Erfahrungen mit Chihuahuas und anderen Kleinhunden
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Kleenes87 -
30. April 2016 um 23:24 -
Geschlossen
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Ich gehe mit dem Hund ruhig vorbei. Nur, wenn ich sehe, dass der andere seinen Hund nicht händeln kann stelle ich mich an den Rand, Hundi im Sitz hinter oder neben mir. Damit schaffe ich mir den nötigen Handlungsspielraum.
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Also, ich finde diesen Trend zum Absitzenlassen auch sehr nervig, ehrlich. Nicht nur, dass es für den sitzenden Hund damit sofort zu einer außergewöhnlichen Situation wird, auch für den, der dann vorbeigehen muss, während er aus dem Gebüsch heraus fixiert wird von Mensch und Hund, is das was anderes, als wenn beide einfach zügig aneinander vorbeigehen. Ich glaub, damit schafft man mehr Probleme, als es löst.

Genau das - der sitzende Hund hat dann die Gelegenheit, den Anderen so richtig schön zu fixieren, und der vorbeigehende Hund fängt dann oft auch noch an zu pöbeln, weil er sich bedroht fühlt, aber vom Halter in die Richtung des sitzenden Hundes geschleift wird und nicht ausweichen kann.... und dann sagt am Ende noch oft der Halter des sitzenden Hundes irgendwas in Richtung, daß man vielleicht doch seinen Hund besser erziehen sollte, weil der so pöbelt - weil der stehende Halter den fixierenden Hundeblick des eigenen Hundes aufgrund seiner Position neben dem Hund gar net mitkriegt *gg
Das "einfach vorbeilaufen" ist aber auch nicht für jeden Hund passend: meine Frieda ist da ausgetickt mit schöner Regelmäßigkeit, weil sie einfach Angst hatte und dadurch massiven Streß, der natürlich net besser wurde, indem ich versucht habe, sie immer wieder in solche Situationen zu zwingen, weil ich dachte, die muß das lernen... Bei ihr half dann echt nur, andere Hunde komplett zu blocken. Dann hat sie gelernt mir zu vertrauen, und DANN konnt ich dran üben, die Entfernung zu anderen Hunden zu verringern. Weil sie wußte, ich kümmer mich schon, und gelernt hat, ich kann das.
Also ist glaub ich echt abhängig vom einzelnen Hund, was besser hilft, und sicher auch von der Motivation fürs Pöbeln. Bossi akzeptiert es besser, wenn er weitergehen muß, als wenn er sitzt - da kann er sich richtig schön hochschaukeln und den Frust, weil er net hindarf, rauspöbeln Richtung Fremdhund. Ein Vorbeigehen akzeptiert er meist mit ein wenig leisem Fiepen. Da ist er zwar bissel aufgeregt, aber baut net so nen Frust auf. Aber ich denke, bei Angst ist u.U. auch die Möglichkeit mit dem Absitzen eine gute, weil man damit dem eigenen Hund etwas mehr Abstand zum Fremdhund geben kann.
Als ich gestern unterwegs war mit ner Freundin beim Wandern, hatten wir 5 Hunde dabei. Und in solchen Situationen bevorzuge ich dann auch das Absitzen an ner Stelle, die breit genug dafür ist. Denn wenn von der Truppe einer zu pöbeln anfängt, weil ein Hund entgegenkommt, machen die Andren halt "mal eben" mit - grundlos, aber "wenn der pöbelt, helf ich mit" *gg Wenn man dann am Rande absitzen läßt, ist innerhalb der Grupe dann mehr Ruhe drin, und es wirkt nicht ganz so bedrohlich auf entgegenkommende Passanten, wenn doch mal einer die Impulskontrolle vergißt :-) Auch, weil der Abstand zum Fremdhund vom Randstreifen aus halt größer ist.
Und bevor ein Fremdhund meinen anpöbelt (der dann nämlich u.U. genauso "liebenswürdig" antwortet), ist´s mir dann doch lieber, der Andre sitzt am Rand ab *gggg Allerdings kann man ja auch als Halter den Hund dann mit nem "Schau" oder so beschäftigen und auf mich konzentrieren, sodaß er den passierenden Hund nicht fixieren kann. Hilft ihm sicher auch, net so hochzuufahren und mindert somit seinen Streß.
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Ja, ich denke halt, so eine Absitzsituation is echt das, was am Weitesten entfernt is von normalem Vorbeigehen, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass das langfristig irgendwas bringen kann. Der Hund lernt dann halt am Rand zu sitzen. Und? So macht man das dann lebenslang? Sinnvoll find ich zB eben das Schau, den Blick in Augen des Halters, während man gleichzeitig weitergeht.
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Sag mal, @Tüdeldü, du warst diejenige, die vor einigen Wochen das Video zu Vanda Gregorova und ihrer Enrisa verlinkt hatte (DogDance), oder?
Ich bin nämlich sooo begeistert von deren Chis... könnte mir die Videos den ganzen Tag anschauen

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Ich denk halt man kann von seinen Hund nicht auf andere schließen und wenn andere damit klarkommen Hundebegegnungen lebenslang mit Absitzen zu regeln, so what? Ich versteh gar nicht wieso man Methoden anderer "in Frage stellen muss" ohne den Entwicklungsstand oder Grund des anderen Hundehalters zu kennen
meistens ist es zB Management.Es gibt gewiss Hunde, die net pöbeln und toll mit einem "Schau" vorbeilaufen können, die werden bestimmt net abgesetzt.
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Weil man als Vorbeigehender ja betroffen ist.
Wenn die das allein mit sich im Wald machen, is es mir total wurscht, wie sie was machen. 
Sag mal, @Tüdeldü, du warst diejenige, die vor einigen Wochen das Video zu Vanda Gregorova und ihrer Enrisa verlinkt hatte (DogDance), oder?
Ich bin nämlich sooo begeistert von deren Chis... könnte mir die Videos den ganzen Tag anschauen

Nö, das war ich nicht.

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Manchmal ist es halt schwierig. Wir hatten gestern so eine Situation, auf einem relativ engen Weg.
Uns kam ein großer, schwarzer Schnauzer entgegen, Max hab ich gleich mal auf den Arm genommen und Dex mit Männe vorgeschickt, ich dahinter um möglichst weit auszuweichen.Wäre der andere Hund cool geblieben, wären wir ruhig vorbeigekommen. Ist er aber nicht, und da Frauchen ihn auch nicht halten konnte, hat sie ihn nach mehreren Versuchen ins Sitz bekommen.
Freilich hat er weiter fixiert und meine fanden das entsprechend bedrohlich. Also kurzes Verbellen, während wir vorbei gelaufen sind.
Da gabs aber meiner Meinung nach keine bessere Lösung in dem Moment, der andere Hund hätte seine Halterin ohne das Absitzen rüber gezerrt und es wäre nichts besser geworden. Klar wars so oder so blöd, aber passiert eben.Um Welten besser, als hätte die Frau garnichts gemacht, und der Hund wäre bei uns reingebrettert.
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Weil man als Vorbeigehender ja betroffen ist.
Wenn die das allein mit sich im Wald machen, is es mir total wurscht, wie sie was machen. 
Aber mal ehrlich, wenn mein Hund im Absitzen gut händelbar ist, ist es mir echt egal, wenn der andere HH damit nicht klar kommt.
Meine Aufgabe ist mein Hund und nicht der andere.
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Ja, es kann Dir ja egal sein. Ich sag nur, dass es mich persönlich nervt, nicht mehr und nicht weniger. Und dass die Besitzer oft die sind, die ständig auf Rücksichtnahme anderer pochen. Ich finde das halt auch nicht besonders rücksichtsvoll.

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Absitzen kann man übrigens auch mit 'Schau' kombinieren, es ist nicht gesagt, dass der Hund da zwangsläufig starren muss. Ich habe das damals mit meinen zwei unverträglichen Hunden so gemacht. Ich hatte einfach nicht genug Hände, um zwei Hunde und zweimal Leckerlies rechtzeitig und gleichzeitig zu verteilen. Also absitzen, abblocken und gleichzeitig 'schau' verlangt. So konnten beide Hunde mich ansehen, bis der Fremdhund vorbei war.
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