Beiträge von Eilinel

    und noch was zum thema ersthelfer angreifen.

    wir haben vor corona jedes jahr ein seminar angeboten, wo wir u.a. genau diesen fall mal getesten haben. die hunde waren natürlich gesichert und natürlich ist das immer noch eine ganz andere situation, als der wirkliche ernstfall. die hunde kennen größtenteils das gelände und wissen, dass das auch schonmal seltsame dinge passieren. herrchen/frauchen fällt "nur" einfach um, ohne dass ein unfall passiert, blut fließt, etc.


    die erste reaktion der hunde kann sehr unterschiedlich ausfallen. einige werden sehr witzig, versuchen ihre besitzer "wiederzubeleben", andere legen sich einfach daneben, stecken erstmal das terrain ab und gehen erstmal pinkeln.


    wenn sich dann eine person nähert und freundlich fragt, ob hilfe benötigt wird, sind die allerwenigsten hunde da wirklich erfreut drüber. grob geschätzt....weniger als 10% sind tatsächlich erleichtert, dass hilfe kommt. manche werden recht hektisch und wissen nicht recht, was zu tun ist, viele bellen einfach unsicher, sind aber eher auf rückzug, einige machen sehr deutlich, dass da so unter keinen umständen ein rankommen möglich ist.

    all das ist meiner meinung nach, nicht direkt "gefährlich für ersthelfer". auch die, die gefährlich werden würden, sagen das eben so deutlich, dass man genug zeit hat, sich das nochmal zu überlegen, ob man da nun wirklich näher ran geht, oder lieber wartet, bis jemand kommt, der den hund sichern kann.


    und dann gibts es manchmal die, meistens eh eher ernste typen, die sich einfach ganz ruhig und steif vor ihre besitzer stellen oder legen und nur über blicke drohen. wenn man hunde lesen kann, ist auch das recht deutlich, aber wenn nicht, dann sehe ich bei denen tatsächlich die größte gefahr, dass da was ernstes passiert, weil der helfer ggf. denkt, der hund ist ganz brav und die drohung einfach überhaupt nicht als solche erkennt.


    wir haben da auch immer besitzer dabei, die völlig überrascht waren und nie im leben gedacht hätten, dass ihr hund sie verteidigen würde. ich denke, das ist wirklich schwer vorherzusagen, wenn man so eine situation noch nicht hatte. kommt zum glück ja auch nur selten vor.

    Für mich bringt dieses "Rasse xy ist gefährlich" den Nachteil mit, dass es impliziert, dass z.B. ein Retriever nicht gefährlich wäre und man deshalb sorglos sein kann. Weil kann doch nichts passieren, die sind doch nicht gefährlich oder böse.

    da stimme ich durchaus zu, fakt ist aber ja, dass manche rassen -größtenteils gewollt- einfach mehr aggressionspotenzial in sich tragen als andere.

    um mal bei den kleinhunden zu bleiben....ich hab ja über die jahre schon etliche welpengruppen geleitet und mitbegleitet. im freispiel sieht man das immer ganz gut. von den ganzen bichons, etc. kann ich locker 10 stück einfach durcheinander würfeln und krieg es noch gut auf die reihe, das spielen zu moderieren. klar gibts auch da immer mal nen ausreißer, aber im großen und ganzen kommt das in etwa hin. sobald da auch nur ein terrier oder bully in der gruppe ist....keine chance, da hab ich arme und beine zu wenig |)

    es müsste einfach generell viel mehr aufklärung stattfinden, aber keine ahnung, wie man das umsetzen will...


    ich bin ebenfalls nicht der meinung, dass die größe das entscheidende ist. ich pick mir mal den dackel als beispiel raus....also den DACHShund. keiner, der die schonmal bei ihrer eigentlichen aufgabe gesehen hat, kann ernsthaft der meinung sein, dass die nicht in der lage sind, ein lebewesen erheblich zu verletzen, auch wenn es deutlich größer sind, als sie selbst. ich mein...habt ihr schonmal einen dachs wirklich in natura gesehen? die gehören definitiv auf die liste der tiere, die ich persönlich beim gassi lieber nicht plötzlich vor mir stehen haben möchte...das sind richtig große viecher und meistens auch eher schlecht gelaunt. die aus ihrem bau rauszuscheuchen ist schon ein echt heftiger job.


    oder son jagdterrier am wildschwein...da gehts richtig zur sache und denen ist sch....egal, ob sie selber dabei draufgehen. wenn sich diese wehemenz warum auch immer gegen einen menschen richtet, ist das ähnlich unschön, wie bei einem deutlich größeren hund. das hat sogr einen entscheidenden nachteil. einen großen hund kriegt man im falle eines angriffs noch eher irgendwo zu packen, dass ist bei so einem kleinteil, wenn er sich bissl geschickt anstellt, deutlich schwieriger...

    kann ich genau so unterschreiben xD

    die merlinwelle ist zum glück etwas abgeebbt, davon sind jetzt "nur" noch 3 übrig :ugly:

    bei uns ists immer "die kleine nala", "die große nala", "die braune nala"...aber da sind die möglichkeiten halt auch begrenzt...


    Und immer wenn die Leute mit einem neuen merlin feststellten, dass sie nicht die ersten und einzigen waren die auf diesen wahnsinnig kreativen Namen gekommen waren, entgleisten die Gesichtszüge. :roll:

    xD xD ich lach mir dann immer ganz heimlich nen ast

    Und Amy, Abby, Luna, Lilly, usw. für mich niemals in Frage kämen. Einfach weil ich zu viele mit diesen Namen kenne. Genauso wie Balou, Rocky, Spike, bei Rüden.

    nala.....du hast nala vergessen |)

    gnz schlimm aktuell.....ungelogen, wir könnten grade 2 komplette welpengruppen füllen, in denen alle hunde nala heißen, von den erwachsenen will ich gar nicht erst anfangen |) meine apportgruppe vor 2 wochen....5 hunde, 4 davon nala :ugly:


    ich mag ja auch lieber etwas ungewöhnlichere namen, allein schon, weil ich täglich mit sovielen hunden zu tun hab....ist glaub ich, wie bei lehrerkindern xD


    willow fand ich immer gut....pixie find ich auch witzig....ich guck nachher mal, ob ich meine liste noch finde :???: