Gute Auslastung für aufgeregtes Pudeltier
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Wie lange hat er jetzt eigentlich den Chip schon? Kannst du schon Veränderung feststellen?
Von meiner Hundetrainerin der Hund hat auch einen bekommen und war dann meeega arbeitsUNwillig.. der wollte NIX mehr tun und nurnoch fressen.. obwohl er zuvor mega motiviert war... das war für sie natürlich sehr schlecht, weil der ja zusätzlich auch Therapiehund ist und er eben wichtiger Teil ihrer Arbeit ist... die hat sich dann dagegen entschieden.. aber der hatte halt eigentlich eher nur großes Leiden wenn da potente Weibchen waren... ist schon sehr spannend was da alles passieren kann, drum hät's mich mal interessiert...

Kannst du eigentlich irgendwie festmachen, seit wann diese Verhaltensänderung da ist? Seit Lumi? Seit eurem Urlaub? Seit der Arbeit? Oder hat sich das "eingeschlichen"...
Haha... ich hab den Eindruck, das was einem die Hunde am meisten lehren ist GEDULD... selbst wenn man denkt man hat das raus, merkt man, wenn der Wuffi kommt, dass es nicht so ist...

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Jeder kann Fehler machen, und auch die die schon so einige Hunde hatten, wie auch so mancher Hundetrainer.
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Der Chip zeigt noch keine Wirkung, ist auch noch zu früh um was sagen zu können. Ja ich bin eben unsicher ob es hilft drum fand ich das ne gute Möglichkeit um auszuprobieren ob es ihm damit besser geht oder nicht, bevor wir endgültig was abschneiden x)
Naja die Probleme haben wirklich mit 10 Monaten mit der Pubertät begonnen. Dann wars zum Beispiel letzten Winter so dass der dann ein Monat wieder super war und ich dachte yeah, wir haben das gröbste überstanden. Dann hab ich mich entschieden Lumi zu holen. Und noch in der Zeit als ich meine BAC Arbeit geschrieben habe und auf Lumi gewartet hab, wurde es wieder schlimmer.
Seit Lumi läufig war gibt es die Probleme mit Frodo.
Und der Urlaub im Sommer war ihm einfach zu viel. Das hab ich unterschätzt und werde sowas extremes mit ihm auch nicht mehr machen.
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Jeder kann Fehler machen, und auch die die schon so einige Hunde hatten, wie auch so mancher Hundetrainer. Wobei ich es bei letzteren noch schlimmer finde. Denn an die wendet man sich ja schließlich, weil man ein Problem erkannt hat bzw eines hat. Doch solche kennen sich auch nicht immer mit den Rassen wirklich so aus, geschweige denn mit den Menschen.

Da kann ich dir nur sagen, du bist nicht alleine schuld. Du hattest wohl,die falsche Hilfe. Davon könnte ich ein Lied
singen.
Ich finde es gut, das du es richtig erkannt hast was schief gelaufen ist, man lernt eben auch aus Fehlern. Und ich finde es toll, das du nun den richtigen Weg für dich und deinen Schatz gehen willst.
Hier wird oft was missverstanden, aber so ist das mal im Internet bei nur geschriebenen. Man denkt ja nicht gleich dran, seine ganze Geschichte zu schreiben, sondern sich eben nur mal erkundigen zu wollen etc.
Ich denke du bist sicher auf dem richtigen Weg um mehr Ruhe bei euch rein zu bringen. Auslastungen wurden ja genannt, aber auch Struktur ist wichtig
Evtl. beruhigt sich das auch etwas wenn der Chip Wirkung zeigt. Drücke die Daumen
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In all unseren Spaziergebieten gibt es entweder Hunde oder Wild. Von beidem kann ich ihn nicht abrufen. (Bitte jetzt keine Tipps wie man einen Rückruf aufbaut. Er hat ja Stress, ihn interessiert dann kein Leckerli, kein Spielzeug, nichts.)
@Wasser .. Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, sollte man einfach nichts sagen. Ich will mich nicht auf so ein Niveau herablassen.
Nicht nett sein ist scheisse. Verstehe.
Wobei ich zu dir gar nicht "unnett" war. Aber egal. Bin ich halt scheisse.Zu deinem Problem:
Ein Hund muss nicht Leckerchen und/oder Spielzeug besser finden als andere Hunde oder Wild.
Der Pudel ist immerhin ein Jagdhund. Den wirst du mit Bestechung und Kastration nicht erzogen bekommen.Und wenn du aufgibtst und ihn einfach machen lässt/laufen lässt, wird es immer schlimmer, jedes mal, wenn er durchstartet wird es für dich schwieriger, das wieder in den Griff zu bekommen.
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Die Ursachen zu kennen kann helfen, jemanden Vorwürfe zu machen was er alles falsch gemacht hat (oder haben könnte) ist weniger hilfreich.
Also, ich kann zumindest zu meiner Anmerkung weiter vorne sagen, dass es mir, wenn ich was aus der Vergangenheit hervorhole, meist darum geht aufzuzeigen, dass es eine Folge sein kann von damals. Es ist wichtig zu wissen, ob man ein Problem hat, das vom Kern her ganz anders, tiefer verankert ist dadurch. Und dann ist es vielleicht sinnvoll das Training an anderer Stelle als zunächst gedacht anzugehen, damit man nachhaltige Erfolge erzielt und nicht nur an der Oberfläche kratzt.
Im Nachhinein betrachtet denke ich auch, dass ich mit ihm als Junghund zu viel gemacht habe. Jedoch muss man sagen, dass er immer alles super mitgemacht hat und damals war die Überforderung für mich nicht sichtbar. Auch keiner der Trainer bei denen wir gearbeitet haben hätte mal angedeutet, dass es vielleicht zu viel wäre.
Ja, das Problem kenne ich. Bei mir landen häufig solche Hunde im Training ...
Es ist irgendwie so ein bisschen eine verkehrte Welt. Bei Arbeitshunden, die für echte Jobs gebraucht werden, lässt man sich Zeit - da wissen viele, dass die Hund erst mal reifen müssen. Meist ganz ohne irgendeinen Trainer ...
Engagierte Hundehalter, die sich Hilfe holen geraten in die Maschinerie der Hundeschulen, wo sehr viel, meist zu viel vom jungen Hund verlangt wird.
Es ist vom Verlauf auch ganz typisch, dass die Hunde das lange gut schlucken und dann kommt noch irgendein Entwicklungsprozess hinzu, der alles zum Überlaufen bringt.Bei Spaziergängen ist es ja auch so, dass er nicht frei laufen darf. In all unseren Spaziergebieten gibt es entweder Hunde oder Wild. Von beidem kann ich ihn nicht abrufen.
Da fände ich es wichtig, dass das Laufen an der Leine schon einen gewissen Entspannungsgrad in die Spaziergänge bringt. Ist er da denn entspannt?Schließlich haben es einige von euch ganz richtig erkannt. Ich suche nicht MEHR Auslastung, sondern eine passende!
Bei einem Jagdhunde würde mir da immer Mantrailing und Dummytraining als erstes in den Sinn kommen. Allerdings wäre es auch hier wichtig, dass der Grundaufbau mit vielen geschickten Ritualen gespickt ist, der von Anfang an dazu führt, dass er sich da nicht auch noch hochspult ... das setzt wieder voraus, dass man eine vernünftige Anleitung dazu hat. Also jemanden, der weiß wie man das bei solchen Hunden hinbekommt.
Naja die Probleme haben wirklich mit 10 Monaten mit der Pubertät begonnen. Dann wars zum Beispiel letzten Winter so dass der dann ein Monat wieder super war und ich dachte yeah, wir haben das gröbste überstanden. Dann hab ich mich entschieden Lumi zu holen. Und noch in der Zeit als ich meine BAC Arbeit geschrieben habe und auf Lumi gewartet hab, wurde es wieder schlimmer.
Das liest sich für mich nach ganz normalen Entwicklungsprozessen. Mein Nian - Border Collie - hat bis zum vierten Lebensjahr extreme Schwankungen gehabt. Der hat mich Nerven gekostet.

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Ach der läuft immer Leine?
Okay, dann ist doch ein grosses Thema die Erziehung zum Freilauf. Beim Jagdhund gerne "Anti-Jagd-Training" genannt.
Das gehört doch zusammen, in meinen Augen.
Auslasstung und Freilauf oder "ruhiges" an der Leine laufen.
Mit "ruhig" meine ich nicht omamässiges dahinschleichen, an der 1 m Leine. Und Hund pusht sich auf.
Sondern, arbeiten mit Hund an der Leine.
Vielleicht willst du aus einem ganz bestimmten Grund gerade nicht an der "Abrufbarkeit" arbeiten?
Abrufen alleine macht ja noch keinen Hund, der sich an dir orientiert. Deshalb denke ich, du wirst wissen, wie der Hund abzurufen ist, was dir vor die Füsse fällt ist evt., dass der Hund eben beim Anblick von "interessanten Dingen" (Wild, Hunde...) in einen "Jagdmodus fällt.Hier würde ich ansetzen.
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Bei einem Jagdhunde würde mir da immer Mantrailing und Dummytraining als erstes in den Sinn kommen. Allerdings wäre es auch hier wichtig, dass der Grundaufbau mit vielen geschickten Ritualen gespickt ist, der von Anfang an dazu führt, dass er sich da nicht auch noch hochspult ... das setzt wieder voraus, dass man eine vernünftige Anleitung dazu hat. Also jemanden, der weiß wie man das bei solchen Hunden hinbekommt.
Ich finde auch beides (also sorgsamer Grundaufbau *und* Anleitung) unglaublich wichtig. Ich hätte das ohne meine (supertolle) Trainerin nie und nimmer auch nur ansatzweise so hinbekommen.
Ich mache mit Gino seit September 15 Dummy. Allerdings mit einer Pause im Winter dazwischen in der sich meine Trainerin neu orientiert hat und ihre eigene Hundeschule eröffnet hat.
Wir sind eigentlich immer noch bei den Basics. Erweiterte Basics. Wir machen allerdings kein Dummy nach Retrieverrichtlinien. Allerdings weitgehend danach. Wichtig waren meiner Trainerin Lenkbarkeit und Orientierung am HF *und* Ruhe! Wir sind im Kurs 2 Teilnehmerinnen und eine Trainerin und so kann man super arbeiten.
Ganz extrem spannend fand ich letztens zu sehen, wie sich die Arbeit im Dummy auf andere Situationen auswirkt. Vor einigen Wochen hatte meine Trainerin Reizangeln angeboten. Ich wie auch die andere Teilnehmerin haben eine gekauft. Meine Trainerin meinte, nehmt die auf Spaziergängen mit und arbeitet schon mal ein wenig damit. Tjo, 2 Hunde, Leckerliebeutel, Flexi für Gino in Wildgebieten, Schlüssel, Handy......ich habe die Reizangel zuhause gelassen.

Zu einer Stunde letztens sollten wir beide die Reizangel mitbringen. Dummy dran, Hund richtig hetzen lassen und dann das Stopkommando aus dem Dummy einsetzen. Ich war völlig perplex, dass Gino tatsächlich *sofort* aus dem vollen Hetzen beim Stopkommando auf den Hintern plumpst. Und nicht nur das. Das Stopkommando wurde bei uns so erlernt, dass der Hund sich nicht nur sofort setzt, sondern zur Ruhe kommt und den Blick zum HF zur weiteren Orientierung. Und das hat er auch genauso bei der Reizangel gemacht. Obwohl sich das Objekt weiterbewegte ist er völlig ruhig geworden, hat mich angesehen und abgewartet, was an weiteren Kommandos folgt.
Valerie, ich habe Lego jagdlich jetzt eigentlich gar nicht so auf dem Schirm gehabt (oder das vielleicht auch immer überlesen). Seit wann geht das denn mit der Jagerei? Von Welpe an? Und wie äußern sich da seine Ambitionen? Auf Fährte geht er aber ja anscheinend nicht?
Und Du schreibst, dass Arbeiten mit anderen Hunden auf dem Platz nicht möglich ist. Wie äußert sich das denn genau?
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Da fände ich es wichtig, dass das Laufen an der Leine schon einen gewissen Entspannungsgrad in die Spaziergänge bringt. Ist er da denn entspannt?Nein leider nicht. Er kann "bei mir" laufen, is aber auch da eher hektisch und es fällt ihm schwer nicht vor zu laufen. Je langsamer ich gehe, desto leichter fällt es ihm habe ich gestern bemerkt. An der Schlepp kann er gar nicht ohne ziehen. Also er zieht nicht ständig, aber er kann nicht selbstständig den Radius einhalten. Außer ich arbeite den ganzen Spaziergang lang an einer Umorientierung zu mir. Also ich könnte ihn auch ständig ansprechen oder stop sagen, aber das ist ja irgendwie auch keine Lösung. Leinenführigkeit ist etwas woran wir seit Ewigkeiten arbeiten, aber irgendwie finden wir da nicht so unseren Weg.
Valerie, ich habe Lego jagdlich jetzt eigentlich gar nicht so auf dem Schirm gehabt (oder das vielleicht auch immer überlesen). Seit wann geht das denn mit der Jagerei? Von Welpe an? Und wie äußern sich da seine Ambitionen? Auf Fährte geht er aber ja anscheinend nicht?Und Du schreibst, dass Arbeiten mit anderen Hunden auf dem Platz nicht möglich ist. Wie äußert sich das denn genau?
Also ich überlege selbst grad wann das mit dem Jagen begonnen hat. Genau kann ich das nicht mehr sagen. Auf jeden Fall irgenwann mit der Pubertät. Als Welpe/Junghund war der super abrufbar. Da ist 10m neben uns ein Hase vorbei gerannt und Legolas hinterher. 1x hab ich gerufen und er hat sofort kehrt gemacht.
Jetzt geht er nicht nur auf Sicht, sondern stöbert auch im Gebüsch was auf. Leider ist es mir etwa 3x passiert, dass er etwas gehetzt hat. Er war wohl nie länger als ne Minute weg, aber mir kams jedes Mal vor wie eine Ewigkeit. Dadurch ist er jetzt in wildreichen Gebieten schon mal von vorn herein aufgeregter durch die Gerüche, auch wenn wir gar kein Wild sehen. Ich hab auch versucht anzeigen und umorientieren zu mir zu belohnen, aber er zeigt nicht jedes Mal an. Manchmal startet er ohne (für mich sichtliche) Vorwarnung los. Drum darf er nicht mehr frei laufen, weil ich es zu schlecht einschätzen kann.Ja am Hundeplatz ist das so ne Sache. Beim Agi wars zum Beispiel so: Am Anfang durften die Hunde alle frei am Platz laufen während wir aufgebaut haben. Dann konnte er alle mal beschnuppern und dann konnte er sich gut konzentrieren und auch das warten war kein Problem. Wenn allerdings ein neuer Hund dazu gekommen ist, der vielleicht auch nicht so verträglich war, und er nicht hin durfte gabs Theater mit Raunzen usw und er konnte sich nicht mehr gut konzentrieren. Er durfte alllerdings auch als Welpe nie zu allen Hunden und nicht jedem "Guten Tag" sagen. Damals im Junghundekurs wurde immer erst mal bisschen gearbeitet, dann durften die Hunde in Kleingruppen spielen und dann wieder bisschen was arbeiten. Das hat immer super geklappt. Jänner 2015 war das mit einem Schlag vorbei. Von einer Woche zur anderen hat Legolas nur noch hysterisch geschrien und geraunzt und wollte zu den anderen Hunden.
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Ach der läuft immer Leine?
Okay, dann ist doch ein grosses Thema die Erziehung zum Freilauf. Beim Jagdhund gerne "Anti-Jagd-Training" genannt.
Das gehört doch zusammen, in meinen Augen.
Auslasstung und Freilauf oder "ruhiges" an der Leine laufen.
Mit "ruhig" meine ich nicht omamässiges dahinschleichen, an der 1 m Leine. Und Hund pusht sich auf.
Sondern, arbeiten mit Hund an der Leine.
Vielleicht willst du aus einem ganz bestimmten Grund gerade nicht an der "Abrufbarkeit" arbeiten?
Abrufen alleine macht ja noch keinen Hund, der sich an dir orientiert. Deshalb denke ich, du wirst wissen, wie der Hund abzurufen ist, was dir vor die Füsse fällt ist evt., dass der Hund eben beim Anblick von "interessanten Dingen" (Wild, Hunde...) in einen "Jagdmodus fällt.Hier würde ich ansetzen.
Das wär für mich ein hilfreicher Ratschlag gewesen...
Muss man ja jetzt auch mal sagen 
Ich hab da mal ein Video gesehen, wo's um Leinenführigkeit ging... ich fand das schon beeindruckend... da ging's auch drum dass der Hund verstanden hat den Radius einzuhalten... wenn ich das jetzt schreib klingt das so banal... und viele von euch machen ja auch genau das, aber wenn ich mir so den Gedankengang vorstelle find ich das bei weitem komplexer als dem Hund beizubringen er muss in Beinnähe bleiben...
Er muss dabei ja viel mehr Dinge berücksichtigen scheint mir.... und man merkt ja eigentlich auch, dass sie manche Dinge einfach viel schneller checken als andere... mir kommt vor wenn ich Hund wäre, würd ich dieses "Radius einhalten" garnicht überreissen...
Ich muss ja gestehen ich bin da ein voller "Anleitungs-Freak"... ich kann total schwer Sachen einfach selbst umsetzen, ich hab da viel zu große Selbstzweifel, dass ich das wohl richtig mache... ich hab gern jemand der mir sagt wie's geht und mir das "HANDS ON" zeigt... aber es ist halt wirklich so schwer da die richtige Person zu finden....
Für Anti-Jagd Training würd ich mir fix jemanden holen, ich glaub da wär ich echt zu langsam zunächst zu erkennen und dann schnell genug zu reagieren... - Vor einem Moment
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