Umgang mit Schutz- und Wachtrieb

  • Bellen lässt sich bei bellfreudigen Hunden am besten abstellen, wenn man ihnen das Bellen auf Kommando beibringt und ein dazugehöriges Abbruchkommando.

  • The same here :)

    ist hier auch absolut genauso.

    Aber Mia hat da eh den Dreh raus.

    Sie war heute den ganzen Tag im Garten - absolut still, hat mal in der Sonne gedöst, mal im Schatten.
    Gebellt hat sie genau einmal: als der Postbote zur Haustür lief. (Sie kann die Haustür vom Garten aus sehen, aber nicht hinlaufen, da ist noch ein Zaun dazwischen.) Und das auch nur, bis ich an der Haustür war. Da war sie dann gleich ruhig und hat ihn nur noch beobachtet.

    Für mich ist das absolut perfekt so :dafuer:

  • ich will aber nicht das Jordi denkt, dass ich es gut finde das er Wacht. Ich denke er würde das Kommando dann nicht nur auf das bellen beziehen, sonder auf die gesamte Situation. Wir wohnen in einer Wohnung und da geht das mit dem Wachen einfach nicht.

  • ich bin eigentlich der meinug, einem hund, der seinen job ernst nimmt, dem ist es relativ egal, wie gut du das findest...die kriegen da eher schnell die verknüpfung, hm...frauchen ist sauer, ich hab anscheinend meinen job nicht gut gemacht, beim nächsten mal dann früher oder lauter...

    ich gehe deswegen (nicht bei allen hundetypen) oft über die schiene, schon im ansatz belohnen und den job ab da übernehmen. mit dem ergebnis hund meldet kurz, oder, wenn man mehr arbeit reinsteckt (wenn man das überhaupt möchte) zeigt an, wenn was ist, wird gelobt, gut ist. sonst hat man finde ich diesen ständigen kampf...

  • Jordi meldet und dann geht er auf seinen Platz. Das macht er jetzt schon sehr oft von sich aus. Leider bellt er dann da gerne mal weiter. Auch wenn ich zur Tür gehe und sage, dass alles gut ist.
    Er glaubt mir wohl nicht, dass ich das ohne ihn schaffe.
    Im Hausflur ist grade richtig was los. Ein Umzug oder so. Jordi hat immer wieder gemeldet und mich bestimmt eine stunde mit ständigem wuffen genervt.
    Nun ist er unters Bett gekrochen und gibt keinen Ton mehr von sich.
    Angst hat er definitiv nicht. Aber wieso er sich unters Bett legt und damit den Wachposten abgibt, finde ich schon spannend.

  • Deine Befürchtung ist nicht unbegründet. Der Hund lernt situationsbezogen.

    Mit dem Clicker kannst Du jedoch sehr schnell eine Grundlage bilden, auf der Du das Kommando generalisieren kannst. Der Große Schweizer meiner Eltern ist wahrlich kein Blitzmerker, hatte den Dreh mit dem Bellen aber auch nach zwei "Meldungen" raus. Da er enorm vefressen ist, hat er alles Weitere sehr flott gelernt. Das Kommando "Still" belohne ich bis heute immer mal wieder. Funktioniert zuverlässig.

    Falls das wirklich nicht in Frage kommt, könntest Du versuchen, den Moment zu markieren, in dem Jordi aufhört zu bellen. Allerdings besteht auch bei gutem Timing die Gefahr, dass er genau dann wieder zu bellen anfängt...

    "Laut" und "Still" ist, glaube ich, einfacher und für den Hund verständlicher.

    Mehr Ideen habe ich dazu leider nicht.

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