Gute Auslastung für aufgeregtes Pudeltier

  • Meine Mum ist mit dem Stresskeks Linus monatelang nur kurze Runden gelaufen. Nach einigen Wochen war Linus in der Lage angemessen mit fremden Hunden zu kommunizieren und nicht mehr komplett abzudrehen. Bei ihm war es das einzige was wirklich geholfen hat. Linus ist aber vorher auch ziiemlich extrem gewesen... ich hab das Video mal gespoilert.

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    Du schreibst das, was hier gerade völlig übersehen wird - MONATELANG und NACH EINIGEN WOCHEN.

    Mal eben 2 Wochen von 100 auf 0 runterfahren ist klar - der Hund dreht völlig ab.


    @all
    DAS hat aber auch niemand hier empfohlen. Auch nicht @flying-paws und ich.

    Mein Hund geht jeden Tag 3-4 mal spazieren. Alles in allem gut 2,5h. Dazu kommt 1-2x die Woche Agi Training, und etwas Obedience Training.

    Als Junghund angepasst Vorbereitungstraining auf Agi und Obi so etwa 0-15 min pro Tag. Pro Woche insgesamt vielleicht 1h. Ansonsten Alltagserfahrungen auf Spaziergängen. Dabei KEINE gezielte Bespassung der Marke "Futterbeutel suchen", "Schnüffelspiele", "Tricks" etc.

    UND - als ganz klares Statement - Jin kam gezielt als Sporthund für Agi und Obi. Nicht einfach als Familienhund mit etwas Freizeitbespassung.

  • Das finde ich für einen erwachsenen Hund schon sehr, sehr wenig. Wurde das in dem Thema hier empfohlen? Dann habe ich das übersehen.

    Mal eben 2 Wochen von 100 auf 0 runterfahren ist klar - der Hund dreht völlig ab.


    @all
    DAS hat aber auch niemand hier empfohlen. Auch nicht @flying-paws und ich.

    Man muss nicht mit jedem Pudel oder Terrier mindestens Mantrailing und Zoss und Fährte und Agi und Longieren machen und zuhause "Tricksen" und "Dog-Dancen" und was noch alles.

    Ich verstehe nicht warum immer hier alles so übertrieben dargestellt wird :ka:
    Niemand hier hat empfohlen den Hund nur mehr einzusperren oder das andere Extrem; jede mögliche Sportart am besten gleichzeitig zu machen.

    Ich habe zB. auch nur von meinen Erfahrungen berichtet und Fährtenarbeit ist eben etwas, wo mein Hund komplett runter fährt.

    Darüber hinaus, hatte ich das Gefühl das die HH gerne etwas mit ihrem Hund machen möchte und ich finde nichts Verwerfliches daran mit seinem Hund arbeiten zu wollen. Die Überlegung war nur, vielleicht eine Sportart zu finden welche dem Hund auch noch hilft ruhiger zu bleiben.

    Aber das war natürlich auch eine Spekulation meiner Seite.
    Genauso ist es aber reine Spekulation ob der Hund wirklich in jungen Jahren überdreht wurde, wie die HH mit dem Hund arbeitet, wie die Spaziergänge wirklich aussehen usw usf und das finde ich der Threaderstellerin gegenüber nicht fair.

  • Ja , stimmt , es wird von einem Extrem zum anderen gesprungen .
    Klar gibt es hibbelige Hund , nervöse Hunde .
    Aber ist es der richtige Weg mit solchen Hunden Hundesport zu
    betreiben . ? Sollte man nicht vorher daran arbeiten den Hund eben
    ruhig .. selbstsicher und ausgeglichen zu bekommen .
    Den mit seinem Verhalten sagt der Hund ja nicht , ich will etwas
    machen , was aber vom Menschen so gedeutet wird .

    Ich hatte/hab die letzten 25 Jahre nur mehr Second Hand Hunde .
    Vor allem solche , die Probleme haben und deshalb weg mussten
    bzw ihren Platz verloren .
    Es ist vollkommen egal wie aufgedreht der Hund ist , man beginnt wie
    bei einem Welpen . Man sollte dem Hund Ruhe und Ausgeglichenheit
    vorleben und vor allem sollte man dem Hund etwas entgegen zu setzen
    haben .
    Es geht doch eigentlich nur darum : Aktion -Reaktion
    Bedeutet : Setzt der Hund eine Aktion ... zeigt ein Verhalten , muss oder
    sollte vom Besitzer eine Reaktion erfolgen .
    Im umgekehrten Sinn genau das Gleiche .

    Noch einmal : Hibbelig bedeutet nicht ( immer ) das der Hund zu wenig
    ausgelastet ist oder wird .
    .

  • Noch einmal : Hibbelig bedeutet nicht ( immer ) das der Hund zu wenig
    ausgelastet ist oder wird .
    .


    DAS ist der springende Punkt.

    Viele Hunde können nicht abschalten, weil sie ständig unter Strom stehen, da sie ständig Action erwarten. Sie sind hibbelig, gestresst, hektisch, unkonzentriert, ..... Die ganze Palette.

    Wenn man da dann noch mehr Arbeit/Sport draufpackt, damit "der Hund ruhig wird" bewirkt man das genaue Gegenteil. Dabei hilft es dann auch nicht, wenn man sich ruhige Beschäftigung sucht.

    Da hilft nur, den Hund erst mal zur Ruhe kommen zu lassen durch entspannte Spaziergänge bei denen ausser etwas Alltagsgehorsam nichts weiter vom Hund verlangt wird. Durch "faulenzen" sozusagen. Der Hund muss erst mal lernen, dass von ihm nichts mehr gefordert wird, dass es keine Action mehr gibt.

    Erst, wenn er da wieder runtergekommen ist, dann kann man sich überlegen, was man sport- und beschäftigungsmässig tun will.

    Das beste Beispiel habe ich im Verein. Border Collies in verschiedensten Varianten. Die einen bereits früh mit Agi, Obi und "Auslastung" überladen, am gestrn mi 15 Monaten BH, mit 18 Monaten erster Start im Agi.... Hibbelig, hektisch, fahrig, ständig unter Strom und nur gestresst.
    Das krasse Gegenteil, erst mal nur Alltagserfahrungen. Und die nicht geballt, wenn es mental anstrengend war, gab's die nächsten 1-2 Tage erst mal nur ruhige Spaziergänge in bekannter Umgebung. Trainiert wurde auch ein bischen, aber immer darauf geachtet, dass der Hund nicht überfordert wird. Heute mit 2 Jahren noch keine BH, dafür ein gechillter, ruhiger BC, der arbeiten will, aber nicht ständig hektisch wie eine unter Dauerstrom und Spannung stehende Aufziehpuppe durch die Gegend stresst.
    Kommt im übrigen auch aus Arbeitslinien, also kein Show Border, so dass man das vielleicht als Grund für die Ruhe ansehen könnte.

    Welcher Weg für den Hund gesünder ist .....

  • Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Ich kann nur für das ruhige Arbeiten noch das Snifflen empfehlen. Das mache ich mit Samir un für ihn (nd vor allem für Hibbelhunde) ist es eine tolle Sache. Er muss ruhig arbeiten und die Kamille in einem Döschen ruhig anzeigen. Wir haben das Glück, dass wir Seminare und Kurse bei Uwe Friedrich machen konnten und es richtig gelernt haben. Vor allem kann man es bei schlechtem Wetter in der Wohnung mChen (geht also auch, wenn mn selbst mal nicht so fit ist).

    LG pudelnatze

  • Ich würde wohl mal schauen, wie viel Beschäftigung es im Moment wirklich regelmäßig gibt und dann etwas damit vergleichen, wie viel andere mit ihren Hunden machen bzw. was andere Hunde so brauchen, um ausgeglichen zu sein. Ist das Pensum schon ganz gut, würde ich es nicht noch durch eine neue Beschäftigung erhöhen. Da würde ich auch eher mal alles streichen bis auf Spaziergänge, bei denen nichts gemacht wird, mal abgesehen von dem, was man da an Kommandos halt braucht.

    Vielleicht liest es sich aber auch nur viel, ist im Endeffekt aber möglicherweise sogar wenig (an Spaziergängen z.B.). Wir haben über die Jahre auch einiges an Beschäftigungsmöglichkeiten ausprobiert, wirklich regelmäßig gibt es hier aber nur ausgedehnte Spaziergänge, der Rest variiert sehr stark.

    Dass hibbeliges Verhalten nicht zwangsweise für Unterforderung stehen muss, wurde hier schon mehrfach geschrieben. Bei unserem Paco ist es z.B. so, dass er deutlich eher durch Fiepen/Jaulen im Haus nervt, wenn es viel Programm gab. Kommen unsere Beiden sehr kurz, nervt er so nicht. Man merkt es dann aber schnell am Verhalten draußen, da hört er dann schlechter und fängt das Pöbeln eher wieder an.

    Dem aufgedrehten Gasthund Porthas, den wir jetzt wieder 2 Wochen hier hatten, Tat es sehr gut, wenn er zwischendurch einfach rennen durfte (er rennt gerne ein ganzes Stück vor und rennt dann direkt wieder zurück), um ruhiger zu werden. Ansonsten gab es hier nur ganz normale Spaziergänge, die für ihn wegen seiner hohen Reizempfänglichkeit schon anstrengend genug waren, mit selten Mal etwas Futtersuchen und Apportieren (das bei ihm aber auch mehr wieder fürs Rennen) und zum Ende hin tatsächlich auch etwas Radfahren, bei dem er erstaunlich ruhig mit lief, sogar teils ruhiger als unsere Beiden. Die Spaziergänge waren zum Ende hin deutlich entspannter, er war ruhiger und sprach nicht mehr auf so viele Reize an, Fasanengeräusche sorgten am Anfang z.B. dafür, dass er hektisch danach suchte.

  • So wie @yane die BC beschreibt kann ich nur sagen :applaus: Habe ja selber oben meine Sheltiehündin beschrieben. Mit der habe ich es ja in "light" selber und das war schon ne herrliche Freude :| Mit nem Jahr noch net stubenrein aber stundenlang die Wand anstarren -yeah :hust:


    Ob der Pudel der TE wirklich so ist können wir ja nicht beurteilen. Aber selbst wenn noch nicht - schon vorher dran denken schadet ja nicht. Schliesslich züchtet sich kaum einer bewusst so nen Junkie. Die werden meist aus Unwissenheit und "macht man halt so" so.

    Mein Rat an die TE. Beobachte mal kritisch deinen Tag, lasse den Hund mal zu 80% nur mitlaufen und baue mit klarem Start und Ende Signal erstmal EINE Sportart weiter auf. Gerade im Agi gibts da ja zig Möglichkeiten und die muss man ja nicht sofort voll Speed anfangen.

  • Ich muss jetzt echt hier auch meinen Senf dazu geben...

    Ihr kennt hier weder den Hund noch die Halterin persönlich... ich find es echt die Höhe, sie hier so durch den Kakao zu ziehen. Gibt ja offensichtlich nurmehr Extreme auf dieser Welt, ist ja nicht zu glauben.

    Ihr könnt überhaupt nicht beurteilen ob die Beschäftigung zu viel oder zu wenig ist, weil ihr nicht wisst in welchem Ausmaß sie das überhaupt gemacht hat: "Ich mache Agi heißt" noch lange nicht, dass ich das auf Hardcore-SportlerInnen-Nievau mache, noch heißt "Wir machen Tricks und Sonstiges", dass die beiden 5 Stunden zu Hause sitzen und der Hund sich dann auf den Rücken rollt vor lauter Überanstrengung.

    Nur weil man Dinge ausprobiert um überhaupt zu sehen WAS einem gefallen könnte und dann vielleicht nicht weitermacht heißt das ja noch lange nicht, dass der Hund jetzt die Enttäuschung seines Lebens hat... und das das automatisch zu viel ist.... es geht doch um das gegenseitige ZUSAMMENWACHSEN und den gemeinsamen Spaß... keiner von euch war bei ihren Trainings jemals dabei!

    Hätte ich einen Ratschlag befolgt und meinen Hund SO VIELEN Sozialkontakten ausgesetzt am Anfang bräuchte ich mit ihm nie wieder aus dem Haus zu gehen, weil der vor allem an Anfang mega ängstlich war und garnicht weit genug weg sein konnte von anderen Hunden und wahrscheinlich fürimmer geschädigt wäre.

    Die eierlegende Wollmilchsau hat doch eh niemand von uns... da gibt es immer überall Dinge und Umstände die ANDERS natürlich besser wären, aber weder wird Valerie jetzt morgen aufs Land ziehen, damit sie weniger Hundekontakt haben kann, noch wird man es jetzt ändern können, dass man selber eher eine "aufgeregte" Grundnatur hat. Als würde IRGENDJEMAND von uns unfehlbar sein...

    Das ist doch SUPER, dass sich jemand darüber GEDANKEN macht, wie es einem als Mensch-Hunde Team besser gehen könnte, dass man über sein EIGENES Verhalten und das des Hundes REFLEKTIERT... in keinster Weise hat sie jemals dem Lego die Schuld in die Schuhe geschoben... man gibt ja auch seinem Kind nicht die Schuld wenn es aufgeregt ist sondern sucht sich einen Weg wie es für BEIDE besser gehen kann.. und nichts anderes macht sie... schön, dass sie dafür noch eins auf den Deckel kriegt... ist ja voll in Ordnung wenn jemand meint, das könnte zuviel sein.. aber das geht auch anders meine ich mal....

    Und so zu tun, als wären Hormone wirklich NIE im LEBEN ein Problem ist doch auch wunschdenken. Das mag vielleicht in den meisten Fällen NICHT der Fall sein, aber weder hat Valerie dem Lego gleich seine Glocken abgeschnitten, sondern es halt auch erstmal mit dem Chip probiert.... ihr wisst doch garnicht welche Gedanken sie sich gemacht hat... aber ja... draufhauen ist wirklich IMMER besser als netter Umgang miteinander. :dagegen:

    Und an Valerie und Lego: :bussi: :streichel:

  • So jetzt melde ich mich hier auch wieder. Ich hatte die letzten Tage sehr viel zu tun und bin kaum an den PC gekommen, aber jetzt :D

    Erst mal sollten wir uns alle wieder beruhigen und eine Runde OOOOOOOMMMMMMM sagen. Ich bin schockiert und aufgebracht was hier alles geschrieben wurde. Das ist ein sehr emotionales Thema für mich. Wer uns kennt weiß wie sehr ich diesen Hund liebe und das ich nur das Beste für ihn will.


    Manche Beiträge waren vielleicht nett gemeint, sind aber absolut nicht so rüber gekommen. Ich will hier jetzt niemanden speziellen ansprechen, ich denk mir einfach meinen Teil. Die Ursachen zu kennen kann helfen, jemanden Vorwürfe zu machen was er alles falsch gemacht hat (oder haben könnte) ist weniger hilfreich. Wie @Hempel gesagt hat: „Der Ton macht die Musik.“


    So und die wenigsten von euch kennen mich und meinen Hund und was wir bis jetzt gemacht haben (und auch was wir schon zusammen durchgemacht haben ;)). Gerne können Fragen gestellt werden um dem Problem auf den Grund zu gehen. Leider ist es sehr schwer 2,5 Jahre mal schnell in einem Forum zu beschreiben. Ich versuchs trotzdem mal für euch ;)


    ICH HABE BESTIMMT EINIGE FEHLER GEMACHT! Wer hat das nicht? Das ist mein erster eigener Hund, ich habe lange auf ihn gewartet und davon geträumt. Im Nachhinein betrachtet denke ich auch, dass ich mit ihm als Junghund zu viel gemacht habe. Jedoch muss man sagen, dass er immer alles super mitgemacht hat und damals war die Überforderung für mich nicht sichtbar. Auch keiner der Trainer bei denen wir gearbeitet haben hätte mal angedeutet, dass es vielleicht zu viel wäre. Lediglich meine Mutter hatte da so ne Ahnung, wollte mir aber auch nicht unbedingt drein reden. Zudem, wenn man 100 Leute fragt, bekommt man 100 Meinungen, Trainingsvorschläge usw. Wenn man keine eigenen Erfahrungen hat, kann es eben mal ne Weile dauern bis man seinen Weg findet. Was passt für mich und meinen Hund eigentlich? Oft habe ich nicht genug auf mein Bauchgefühl gehört. Ich wollte alles richtig machen und hab mich viel den Kopf zerbrochen, was dann aber irgendwie erst recht nach hinten losgegangen ist. Und was ein großes Problem von MIR ist: Ich bin ungeduldig. Das ist in der Hundeerziehung und Ausbildung natürlich nicht gerade hilfreich, aber ich arbeite daran und durch Legolas bin ich wesentlich geduldiger geworden.


    Trotz alle dem ist Legolas nicht die Sorte Hund die hibbelt, weil sie bitte ständig bespaßt werden will. Absolut nicht. Von Baby an hat er gelernt, dass es Tage gibt wo rein gar nichts passiert. Eine halbe Stunde Gassi und das wars. (Ich lag mit Fieber eine Woche im Bett und meine Mutter konnte leider nicht länger vorbei kommen). Das kann er heute auch noch. Dann liegt er eben den ganzen Tag mit mir im Bett und kuschelt, damit hat er absolut kein Problem. Überhaupt ist er Zuhause mega ausgeglichen und entspannt. Es sind eher Umweltreize und Gerüche die ihn stressen. Als Junghund konnte ich ihn auch überall hin mitnehmen und er hat einfach gepennt.


    Dann kam mit 10 Monaten die Pubertät. Innerhalb von 2 Wochen war mein Hund nicht mehr mein Hund. Ich war komplett überfordert. Ich wusste nicht so recht wo ich mit Hilfe holen kann. Dachte es ist vielleicht nur eine Phase und hab es zu lange schleifen lassen.


    Dann haben wir begonnen am Alltag zu arbeiten (in der Zeit habe ich das ganze Zusatzprogramm fast gänzlich gestrichen) und es gab immer gute und schlechte Phasen. Leider ist die letzte gute Phase jetzt lange her und ich mache mir wahnsinnig viele Gedanken wie aus diesem genialen Hund das geworden ist was er jetzt ist. Aber mich verrückt zu machen was ich nicht alles falsch gemacht habe, bringt uns nicht weiter. Ich versuche jetzt Lösungen zu finden, damit unser Alltag wieder entspannter wird und Legolas nicht mehr so viel Stress hat.


    Die letzten zwei Monate gabs hier fast kein Programm. Ich habe Anfang September zu arbeiten begonnen und die Hunde mussten ein bisschen zurück stecken. Es gab keine Huschu, wir waren hauptsächlich spazieren ohne viel Action und in der Schule war er sehr selten mit (übrigens kommt er grundsätzlich 1x pro Woche für 2 Stunden mit, aber eigentlich auch nicht mal jede Woche weil oft irgendwas war wodurch es nicht ging). Also die letzten zwei Monate war er sicher nicht überlastet und es ist keine Besserung eingetreten. Bei Spaziergängen ist es ja auch so, dass er nicht frei laufen darf. In all unseren Spaziergebieten gibt es entweder Hunde oder Wild. Von beidem kann ich ihn nicht abrufen. (Bitte jetzt keine Tipps wie man einen Rückruf aufbaut. Er hat ja Stress, ihn interessiert dann kein Leckerli, kein Spielzeug, nichts.) Er ist beim Spaziergehen immer sehr flott unterwegs von einer Schnüffelstelle zur nächsten, also entspannt Spazierengehen is nicht.


    Und auch als Welpe/Junghund durfte Legolas viel Zeit einfach Hund sein. Spazieren gehen, spielen, toben, irgendwo sitzen und einfach mal gucken und schlafen, schlafen, schlafen! Er hat gerne gearbeitet und wollte gefallen, er ist eben ein Pudel.


    Schließlich haben es einige von euch ganz richtig erkannt. Ich suche nicht MEHR Auslastung, sondern eine passende!


    Achja und bezüglich dem Kastra Chip. Nein ich habe ihm den Chip nicht setzen lassen weil „er bei anderen Hunden unruhig ist“. Das hat mehrere Gründe und ich habe mir Monate lang darüber Gedanken gemacht. Ich habe die Hoffnung, dass ein Teil seines Stresses durch die Hormone kommt (hat ja auch damit angefangen ;) und ich ihm so helfen kann. Nicht weil ich zu faul bin zu trainieren. Ich trainiere seit fast zwei Jahren. Ich habe viel Zeit, Geld und Mühe investiert. Ich liebe diesen Hund wie verrückt und ich will das Beste für ihn. Manchmal erkennt man leider nicht gleich was das Beste ist.


    @Millemaus Danke ich werd mir das Buch mal anschauen.


    @Tüdeldü ich wohne im Nordosten, da ist es deutlich weiter bis in den Wald und ich muss über die Stadtautobahn da ist immer mega viel Verkehr. Das mache ich also wenn nur am Wochenende wenn ich viel Zeit hab. Und für Kurse war die letzten Wochen auch keine Zeit, aber ich würde hald irgendwann gern wieder was machen und überlege eben was am sinnvollsten ist.


    @pauline31 das Koordination und Konzentration klingt ja cool. Ich liebe solche Teamarbeit Sachen.


    @Ceri05 ui na ganz so schlimm ist es bei Legolas nicht. Aber vielleicht kannst du mir mal per PN erzählen was ihr genau gemacht habt J


    @Kristallsalz danke genau so ist es!


    @monrabe Danke du sprichst mir aus der Seele!

    @Wasser .. Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, sollte man einfach nichts sagen. Ich will mich nicht auf so ein Niveau herablassen.


    Danke an alle die hier konstruktive Hilfe und Tipps geben und uns helfen wollen. Vorwürfe bringen niemanden weiter – peace!

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