Ignoranz ausserhalb
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Hallo.
Ich hab ne 15 Wochen alte Weisse Schäferhündin. In Haus und Garten ist die sehr aufmerksam und gelehrig und spricht super auf Clickertraining an. Ausserhalb ignoriert sie mich. In Wald ohne Leine bleibt sie im Radius von 5 m und folgt auch Problemlos bei Richtungswechseln und schaut immer wo ich bin. Rückruf funktioniert da ebenfalls. Heute nach 10 min rennen lassen dann auch Sitz und Platz ohne und mit Leine.
Anfangs hat sie mich an der Leine völlig ignoriert....Nase nur am Boden. Ich hab dann nur noch unterwegs gefüttert aus der Hand. Jetzt läuft sie in unserer Strasse schon ganz gut und macht Sitz und Platz auch bei vorbei fahrendem Verkehr.
Problem: An ihr unbekannten Orten bin ich Luft. Auch auf dem Hunde Platz bin ich Luft. Selbst nach jetzt über 1 Woche nur mit minimalstem Futter (sie kriegt nur bei Mitarbeit) schafft sie kaum den Weg vom Parkplatz bis zur Welpengruppe weil ich sie mittels Futter nicht führen kann und bei Leinenzug stehen bleibe. In der Stunde kann ich sie nicht auf mich konzentrieren weil sie völlig von den andern Welpis abgelenkt ist und nur noch in der Leine hängt.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen bzw Tipps? - Vor einem Moment
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Hi,
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Sitz, Platz, bei vorbeifahrendem Verkehr, Konzentration...???
Ist das nicht bissel viel für einen 15 Wochen alten Welpen?
Ich gehe mal davon aus, dass du mit 3 Jahren bereits das erste Angebot für eine Professur an der technischen Hochschule hattest - so ähnlich erwartest du es jedenfalls von deinem Hund!
Lass ihn ankommen, gib ihm ne Chance dich kennenzulenen, Vertrauen zu fassen und lass ihn noch ein wenig Welpe sein.
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Geb dem Hund zeit. Das kommt noch. Klar hat ein welpie noch riesen drang zu spielen mit Artgenossen. Ist doch normal.
Und neue Orte sind immer spannend. Meine labbi Dame die frisch die bh mit mir gemacht hat schnüffelt auch an neuen Orten rum weil es halt total spannend is. (nur so als vergleich)
Es is halt kein Roboter den man programmiert
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Wie lange hast du sie denn schon?
Und ist das eine Hundeschule bei deiner Welpengruppe?
Für mich spielen da mehrere Faktoren rein, an denen du langsam (!)arbeiten könntest, sie ist ja noch sehr jung. Wie die anderen schon sagten, verlange nicht zu viel von ihr.Anfangs hat sie mich an der Leine völlig ignoriert.
Problem: An ihr unbekannten Orten bin ich Luft. Auch auf dem Hunde Platz bin ich Luft. Selbst nach jetzt über 1 Woche nur mit minimalstem Futter (sie kriegt nur bei Mitarbeit) schafft sie kaum den Weg vom Parkplatz bis zur Welpengruppe weil ich sie mittels Futter nicht führen kann und bei Leinenzug stehen bleibe.Trainierst du die Leinenführigkeit? Sie ist ja noch sehr jung, da kann man keine perfekte Leinenführigkeit in unbekannten Gebieten erwarten. Da ist sie einfach viel zu abgelenkt. Du könntest ja ganz kleinschrittig ohne Ablenkung anfangen, ganz kurze Einheiten. Vielleicht auch mit dem Clicker. Hier findest du in anderen Threads viele verschiedene Ansätze. Wir handhaben dass so, dass am Halsband die Leine auf 1m Länge kürzer geschnallt wird und dann wird ordentlich gelaufen, neben mir. Wenn sie auf 3m geschnallt ist, ist Freizeit.
Du könntest dich draußen auch mit anderen Leckerli oder einem Spielzeug interessant machen. Oder den Dummy ausprobieren. Meine nimmt draußen auch nur bestimmte Sachen an und dann werfe ich mal ein Lecki oder den Dummy, verstecke es... Die Erregungslage ist wahrscheinlich auch ziemlich hoch bei den Spaziergängen, vielleicht hilft es auch, wenn sie mal im hohen Gras ein Lecki suchen muss. Also ruhige Sachen mit einschieben, einfach mal auf ne Wiese setzen und beobachten etc. Das reicht für einen Welpen.
Auch auf dem Hunde Platz bin ich Luft. In der Stunde kann ich sie nicht auf mich konzentrieren weil sie völlig von den andern Welpis abgelenkt ist und nur noch in der Leine hängt.
Sie ist noch ein Welpe, das kommt vielleicht auch einfach mit der Zeit. Die anderen sind eben noch super interessant für sie.
Anfangs hat sie mich an der Leine völlig ignoriert....Nase nur am Boden.
Was ist das denn für ein Hund? Spielt da Jagdverhalten vielleicht eine Rolle?
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Du verlangst zuviel und ein hungriger Hund hat zusätzlich Stress.
Bitte fütter den Welpen regulär und gib ihr Zeit.
Interessant wäre auch WIE sie Sitz und Platz ausführt bzw. gelernt hat... -
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Bei solchen Fragen, die in in letzter Zeit hier öfter aufgeschlagen sind, würde ich gerne mit einem:" Kauf Dir bitte ein Stofftier, da kann man nicht so viel falsch machen." antworten. Futterentzug bei einem Welpen, der noch nicht funktioniert wie ein Jung- oder Althund....... Welcher Mensch würde auf die Idee kommen, ein 2 bis 3 Jahre altes Kind mit Nahrungsentzug zu bestrafen, weil es die binomischen Formeln noch nicht beherrscht? Einen Hund unter Zuhilfenahme solcher MIttel zu erziehen ist schlicht und einfach Tierqualäerei.

Und sorry, ich verstehe nicht, wie man bei einer SOLCHEN Frage und solchem Inhalt, so tun kann, als würde es sich beim TO um einen vertändigen HH handeln? Solches Wissen und vor allem Gespür für ein Tier, sollte JEDER halbwegs vernünftig denkende Mensche auch OHNE Hund mitbringen. Von einem HH erwarte ich aber, dass er weiss, was 15 Wochen sind un in welchem Entwicklungsstatium sich der Hund befindet. Und das Nahrunsentzug als Erziehungsmittel neben dem ethischen und moralischen Aspekt auch Tierschutzrechtlich strafbar ist .....
Was wenn der Hund älter wird und einen eigenen Charakter entwickelt? Wird dann der Stachler und der Teletak rausgeholt....nur weil jemand sagt das könnte funktionieren?
Sorry, aber wenn jemand SO mit einem 15 Wochen alten Welpen umgeht, werde ich sauer. -
Wenn du dich jetzt schon darüber ärgerst, dass deine 15 Wochen alte Hündin dich ignoriert dann viel Spaß in der Pubertät.
Deine Ansprüche an den Welpen solltest du erheblich zurückschrauben denn sonst hälst du nicht durch bis die Hündin mit ca. 3 Jahren "fertig" ist.
Die Hündin wird noch einige Male "taub" sein und dich ignorieren.
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Hallo.
Ich hab ne 15 Wochen alte Weisse Schäferhündin. In Haus und Garten ist die sehr aufmerksam und gelehrig und spricht super auf Clickertraining an. Ausserhalb ignoriert sie mich. In Wald ohne Leine bleibt sie im Radius von 5 m und folgt auch Problemlos bei Richtungswechseln und schaut immer wo ich bin. Rückruf funktioniert da ebenfalls. Heute nach 10 min rennen lassen dann auch Sitz und Platz ohne und mit Leine.
Anfangs hat sie mich an der Leine völlig ignoriert....Nase nur am Boden. Ich hab dann nur noch unterwegs gefüttert aus der Hand. Jetzt läuft sie in unserer Strasse schon ganz gut und macht Sitz und Platz auch bei vorbei fahrendem Verkehr.
Problem: An ihr unbekannten Orten bin ich Luft. Auch auf dem Hunde Platz bin ich Luft. Selbst nach jetzt über 1 Woche nur mit minimalstem Futter (sie kriegt nur bei Mitarbeit) schafft sie kaum den Weg vom Parkplatz bis zur Welpengruppe weil ich sie mittels Futter nicht führen kann und bei Leinenzug stehen bleibe. In der Stunde kann ich sie nicht auf mich konzentrieren weil sie völlig von den andern Welpis abgelenkt ist und nur noch in der Leine hängt.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen bzw Tipps?Was genau passiert in der Welpengruppe, dass sie so aufgeregt ist?
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Und sorry, ich verstehe nicht, wie man bei einer SOLCHEN Frage und solchem Inhalt, so tun kann, als würde es sich beim TO um einen vertändigen HH handeln?
Natürlich sind die Ansprüche der TE viel zu hoch und für einen Welpen ist das viel zu viel verlangt. Der Welpe muss Welpe sein dürfen. Mein Beitrag war eigentlich nur als Anstoß für die kommende Erziehung zu verstehen, die langsam und kleinschrittig und auf den Welpen abgstimmt sein soll. Die beiden vor mir sind ja schon auf die viel zu hohe Erwartungshaltung eingegangen.

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Ich finde es auch ein bisschen viel verlangt.
Hunde sind Umgebungslerner. Klar lernt man Zuhause erst mal am besten. Und klar muss man das später auch auf draußen übertragen, aber du machst mit einem Kindergartenkind jetzt schon ein Grundschulprogramm. Alles braucht seine Zeit. Für eine neue gelernte Vokabel braucht es erst mal mindestens 100 Wiederholungen, damit es halbwegs sitzt. Und in anderer Umgebung und unter Ablenkung kann man das in dem Alter einfach nicht verlangen.
Überdenken würde ich auf jeden Fall, ob dir die reinen Dressurkommandos wirklich so wichtig sind oder ob es nicht viel mehr Sinn machen würde, dass der junge Hund jetzt erst mal seine Umwelt kennen lernt und seine Verhaltensweisen an diese anpasst.
Wichtig wäre, zunächst das soziale Lernen zu fördern und nicht das formale.
Und immer gemessen am jeweiligen Entwicklungsstandes des Hundes, was ist beim Hund gerade Thema. Dann mache ich erst das, wo er gerade Schwierigkeiten hat und nicht das, was ich auf meiner Liste stehen habe.Clicker würde ich in dem Alter weg lassen, es wäre wichtiger, dass der Hund nicht nur konditioniert wird, sondern du dich mit deiner Persönlichkeit mit einbringst und er lernt, dass es sich lohnt, sich an dir zu orientieren. Und nicht, weil du den Clicker drückst und auch nicht, weil es sonst kein Futter gibt. Sondern, weil er dir freiwillig folgt, weil er lernt, dass du einen Plan vom Leben hast, ihm Sicherheit gibst, es sich lohnt, bei dir zu sein und dir zu folgen.
Nur füttern für Leistung finde ich insgesamt auch eher unangemessen und für einen Welpen ist das schon echt heftig.
Natürlich kann man einen Teil der Tagesration über den Tag verteilt als Belohnung verfüttern, aber mindestens die Hälfte sollte der Hund schon verlässlich in seinem Napf vorfinden und mit Ruhe fressen können.
Hier mit dem Entzug einer Existenzgrundlage den Hund erzieherisch beeinflussen, halte ich wirklich für mehr als bedenklich.Zudem hin zu kommt, dass ein Hund auch erst mal Energie zu sich nehmen muss, um den Blutzuckerspiegel hochzufahren, um dann erst überhaupt in der Lage sein zu können, aufnahmefähig und lernbereit zu sein.
Überleg man, man würde ein Kind ohne was im Magen in die Schule schicken und es würde erst nach 2 Stunden Matheaufgaben lösen, sein Brot bekommen. Aber auch nur, wenn die Aufgaben richtig gelöst sind.
Vielleicht liest du dich noch mal ein bisschen in die Materie "Welpenerziehung" ein.
Hierzu kann ich dir "Hoffnung auf Freundschaf" von Michael Grewe sehr ans Herz legen.
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