Hundemassen und Jojo-Training
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Solange du keinen netten Freuhund hast, der jeden liebt: JA!
Es kommt aber auch sehr auf die Gegend an. Wobei Berlin irgendwie in einem ständigen Wandel ist, so das ich momentan nicht mal sagen könnte, wo es entspannt ist

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Hi,
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Mal 'ne ganz blöde Frage: Was passiert denn, wenn du deinen Hund laufen lassen bzw. die Leine fallen lassen würdest, wenn ein fremder Hund euch zu nahe kommt?
(Nicht als Trainingstipp gemeint, nur um sich ungefähr vorstellen zu können, was er denn vermutlich will.)
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Ich hab da ne ganz einfache Lösung!
Zieht hierher!
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Mal 'ne ganz blöde Frage: Was passiert denn, wenn du deinen Hund laufen lassen bzw. die Leine fallen lassen würdest, wenn ein fremder Hund euch zu nahe kommt?
Unterschiedlich. Also, jetzt mal so runtergeschrieben, kritische Momente unterbreche ich natürlich vorher.
1. Ist es eine Hündin ist eigentlich alles ok. Die darf sogar zickig sein. Unsicherheiten werden ausgenutzt. Er mobbt dann auch, begrenzt den Hund und treibt ihn so weit, dass er in ein Jagdspiel übergeht (wobei er bei Jagdspielen die Rollen tauschen würde).
2. Ist es ein kastrierter Rüde komm es auf den Hund an. Gut riechend ist gleichbedeutend mit Hündin, da darf dann aber (ausser Samson) kein dritter Hund dazwischen. Besagter Hund ist dann seine "Besitz" und wird verteidigt.
Ansonsten ist es ein Sympatieding.3. Unkastrierte Rüden: Mittlerweile eine Kombination die in die Hose gehen kann und meist gut geht, wenn er den Hund seid Welpenbeinen an kennt. Fremdhund unkastriert geht in den meisten Fällen schief.
4. Rüde, der dominieren will (Kopfauflegen, überbeugen usw) Supergau, da geht er sofort hoch.
5. Hippelige Hunde, auf ihn zustürmende Hunde, Junghunde die seine Individualdystanz nicht einhalten je nach Sympatie entweder Juhee oder zack drauf.
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1. Brüllen wie ein Psycho. Das hat nen Lerneffekt bei den Besitzern, man wird dich meiden und ihr habt mehr Ruhe.
2. Die Hunde mit Wasser verscheuchen. Da kanns aber sein das manche Halter ausrasten...
3. Mein Lieblingstipp bei kleinen Hunden, auf den Arm nehmen und einfach weitermarschieren.Zu 1. Es gibt Menschen, die beeindruckt kein "Brüllaffe". Von mir käme höchstens ein "wat schreist´n so, bin doch nicht taub".
Zu 2. Es gibt Hunde, die kann man mit ein paar Wasserspritzern nicht verscheuchen. Meinen zum Beispiel. Der verlangt nach mehr.
Zu 3. Mein Kleinhund kommt nicht auf den Arm. Finn kommt zwischen meine Füße oder steht unter Bruno

Ich wohne nun seit 54 Jahren in Berlin und kenne solche Probleme nicht. Nicht früher in Tegel mit den Schäferhunden meiner Eltern, noch seit über 30 Jahren in denen ich in Spandau mit meinen Neufundländern unterwegs bin.
Einzelne "Kracher" gab es hin und wieder, aber in der Summe könnte ich nicht annähernd so viele fatale Begegnungen mit Hunden und ihren Haltern schildern, wie ihr sie anscheinend in einer Woche erlebt.
Ich muß auf einem anderen Stern zu Hause sein

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Klingt nach einem ordentlichen Stückchen Arbeit für dich – Respekt, dass du da trotzdem noch in dem gut besuchten Wald spazieren gehst. (So 'voll' ist es hier bei uns nie und ich hab' einen Mordsrespekt für Hundehalter, die das trotzdem angehen.)

So als grundsätzliches Ziel: Willst du langfristig lieber regeln und keinen bis wenig Kontakt oder die "Kontakte im Vorbeilaufen" wie's da im Moment wohl die anderen machen?
Bei ersterer Variante würde ich mich nämlich einem der ersten Beiträge anschließen: die anderen änderst du nicht, das läuft auf ständiges Umgucken und Blocken deinerseits hinaus. Stelle ich mir anstrengend und wenig entspannt vor, ist aber bestimmt möglich.
Bei Variante zwei wär's spannend, was dein Hund in diesen Situationen genau macht:
Fremdhund unkastriert geht in den meisten Fällen schief.
... und ...
Rüde, der dominieren will (Kopfauflegen, überbeugen usw) Supergau, da geht er sofort hoch.
Sind das dann eher Kommentkämpfe oder will er da wirklich Schaden anrichten? Reines Kommentkampf-Showgetue wäre ja in dem Alter bei einem (unkastrierten?) Rüden völlig normal und man könnte zumindest mal überlegen, ob man vielleicht Trainingspartner findet, mit denen man solche Situationen mal durchspielen kann.Ich weiß, dass die Meinung da stark auseinandergehen, deshalb das hier bitte nicht als direkte Handlungsanleitung verstehen
– aber ich habe das bei meinem Rüden (jetzt auch gerade zwei Jahre alt) so gelöst, dass ich Situationen, in denen er aufdringlich/prollig/austestend war, bewusst gesucht habe und ihn mit Hunden zusammengebracht habe, von denen ich wusste, dass sie ihn kurz und fair korrigieren (nach Absprache mit den Besitzern natürlich!).Bei ihm hat das hervoragend geholfen, dass er sich selbst und sein hündisches Gegenüber besser einschätzen kann (= wegen "Nichtigkeiten" und wenn er aus Entfernung angeprollt wird regt er sich nur noch in den seltensten Fällen auf) und er ist mittlerweile prima ansprechbar in solchen Momenten, weil wir die Gelegenheit hatten, das zu üben – die Anspannung ist raus.
Natürlich musst du selbst wissen, ob und wie das bei deinem Hund helfen könnte, aber nur mal so als Erfahungsbericht.

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Ich kenne das Problem. Da hast einen Hund mit Problem x, man ist gewillt daran zu arbeiten, mit viel Glück erreichst du einen guten Stand, der dann umgehend wieder zunichte gemacht wird, weil dir ständig Hunde reinbrettern, oder es gar zu ner Rauferei kommt.
Die vielen und guten Ratschläge der anderen... kannst alle in die Tonne treten. Können selbst nicht mal das kleinste bei ihrem eigenen Hund erreichen, wissen aber dann ganz genau was DU falsch gemacht hast und überhaupt.
Ich habe mit meiner Hündin jahrelang versucht ihre Leinenaggro unter Kontrolle zu bekommen und habs dann irgendwann aufgegeben, weil es eh nix bringt. Ich hab mir zwar weiterhin die größte Mühe gegeben, damit sie ruhig bleibt, hab mich aber auch nicht mehr aufgeregt und verrückt gemacht, wenn sie dennoch ausgeflippt ist.
Diskussionen hab ich zu 80% eingestellt und einfach nur noch reagiert, wenn das hündische Gegenüber meinte Bock auf ne Prügelei zu haben.
Es geht darum, dass der Hund abschreckend wirkt und andere dann eventuell ihren Hund nicht mehr hinlassen.
Das bringt aber oftmals rein gar nix, denn die Meinung vieler anderer Hundehalter ist dann: wenn der eh nen Maulkorb trägt, dann kann er ja nicht beißen. Rücksicht wird deswegen keine genommen.
Man bekommt höchstens mehr Fragen und das Ganze wird noch kurioser.
Einen vernünftigen Ratschlag zu geben ist in so einem Fall echt schwer. Man kann versuchen für sich eine Uhrzeit zu suchen, wo wenig Hunde unterwegs sind, vielleicht spezielle Strecken auskundschaften und ggf. einfach (wenn möglich) woanders hinfahren.
Ich laufe früh morgens und abends meine Runde. Mir graut es aber schon vor dem Sommer, wenn bis spät abends wieder alles mit Hund unterwegs ist.Oder aber man macht sich unbeliebt, indem man die fremden Hunde sehr deutlich und theatralisch auf Abstand hält und vertreibt. Das spricht sich meist schnell rum und je nach Klientel... sehen die zu ihre Hunde schnell einzusammeln. Hat bei mir zwar auch nur bedingt funktioniert, aber immerhin ein kleiner Anfang. Ansonsten habe ich meine Strecke, wo ich gut ausweichen kann. Den Park durch den ich jahrelang mit meinen Hunden marschiert bin, meide ich mittlerweile. Es sind so viele neue Gesichter mit Hund unterwegs und was man da so sieht... da laufe ich lieber 3km weiter und hab meine Ruhe.
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Ich muß auf einem anderen Stern zu Hause sein
Nö. Du hattest immer mindestens 1 großen Hund dabei.
Ehrlich, das ist der einzige Unterschied. Je kleiner der andere, desto eher lassen die Leute ihre Hunde machen was sie wollen. Weil, da passiert dann ja ihrem nix. -
es wird ignoriert.
Aber wirklich hauptsächlich bei Krabat.Willkommen in Berlin mit kleinem Hund.
Ich hatte schon öfter die Situation (egal ob Hund oder Mensch) das man trotz bitte um Abstand auf uns zu ist oder ein Hund auf uns zurennt und wenn Samson dann hinter mir auftauchte oder aus nem Gebüsch kam und noch bellte man auf einmal seinen Hund rannehmen konnte oder der Hund sogar abbremste.
Eben. Da würde ich doch nicht vermehrt getrennt gehen?
Besteht denn keine andere Möglichkeit? Weniger schöne Wege, mal nur an der Flexi eine kleine Allee entlang oder durch ruhige Reihenhaussiedlungen spazieren?
So mache ich das. Wenn ich meine Ruhe will, gehe ich ruhige, unschöne Straßen lang und wechsle die Straßenseite, wenn uns ein Hund entgegen kommt.
Ansonsten weiß ich auch nicht, warum du den Hund nur in Ausnahmefällen hoch nimmst, wenn das doch zu funktionieren scheint.Ich muss wirklich sagen, ich versteh es auch einfach nicht. Mir war das nie so bewusst, wie oft man hier in so doofe Situationen kommt bevor Krabat eingezogen ist.
Merkt man ja - auch hier - immer wieder, dass Menschen das einfach ums Verrecken nicht verstehen können, solange sie nie selbst betroffen waren.
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Gabi, ich bin mir ziemlich sicher, dass die drei Schäferhundhalter hier und die zwei Rottweilerhalter das Problem nicht kennen. Wenn die am Horizont auftauchen beginnt die Massenflucht
Samson ist manchmal ein Abhaltegrund, aber die ist einfach kein Hund der sichtlich vorläuft. Nur mit Samson kommt es kaum zu Problemen, ausser das die Leute ihr bellen verunsichert.
Aber Krabat, vor allem allein, ist Freiwild.Erst gestern wieder (und das war nicht hier bei uns). Mann läuft mit Bekanntem und Samson etwa 10m vorraus, weil Krabat ein Häufchen machte.
Zwei Männer mit Goldi, die vorher schon fluchtartig vorraus liefen standen an der anderen Wegseite.
Samson lief frei. Sogar zwei Schritte auf den Goldi zu, der bei Herrchen bleiben musste.
Ich folge der Meute, Krabat abgewandte Seite halb hinter mir, auf dem Grünstreifen zwischen den Hundehaufen ausweichend. Dreimal darf man raten wer ohne Kommentar sofort zu uns durfte.Vielleicht sollte ich erwähnen, dass hier momentan viele Friedrichshainer und Kreuzberger herziehen. Deren Mentalität ist ja eh ne Sache für sich. Auch viele Neuköllner scheinen hier her zu fahren.
@pardalisa Ja, ein hartes Stück arbeit, aber was muss das muss
Ich tue ja auch dem Hund keinen Gefallen damit es laufen zu lassen.
Es sind wirklich reine Kommentkämpfe.
Auch wenn er so einige Rassen hat mit denen es gar nicht geht. Wie weit er da gehen würde, teste ich allerdings nicht.
Problematisch ist, dass er bei souveränen Hunden eine Ansage sofort versteht und auch kleine Brötchen backt. Aber unsouveräne Hunde, da testet er dann schon gerne, wer mehr drauf hat. Nur sind die meist größer als er und kräftemässig drüber aber nicht weniger hartnäckig als er.@Lakasha Da haben wir wohl das selbe Problem
Wir überlegen grad einen Kleingarten zu mieten. Teilweise gehen wir wirklich die hässlichsten Wege und Plätze. Überlege nun auch wieder, ob ich wieder runter bei Aldi auf die Brachfläche gehe. Seid dort eine Personengruppe regelmässig in die Büsche kackt sind die Hunde da weniger geworden (ich muss mich einfach nur überwinden....)@anfängerinAlina Samson ist eine sehr unsichere Hündin. Ich tue ihr keinen Gefallen damit. Zudem ist sie gesundheitlich mittlerweile angeschlagen und kann an einigen Tagen nicht so viel schmerzfrei laufen.
Naja, das mit dem Hochnehmen ist dann eher Schutz für die Anderen. Manchmal klappt es, manchmal dreht er dann richtig frei und will dann von oben drauf.
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