Umgang mit Schutz- und Wachtrieb
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Danke für deine Ratschläge. Ich werde mal darüber nachdenken und überlegen, was ich bei Jordi gut umsetzen kann. Ich sag schon immer Leise, wenn er bellen möchte und bekomme ihn auch manchmal damit ruhig, aber wenn die Erregungslage zu hoch ist, dann nimmt er das Kommando nicht mehr an. Er nimmt dann aber auch kein Futter mehr. Auf Futter steht er generell nicht so
. Ich habe eben auch überlegt ihm beizubringen, dass er unters Bett soll, wenn er meint Melden zu müssen. Scheinbar ist das ja die Zone, in der die Verantwortung abgeben kann. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Umgang mit Schutz- und Wachtrieb schon mal geschaut ?*
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Rein interessehalber: hast Du schon eine Idee, wie Du ihm das nahebringen könntest?
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Rein interessehalber: hast Du schon eine Idee, wie Du ihm das nahebringen könntest?
Meinst du das er unters Bett soll?
Ich würde das ganz langsam vielleicht mit dem Clicker aufbauen. Ähnlich wie das decken Kommando. Immer ein stück weiter unters Bett und sehr kleinschrittig Belohnen. Natürlich in einer Situatin in der er nicht meint Wachen zu müssen. Falls er das Verhalten anbietet, so wie heute, dann werde ich ihn dafür mindestens verbal Loben. -
Bin gerade sehr stolz aufs Milchen. :)
Er weiß jetzt schon länger, dass er die Nachbarn in ihren eigenen Gärten rund um uns herum nicht ausbellen soll, so gerne er das auch tun würde.

Fremde werden manchmal sehr argwöhnisch betrachtet und zwischendurch muss man auch mal seufzen, aber er ist schön ruhig (als so ziemlich einziger Hund in der Nachbarschaft
).Gerade eben war die Gartentüre offen, ich im Haus, als er plötzlich böse bellend raus gelaufen ist und sich kaum wieder eingekriegt hat, also bin ich raus schauen gegangen.
Ein fremdes Auto stand in UNSEREM Carport ^^ es waren dann im Endeffekt nur Bekannte von unseren Nachbarn, die unabsichtlich falsch geparkt hatten, aber ich finde das echt cool, dass er das so unterscheiden kann

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Genau da hapert es bei uns leider. Bellen abstellen

Ach ja, das kenn ich

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Hallo zusammen!
Ich wollte den Thread gerne nochmal aktivieren, da ich einen Großpudel hier habe, der, wie es mir scheint, Wachtrieb mitbringt und zusätzlich noch sehr unsicher ist.
Mich würde nochmal speziell interessieren, was ihr für Kommandos/Signale habt und wie ihr diese aufgebaut habt? Zum Beispiel für das Abbrechen des Bellen und als Zeichen, dass ihr jetzt die Situation übernehmt?
Wir haben Balu bereits Bellen auf Kommando beigebracht, aber hierbei bellt er lediglich einmal so, dass ich nicht weiß, wie ich daraus wiederum ein Abbruchkommando beibringen soll und er bellt auch, glaube ich, nicht gerne auf Kommando. Es wirkt immer so, als wäre es ihm zu laut.
LG Jana
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der, wie es mir scheint, Wachtrieb mitbringt und zusätzlich noch sehr unsicher ist.
Huhu,
kannst du denn zwischen wachen und unsicherem Verhalten einen Unterschied erkennen?

Es ist ja schon ein Unterschied, ob er wirklich wachsam ist und meldet, oder aus Unsicherheit bellt.
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Ich schicke Jordi immer auf seinen Platz und manchmal gehe ich dann zur Tür und sage ihm dann, dass alles gut ist. Glaubt er mir nur bedingt. Bei einigen scheint das aber viel zu helfen.
Wenn Besuch kommt, dann muss er so lange auf seiem platz bleiben, bis er wirklich komplett ruhig ist. Also auch innerlich ruhig. Das kann auch mal 20-30 Min dauern. -
Mich würde nochmal speziell interessieren, was ihr für Kommandos/Signale habt und wie ihr diese aufgebaut habt? Zum Beispiel für das Abbrechen des Bellen und als Zeichen, dass ihr jetzt die Situation übernehmt?
Im Haus mache ich das so wie @ricci, d.h. ins Körbchen schicken. Anfangs, wenn ich wusste Besuch kommt, habe ich sie an die Hausleine gepackt um die Situation zu beruhigen. Klappte recht schnell und auch gut.
Draußen habe ich ein Schnalzen aufgebaut und paralle lockeres bei Fuß an der Leine trainiert. Das hilft ihr sehr, insbesondere in Situationen, in denen sie sonst unsicher ist. D.h. Leine dran, Fuß gehen, schnalzen damit die Aufmerksamkeit bei mir ist und mit Keksen belohnen. So lenke ich sie durch Menschenmengen, an Hunden, Wild und was sonst noch so unterwegs ist vorbei und habe das Gefühl, dass sie sehr dankbar dafür ist, weil sie Schutz bei mir findet und weiss, dass ich die Situation regel.
Diese Methode dauert zwar zeitmäßig lange, aber für uns hat es sich gelohnt, da es in eigentlich allen Situationen funktioniert und mein Hund sich an mir orientiert. Wir üben nach wie vor, damit sich die Erfolge festigen und irgendwann keine Kekse mehr nötig sind, aber bei einem sehr temperamentvollen Hund ist es eine gute Möglichkeit Ruhe reinzubringen.
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Draußen habe ich ein Schnalzen aufgebaut und paralle lockeres bei Fuß an der Leine trainiert. Das hilft ihr sehr, insbesondere in Situationen, in denen sie sonst unsicher ist. D.h. Leine dran, Fuß gehen, schnalzen damit die Aufmerksamkeit bei mir ist und mit Keksen belohnen. So lenke ich sie durch Menschenmengen, an Hunden, Wild und was sonst noch so unterwegs ist vorbei und habe das Gefühl, dass sie sehr dankbar dafür ist, weil sie Schutz bei mir findet und weiss, dass ich die Situation regel.
lustig! genau so mache ich es auch.
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