Braucht es vielleicht auch die ein oder andere unerfreuliche Begegnung?!
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Hallo zusammen,
Newton und ich hatten leider innerhalb kürzester Zeit zwei sehr unerfreuliche Hundebegegnungen... Einmal stürzte sich ein Border Collie auf ihn, der vom Halter im Vorhinein als verträglich beschrieben wurde. Newton und ich haben ihn dann mit vereinten Kräften vertreiben müssen... Der Halter hat sich leider nicht gekümmert. Einziger Kommentar von ihm war "Du alter Stinkstiefel"...
Bei der zweiten Begegnung wollte ihn ein etwas älterer Labrador besteigen. Nachdem dieser Newtons Warnung übergangen hatte, habe ich ihn schließlich in die Flucht geschlagen. Erneut haben sich die Besitzer nicht gekümmert. War in diesem Fall zugegebenermaßen auch schwierig, da sie auf der anderen Seite der Dreisam standen. Der Hund war einfach rübergeschwommen... 
So, nun habe ich heute morgen beobachtet, dass diese Begegnungen wohl einen ungeahnten Effekt auf seine Leinenführigkeit hatten. Newton ist mittlerweile (toi toi toi) in den allermeisten Situationen leinenführig. Nur wenn andere Hunde entgegenkommen, wird er ungeduldig und beginnt früher oder später in Richtung des anderen Hundes zu ziehen, was ich dann mit einem Bogen in die andere Richtung ausgleiche. Und heute... Eine Menge Hunde getroffen, die auch angeleint waren und er ist einfach vorbei gegangen als wäre nichts. Er hat wohl kurz rüber geguckt, aber sofort war die Aufmerksamkeit wieder bei mir und wir sind vollkommen entspannt an lockerer Leine vorbeigegangen.
Nun überlege ich mir natürlich ob das eventuell mit diesen zwei unerfreulichen Begegnungen zusammenhängen könnte? Hat jemand von euch sowas schonmal bei seinem eigenen Hund beobachtet? Nicht, dass ich jetzt scharf auf solche Begegnungen wäre, aber dieser Nebeneffekt käme mir doch entgegen. Zufall wird es kaum sein? Was meint ihr?
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Klar, wenn der Hund 2x mitbekommt wie assi sich andere Hunde verhalten, will er nicht mehr hin.
Einen Lerneffekt den ich für meine Hunde nicht "brauche".
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Klar, wenn der Hund 2x mitbekommt wie assi sich andere Hunde verhalten, will er nicht mehr hin.
Einen Lerneffekt den ich für meine Hunde nicht "brauche".
Im Freilauf geht er weiterhin angstfrei zu anderen Hund hin. Ich bezog mich allein auf das Verhalten an der Leine.
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Nicht, dass ich jetzt scharf auf solche Begegnungen wäre, aber dieser Nebeneffekt käme mir doch entgegen.
Wenn es in deinem Fall diesen Effekt hatte, ist das doch super.
Nur das ist ja nicht zwangsläufig das Ergebnis von solchen Begegnungen - andere Hunde werden dann vielleicht eher zum Leinenpöbler oder packen sonstige kreative Verhaltensweise aus.
Die einzigen für den Hund im ersten Moment unerfreulichen Begegnungen, die ich sinnvoll finde, sind die, wo andere Hunde auf unhöfliches, unpassendes Verhalten entsprechend maßregelnd eingreifen - aber da verlasse ich mich lieber nicht auf mir unbekannte Fremdhunde.
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Nun überlege ich mir natürlich ob das eventuell mit diesen zwei unerfreulichen Begegnungen zusammenhängen könnte?
Kann schon sein. Zeitlich passt's ja wohl.
Hat jemand von euch sowas schonmal bei seinem eigenen Hund beobachtet?
Nein.
Nicht, dass ich jetzt scharf auf solche Begegnungen wäre, aber dieser Nebeneffekt käme mir doch entgegen.
Heisst, jetzt ist alles besser, weil dein Newton von anderen belästigt wurde und nun keinen Bock mehr auf andere Hunde hat?
Zufall wird es kaum sein? Was meint ihr?
Verhalten kann sich spontan ändern. Frage ist, ob man anderen Hunden die "Arbeit" überlässt oder ob man als Halter "was tut".
Ich persönlich wäre jetzt weder stolz noch würde ich es unter Erfolg verbuchen, wenn mein Hund "plötzlich" leinenführiger ist, weil er mal von anderen belästigt wurde. -
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Kann sein, dass es bei deinem Hund einen Lerneffekt hatte, ich kann das jedoch nicht bestätigen. Nach mehrfachen unerwünschten Hundekontakten in der letzten Zeit, ist meine Hündin wesentlich unentspannter an der Leine. Sie ist derzeit läufig und muss auch noch geschont werden, d.h. Leinenknast, jeder Fremdhund der auf uns zustürmt bedeutet unnötig Stress und Risiko. Und bei dem schönen Wetter im Moment trifft man selbst in der Pampa Leute mit freilaufenden Hunden. Ich habe wirklich schon überlegt, an belebteren Orten zu gehen, da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Hunde angeleint sind...
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Die Frage ist auch wie sich das weiter entwickelt. Probiert er jetzt 'bei dir bleiben' als Lösungsstrategie aus ist es ja gut aber Genügt es ihm oder beschließt er doch noch dass er Eigeninitiative bräuchte...
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Die einzigen für den Hund im ersten Moment unerfreulichen Begegnungen, die ich sinnvoll finde, sind die, wo andere Hunde auf unhöfliches, unpassendes Verhalten entsprechend maßregelnd eingreifen - aber da verlasse ich mich lieber nicht auf mir unbekannte Fremdhunde.
In der Regel ist Newton derjenige, der maßregelnd eingreifen muss, weil sich andere Hunde unhöflich verhalten... Von der Damenwelt lässt er sich in der Regel gerne alles gefallen, Jungrüden macht er schon mal eine Ansage, wenn sie zu weit gehen. Erwachsenen Rüden geht er von sich aus eher aus dem Weg. Wenn sie herkommen, lässt er sich beschnuppern und will dann eigentlich weiter... Was dem anderen Rüden dann oft nicht passt...
Heisst, jetzt ist alles besser, weil dein Newton von anderen belästigt wurde und nun keinen Bock mehr auf andere Hunde hat?
Wo liest du das?
Verhalten kann sich spontan ändern. Frage ist, ob man anderen Hunden die "Arbeit" überlässt oder ob man als Halter "was tut".
Erneut: Wo liest du, dass ich daneben stand und nicht eingegriffen habe? Was kann ich tun, wenn ein Halter mir seinen Hund als verträglich beschreibt und dieser sich dann doch auf meinen stürzt außer den Angreifer entsprechend zu vertreiben. Was kann ich gegen Halter tun, die ihren Hund, der nicht abrufbar und rüdenunverträglich ist, zu meinem lassen außer ihn von meinem runterholen und in die Flucht zu schlagen?
Und bei dem schönen Wetter im Moment trifft man selbst in der Pampa Leute mit freilaufenden Hunden. Ich habe wirklich schon überlegt, an belebteren Orten zu gehen, da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Hunde angeleint sind...
Also bei uns heißt belebter Ort in der Regel, dass noch mehr Hunde ohne Leine unterwegs sind als in der Pampa. Deswegen nehme ich Newton unter anderem ungern mit in die Innenstadt. Alle ohne Leine... Dazu noch die vielen Menschen. Danke. Kann ich drauf verzichten.

Probiert er jetzt 'bei dir bleiben' als Lösungsstrategie aus ist es ja gut aber Genügt es ihm oder beschließt er doch noch dass er Eigeninitiative bräuchte...
Eigenintiative im Sinne von "nach vorne gehen" ist ihm fremd. Er deeskaliert lieber und geht weg.
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Es tut mir wirklich sehr leid,was Newton und dir passiert ist und das Verhalten des Besitzers von dem anderen Hund ist unter aller Kanone.
Wenn die Begegnung einen Lerneffekt bei deinem Hund hatte und er sich sogar durch diese Begegnung "positiver" als zuvor verhält,dann hattest du enormes Glück.
Nicht alle Hunde,die solch eine Begegnung hatten stecken das so einfach weg und es kann sogar ins Gegenteil umschlagen.
Das kommt natürlich auf den einzelnen Hund an,eine Aussage verallgemeinern kann man in diesem Fall gar nicht.
Manche Hunde verhalten sich noch Unsicherer also zuvor oder gehen womöglich direkt auf Konfrontation und begegnen anderen Hunden von Anfang an misstrauischer/schreckhafter,als sie es vorher taten.
Ich denke,wenn ihr diesen Border Collie nochmal trefft,wird Newton nicht mehr so "blauäugig" auf ihn zugehen,vielleicht will er auch gar nicht mehr zu ihm hin,er würde ihn sicher erkennen.Ob er weggehen würde,wie er es sonst tun würde weiß ich nicht,vielleicht hat ihm dieses Erlebnis auch gar nichts ausgemacht und er bleibt wie immer.Erstmal beobachten,eine Posttraumatische Störung kann sich auch nach Monaten erst entwickeln,aber das hoffe ich nicht. -
Zum Glück ist Newton nichts passiert, solche Begegnungen lassen sich im Leben leider nicht vermeiden.
Kann schon sein das er im Moment gerade verunsichert ist und sich deshalb anders verhält. Das kann sich leider in die eine oder andere Richtung entwickeln. Entweder löst sich die Verunsicherung in den nächsten Tagen in Luft auf oder wenn man Pech hat geht es nach hinten los. Newton ist aber nun ein souveräner und selbstsicherer Hund, das sollte ihn nicht nachhaltig beeindrucken. Ich würde es in den nächsten Tagen einfach ruhiger angehen lassen. - Vor einem Moment
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