Leine lernen klappt nicht
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Ich frage mich nur, was dann der Kommentar hier soll?
Und ich frage mich, was Deine an mich gerichteten sollen ... Du kannst/willst ja nicht mal meine Beiträge so verstehen, wie ich sie meine.
Rätsel über Rätsel ...
Also lassen wir beide das am besten.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Es dauert nicht lange. Entweder man erklärt es gut und das Tier versteht es oder man erklärt es schlecht und das Tier versteht es nie, oder erst kurz vor seinem Ableben. Wem das reicht: bitte.
Ich frage mich nur, was dann der Kommentar hier soll?Solidarität nach dem Motto: "Ich schaffe es auch nicht".?
Das verstehe ich.
Is ja auch nicht einfach.Aber normal sollte Leinenführigkeit keine 12 Jahre Training bedeuten.
Bei uns hat es 10 Jahre gedauert, bis ich es in Angriff genommen habe.
Wenn Du einen gesunden Hund hattest "toll", bei uns sah das alles etwas schlechter aus.
Ich gebe meinem kranken Hund lieber Betreuung und Fürsorge, als ihm Trainingseinheiten zuzumuten.
Vertrauen und akzeptable Hundeverträglichkeit ohne Stress bedeuten mir halt mehr als Leinenführigkeit.
Ich brauche keinen Hund der perfekt ist.
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99,9%? Das heißt kein einziger Hund sollte jemals frei laufen, da niemand die 0,1% garantieren kann.
Wir reden hier über fehlbare Lebewesen die von fehlbaren Lebewesen geführt und gehalten werden.
Fänd ich für mich und den Hund nicht lebenswert. Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden.
Hier im konkreten Fall geht es um Leinenführigkeit bei einem sehr jungen Hund. Etwas das mit Spaß gelernt werden kann.
Ich bin auch grad etwas entsetzt über die Absolutheitansprüche an den "wie erwünscht funktionierenden Hund", die sich hier auftun. Auch wenn es einem gewissen Zeit(un)geist entspricht. Bin grad froh, einer etwas älteren Generation anzugehören, die das etwas anders sah....
Mit 99.9% Sicherheitsanspruch bleibt ein Welpe/Junghund und fast jeder erwachsene Hund ausser in Wohnung und Garten dauerhaft leinegeknastet. Darf nie rennen, kennt das gar nicht..... Und jo, die meisten Hunde arrangieren sich damit, finden sich damit ab, und für den Halter ist es bequem. Leider.
Ich würde so keinen Hund halten wollen, aber das ist nicht das Thema hier. Hier geht es wie richtig bemerkt um einen Welpen, der, warumauchimmer, zeitweilig oder permanent an der Leine "schön" laufen soll/muss. Und das halt nicht mit der Muttermilch eingesogen hat, sondern erst lernen muss. Geduldig, in kleinen Schritten.
Am einfachsten ist es, wenn der Welpe wirklich nur für Übungseinheiten an die Leine muss. Die kann man dann der schmetterlingsmässig kurzen Konzentrationsfähigkeit des Zwergs anpassen, und auch passend reizarme Umgebung wählen. Aber leider ist das oft nicht möglich, und neben vielen Zwischenstufen scheint es nun gar salonfähig zu werden, in einer total welpenfeindlichen Wohnlage Welpen aufzuziehen.

Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man einen Welpen für die unzähligen Pipigänge vors Haus sichern muss. Und wenn der Welpe halt schon vom 1. Tag an auch an der Leine gesichert ist. Musste ich teilweise mit meinen zwei letzten auch tun. Aber lange Leine als Sicherung und "an der Leine laufen" sind wirklich verschiedene Dinge. Bei ersterem tue ich, als wäre die Leine nicht da, das zweite muss der Welpe kleinschrittig lernen. Und das ist bei jungen Welpen recht einfach, WENN man die Anforderungen eben entsprechend hat, und keine artigen Leinenspaziergänge erwartet, sondern eher in Zeitspannen von 5 oder 10 Sekunden denkt.
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Was hier aus einer simplen Prozentangabe gemacht wird...
Mit 99,9% meinte ich, dass der Rückruf zu 99,9% funktionieren sollte, nicht den Anteil der Spaziergänge, die der Hund an der Leine ist...
Mal auf Deutsch: Wenn der Rückruf zu 99,9% funktioniert, heißt das, dass er in einem von 1000 Fällen nicht klappt. Und ja, dahinter stehe ich weiterhin! Ich möchte einfach sicher sein, dass mein Hund kommt, wenn ich ihn rufe. Was ist daran verwerflich?
Mein Hund läuft 95% frei. Eben WEIL er in 99,9% der Fälle zuverlässig auf den Rückruf hört. Und zwar in allen Situationen. Dass er dafür ein Jahr an der Schleppleine war, sorry. Armer Hund...

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Hm... bei 1000 Rückrufen soll er nur einmal nicht funktionieren? Für mich ist das schon der Anspruch an eine Maschine. An einen Roboter, der fehlerfrei zu funktionieren hat.
Ich schraube es mal runter. Für mich ist es okay, wenn der Hund sich an mir orientiert. Mein Wunsch und Ziel ist es, den Hund so wenig wie möglich rufen zu müssen. So kann es durchaus aber passieren, dass zB Herr Hund von 10 Rückrufen 3 nicht sofort ausführt (weil eben mit dem Hundekopf woanders wie zB einer besonders gut riechenden Duftspur). Ist für mich kein Problem. So ist es halt. Danach kommt er ja. Immerhin wird er ja nicht dauerhaft gerufen. So kann die "Verweigerung" (was sie in meinen Augen ja nicht ist) auf 3 von 10 Spaziergängen passieren.
Ignoriert er von 10 Rückrufen 3 nicht weil er lieber durchstartet und das Weite sucht um zB Wild zu jagen (was Poco nicht tut, weswegen für uns das kein Thema ist), dann kommt er natürlich an die Schleppe.Einen Welpen, der in der Regel schon da bleibt, wo sein Bezug ist (sei es Mensch oder Hund) muss man nicht an die Schleppe legen. Zumal das auch überhaupt nicht beim eigentlichen Problem der Leinenführigkeit helfen dürfte.
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Sehr guter Beitrag PocoLoco! Danke dafür - super formuliert.
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Hm... bei 1000 Rückrufen soll er nur einmal nicht funktionieren? Für mich ist das schon der Anspruch an eine Maschine. An einen Roboter, der fehlerfrei zu funktionieren hat.
Ich schraube es mal runter. Für mich ist es okay, wenn der Hund sich an mir orientiert. Mein Wunsch und Ziel ist es, den Hund so wenig wie möglich rufen zu müssen. So kann es durchaus aber passieren, dass zB Herr Hund von 10 Rückrufen 3 nicht sofort ausführt (weil eben mit dem Hundekopf woanders wie zB einer besonders gut riechenden Duftspur). Ist für mich kein Problem. So ist es halt. Danach kommt er ja. Immerhin wird er ja nicht dauerhaft gerufen. So kann die "Verweigerung" (was sie in meinen Augen ja nicht ist) auf 3 von 10 Spaziergängen passieren.
Ignoriert er von 10 Rückrufen 3 nicht weil er lieber durchstartet und das Weite sucht um zB Wild zu jagen (was Poco nicht tut, weswegen für uns das kein Thema ist), dann kommt er natürlich an die Schleppe.Einen Welpen, der in der Regel schon da bleibt, wo sein Bezug ist (sei es Mensch oder Hund) muss man nicht an die Schleppe legen. Zumal das auch überhaupt nicht beim eigentlichen Problem der Leinenführigkeit helfen dürfte.
Vielleicht reden wir auch einfach von unterschiedlichen Dingen... Ich benutze den Rückruf nur in absoluten Notsituationen. Ansonsten bediene ich mich anderer Kommandos. Ob ich überhaupt schon bei 1000 Mal bin? Wohl eher nicht.
Ich finde halt, es muss zumindest ein Kommando geben, bei dem der Hund sofort alles stehen und liegen lässt und auf direktem Wege zu mir kommt. Und das sollte auch dann wirklich nur Notsituationen vorbehalten sein.
Eine Notsituation wäre für mich zum Beispiel, wenn mein Hund einem Hasen nachgeht, der Richtung viel befahrener Landstraße rennt. Das wäre für mich eine Situation für einen Rückruf. Wenn wir allerdings in der Pampa sind und ein Hase geht hoch, reicht auch ein Abbruch und anschließendes Rufen mit dem Namen.
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Ja, wir reden von unterschiedlichen Sachen, da für mich ein Not"ruf" was anderes ist, als ein Rückruf.

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Vielleicht reden wir auch einfach von unterschiedlichen Dingen... Ich benutze den Rückruf nur in absoluten Notsituationen. Ansonsten bediene ich mich anderer Kommandos. Ob ich überhaupt schon bei 1000 Mal bin? Wohl eher nicht.
Ich finde halt, es muss zumindest ein Kommando geben, bei dem der Hund sofort alles stehen und liegen lässt und auf direktem Wege zu mir kommt. Und das sollte auch dann wirklich nur Notsituationen vorbehalten sein.
Eine Notsituation wäre für mich zum Beispiel, wenn mein Hund einem Hasen nachgeht, der Richtung viel befahrener Landstraße rennt. Das wäre für mich eine Situation für einen Rückruf. Wenn wir allerdings in der Pampa sind und ein Hase geht hoch, reicht auch ein Abbruch und anschließendes Rufen mit dem Namen.
Und wenn du deine Rückrufforderung nur auf absolute Notfallsituationen beziehst, wird der Hund wohl altersschwach werden, bevor er deine geforderten 99.9% Zuverlässigkeit beweisen konnte und damit von dir Leinenbefreiung erhält. Einmal wöchentlich eine absolute Notfallsituation gibt 52 Chancen pro Jahr - in 10 Jahren hätte der Hund damit nur 520 Rückrufe, was längst nicht reicht für 99.9% Sicherheit - sprich, er hat lebenslänglich Leinenknast.
Wobei man das Thema der Wertigkeit eines Rückrufs an der Leine noch nicht mal gestreift hat. Aber Rückruf ist nicht das Thema hier - ich diskutiere die Widersprüche zwischen deinen Ansprüchen, deiner Praxis und meinen Ansprüchen ans "Funktionieren" von Hunden gerne woanders.
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Also ich weiß nicht, ob ich mich hier irgendwie unverständlich ausdrücke... Ich habe nirgends geschrieben, dass mein Hund lebenslang Leinenknast hat, noch, dass er erstmal tausend Mal den Rückruf befolgen musste, damit ich ihn ableine...
Wenn ich dir sage, dass in einem von sechs Fällen beim Werfen eines Würfels eine 6 fällt, musst du doch auch nicht sechs Mal würfeln, damit du sicher bist, dass es stimmt. Zumal es sein kann, dass nie eine 6 kommt, theoretisch...
Man trainiert in Welpen- und Junghundtagen den Rückruf bis er sitzt. Wenn man merkt, er sitzt, erhält der Hund Freilauf. Was ist daran kompliziert oder nicht zu verstehen?
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