Braucht es vielleicht auch die ein oder andere unerfreuliche Begegnung?!

  • Ja das ist blöd. Aber sieh es mal von der anderen Seite. Du läufst nichts ahnend durch den Wald und dein Hund rennt auf einmal weg. Ist halt auch doof :tropf:
    Ich kann das bei meinem zum Glück ganz gut sehen und er hört dann auch noch auf "Stopp", würde aber auch nicht auf den Abruf hören, dafür kann ich ihn aber einsammeln. Wenn das nicht mehr geht, muss er auch an die Leine. Bei solchen Rüden würde ich generell die Schleppleine dran lassen. Hilft ja nichts. :ka:

  • Während der Läufigkeit kann die Hündin doch gefälligst aufs Katzenklo gehen :hust: (ich glaub, mit der Voraussetzung werd ich mir nienicht eine Dogge zulegen :lol: )
    Rüden können auch lernen, mit den verführerischen Düften umzugehen. Nicht alle, aber die meisten. Da Hündinnenhalter anzupampen, find ich unverschämt (der Meinung war ich übrigens bereits, als ich nur Rüden hatte ;))


    Zum eigentlichen Thema:
    Leicht unerfreuliche Begegnungen können natürlich das Verhalten des eigenen Hundes beeinflussen. Im positiven wie im negativen Sinne, also würd ich mich nicht darauf verlassen, dass Fremdhunde meinem mal eine auf die Mütze geben und das gut ausgeht.
    Ich vermute, dass Newton nun weniger interessiert an den anderen ist, kann schon daran liegen, dass er eine auf die Nuss bekommen hat. Dass er entspannt bleibt, an deiner Reaktion. Frei nach dem Motto: "Ach nee, die letzte Begegnung war irgendwie kacke, aber aufregen muss ich mich nicht, Frauchen kümmert sich schon drum."
    Hätte er sich alleingelassen gefühlt, hätte er möglicherweise mit dem Pöbeln angefangen.

    Als ich mal einen Welpen hatte, wurde der ziemlich böse angegriffen und hatte null Chance, sich zu wehren. Der andere Hund ließ sich ums Verrecken nicht vertreiben, er wollte meinem Zwerg wirklich an den Pelz, also musste ich zum Äußersten greifen und hab den Fremdhund verdroschen, bis er selbst quiekend am Boden lag. Fronten geklärt, ich hab den Fremdhund recht schroff zu seinem Halter zurückeskortiert (im Übrigen kam kein Piep von dem; der hat vermutlich befürchtet, er wäre der nächste :lol: ) und mein Zwerg lief so neben mir her: :cuinlove: Die kleine, nervige, unverschämte Pottsau war ab sofort vorsichtiger, wenn es darum ging, andere Hunde zu nerven, aber hatte keine Angst entwickelt - er wusste, ich kümmere mich drum. Wenn er normal gemaßregelt wurde, war das okay, aber wenn er sich nicht mehr zu helfen wusste, konnte er darauf zählen, dass ich für ihn da bin. Trotzdem würde ich mich nicht drauf verlassen, dass das immer gut ausgeht.

  • Du läufst nichts ahnend durch den Wald und dein Hund rennt auf einmal weg.

    Dafür brauchst du je nach Hund nicht mal ne läufige Hündin...da reicht ein Reh, ein Karnickel, ein Radfahrer.....das Ding ist folgendes: Stell dir mal vor dieser Hund läuft herrenlos durch die Gegend, überquert die Straße, wird überfahren oder ein Autofahrer weicht aus und baut einen Unfall...das muss doch alles nicht sein. Sicher das KANN MAL passieren, ja, genau 1 Mal und danach sollte man den Hund per Schleppleine sichern.

    Besagter Rüde hatte bereits mindestens einmal die stark befahrene Landstraße überquert. Er hat Glück gehabt. Er kam mir entgegen, als ich schon wieder auf dem Rückweg zum Auto war und war auf der anderen Seite vom Dorf entlaufen.

    Er hat auch Glück gehabt, dass ich ihn eingesammelt habe. Jemand anderes hätte ihn im Wald nahe der Straße wahrscheinlich einfach stehen gelassen.

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