Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil VI
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Hummel -
27. April 2016 um 10:20 -
Geschlossen
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Ja...
Balou ist immer an der Schlepp seit einiger Zeit (6 Wochen oder so) und bisher hat er leider sein Jagdverhalten an der Schlepp nicht gezeigt. Bei meinem Mann zeigt er das generell nicht, weil er zu anderen Zeiten draußen ist.
Vorhin sind wir zu dritt in den Wald. Minirunde von einer halben Stunde, davon 10 im Wald. Ich dachte mir, üben wir doch mal den Freilauf und habe ihn abgeleint. Er rannte direkt los, ließ sich nach 20-30 m aber stoppen. Er zeigte Wild an, ich lobte. Und er rannte weg.
Bisher ist Balou nur abgehauen, wenn da wirklich in Sicht ein Reh/Fasan/Hase war. Klar, geht er Fährten nach, aber er lässt sich abbrechen. Normalerweise.
Komischerweise verfiel ich nicht in Panik. Ich wurde nicht sauer. Bin langsam hinterher und habe gerufen und gerufen. Nach zwei bis drei Minuten kam er aus dem Unterholz wieder und wurde angeleint. Ich weiß nicht genau, was ich damit anfangen soll. Werde mich weiter einlesen und wundere mich weiter, was dieser Retriever alles auspackt. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Das ist ja wirklich doof gelaufen @Juliaundbalou.
Mir hat das Buch von Pia Gröning etwas geholfen. Leinenfrei habe ich Jordi aber damit nicht bekommen. Vielleicht kannst du die Schleppleine ja langsam kürzen? Für uns war das keine Option, weil Jordi immer mal ohne Schlepp laufen darf und ausserdem kann er sich auch an der Leine noch nicht in allen Situationen beherrschen und wird es wohl auch nie können. -
@ricci Mann, ihr nehmt auch alles mit. Hast Du denn heute irgendeinen Grund ausmachen können für sein Verhalten?
Ich hab noch mal über meine Hundebegegnungen-Frage nachgedacht. Ich glaube am meisten beschäftigt mich die Frage, wie man dem Hund beibringen kann, wie er sich zu benehmen hat. Situation beenden, okay. Aber lernt er daraus?
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Ich habe das Buch von Pia Gröning auch. Es hat mir geholfen, das Jagen zu verstehen. Zum Arbeiten finde ich es für mich etwas kompliziert bzw schwerer umzusetzen. Bin halt blutiger Anfänger. Allerdings ist es auch schwer Trainer zu finden, die Ahnung davon haben. Derzeit jagt unser Hundevieh ja nicht....höchstens Hündinnenpipi
. An der Schlepp bleibt er trotzdem, da die Ohren auf Durchzug sind. -
Derzeit jagt unser Hundevieh ja nicht....höchstens Hündinnenpipi
Felix ist auch häufiger dezent abgelenkt von der ganzen Schnüffelei. Mir ganz recht...
Allerdings ist es lange nicht so schlimm bei ihm, wie Du das beschreibst. Daher kann ich das Gute dran sehen und genießen, dass er gerne auf dem Weg bleibt und jeden Halm beschnüffelt statt in den Wald zu starren.
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Ich hab noch mal über meine Hundebegegnungen-Frage nachgedacht. Ich glaube am meisten beschäftigt mich die Frage, wie man dem Hund beibringen kann, wie er sich zu benehmen hat. Situation beenden, okay. Aber lernt er daraus?
Vielleicht kommt es auf den Hund an, ob er daraus lernt. Wenn er dann an der Leine frust hat und nicht mehr runter kommt, dann lernt er bestimmt nichts draus. Jordi würde wohl den Zusammenhang (anleinen als Strafe) nicht so gut erkennen. Bei ihm muss die Strafe wie im Lehrbuch genau in dem Moment kommen. Jordi ist ja auch so ein mobber und ich nehme ihn dann genau wie du es mit Felix gemacht hast an die Leine. Jedoch denke ich nicht unbedingt, dass er daraus lernt. Was bei Jordi schon etwas geholfen hat, ist jeden Ansatz des mobbens abzubrechen. Jordi ist da nicht lange ansprechbar, da muss ich schnell sein. Es gibt auch Konstellationen in denen ich ihn gar nicht erst ableine.
Zu dritt geht es bei Jordi oft schief, vorallem, wenn alle drei gerne spielen und da auch so ein Kanditat wie Jordi dabei ist. Rennspiele zu dritt oder mehr Hunden sind ganz schlimm. Gutes Verhalten versuche ich aber auch zu loben.@ricci Mann, ihr nehmt auch alles mit. Hast Du denn heute irgendeinen Grund ausmachen können für sein Verhalten?
Aber echt! Ich mache wohl etwas falsch.
Ne einen richtigen Grund nicht. Er hat vorher an einer gut duftenden Hündin gerochen und war etwas Hormongesteuert zudem war ja seine Hundefreundin dabei. Ich denke, dass er vor ihr den Dicken machen wollte und einen Kontakt zwischen der Hündin und den Rüden verhindern wollte. Der Rüde war vielleicht auch jünger als Jordi. Mit jüngeren Rüden muss ich eh immer etwas aufpassen, wobei er bisher nie wie eine Furie abgegangen ist. Bisher blieb er dabei immer recht ansprechbar.
Ich bin nur froh, dass er an der Schleppleine war. Ich habe keine Ahnung, was sonst passiert wäre. -
Huhu,
darf ich mich hier bei euch einklinken?
Zahnwechsel abgeschlossen, ca. 6 und ein bisserl Monate alt! Emmi!(und meine Wenigkeit).
Hätte gleich mal eine Frage:
Wir haben unsere Süße ja erst seit ca. 7 Wochen und sind fleissig am üben! Zuhause und im Garten alles top! Auf den gewohnten Gassi Runden auch eigentlich alles ok.
Aber wehe wenn wir mal woanders sind! Kopf vom Hund völlig leer gefegt, nix funktioniert mehr.
Ich kann ja wirklich verstehen, daß Neues suuuperspannend ist,....aber er klein wenig Benimm?!? 
Was oder wie macht ihr das denn so?
Tipps wären echt toll! -
Ist hier mit 15 Monaten auch noch so.
Mulder erschreckt mich manchmal, wenn ich eigentlich ohne viel Hoffnung etwas zu ihm sage, und er dann tatsächlich hört.Aber es gibt Situationen, neue Orte etc. da ist er so durch den Wind, dass er mich nicht mehr hört und wenn dann hälts nur eine Sekunde vor.
Ich führe ihn dann meistens am Geschirr in der Hoffnung, dass ich dann das lockere Leine-am-Halsband-laufen nicht ganz so abnutze.Das Einzige, was aber ziemlich gut hilft ist, wenn er wenigstens stehen bleiben darf. Dann setzt oder legt er sich ganz nah zu mir und beobachtet.
Aber laufen UND neue Eindrücke, dass ist zu viel Multitasking für ihn.Kann sein du hast zu früh gelobt!
Für viele Hunde bedeutet Lob auch das Ende einer Übung. Also in seinem Fall das "da bleiben".
Sollte sich so etwas wiederholen (für die Wildtiere hoffe ich auf konsequenten Schlepp-/Flexileinenknast im Wald) würde ich ihn erst loben, wenn du bei ihm bist und einen Finger ins Halsband haken konntest. -
Emmi hab ich auch grad am Geschirr und der Leine, und nicht mehr an der Schlepp, um ihre Aufmerksamkeit mir gegenüber etwas zu erhöhen.
Klappt ganz gut, aber halt nur, wenns bekanntes Terrain ist.
Ich hab ja keine Ahnung was sie so erlebt hat in ihren ersten Monaten, deshalb bauen wir alle paar Tage mal was Neues ein.
Ich möchte sie ja später gerne möglichst überall mitnehmen können.Aber da ist sie derart aufgeregt, daß ich froh bin, wenn sie mich überhaupt wahrnimmt. Sie ist eigentlich vermutlich total überfordert, oder? Versteh ich auch total, aber ersparen kann ich ihr das ja nicht, kann ja nicht nur daheim bleiben mit ihr!
Bin schon total happy, wenn sie dann locker neben mir bleibt.
Denk mir immer, mein Hund ist plötzlich stocktaub geworden.
Ich bemühe mich dann möglichst wenige Kommandos zu geben, damit die neuen Eindrücke sacken können. Dann vielleicht beim nächsten Mal. Mit der Leine ist das einfacher als mit der Schlepp.Was meinst du denn damit, daß sich das an der lockeren Leine laufen abnutzt? Wie nutzt es sich denn ab?
Mann, ist das alles kompliziert!
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Danke für eure Worte.
Es wundert mich halt so sehr, weil ja nicht fünf Meter neben uns ein Reh aufgesprungen ist. Er hat auch kein Tier gehetzt. Da wäre er länger weggewesen und durchgedrehter gewesen beim Zurückkommen. Er scheint da einfach einer Fährte nachgegangen zu sein.Wir stehen ja ganz am Anfang, was das Thema Jagen angeht. Interessiert war er schon immer, aber erst in letzter Zeit ist er vermehrt hinterhergegangen (genau zu der Zeit, als es ihm so schlecht ging, fing es an).
Ich habe ihn schon immer für das Stehenbleiben gelobt - also auch, wenn er das bei Wildsichtung etc angeboten hat. Ansonsten habe ich an der Schlepp angefangen, ihn suchen zu lassen und dann dabei sehr doll zu loben und dann mit "und hier lang" abzubrechen. Er hatte Spaß daran und kam dann auch mit mir mit - an der Schlepp. Ein kleines bisschen ärgert es mich, dass er wirklich direkt nach so kurzer Zeit nach dem Ableinen abgedüst ist. Er weiß ganz genau, wenn die Schlepp nicht dran ist...@Gandorf ich hätte jetzt nicht vor, ihn auf Fasane loszulassen...
Balou hatte kein Kommando, weil er das dann überhört hätte und nicht hinbekommen hätte bei der Aufregung. Es gab keine Alternative gestern zum loben. Also habe ich durchgehend gelobt und bin dabei auf ihn zu - langsam - und wollte ihn dann anleinen oder weiterschicken, je nachdem wie interessiert er wirkt. Und dann ist er einfach los und reagierte nicht auf den Abbruch.Ich könnte auch damit leben, wenn er sein Leben lang in unserem Ort an der Schlepp bleiben müsste. Aber ich gebe nicht so gerne auf und übe lieber erst einmal, bevor ich ihn dazu verdonnere. Auf Gassiruten, die wir nicht täglich gehen, lasse ich ihn sogar frei laufen. Er zeigt da nur an und ist nicht so sehr an Wild interessiert. Da hat er sich sogar von einer vor ihm wegrennenden Ratte abrufen lassen...
Unser Hauptproblem ist wahrscheinlich, dass ich ihn momentan nicht durch Futter belohnen kann.
Nun ja. Ein Gutes hatte das Ganze: ich muss meinem Mann nicht eintrichtern, doch bitte immer die Schlepp zu benutzen (er ist gestern und vorgestern morgens ohne los, weil er keine Lust hatte) - jetzt hat er Balou ja mal beim Jagen ohne aufspringendes Tier gesehen und war ganz erstaunt, was da für ein Jagdhund drin steckt.
- Vor einem Moment
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