Hundemassen und Jojo-Training
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Zieh nach Karlsruhe. Seit ich zwei Wochen dort war, weiß ich erst, wie unmöglich Berlin (Zentrum) ist. Seitdem nervt mich das.
In Karlsruhe kannte wirklich jeder Hundehalter den Gedanken, dass ein Hund nicht einfach zu einem angeleinten Hund rennt. Es war der Himmel. Und es war alles plötzlich so einfach.
Hier kennt das irgendwie kaum jemand. Aber ich freue mich über jeden und jede einzelnen :)
Erstaunlicherweise können auch nur die wenigsten ihren Hund abrufen, wenn ich darum bitte. Ich bin immer wieder beeindruckt, dass so viele so schlecht hörende Hunde frei laufen dürfen.Kurz: ich kann nichts hilfreiches schreiben. 0h, bloß aus Erfahrung, dass Warnwesten auch nix helfen (haben wir mal beim Maintrailen rausgefunden). Tut mir leid

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Hi,
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Naja, das mit dem Hochnehmen ist dann eher Schutz für die Anderen. Manchmal klappt es, manchmal dreht er dann richtig frei und will dann von oben drauf.
Aber daran kannst du ja arbeiten!
Und es dürfte weit einfacher sein Krabat das abzugewöhnen als alles was du bisher versuchst. Denn leider ist es den meisten echt einfach schnuppe, solange ihr Hund der größere ist.
Oder du kaufst dir noch nen Hund, möglichst groß und schwarz oder Schäferhundoptik. -
@Aoleon Ich nehm ihn mittlerweile hauptsächlich bei Franzosen hoch. Die sind ja nicht groß. Aber er hat da durch ständige ""Reizen" gegen die eine extreme Abneigung entwickelt. Vielleicht ist er deshalb auch so aggro drauf.
Auf Ausstellungen trage ich ihn teilweise auch durch Hunde durch, weil kein Platz. Da ist er still. Dort hat er eigentlich kaum Probleme mit Fremdhunden.@KasuarFriday Irgendwie beruhigend, dass auch andere Berliner das feststellen. Ich hab wirklich schon gedacht, wir haben was an uns was solche Leute anzieht. Eben weil es mir noch nie so penetrant aufgefallen wäre, wie es sich die letzen 1 1/2 Jahre entwickelte.
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Ich habe leider auch keinen Tipp - uns geht es ja genauso

Seitdem wir aus Friedrichshain nach Steglitz gezogen sind, ist es schon besser geworden. Aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich diese "Die Hunde machen das schon alle unter sich, Leinen kenne ich eh nicht, Straßen sind kein Hindernis"-Einstellung immer weiter ausbreitet... Sehr schade und hilft auch nicht bei der Akzeptanz der Hundehalter in der Gesamtbevölkerung.
Und wenn wir einen großen Gasthund dabei haben löst sich das Problem in 99% der Fälle in Luft aus - plötzlich muss keiner mehr was regeln...Eine andere Möglichkeit als die schon genannten habe ich auch noch nicht auftun können.

Was ich allerdings gemerkt habe: (Einigermaßen) souverän die Richtung wechseln und im Zweifel auch mehrfach die Straße wechseln, wenn man auch über dieselbe verfolgt wird, hilft deutlich besser als Diskussionen - die bringen meiner Erfahrung nach nix. Wer interessiert ist, fragt mal aus der Entfernung, warum wir immer ausweichen, der lässt aber seinen Hund in der Regel auch nicht einfach so ran oder verfolgt uns. Bei denen ist meist jedes Wort zuviel und im Zweifel wird man noch bedroht und beleidigt...
Das Hinterherlaufen wird den meisten dann zu blöd und sie ignorieren einen langfristig. Allerdings: Das hilft nur bei den aktiven Verfolgern. Wenn man wo lang will und nicht ausweichen kann, nehme ich inzwischen hoch, es gibt ein paar Leckerchen für gutes Betragen auf dem Arm und gut ist. Ansonsten habe ich einfach riesige Antennen entwickelt und rieche andere Hunde schon über Meilen

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr einen Weg für euch findet! Für uns kam nur der Umzug in Betracht, weil es mir einfach zu anstrengend geworden war...

Ich kenne das übrigens auch aus Dortmund, Hamburg und einigen anderen Städten nicht. So extrem ist das meiner Erfahrung nach echt nur in Berlin und nur mit "nett aussehenden" und möglichst kleinen Hunden...
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Krass irgendwie
Hat sich das in den letzten Jahren erst so schlimm entwickelt? Haben wir jetzt mehr Hunde in Berlin als noch vor einigen Jahren?Ich meine, ich hab nun ca. 14 Jahre Hunde in Berlin und Helena war ja nun auch eher klein und optisch durch die helle Farbe auch freundlicher als Krabs. Mit ihr hatten wir das zwar auch, aber ich kann mich nicht erinnern das es solche Ausmaße annahm.
Wobei, wenn ich drüber nachdenke es bei ihr das letzte Jahr auch schlimmer wurde. -
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Nunja, die "Hunde müssen sich ausleben!" Fraktion wird immer größer...
Ich hab ja nun echt nicht grad super gehorsame Hunde, aber darum lauf ich halt mit offenen Augen durch die Gegend und leine lieber einmal zuviel an. Erspart doch allen Streß.
Aber viele sehen das leider anders, grade wenn es um Kleinhunde geht. *seufz* Was ich da mit Löle alles erlebt habe... Arren ist auch nicht grade groß, aber seine Optik hält die Leute fern, Hamilton fällt für die meisten schon unter "großer" Hund, mit den beiden habe ich auch bei Einzelgängen noch nie die Probleme gehabt wie mit Löle vorher. -
Ich hatte mit Lissi ja das Problem, das sie panisch wurde, wenn andere Hunde kamen.
Wir sind mit einem sehr entspannten BC auf eine Hundewiese gegangen, sowas kannte Lissi gar nicht.
Ich hatte echt Bedenken, aber die HH vom BC kannte fast alle Hunde. Lissi durfte also frei laufen und wenn uns ein Doofi entgegen kam, dann hab ich sie gerufen, sie ging neben/hinter mich.
Ich bin dann auf den anderen Hund zugestampft und hab ihn auch verbal weggeschickt!
Man merkte total, das die meisten von den "Angreifern" sowas noch nie erlebt haben
Die haben die Rute eingezogen und sind abgedampft, die Halter haben mich doof angeschaut
Da Dein Ruf ruiniert ist, würde ich mich mit Wasser und Ketten ausrüsten, ich würde denen so richtig Paroli bieten

Wenn Du die Gelegenheit hast, woanders zu laufen, dann mach das

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Ich wollte mal unseren momentanen Stand der Dinge "durchgeben".
Wir haben nun entgültig in den sauren Apfel gebissen und sämtliche schöne Gassistrecken aus unserer Route gestrichen.
Zwar begegnen wir immer noch vielen Hunden, schaffen es aber oft auszuweichen.Allgemein merke ich, was für ein Stress die Hundebegegnungen für ihn gewesen sein müssen. Naja, ok, es war mir klar das es Stress ist. Seid wir also die Wälder, Parks usw. meiden wird er auch im Alltag ruhiger. Der war ja ständig auf Spannung, fand grad Männer die ihn anstarren doof und war oft nicht ansprechbar, neigte auch mal zu Übersprungsbellen usw. Das hat sich fast um 180° gewendet. Und ich denke, dass wir auch da noch weiter vorran kommen.
Auch Hundesichtungen werden langsam ruhiger. Aber gerade in diesem Punkt erwarte ich nun auch nicht wirklich Riesensprünge und freue mich über jeden mm Fortschritt und ignoriere die immer mal wieder auftretenden Kilometer Rückschritt
Leider verhalten sich nach wie vor einige Hundehalter immer noch total unvorhersehbar, so das ich nicht rechtzeitig reagiere(n kann), aber damit muss man wohl leben (und leider kommt es immer noch gerne zur Provokation. Ich frag mich wirklich, was in solchen Menschen vorgeht, dass sie es einem unnötig schwer machen wollen)So langsam hab ich wirklich die Bestätigung erhalten, wo die Probleme liegen und das ich nicht unter Wahnvorstellungen leide.
Man nimmt uns, also Krabat und mich und in gewisser weise auch Samson, nicht ernst
Es ist ein Teufelskreis. Krabat sieht niedlich aus. Krabat benimmt sich nicht, wie sich ein niedlicher Hund zu benehmen hat. Weil er niedlich ist und sich nicht benimmt hab ich keine Ahnung. Da ich keine Ahnung hab brauch man auf mich nicht hören. Und man kann sich dann ja auch gleich mal über mich und Krabat lustig machen (was man angeblich nett meint.) und überhaupt ist es doch witzig, wie Krabat reagiert und der hat doch eh nur ne große Fresse und nichts dahinter weil er von mir eh nur verwöhnt wird und ...
Samson gilt unter Leuten, die sie kennen, als liebenswerter Statist und cool weil sie ein Mitläuferhund ist.Ich muss mich mehr durchsetzen. Leider kam es vor kurzem zu einer Rüdenklopperei, weil man genau in der oben erwähnten Spirale dachte und meine Wünsche und Meinung nicht ernst nahm. Und es wurde auch erst von der anderen Seite eingegriffen, nachdem man endlich mal eingesehen hat das Krabat nicht nur ne große Fresse hat und nichts dahinter, sondern solange er seine Beine und Zähne noch nutzen kann bereit ist das zu tun ("Ich dachte, der legt sich gleich auf den Rücken und dann ist Ruhe. Wer hätte geahnt, das der ernst macht?" ICH, DU IDIOT
)
Anbei sei gesagt: Beide Rüden kannten sich schon, seid Krabat ein Welpe war und eigentlich klappt es mit den Beiden ganz gut.Das war allerdings auch der einzig wirklich heftige Vorfall und ansonsten klappt es weitesgehend und wie gesagt, man merkt langsam "Erfolge" (ansprechbar, wenn er wegen nem anderen Hund doch ausflippt und lässt sich oft mit genug Raum auch umlenken. Nächster Schritt ist das es so bleibt, wenn der andere Hund ihn ebenfalls anbellt und/oder das wir den Raum etwas verringern können).
Mal sehen, wie es weiter geht. Nun ist ja auch der Sommer vor der Tür. Hoffe ja wirklich, dass unsere eher ruhigen Ecken auch ruhig bleiben.
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Allgemein merke ich, was für ein Stress die Hundebegegnungen für ihn gewesen sein müssen. Naja, ok, es war mir klar das es Stress ist. Seid wir also die Wälder, Parks usw. meiden wird er auch im Alltag ruhiger. Der war ja ständig auf Spannung, fand grad Männer die ihn anstarren doof und war oft nicht ansprechbar, neigte auch mal zu Übersprungsbellen usw. Das hat sich fast um 180° gewendet. Und ich denke, dass wir auch da noch weiter vorran kommen.
Auch Hundesichtungen werden langsam ruhiger.
Romina, ich habe jetzt nur mal diese Sätze von dir zitiert.
Du stellst doch Krabat aus. Bist also im begrenzten Raum mit ihm und anderen Hunden zusammen und er wird angestarrt. Nicht nur von Männern, von vielen Menschen. Er muß sogar ertragen, sich von einem fremden Menschen (Richter) anfassen zu lassen.
Das klappt aber draußen bei Spaziergängen nicht?
Da sind Hundebegegnungen Stress, beim anschauen rastet er aus?Wie paßt das zusammen?
Ich verstehe es nicht. Oder liegt es vielleicht an dir, daß Du voller Stress bist, das auf deinen Hund überträgst und prompt meint er für dich handeln zu müssen.
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Das passt insofern zusammen, dass es für einen Hund durchaus einen Unterschied macht, ob er die Erfahrung macht das die Hunde zwar da sind, einen aber niemand weiter belästigt oder ob er die Erwartungshaltung hat das er gleich über den Haufen gerannt wird.
Ich kenne da mehrere Hunde, bei denen da Ortsbedingt eine Verhaltensänderung stattfindet.
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