Abrupte Verhaltensänderung bei Junghund

  • Ahhhhhhhhhhhhhh ja, jetzt :D ja, klar bayrisch, daß ich, die selbst aus Bayern kommt, das nicht erkannt hab :D Im meiner Ecke spricht man aber fränkisch :D

  • Wurden mal ein Schilddrüsenprofil gemacht mit ALLE Werten und einem Spezialisten zur Beurteilung gegeben? Irgendwie kam mir eine SD-Problematik als Erstes in den Sinn. Ein solches Verhalten kann ein Symptom sein.
    Das wird auch leider oft von nicht spezialisierten Tierärzten übesehen oder nich ernst genommen.

    Des Weiteren würde ich vermutlich meinen Hund nicht in die Hände des Züchters geben, auCh wenn da ein gutes Verhältnis besteht, und er Tierarzt ist. Züchter neigen leider öfter mal dazu gewisse Krankheiten nicht erkennen zu wollen. Welcher Züchter hat denn gern einen kranken Hund in der eigenen Zucht? Die Gefahr, dass die Erkrankung des Hundes runtergespielt oder verleugnet wird, wäre mir zu groß. Das allein wäre für mich Grund genug von dem Vorhaben Abstand zu nehmen den Hund mit dem Züchter zu Untersuchungen zu schicken.

  • Hmmm.
    Flüchten will er garnicht, er will offensichtlich nicht zur Tür raus, sondern kommt zurück.
    Das weiße in den Augen, das ist relativ normal, oder? Jedemfalls sieht man bei Hamilton auch sofort weiß wenn er zur Seite guckt, weil die Augen einfach runder sind als bei anderen Rassen.
    Er scheint nicht ängstlich zu sein. Er wirkt auf mich als wüßte er einfach nicht was er tun soll, ehrlich gesagt wie son motziger Teenager beim Familienausflug.
    Einerseits will er Abstand, andererseits ist deine Hand ja schon irgendwie soweit interessant das mal der Hals gereckt wird um zu gucken ob da was zu fressen drin ist.

    Du sagtest es fing ganz abrupt an, ja? Weißt du noch was dem vorrausging?
    Denn ich denke immer noch das der "Kleine" einfach nen Film schiebt. Hamilton sieht ähnlich aus wenn er richtig schlecht drauf ist weil ihn irgendwas anpisst, natürlich in abgeschwächter Form! Hatten wir auch lange nicht mehr, aber die ersten Wochen bei uns hat er oft genug nen Hals auf mich geschoben weil er seinen Willen nicht bekam, mit rumtapern, mit motzen, er hat dann auch versucht Arren zu verprügeln als Frustabbau.

    Kannst du ihn eigentlich was aus der Hand füttern? Bzw in Abstand was hinlegen und er frisst?
    Reagiert er auf Lieblingsspielzeug?

  • Also für mich sieht Ares auf dem Video total orientierungslos und überfordert aus. Als wüsste er schlichtweg nicht, was mit ihm geschiet. Er wirkt für mich gar nicht wirklich aggressiv, zieht ja nichtmal die Lefzen.
    Ich würde immer noch auf etwas im Kopfbereich tippen, um ehrlich zu sein.

    Aber natürlich wünsche ich dir erstmal gute Besserung und hoffe, dass die geplanten Untersuchungen Licht ins Dunkle bringen! Es gibt nichts schlimmeres als nicht zu wissen was das geliebte Tier hat, die Symptome aber schon so deutlich zu sehen. :verzweifelt:

    Ich kann die Entscheidung ihn für die Zeit deiner Abwesenheit zu der Züchterin zu geben absolut verstehen. Falls ihr das noch nicht gemacht habt, legt euch aber unbedingt einen Plan zurecht, falls es dort einen Vorfall geben sollte mit ihr, den anderen Menschen oder Hunden. Sollte Ares wirklich Schmerzen haben weiß er wohlmöglich überhaupt nicht wohin mit sich. Auf dem Video sieht es für mich zumindest danach aus, als wüsste er überhaupt nichts mit sich anzufangen und würde beinahe nach Hilfe suchen.

    Wir drücken auf jeden Fall weiterhin alle auffindbaren Daumen und Pfoten!

  • Am Anfang las es sich für mich auch ein bisschen wie nen kleiner Egotrip von nem etwas verwöhnten Hundeprinzen, zumal Ares mir aus deinen früheren Schilderungen schon immer lieb, aber auch etwas "grenzenlos" vorkam (aber ich hab euch ja auch nie getroffen, also nimm das nicht zu ernst... Internet lügt ;) ).

    Aber das was du jetzt schilderst und was man auf dem Video sieht, sieht schon anders aus. Da muss wohl mehr hinter sein als nur ein bisschen verzogen.

    Es tut mir wahnsinnig Leid, dass du mit diesem jungen Hund jetzt schon so viel durchmachen musstest. Hoffentlich findet ihr was und hoffentlich lässt es sich behandeln oder managen oder was auch immer. Ich drücke euch allen die Daumen.



    [...]
    Des Weiteren würde ich vermutlich meinen Hund nicht in die Hände des Züchters geben, auCh wenn da ein gutes Verhältnis besteht, und er Tierarzt ist. Züchter neigen leider öfter mal dazu gewisse Krankheiten nicht erkennen zu wollen. Welcher Züchter hat denn gern einen kranken Hund in der eigenen Zucht? Die Gefahr, dass die Erkrankung des Hundes runtergespielt oder verleugnet wird, wäre mir zu groß. Das allein wäre für mich Grund genug von dem Vorhaben Abstand zu nehmen den Hund mit dem Züchter zu Untersuchungen zu schicken.

    Ich kenne die Züchterin von Ares über's Internet schon seit Jahren und wir haben auch ein paar gemeinsame Bekannte (die Greyhoundszene ist nicht so groß, selbst wenn ich pensionierte Renner hab statt Showgreys wie Ares).
    Sie ist meiner Meinung nach wirklich eine der verantwortungsvollsten Züchter dieser Rasse der mir bisher untergekommen ist und grade die verleugnet mMn nix. Sie war die jenige, die vor ein paar Jahren die Forschung über die Krankheit der Greyhoundneuropathie mehr oder minder erst angestoßen hat, zwar nicht wegen einem Hund aus eigener Zucht, aber wegen einem, den sie zu Zuchtzwecken zugekauft hatte und der dann erkrankte. Zu einem großen Teil wegen dieser Züchterin gibt es jetzt einen Gentest auf diese Krankheit (obwohl natürlich auch viele, viele andere mit Probenmaterial und mit der eigentlichen Forschung ihren Teil getan haben.).

    Also, nein, ich denke nicht, dass man da irgendwas von wegen Scheuklappen aufsetzen wegen Hund aus eigener Zucht befürchten muss, eher im Gegenteil.

    Weiterhin denke ich, dass es gar nicht schlecht ist, wenn der Hund an der LMU München komplett durchgecheckt wird.
    Ich fände das so oder so nicht schlecht (wenn es meiner wäre, hätte ich mir wohl nen Hotel da genommen und das ganze mit der Züchterin zusammen gemacht um meinen Hund nicht komplett aus der Hand zu geben, aber wenn nunmal Krankenhaus ansteht...). An der Uniklinik (ich denke mal, da geht ihr hin, oder?) haben die wirklich alle Möglichkeiten und die Züchterin weiß erstens als TÄ sehr genau, welche Untersuchungen Sinn machen und angeleiert werden müssen, und zweitens kennt sie da aus beruflichen und studientechnischen Gründen mit Sicherheit den einen oder anderen.


    UND, auch wenn ich momentan nicht mehr so recht dran glaube, finde ich es trotzdem noch ganz gut, mal auszuprobieren, wie er in anderer Umgebung und anderen Händen reagiert.

  • Das ist wirklich schlimm, dass ihr in der Tierklinik nicht ernst genommen wurdet! Gerade wenn man so verzweifelt auf Hilfe hofft!
    Ich finde es bemerkenswert wie sehr engagiert eure Züchterin ist. Ich glaube da gibt es wenige die so helfen.
    Vor vielen Jahren hatte ich auch mal einen Hund der , nach einem epileptischen Anfall, sehr aggressiv auf meine Familie reagierte, sonst eigentlich ein Schäfchen war. Das hat mich damals furchtbar aus der Bahn geworfen. Glaubt mir, ds kann man jede Hilfe brauchen. Wenn man dem eigenen Hund nicht mehr vertrauen kann....
    Alles Liebe :streichel:

  • Ich weiß auch nichts so Recht, aber das Verhalten könnte m.E. trotzdem "hausgemacht" sein.

    Du näherst dich ihm irgendwie selbst sehr unsicher. Für ihn sieht das evtl. so aus, da du, soweit ich das erkennen kann, in gebückter Haltung und mit "seuselnder" Stimme auf ihn zugehst und dann auch noch die Hand vorsichtig hinstreckst. Das kann bei einem unsicheren Hund zu solchen Verhaltensweisen führen. Sowas kann ganz schnell unbewusst (durch die eigene Körpersprache) zu einem Kreislauf führen. Da braucht es oftmals nur eine einzige Situation, mit der man nicht gerechnet hat und dann nähert man sich künftig unbewusst "anders" und das verunsichert ihn dann und das steigert sich von Mal zu Mal.

    Trotzdem würde ich auf jeden Fall schauen, dass körperliche Ursachen ausgeschlossen sind.

  • würde er dann aber nicht auf andere Menschen anders reagieren?

    Abgesehen davon: Ares lebt von Welpenbeinen an bei ihr, hätte er mit ihrer Art des Umgangs ein Problem, so wäre dies mMn nicht plötzlich vor 2 Wochen sondern schon viel eher aufgetreten.

    lg

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