.
Schön füttern, loben, Party, Alternativen ausdenken ( aktuell springt er aufs Sofa, um sich da anleinen zu lassen - geht super !), gaanz kleine Schritte.Autofahren: musste nach ein paar Tagen Ruhe zur Eingewöhnung einfach sein, weil wir es im Alltag fast täglich tun. Er kannte es nicht, war aber nicht negativ belegt. unser Hündin fährt liebend gerne Auto - und er musste da einfach durch. Die ersten 3 x hab ich ihn kurz und ohne viel zu fragen ins Auto gehoben, beim 4x hat er schon über reinspringen nachgedacht, wusste aber nicht, wie....
. Er hat die Vorderpfoten schon ans Auto gestellt und ich hab das Hinterteil reingehoben - ein paar Male später ist er hinter der Hündin ganz einfach reingehüpft. Jetzt, 3 Wochen später, springt er völlig gelassen ins Auto, fährt er tiefenentspannt und bleibt auch schon sehr ruhig kurze Zeit alleine im Auto.
Ich glaub, da hätten viele kleine Schritte und Leckerlie ihn nur irritiert und ihm vermittelt, dass es was zum Fürchten ist.Für mich hängt es davon ab, was die Situation für den Hund schwierig macht, wurde hier gerade in einem anderen Thread besprochen... bei Unsicherheit oder einfach neuen Dingen kann "Augen zu und durch" eventuell gut funktionieren. Ganz besonders, wenn ein Ersthund es entspannt vormacht.
Bei echter Furcht bis hin zur Panik bin ich unbedingt für Geduld, Training und kleine Lernschritte.
Lg, Elzbeth
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Ich bin eher der Typ für dieses......
Seid ihr dafür, um Dinge kein großes aufhebens zu machen, ala je mehr "geschiss" deswegen, desdo komischer findet es der Hund,
.......denn da bin ich derselben Meinung wie Tüdeldü:
Also, ich bin ehrlich der Da-muss-er-durch-Typ.
Aber es is auch klar, dass das nicht immer und mit allen Hunden klappt. Mit meinen bis jetzt zum Glück schon.
Ich glaub aber auch, dass manche hündische Hysterie durch zu viel Eieiei erst gefestigt wird.Box auf, Hund rein, Tür zu, fertig.
Maulkorb drauf, kurze klare Ansage, da der Hund i.d.R. den Maulkorb abstreifen möchte, Hund befolgt das Kommando, fertig. -
Ich bringe meinem Hund so gut wie alles kleinschrittig bei, soweit das eben möglich ist. Das "da muss er durch" funktioniert bei ihm dann eben einmal, vor allem bei so einschränkenden Dingen wie Box oder Maulkorb. Da würde er dann aber kein zweites Mal reingehen und mit dem Maulkorb dürfte man auch nicht mehr in seine Nähe. Genauso übe ich immer wieder die "Tierarzthandgriffe", also Zähne und Augen anschauen, festhalten und sowas.
Aber natürlich gibt es auch Dinge, die ich einfach mit ihm gemacht habe, z.B. die erste Autofahrt als Welpe...
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Also das kommt auf den Hund drauf an und auch um was es geht. Ich habe hier schon einige Hunde mit Maulkorb gesehen, die mit angelegten Ohren, Maul schleckend und beschwichtigend durch die Gegend gelaufen sind. Bei denen war Augen zu und durch ganz offensichtlich nicht die beste Methode. Auch beim Hund von Freunden, der die Box nie schöngefüttert bekommen hat und im Auto einfach reingestopft wurd, fährt bis heute da drin nicht entspannt Auto.
Betty habe ich die Box auch nicht schöngefüttert, die kann da drin aber trotzdem entspannen. Maulkorb wurde hier allerdings trainiert, Augen zu und durch wäre da sicher auch nach hinten losgegangen. -
Beispiel: Maulkorb
Ich habe einem Teil meiner Hunde das mit "Augen zu und durch" beigebracht und dem anderen Teil über Free-Shaping geklickert.
Letzteres hat sich besser bewährt. In der Summe gesehen ist die Verknüpfung deutlich mehr in dem Sinne, den ich möchte - also positiv - und von der Zeitdauer geht es sogar schneller als mit dem anderen Weg.
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