Vollzeit Arbeit und Hund - Laber Thread

  • Bei uns gibt es Stempelkarten, finde ich auch gut so. Aufgrund von Gleitzeit kann man dafür halt auch mal früher gehen, wenn man Überstunden gemacht hat. Ob's aber überhaupt nötig ist, Überstunden zu machen, hängt stark von der Abteilung ab. Alle 3 Monate wird abgerechnet -ales

    Ich find, 8h Arbeit pro Tag reichen völlig. Oder 8,5h und dafür einen Tag die Woche halbtags arbeiten. Wenn mehr zu tun ist, bleib ich auch mal 9-9,5h. Aber jeden Tag wär das zu viel...

  • Bei uns wird auf die Minute gestempelt. Wir haben Gleitzeit und 40-Stundenwoche.
    Die Überstunden werden das Jahr über zusammengezählt und Ende September werden die Überstunden abgeschnitten. Ausbezahlt wird nichts. Daher leert sich der Parkplatz auf September hin immer schon so ab 15:30, weil alle ihre Überstunden abfeiern...

    Ich mache aber relativ wenige Überstunden, weil ich gerne spät anfange und in der Mittagspause immer heim zu den Hunden fahre.

  • Hi,
    wir stempeln auch und haben Gleitzeit.

    Seit einigen Jahren war es so, dass 10h im Monat mit dem Gehalt abgegolten waren, ab der 11. Stunde ist die Zeit stehen geblieben.

    Ab diesem Jahr wird nun versucht, ein Gleitzeitrahmen zu geben. Wer diesen über- oder unterschreitet bekommt es ausbezahlt oder es wird vom Gehalt abgezogen.
    Bin mal gespannt, wie es wird.

    Ich profitiere im Moment noch von einer Menge Überstunden/Resturlaub, die ich gerade mit einer 35h-Woche bei 40h-Gehalt abbaue. Mehr oder weniger...
    Schon nicht schlecht.

    Und Hund darf mit, ich kann nahezu jederzeit, wenn es sein muss (Tierarzt, Sitter krank,...) gehen und später wieder kommen. Bzw. kann ich sowieso kommen, wie es passt. Feierabend muss zwar abgesprochen werden, aber ist meist auch kein Problem.
    Hab einen Tag Homeoffice, an dem ich aber nur max. 6h arbeite.
    Und wenn wirklich mal ein Notfall eintritt, dann könnte ich auch problemlos am WE arbeiten.
    Entweder von Zuhause oder vom Office aus, sind nur 3km...

    Alles Dinge, die ich für den Moment sehr zu schätzen weiß, auch wenn ich gelb werde, vor Neid, wenn ich meinen Bruder/Vater höre, die beim Stern arbeiten, 35h-Woche, unendlich viele Freischichten, ständige Lohnerhöhungen, Betriebsrente, Betriebskrankenkasse, Mitarbeiterleasing bei den Autos,.......*seufz*

    Aber den Zwerg mitnehmen....das wäre ein NoGo.

  • Stempelkarten kenne ich noch aus der Zeit, als ich nach der Schule in einem Supermarkt Regale einräumte. Das war Anfang der 1980er. Das "Ping" der Stechuhr klingt mir manchmal heute noch in den Ohren.

    Im Job gab es zuerst nur feste Arbeitszeiten; Überstunden waren offiziell ein Privatproblem, inoffiziell konnte man, wenn man einen guten Chef hatte, auch mal früher gehen oder länger Pause machen.

    Dann kam die Gleitzeit, die jahrelang auf Vertrauensbasis von jedem in einer Tabelle erfasst und zentral im Personalbüro ausgewertet wurde. Erst mit der Hand, dann mit dem PC in Excel.

    Und dann kam eine Form der elektronischen Zeiterfassung. Als wir 2003 in ein neues Gebäude umzogen, kam eine neue elektronische Zeiterfassung, mit dem Transponder, der auch Türen und Tore öffnet und in sensible Bereiche (Waffenträger und so) nicht jeden Kollegen reinlässt.

    Mittlerweile läuft das alles über ein bundesweit einheitliches Personalverwaltungssystem, das immer wieder mal ausfällt, oder falsch berechnet, oder für sonstigen Unmut sorgt. Wenn ich im Home Office arbeite, melde ich mich in diesem System an, ab, und gehe damit auch in die Pause. Das System rechnet (wenn es denn funktioniert) minutengenau ab.

    Wir dürfen im laufenden Jahr so viele Überstunden machen wie wir wollen (oder müssen...), aber zum Jahreswechsel dürfen es maximal 40 sein (bei Teilzeitkräften entsprechend weniger), der Rest wird ersatzlos gestrichen. Mir ist das zweimal passiert; einmal durch Unkenntnis, einmal durch eine Erkrankung im Dezember, die sich bis ins neue Jahr zog und mich ab Abbummeln hinderte. "Minus" dürfen wir auch machen, aber maximal 40 Stunden, sonst gibts Mecker vom Chef. Ist mir noch nie passiert; ich habe immer ein dickes Überstunden-Polster.
    Der Gleitzeitrahmen ist auch sehr großzügig, da kann man nicht meckern. Wer früher kommt, hat Pech. Aber vor sechs Uhr früh sind immer nur ein paar Verrückte da, wie ich beispielsweise. Aber die paar Minuten jeden Tag kann ich verkraften. Und wer nach 20.00 Uhr noch da ist, ohne Anordnung "von ganz oben", dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Ausgenommen von der Gleitzeitregelungen sind bestimmte Bereiche, z.B. der Vollzugsdienst oder die Betriebsprüfer. Die haben ihre eigenen Regelungen.

    Also abgesehen davon, dass wir die 41-Stunden-Woche haben, finde ich die Regelung gut. 35 Stunden wären mir natürlich lieber, aber so wenig gab es bei uns noch nie. 38,5 war das niedrigste, und das ist lange her.

  • Bin ja im ÖD, und wir haben auch eine elektronische Zeiterfassung und Gleitzeit. Überstunden können wir machen, aber können die auch nur abfeiern. Am 30.9. wird alles über 40 Stunden plus gekappt und wenn man mehr als -8 Stunden hat, bekommt man ein Gespräch mit dem Bereichsleiter. Als Angestellte habe ich eine 39 Stunden Wochen. Unsere Beamten müssen 41 Stunden machen. Die halbe Stunde Mittagspause wird nach 6 Stunden automatisch vom System abgezogen und wenn man mehr als 10 Stunden macht, wird nochmal zusätzlich 15 Minuten Pause abgezogen. Wenn ich ab 01.03. auf 30 Stunden runter gehe, täglich 6 Stunden, habe ich im Endeffekt nicht nur 9 Stunden die Woche weniger, sondern, noch zusätzlich die 2 1/2 Stunden Mittagspause, die nicht mehr abgezogen werden, gewonnen.

  • habe ich im Endeffekt nicht nur 9 Stunden die Woche weniger, sondern, noch zusätzlich die 2 1/2 Stunden Mittagspause, die nicht mehr abgezogen werden, gewonnen.

    So hab ich das gar nicht gesehen. Bei uns wird die Mittagspause nach 6 Stunden auch automatisch abgezogen....

    Lass mal rechnen:
    Jetzt 40h, zzgl. 2,5h Zwangspause = 42,5h Anwesenheit
    Bei 30h entspricht das auch 30h Anwesenheit.
    Aus 25% weniger Arbeit wird dadurch 29% weniger Anwesenheit....

  • Ja, das ist das Einzige, was mich auch nervt, dass nach 6h automatisch 30 Min Pause abgezogen werden. Obwohl es im Sinne des Arbeitnehmerschutzes natürlich schon Sinn macht!
    Trotzdem bin ich manchmal davon genervt^^ Weil ich manchmal auch nur 15 Minuten Pause mache und mir dann trotzdem 30 Minuten abgezogen werden.

  • Meinem Freund werden sogar 15 min Frühstückspause abgezogen.

    Mir (indirekt) auch, ich bekomme die bezahlt. Ich darf die leider nicht nutzen um meine 30min Mittagspause um 15 min zu kürzen :/

  • Schreibt leider das Arbeitsschutzgesetz vor.
    Wir haben eine Toleranz von 10min. Sprich, wenn einer 6h 05min. arbeitet, dann bekommt er das auch.
    Allerdings ist es auch so, wenn jemand jetzt 6:20 arbeitet, dann ziehen wir manuell nur die 20min. ab. Sonst würden ja nur noch 5:50 stehen bleiben.
    Aber ist ätzend und zeitraubend für mich, die die Zeiterfassung kontrolliert.

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