Hund darf 'mit Erlaubnis' auf das Bett- funktioniert das?

  • Ich finde es beim Bett schwierig, denn wenn du schläfst, wird er sicher mal reinspringen und du merkst es gar nicht, weil du schläfst.

    Außer, du hast einen richtigen Trampel, dann merkst du es garantiert. :D

    Also ich finde, das klappt ganz gut, wenn der Hund lernt, "anzufragen", ob er zum Kuscheln ins Bett darf. Wenn er sich zu breit macht, kann man ihn doch ganz einfach in sein Bett schicken, das praktischerweise neben dem eigenen steht. :hust:

  • D.h er sollte nur auf seiner Decke bleiben,die ich ihm hinlegen würde und er dürfte nur hinauf wenn ich es erlaube. Also nicht das er rauf und runter gehen darf wann er will, eben nur wenn ich es mit einem Kommando erlaube.

    Ja das geht, das braucht nicht mal ein vorbestimmtes Kommando, das Ritual des "Fragens" ergibt sich automatisch und von selbst. Dazu gehört natürlich auch, dass der Hund postwendend runterfliegt, wenn er ohne zu fragen raufkommt.

    Meine Hunde müssen auch fragen. Runter dürfen sie allerdings ohne Erlaubnis, wüsste nicht, warum ich sie zum Bleiben zwingen sollte.

  • Außer, du hast einen richtigen Trampel, dann merkst du es garantiert. :D
    Also ich finde, das klappt ganz gut, wenn der Hund lernt, "anzufragen", ob er zum Kuscheln ins Bett darf. Wenn er sich zu breit macht, kann man ihn doch ganz einfach in sein Bett schicken, das praktischerweise neben dem eigenen steht. :hust:

    Man kann unter meinem Fenster um drei Uhr nachts einen Presslufthammer betreiben... Ich wache nicht auf... ;)

    Newton ist ein ganz schöner Trampel. Trotzdem merke ich nichts, wenn er ins Bett springt. ;)

  • Milo durfte auch erst ca nach einem Jahr bei mir ins Bett und das mit dem ,,Fragen" klappt echt gut. Er stellt sich dann vors Bett und winselt bis ich ,,Komm rauf!" sage, hört dann aber auch auf ein ,,nein" und geht dann auf seinen Platz. Das hat sich irgendwie von selbst so ergeben xD

    Blöd war das nur am Anfang: Als er sich mitten in der Nacht winselnd vor mein Bett stellte, dachte ich, dass er dringend raus musste, bin damals noch von meiner Dachgeschosswohnung aus mühsam mit ihm hinunter gegangen, um dann festzustellen, dass er gar nicht musste sondern nur aufs Bett wollte :headbash:

    Wenn ich nicht Zuhause bin hält er sich aber sowieso ohne zu ,,fragen" fast immer auf Bett und Sofa auf :hust:

  • Bei uns wird auch gefragt :smile:

    Wenn Paco auf die Couch möchte, holt er seine Hundedecke und bringt diese zur Couch. Wenn es mir gerade passt, lege ich die Decke dann hin und er darf hoch.

    Ins Bett kommt er selten, aber wenn er mal kuscheln will, genieße ich das auch. Er legt dann den Kopf aufs Bett und wird zum "Hubschrauber", er wedelt so heftig mit dem Schwanz, das ich davon sogar wach werde :lol:

  • Ich hab auch gute Erfahrung mit dem "Fragen lassen" gemacht, allerdings nur für die Couch. Ins Bett darf Marley generell nicht, und ich bin auch eigentlich immer sofort wach, wenn er es doch versucht. Daher probiert er es auch kaum noch - außer, ich bin (noch) nicht mit im Bett bzw. schon aufgestanden. Zu meinem Freund kuschelt er sich gern dazu, der merkt nämlich nicht, wenn das Hundetier ins Bett kommt xD Marley hatte das sehr schnell raus, und mein Freund ist schon mehrfach mit einem Hund aufgewacht, der auf seinem Rücken saß und aus dem Schlafzimmerfenster schaute xD Wie man das nicht früher merken kann, ist mir zwar ein Rätsel, aber irgendwie ist es niedlich :lol:

    So, jetzt genug OT von mir: ich denke, das wird gut funktionieren, wenn du das Bett nur mit Aufforderung erlaubst. Ein bisschen Konsequenz und ein Weilchen üben, dann wird das sicher klappen.

  • Wir handhaben das so mit der Couch und das klappt super. =)
    Sie "fragen" tatsächlich von ganz alleine an (legen den Kopf auf die Couch, schauen mich an) und kommen nur mit Erlaubnis hoch.
    (Wobei wir das eventuell bald abschaffen und die Hunde dann eine Dauerkarte bekommen, weil dieses Konzept für unseren Rüden nicht so gut funktioniert, da es für ihn so sehr hochwertig ist und er dann immer hochdreht, was auf der Couch ja eher nicht so gewollt ist.)

  • Arek durfte bei uns von Anfang an überall rauf. (Sessel, Stuhl, Bett ...)
    Wir haben aber schnell ein Kommando einegführt, worauf ich ihn zuverlässig überall runter schicken konnte.

    Obwohl er bei uns alles darfr, geht er nie woanders ungefragt auf Couch, Sessel oder Bett.
    Er möchte gerne manch mal - "fragt" aber ganz charmant indem er sich davor setzt und uns anhimmelt.

    Seit 2 Monaten haben wir unsere erste Couch und von Anfang an durfte arek da nicht alleine rauf.
    Nur mit unserem OK.

    Das funktioniert von Beginn an super und führte dazu, dass arek die Couch nicht als Rückzugsort ansieht - das heißt er hat gar kein Interesse drauf zu sein.
    Später, wenn sich das Familienleben dort abspielt eventuell - aber im Moment ist es ihm egal.

    Ich glaube 1 x ist er ungefragt raufgehüpft - war aber in nem ziemlich wilden Spiel wo ich ihn ziemlich hochgepuscht habe - da konnt er sich halt nicht mehr bremsen als das Quitschi auf die Couch flog. (war kein bewusster "Grenzübertritt".)

    Also ja, ein Hund lernt ziemlich schnell dass es nur auf "OK" geht.
    Wichtig ist natürlich dass man dem Hund angemessene Alternativen bietet.

    Will der Hund aufs Bett weil es wärmer ist - außerhalb des Bettes warmen Platz anbieten (Kuschelhöhle, Decken)
    Will der Hund ins Bett um beim Rudel zu sein - Außerhalb des bettes "Kuschelzeiten" für wichtigen körperkontakt gewährleisten
    Will der Hund ins Bett um sich wegen der erhöhten Liegefläche sicherer zu fühlen - Außerhalb des Bettes erhöhten Hundeplatz anbieten
    usw.

    Und ein zuverlässiges "geh runter" Kommando finde ich sehr sinnvoll.

    Areks (selbst gewählter) Rückzugsort ist unser Bett - tagsüber. das ist auch OK für uns.
    Aber es ist UNSER Bett und wenn ich kuscheln will, micht dort bewegen will, es ausschütteln will usw. darf ich das auch.
    Anfangs hat er sich dabei - verständlicherweise - gestört gefühlt und mich angeknurrt. Er will pennen und ich nerv ihn - fand er blöd.
    Das heißt immer wenn er mich anknurte, habe ich ihn runter geschickt - denn in MEINEM Bett dürfen sich alle frei bewegen. Und entweder er lässt es über sich ergehen oder geht weg - mich anmotzen weil ich mich in meinem bett auch aufhalten will, ist nicht ;)

    Alternativ habe ich ihm auf einem Sessel am Fußende des Bettes einen Platz eingerichtet. Bei uns, warm, weich, erhöht, ...
    Das ist der Platz wo er komplett in Ruhe gelassen wird.
    Das hat ein bisschen gedauert bis er das "geschnallt" hat - geht halt nur durch Erfahrung.
    (Und ein zuverlässiges "Ab" hat da sehr gut geholfen.)

    Aber mittlerweile klappt das super.

  • Ich schlafe wie ein Stein. Wenn mein Freund nicht da ist, schleicht sich der Hund immer unerlaubter Weise ins Bett. Dieses Verhalten inkludiert, dass er auch immer panisch aufspringt, wenn mein Freund dann doch mal (für den Hund unerwartet) nach Hause kommt. Wenn Hunde also einen solch komplexen Sachverhalt lernen können, sehe ich da kein Problem.

  • So viel Antworten,danke! :D
    Also ich denke schon, dass ich es mal versuchen werde. Wenn er es in der Nacht versuchen würde, würde ich es sicherlich merken. 1. Wache ich leicht auf 2. Ist Milo wie eine Elefantenherde..Ohne Rücksicht auf Verluste xD
    Ich habe nur Angst, dass er es doch nicht versteht und ich dann alles kaputt gemacht habe mit dem Bettverbot..
    Mhmmm..Wie lange ich schon diesen Gedanken habe zu sagen " Na komm hoch"

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