Hund an Nager gewöhnen

  • Das ist wirklich absoluter Blödsinn ;)

    Mein Dicker hat seit er bei uns ist, immer Meerschweinchen hier zuhause. Die beiden liebt er, er passt sogar auf sie auf.

    Das bedeutet aber keinesfalls, dass Kleintiere, die ihm draußen begegnen und vor ihm wegrennen, ihn kalt lassen. Im Gegenteil ;)

    Gleiches höre ich von Freunden, die Hund und Katze zusammen halten. Die eigene Katze ist völlig ok, die draußen werden trotzdem gejagt.

  • Also meiner frisst zu Hause mit meinen Kleintieren (Merrschweinchen und Ratten) zusammen, nebeneinander und kommt nicht auf die Idee da ran zu gehen.

    Draußen sieht das GANZ anders aus. Er fängt und frisst Mäuse und Ratten. Kaninchen würde er auch jagen, wenn ihm die über den Weg laufen und ich nichts sagen würde. Er hat einfach gelernt, dass er bei mir bleiben muss und dass die Tiere zu Hause zur Familie gehören.

  • Entschuldigung, aber du kannst mir nicht ernsthaft erzählen das dein Welpe als du ihn bekommen hast, ernsthaft Kühe "zerlegen" wollte?!

    Natürlich gibt es übermütige Hunde die dann gleich mal hinrennen und meinen sie müssen aufmischen! Aber das hat doch, vor allem bei einen Welpen, nix mit "zerlegen" zu tun!

    Du hast doch von grasendem Kleinvieh geschrieben? Gibt es bei euch keine Kleinbauern die noch Gänse oder auch Schafe, ... draußen haben! Die haben in der Regel kein Problem wenn man sonst nach Absprache an ihren Tieren übt ---> wenns kein Stress für die Tiere bedeutet.

    Da red ich nicht von Hund direkt vor das Kleintier sitzen und warten bis er "explodiert", so schlimm wies bei deinem anscheinend ist, sondern von gezieltem heranführen an die Situation! Schritt für Schritt training in der vor allem Ruhe und Ansprechbarkeit belohnt werden!

    Und Tiere die weglaufen sind natülich immer anders, aber auch das funktioniert, sonst würd Antijagdtraining ja null Sinn machen, bzw nicht möglich sein!

  • Wenn wir in zwei Jahren Kleintiere halten wollen, kann ich ihn also eurer Erfahrung nach immer noch unproblematisch daran gewöhnen?

  • ja du kannst einen Hund auch noch später daran gewöhnen.

    Ich verstehe noch nicht ganz, Du möchtest Tiere zum üben, weil in der Gegend nichts ist.
    Dann gibt es doch auch keinen Grund? Check ich gerade nicht, entschuldige :roll:

  • Er wollte den Kühen in die Beine beißen. Übertreibung veranschaulicht.


    Sowas nennt man auch "treiben" hat nix mit zerlegen zu tun....

    Um vernünftigen Gehorsam und Ignoranz zu trainieren, braucht man nicht alles mögliche Viehzeuch im Garten. Das könnte dir ein vernünftiger Trainer auch so beibringen.

  • Ich würde das "in die Beine beißen" in dem Alter als Spielaufforderung sehen. Das macht meine Kleine immer noch mit ihrer Mutter - die Mutter übrigens auch mit ihr, wenn sie dann wirklich spielen will.

    Meine Bella ist die ersten Monate mit Meerschweinchen aufgewachsen, die Meerschweinchen sind frei im Garten gelaufen (mit für den Hund unerreichbaren Rückzugsorten).
    Sie hat sicher schon Hunderte Mäuse und etliche Ratten (auch Bisamratten) auf dem Gewissen - erlegt bei Spaziergängen oder unbeaufsichtigt im Garten. Eigene Haustiere sind etwas ganz anderes, die sind tabu.

  • Wie der eine oder andere geschrieben habe - es ist eine Arbeit (Erziehung) dem Hund beizubringen auf Dich zu reagieren und nicht auf die Beute! Vom bloßen zusehen mit Käfig/Zaun dazwischen lernt der Hund nicht viel bzw. nichts.

    Salopp ausgedrückt - Jagdhund will immer jagen - darf aber nur jagen wenn der Jäger es zulässt.

  • Dazu sei auch gesagt, dass es den "Nagern" gegenüber nicht fair ist, wenn man sie hält nur um den Hund zu erziehen.

    Wenn du dir ohnehin Nager anschaffen möchtest, weil du sie als Haustiere interessant findest, okay. Aber bitte nicht, weil dir ein Trainer hier wirklich das blaue vom Himmel verspricht. Es wäre den Tieren gegenüber nicht ok. Bedenke auch, dass ein Hund die Nager (die ja von Natur aus Beutetiere sind und entsprechend schnell auf Feinde reagieren können) durch häufiges anstarren und eventuelle andere Versuche an sie ran zu kommen stressen kann. Das ist dann ebenfalls nicht fair den Tieren gegenüber. Davon ab das euer Hund dann nur noch mit absoluter Überwachung und Aufsicht in den Garten dürfte, sollte er denn wirklich jagdliches Interesse zeigen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!