gemischtes Rudel - eine Kastrationsfrage
-
-
Ich musste am 10.11. meine 11,5 Monate alte Hündin kastrieren lassen.
Sie hatte eine schwere Gebärmutterentzündung.Sie hat die OP recht gut weggesteckt. Naja wie mans nimmt.
Sie schläft noch sehr viel. Enzo beißt sie weg. Das Mädchen und Otis dürfen sich aber zu ihr legen.
Sie frisst noch schlechter als früher. Hat leider auch 400g abgenommen, was bei einem Ausgangsgewicht von 2400 g (und da war sie schon sehr schlank und etwas mehr auf den Rippen wäre gut gewesen) natürlich recht viel ist. Im Moment wird sie mit Topfen(Quark) mit Eidotter aufgepäppelt. Unter ihr Barf mische ich jetzt auch Haferflocken und Lammfett. Wobei ich ihr das Barf mit der Hand füttern muss und immer nur ganz wenig anbieten darf, anders schaut sie es nicht an.
Ich wollte zwar nicht mit der Hand füttern, aber nach 2 Tagen wirklich absolut nichts essen, musste ich handeln.
Narbe sieht gut aus.
Och Mensch, das ist ja richtig blöd gelaufen
Gute Besserung für die Kleine, und dass sie bald wieder mit besserem Appetit frißt!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: gemischtes Rudel - eine Kastrationsfrage*
Dort wird jeder fündig!-
-
Gute Besserung für deine kleine Hündin!

Dagmar & Cara
-
Oh nein, diese Gebärmutterentzündungen sind wirklich ein Alptraum
Gute Besserung der kleinen Maus! -
Liebe ChiBande,
habe gerade den Thread durchgelesen und finde das richtig gut, wie du es dir vorgenommen hast. Also konsequenter mit den Rüden zu sein und bei Läufigkeit zu trennen (sei das nun durch Zimmer oder für die Zeit bei der Mutter unterbringen). Du liest dich jedenfalls sehr verantwortungsvoll und bemüht - und liebevoll.
Ich glaube, dass du das gut hinkriegst.Das mit Emma tut mir leid.
Von mir auch gute Besserung! -
Danke euch.
Emma gehts sehr gut, sie frisst auch für ihre Verhältnisse recht brav.
Allerdings zeigt sie ein Verhalten was ich von ihr nicht kenne.
Vorneweg: Emma war immer brav, angepasst, unauffällig, ist "einfach" mitgelaufen, .. Schon als Welpe. Sie hat nie etwas kaputt gemacht, nie gefordert - auch nicht in der Pubertät.
Als die Kleinen dazu kamen, hat sie sich im Hintergrund gehalten, hat/hätte den Kleinen beim Futter den Vortritt gelassen (wir haben die Kleinen von ihrer Schüssel ferngehalten, weil sie das eben nicht tat).
Sie hat nie ein Körbchen, unseren Schoß, Spielzeug oder Kaustange verteidigt, sondern immer alles geteilt oder den anderen überlassen.
Also keinerlei Ressourcenverteidigung gezeigt.
Wenn die Kleinen zu wild wurden, hat sie sie in die Schranken gewiesen und gut wars.So nun zum neuen Verhalten.
Sie ist sehr anhänglich und kaum sitzen wir am Boden klettert sie auf unseren Schoß.
Früher kamen dann die anderen auch dazu, also nicht unbedingt alle auf den Schoß, aber halt neben/vor uns und an uns geschmiegt, was für sie ok war.
Nun ist es so, dass sie die Buben - obwohl sie keinerlei Interesse daran zeigen auch auf unseren Schoß zu wollen - sehr eindringlich wegweist.
Also schon wenn sie ca. 30cm von uns entfernt stehen, fixiert sie sie. Teils fangen die Buben gleich zu beschwichtigen an. Kommen sie weiter auf uns zu knurrt sie um dann sofort vom Schoß zu springen, auf die Buben drauf. Sie bellt/knurrt, die Buben unterwerfen sich, sie kommt zurück am Schoß. Beschädigungsabsicht hat sie aber keine.Ich kenne das überhaupt nicht von ihr. Kann das noch mit der Scheinträchtigkeit zusammenhängen? Schmerzen schließe ich aus.
Ich hoffe nicht, dass sie nun nach der Kastration eine Grantzicke ist...Ich war anfangs überrumpelt und dadurch passierte es, dass sie eben ein paar mal auf die Buben hinschoss. Mittlerweile passe ich sehr gut auf und unterbinde das hinfahren auf die Rüden.
Wenn sie knurrt, nur weil die Buben in der Nähe stehen, weise ich sie zurecht.
Hört sie nicht auf, muss sie vom Schoß hinunter und ich stehe auf.
Also das Verhalten lasse ich ihr nicht durchgehen.Ich habe das Gefühl dass das Verhalten darauf beschränkt ist, wenn sie am Schoß liegt oder auf einem anderen tollen Platz (vorhin lag sie auf meinem "Oma-Lehnsessel" und ich hab daneben am PC gearbeitet. Ein Rüde kam an, stellte sich mit den Vorderpfoten auf den Sessel um zu sehen was oben so los ist, und schon sprang sie auf ihn kurrend zu. Übrigens das Mädel darf neben ihr liegen, sowohl am Schoß, als auch am Sessel).
Das ging irrsinnig schnell.
Ich hab sie daraufhin vom Sessel "geschmissen".Also, dass ich ihr Verhalten unterbinden muss ist mir klar.
Was ich mich frage ist, warum sie das plötzlich macht. Die Rüden sind in diesen Momenten nicht aufdringlich, teils sogar beschwichtigend.
Muss sich erst der ganze Hormontrubel einstellen? -
-
Schön, dass es ihr besser geht :)
Ich hoffe nicht, dass sie nun nach der Kastration eine Grantzicke ist...
Leider werden viele Hündinnen (und auch einige Rüden) nach der Kastration unverträglich, also könnte deine Befürchtung schon stimmen.
Aber ich habe auch bei manchen erlebt, dass sie nur die ersten Wochen sehr zickig waren, und es sich danach wieder einigermaßen eingespielt hat. Es wäre also schon möglich, dass es am Hormonchaos liegt, dass sich erst regulieren muss (wie du ganz unten eh auch geschrieben hast).
Aber wie dem auch sei, handeln musst du eh auf gleiche Weise :)Wenn sie knurrt, nur weil die Buben in der Nähe stehen, weise ich sie zurecht.
Hört sie nicht auf, muss sie vom Schoß hinunter und ich stehe auf.
Also das Verhalten lasse ich ihr nicht durchgehen.Ich würde sie auf keinen Fall fürs Knurren zurechtweisen. Knurren ist kein persönliche Beleidigung
sondern eine Warnung, bzw eine Mitteilung, dass ihr etwas nicht passt. Wenn du ihr das verbietest, kannst du unter Umständen das Warnverhalten so unterdrücken, dass sie dann einfach sofort losstürzt, ohne die zwei Rüden vorher zu warnen.
Das heißt natürlich nicht, dass du die Situation ignorieren sollst.
Ich würde sie (und ich mach das auch bei meiner Hündin so, wenn sie in der Läufigkeit mal zickig mit meinem Rüden ist) sofort weg schicken. Nicht böse, nicht strafend, sondern es soll ihr eine Alternative gegeben werden. Sie soll lernen, dass sie dich nicht zu verteidigen hat, sondern dass sie einfach weg gehen soll, wenn ihr was nicht passt. Wenn sie von selbst Abstand nimmt kannst du sie dafür loben.
Ich mach es auch oft so: wenn meine Hündin bei mir liegt und mein Rüde auch kommen will und sie knurrt ihn an, dann schick ich sie, wie gesagt, erst mal weg. Dann hol ich den Rüden her und kuschel mit ihm. Dann lade ich meine Hündin noch mal ein zu uns zu kommen. Ich ruf sie nicht her oder so, sie soll nur kommen wenn sie mag. Ich mach das mit einer Gestik :) Auf diese Art und Weise hat es ihr dann auch immer gepasst.
Wenn sie aber auf einem Platz liegt und nicht will, dass er sich zu ihr legt, dann darf sie ihm das schon sagen, mit Fixieren oder Knurren. Also in so einem Fall schicke ich sie nicht weg. Bei uns tritt das wirklich nur sehr selten auf, wenn sie mal einen schlechten Tag hat.
Wenn es bei euch öfter vor kommt bzw so bleibt, dann würde ich deiner Hündin auch einen eigenen Rückzugsort machen. Einen Platz oder eine Box, je nachdem was sie mag und wo sie sich sicher fühlt. Da kannst du sie dann hinschicken wenn sie knurrt, und dort muss sie von den anderen Hunden komplett in Ruhe gelassen werden. Dafür musst du dann sorgen. -
Hallo Fillis,
danke für deinen Beitrag.
Prinzipiell weise ich die Hunde nicht zurecht wenn sie sich anknurren.
Es ist ihr Recht anzuzeigen wenn sie etwas nicht wollen. Ist ja ein Kommunikationsmittel.Aber Emma hat - finde ich - nicht zu bestimmen, wer sich mir nähert oder nicht, nur weil sie gerade auf meinem Schoß liegt.
Ich habe auch das Gefühl, dass sie sich da immer ein wenig mehr reinsteigert. Erst war es knurren (wobei das Knurren ganz ganz leise ist, fast nur ein leichtes Lefzen heben, ganz anders als die Anderen es bei einem Kauknochen machen. Da ist das ganz deutlich zu hören), dann ein bisserl hinschnappen mit Keppeln und nun schon auf 30cm Entfernung hinspringen.Ich werde mal das Schoßliegen in nächster Zeit weggelassen. Muss ja nicht sein.
-
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde in der Entwicklung zum Erwachsenwerden beginnen irgendwo Grenzen zu ziehen.
Wenn Du nicht willst, dass es Gezicke um Dich gibt, dann führ für alle Hunde klare Regelungen, die Dich als Ressource betreffen, ein, denn auch die anderen werden im Zuge des Erwachsenwerdens an dieser Stelle mit großer Sicherheit Konflikte austragen.
Bei mir läuft das so: Es darf nur der zu mir kommen, den ich einlade. Es wird nicht frei entschieden, wer es sich bei (in Deinem Fall dann auf) mir bequem macht. Meist mache ich das nur mit einem Hund, der Rest darf dann nicht kommen. So gibt es gar keinen Streit um mich.
Lade ich einen anderen mit dazu ein (mache ich nur bei denen, die sich zurückhalten), darf der, der schon bei mir ist nicht mosern. Tut er das, muss er sofort gehen.Da alle Hunde unterschiedlich sind, regele ich das so, wie es die Hunde brauchen. Heißt, die besonders Aufdringlichen müssen mehr Zurückhaltung zeigen.
-
Hallo Flying Paws,
danke für dein Post.
Ich muss sagen, dass es sich bei uns total entspannt hat.
Es ist sehr spannend wie feinfühlig Hunde sind.
Eigentlich habe ich nur an meiner Einstellung gearbeitet und mir vorgenommen wie ich in Zukunft agieren werde. Zu meinem Erstaunen war dann von mir gar nicht mehr viel zu tun.
Entweder hat es sich sowieso wieder aufgelöst oder Hunde spüren schon die veränderte Einstellung/Körperhaltung?Genau so war es wie die Buben so herumgezickt haben. Ein paar Tipps hier bekommen, mir vorgenommen wie ich in Zukunft agieren werde und binnen kürzester Zeit war wieder alles in Ordnung.
Im Moment läuft es gut.
Ich bin gespannt wie es wird wenn die Kleine das erste Mal läufig wird... -
Kann durchaus sein, daß die Hunde die veränderte Einstellung spären. Man bewegt sich entschlossener, weil man weiß, wie man wann reagieren wird, und guckt sich das nicht erstmal an, was die da treiben, und fragt sich, ob und wann man unterbricht, sondern der erste Blick sagt dem Hund dann schon "au weia, etz unterbricht sie gleich, ich laß das besser....". Man gibt auch klarere Anweisungen, wenn man sich vorher darüber klar geworden ist, wie man was unterbinden wird etc., die dann nicht mehr so schnell "hinterfragt" werden.
Ist im Prinzip auch nix Andres, als wenn man mit Pöbelhund rumläuft, und jedes Mal Panik kriegt, wenn ein anderer Hund entgegenkommt, weil der eigene gleich loslegen wird. Bei mir hilfts dann oft schon, dem Hund wie geplant ne klare Anweisung zu geben, was er tun kann, bevor er hochfährt, oder ihm körpersprachlich klarzumachen, daß er da vorn mal grad gar nix zu melden hat, indem ich ihn z.B. einfach auf die abgewandte Seite nehme. Dann versucht er´s oft gar nimmer, ist zwar bissel aufgeregt, aber pöbelt mir nicht den andren Hund an. Einfach, weil ich rechtzeitig deutlich mache, was ich erwarte.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!