Hündin während Gassirunde ständig abgelenkt

  • Das sollte kein Vorwurf sein. Aber vor ein paar Tagen haben wir noch Zuhause geübt, dass sie nichts vom Boden fressen soll. Ich verwirre sie doch noch mehr wenn ich genau das jetzt auf einmal fördere.
    Ich habe noch nie einen Hund gescheert. Mein einziger Hund vor Lucy war ein Labrador.
    Drinnen kratzt sie sich auch stark. Hier habe ich aber noch kein Schema entdeckt. Draussen fällt ziemlich schnell ins Auge dass sie ein Problem mit hohen Wiesen und eben diesem Gestrüpp hat. Ich mache später mal ein Foto davon.
    Ansonsten döst sie zuhause viel. Aber so gut wie jedes Geräusch ist interessant und sie öffnet die Augen oder spitzt die Ohren. Ich hab das Gefühl dass sie nur nachts richtig schläft (wenn überhaupt, schließlich schlafe ich da auch und kriege nichts mit). Dann hat sie mehrmals täglich ihre 10 Minuten in denen sie alles zerstören will. Dann die Momente in denen sie hektisch wird weil Dennis und ich uns umarmen.
    Bei einem Hautspezialisten war ich noch nicht. Ich dachte dass sich das durch den positiven Allergietest jetzt vllt erledigt hätte.
    Ihr Blut wurde bis jetzt nur auf Allergien untersucht.
    Temperatur habe ich nicht gemessen. Das wird ja wieder mit Stress für Lucy verbunden sein :/

  • DieKleene1986,

    ich hab eben erst dein anderes Thema im Gesundheitsbereich gesehen.
    Da hast du ja schon so einiges durch mit deinem Hund?
    Wenn ich alles mal im Gesamten so betrachte, dann machst du zu viel verschiedenen Dinge und probierst in zu kurzer Zeit viel zuviel rum, für meinen Geschmack jedenfalls.

    Mit der ganzen Floh-, Milben- und Wurmkrubehandlunen, und dem ständigen Futterwechsel in so kurzer Zeit, kannst du dir die Diagnosefindung selbst verbauen.
    Ich würde vermutlich gesundheitlich nochmal bei Null anfangen (unter Berücksichtigung des vorangegangenen Flohbefalls) und in einer Klink nach dem Ausschlussprinzip struckturiert an die Sache herangehen.

    Der ganze gesundheitliche Aspekt spiegelt sich mit ziemlicher Sicherheit auch in dem Verhalten wieder. Wundert mich momentan gar nicht, dass dein Hund keinen Bock hat raus zu gehen. Er ist vermutlich einfach nur geschlaucht und platt von den letzten Wochen.
    Vergiss erstmal das ganze Thema rund ums Training, und kümmere dich erstmal darum, dass deine Maus gesund wird.
    Solange du nicht genau weißt, was da im Busche ist, würde ich den Hund nicht mehr fordern, sondern wirklich sämtliches Programm auf das Nötigste beschränken.

    Eine Ausschlussdiät hast du ja schon angefangen: Allerdings würde ich evtl in diesem Fall eher über Rohfütterung gehen. Denn auch Reinfleischdosen sind auf eine Art "behandelt" um sie haltbar zu machen. Ansonsten gilt wohl erstmal das Motto: Nicht zu viel rumexperiemntieren, in jeder Hinsicht.
    Hast du eine gute Klinik in der Nähe, wo man an gesammelter Stelle alles im Überblick haben kann, was an Untersuchungen nötig ist? So was wie die TK Hofheim zum Beispiel?

  • Stimmt, das ist dann ungünstig, wenn sie eigentlich GAR NICHTS vom Boden fressen soll. Viele vertrauen da halt drauf, dass der Hund zwischen Freigegebenem und Fremdem unterscheiden kann, aber ganz sicher ist das nicht, da hast du recht.

    Du wirst Stress nicht komplett vermeiden können, aber du musst dir halt mal die Relation klar machen, viele hier im Forum gehen mit ihren gesunden und in sich ruhenden Hunden vom Züchter keine zwei Stunden täglich. Da würde ich doch erst mal das streichen, wenn sie dir doch eh zeigt, dass sie gar nicht raus will.
    Ja, es gibt dann eine "Erstverschlimmerung" :D
    Findet man in vielen Threads hier. Aber irgendwann kommt der Hund an und merkt, dass er entspannen und die Stresshormone abbauen kann.

    Beschäftigung ohne Futter vom Boden: ZOS, Gegenstände oder Futter anders anzeigen, mehr Gegenstände zum Zerstören, Kooperationssignal für Bürstexzesse (Unterwolle rausarbeiten) und Temperatur messen.
    Vielleicht ist da ja was dabei für euch. Vielleicht auch nicht.

  • Irgendwie erinnert sie mich von Aussehen, Fell und vor allem Ernsthaftigkeit an die Hündin von @fragments . Vielleicht kann die dir noch einen Insidertipp oder so geben.

    Ich weiß nicht, ob ich da wirklich hilfreiche Tipps geben kann. Smilla ist da doch anders, die war immer ansprechbar, ist umweltsicher, kommt gut mit sich und ihrem Umfeld klar - ich war/bin ihr (situativ) einfach nur völlig egal.

    Ganz allgemein: Lasst dem Hund Zeit. Ich glaube, ihr bewertet ihr aktuelles Verhalten sehr stark über. Sie ist erst so kurz bei euch, ist extrem gestresst und unsicher und kann noch nicht mit ihrer Umwelt und ihrem Umfeld umgehen. Baut feste Rituale ein, lasst sie Alltag leben und trainiert nicht ständig irgendwas Neues.
    Ich würde auch auf kürzere Gänge setzen, drinnen hochwertige Aufmerksamkeitsübungen machen und ihr auf jeden Fall was zum Zerstören zur Verfügung stellen.
    Hunde verstehen, wann sie Futter suchen sollen/dürfen und wann nicht. Wenn du die Suchspiele mit einem Signal ("such") verknüpfst, verdirbst du dir damit das Anzeigen von Fressbarem/das Anti-Fress-Training nicht.
    Mein "Insidertipp": Interessiere dich für das, was dem Hund wichtig ist. Nimm Anteil daran, immer und immer wieder.
    Sei nicht der "Spielverderber", sondern ein Gefährte - sieht der Hund Jagdbares, stoppe ihn an der Leine, lobe ihn fürs Ansehen, geh zu ihm und belohne ihn dafür - zur Not, indem du ihm hochwertiges (!) Futter direkt vor die Nase hältst.

  • Puh, ich bin der Meinung, man kann gewisse Dinge auch übertrieben dramatisieren. Klar, ist der Juckreiz deiner Hündin nicht schön und da muss auch was gegen getan werden, soweit bin ich bei dir. Allerdings zäumst du das Pferd echt von hinten auf. Bevor ich den Allergietest hätte machen lassen, wäre für mich ein kompletter Check-up beim Tierarzt das erste Mittel der Wahl gewesen. Ob vielleicht irgendwas mit ihren Blutwerten nicht stimmt, denn aus anderen Erkrankungen können Allergien nicht unbedingt hervor gehen, aber doch deutlich beeinflusst werden. Auch Stress ist ein Auslöser für eigentlich nur schwache Allergien. Wenn aber das Immunsystem (geschwächt durch Stress) down ist, dann kann so manch anderes auch aus dem Ruder laufen...

    Dann noch was essentielles: Nimm dir ne Tasse Tee (oder auch Whiskey oder sonst was dich beruhigt ;) ) und lass den Hund Hund sein! Sie kommt aus Weißrussland, lebte vielleicht draußen, ohne richtigen Familien-Anschluss, mehr oder weniger auf sich allein gestellt, hat wohl keine Erziehung genossen. Ihr Leben hat sich KOMPLETT verändert! Dann noch die vielen Zwischenstationen. Der Hund KANN meiner Meinung noch gar nicht wirklich zur Ruhe kommen. Nicht nach so kurzer Zeit. Eventuell haben ihre Hautprobleme auch mit ihrem "Fellpanzer" zu tun. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Unterschied von Weißrussland, draußen zu Deutschland, drinnen ein ziemlicher klimatischer Schock ist! Und auch der Fellwechsel an sich, soll für die Tiere schon Stress sein...
    Meine erste Hündin kam aus Ungarn. Mit 5 Monaten kam sie nach Deutschand, hat wohl "nur" ca 2 Monate in Ungarn auf der Straße gelebt und war bevor ich sie übernommen habe einen Monat auf einer Pflegestelle. Sie hat geschlagene 8 Monate gebraucht um richtig anzukommen und dabei war sie deutlich einfacher (von deiner Beschreibung auszugehen) als deine Lucy. Die ersten paar Wochen gabe es kleine Runden zum aklimatisieren (vom Land in die Stadt) und wichtige Alltagsdinge (sich mal 15 min in die Stadt setzen und beobachten), mehr nicht.

    Was ich euch alternativ zum Trainer empfehlen kann, ist eine Hundeschule oder einen Hundesportverein, der auch auf die "Ausbildung zu Familienhunden" (meist einfach nur Basisarbeit genannt) anbietet. Wenn ich es richtig sehe kommt ihr aus Dortmund? Da sind doch einige Vereine, vielleicht wäre das eine Möglichkeit. Dort könnte der Hund auch bestimmt besser eingeschätzt werden als übers Inet und du kannst die Leute mit allen Fragen löchern. Sie werden dir auch meist gute Tipps zu deinen Problemen geben können und erarbeiten mit dir vielleicht auch das ein oder andere im Einzeltraining ;) Und die kostengünstigere Alternative ist es allemal ;)

  • Ich stimme vielen Vorschreibern zu: mach mal langsam, fahr dich runter und geniesse das Zusammensein mit deinem Hund. In deinem Allergiethread hab ich mich ja auch schon dazu geäussert - daß es alles Stressbedingt bzw durch Stress verstärkt sein kann.

    Umstellung auf eine neue Umgebung, neue Bezugspersonen, einen "fremden" Tagesablauf, neue Regeln, Alleinebleiben in noch ungewohnter Umgebung........ dazu noch Flohbefall, TA-Besuche, Hundewiesen und ein Frauchen, daß jeden Schritt, jede Äußerung, jedes Schlucken und sogar das Trinkverhalten argwöhnisch beobachtet und registriert.
    Es ist nich böse gemeint - aber denk mal drüber nach, was dein Hund alles zu verarbeiten hat. Sie ist nicht in D aufgewachsen, vielleicht kennt sie solche Gassigänge nicht wirklich, es riecht überall so anders und aufregend, es fahren viele Autos, es laufen überall so viele Hunde rum, die Gerüche und auch Geräusche können überwältigend sein für einen Hund, der ev. nur auf dem Land auf einem Hof war oder sich selber durchschlagen musste........

    Kratzen, kauen, jagdliche Handlungen - all das kann auch der Versuch des Hundes sein, seinen Stress irgendwie zu kompensieren. Wenn du jetzt noch Erziehungsmaßnahmen und Allergietests obendrauf setzt, dann dauert es viiiiiel länger bis sie endlich richtig ankommt und irgendwann Ruhe findet. Laß sie erstmal in Ruhe ankommen, beschränke die "Erziehung" auf die Hausregeln und vielleicht noch ordentliches Laufen an der Leine, sei selber erstmal viel gelassener im Umgang mit ihr. Kleine Gassirunden können erstmal ausreichend sein, sie braucht unglaublich viel Ruhe um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

    Das sie sich aufregt wenn du deinen Freund umarmst mag daran liegen, daß für Hunde solche "Bedrängungen" oft erstmal bedrohlich wirken. Sie reagiert dann eben auf vermeintlich bedrohliche Handlungen eurerseits - das hat nichts mit Eifersucht oder so zu tun. Und Hunde, die noch nie in einer Familiensituation gelebt haben, können damit erst recht nicht umgehen.

  • Ich stimme Dächsin in allem, was sie schreibt zu.

    Lucy ist erst 6 Wochen bei Dir (das wusste ich gestern nicht) und das was sie braucht, ist in erster Linie Ruhe und Geduld, um ihre neuen Menschen, ihre neue Umgebung kennen zu lernen.

    Wir haben Faro jetzt 1 Jahr, er ist auch ein Schisser und wir ließen ihm alle Zeit der Welt, sich hier bei uns zurecht zu finden.
    Warte mal weitere 6 Wochen ab und dann sieht die Welt ganz anders aus.

    Ständig neue Dinge auszuprobieren, verwirrt sie total und ich würde alles auf ein Minimum herunter fahren. Die Tipps, die Du bekommen hast, kannst Du, wenn Lucy sich richtig eingewöhnt hat, in die Tat umsetzen, aber noch nicht jetzt.

  • Erstmal: Ja wir haben einiges hinter uns. Sie hatte zu Beginn tatsächlich Flöhe. Frontline half nicht. Also gab es Advocate. Wohnung wurde x-mal behandelt. Flöhe sind definitiv weg. Wurmkur gab es auch. Alles richtig.
    Juckreiz ist bereits vor der Futterumstellung und vor der Wurmkur da gewesen. Das Kratzen war ja überhaupt der Grund warum ich bei der TÄ aufgeschlagen bin. Lucy schien ansonsten fit und gesund.
    Ich bin momentan gegen irgendwelche Kliniken, weil sie für mich ganz ehrlich manchmal eher nur bockig als krank aussieht. Mir wurde iwann gesagt, dass es normal ist dass sie so langsam ihr wahres Gesicht zeigt, auch mal nicht hört, sich immer heimischer fühlt und auch mal Grenzen austestet. Also werde ich im Moment keine riesigen Komplett-Check-Ups veranlassen. Solange ich erstmal noch nicht mal weiß wie es mit der Allergiebehandlung eigentlich weitergehen soll. Kriegt man da irgendwelche Werte gesagt, die anzeigen worauf sie besonders anschlägt? Ich kenne mich auch beim Menschen einfach mal Null mit Allergien aus.
    Als der Juckreiz Thread aktuell war, bekam ich von überall gesagt dass der Allergietest am besten wäre. Dann hätte ich Sicherheit usw. Vor allen Dingen weil sie außer dem Kratzen keine anderen Symptome gezeigt hat. Jetzt habe ich den also machen lassen, und nun sind alle auf einmal voll dagegen. Zumindest habe ich hier so das Gefühl bekommen :D Meine beiden Tierärztinnen haben Lucy mehrmals an verschiedenen Tagen gesehen. Sie haben bisher auch keinen Grund dafür beobachten oder ertasten können um Lucy komplett durchchecken zu lassen. Auch über das Verhalten Zuhause haben sie mich ausgefragt.
    Was mir aber sehr wohl von den Beiden gesagt wurde, ist das Lucy nicht doof ist sondern verdammt clever erscheint. Sie will ganz gerne verarschen und tut das auch um das zu bekommen was sie eigentlich will. Das habe ich auch schon vor dieser Feststellung sehr oft selbst gemerkt. Klar sind Ferndiagnosen eurereits kaum machbar und ihr könnt nur das bewerten was ich hier beschreibe. Aber wenn mir Ärzte sagen, dass ihr Verhalten offensichtlich sehr viel mit fehlenden Regeln/fehlender Erziehung zu tun hat, dann vertraue ich da doch schon etwas drauf und möchte daran arbeiten. Deshalb war der Hauptgrund warum ich diesen Thread eröffnet habe wirklich der Punkt, wie ich ihre leichte Ablenkung und den starken Jagdtrieb unterbinden kann.

    Ich danke euch allen für die Ratschläge. Aber es ist für mich gerade jetzt natürlich sehr schwierig herauszufinden, welche Ratschläge ich nun umsetzen soll. Es sind unglaublich viele. Die goldene Mitte zwischen all den Tipps zu finden ist nicht einfach. Gerade für mich. Viele widersprechen sich ja auch enorm. Und dann habe ich immer noch im Hinterkopf, dass mir erst stark zum AT geraten wurde und jetzt finden den die Meisten unberechtigt.

    Einerseits hat sie angeblich zu viel Stress und ich soll jegliches Training unterbinden. Andererseits soll ich anfangen mit einem Hundetrainer zu arbeiten. Dann gibt es die die sagen dass sie immer noch in der Ankommens-Zeit ist und das Verhalten normal ist und andere die meinen sie hätte womöglich eine schwere Erkrankung.

    Der erste TA-Besuch war schon aufregend für sie. Aber ok.
    Mit jedem weiteren Besuch wurde sie gestresster. Dabei waren wir eigentlich immer nur ein paar Minuten da. Wenn ich sie zu einem kompletten Check-Up schleppe, wird das wahrscheinlich länger dauern. Verständlicherweise. Sie wird erneut von komplett fremden Menschen betatscht werden, die Umgebung in einer Klinik ist natürlich auch neu und sie weiß nicht was dort mit ihr geschieht.

    Mir war sehr wohl bewusst dass der Juckreiz auch an der klimatischen Veränderung und an der gesamten Umstellung liegen könnte. Als ich dann aber öfters zu lesen bekam, dass es nicht nur allein daran liegen könnte, habe ich das Beobachten eingeführt. Und ja, da habe ich auch eine Zeit lang ihr Trinkverhalten beoabchtet. In einem Link der mir geschickt wurde, stand eben auch drin dass Feuchtigkeit für ihre Haut eine Rolle spielen könnte. Man versucht dann natürlich alles zu berücksichtigen um irgenwie auf die Ursache zu stoßen.

    Ich war vorhin die komplette Stunde mit ihr draußen. Wie immer. Denn als ich nach der Hälfte umdrehen wollte, sah sie mich verdutzt an und wollte eigentlich weiter gehen. Irgendwie soll ich ja auf ihre Signale achten, also sind wir weiter gegangen. Ich habe es irgendwann nochmal probiert. Aber sie wollte auch da lieber ihren gewohnten Weg weiter gehen.
    Gott sei Dank haben wir mal keinen Hasen gesehen. In weiter Ferne waren zwar Vögel, aber bei denen hat sie nun wohl begriffen dass die doof sind weil die immer in der Luft verschwinden. Also hat sie sich nicht die Mühe gemacht sie anzupirschen.
    Ich konnte es also nicht ausprobieren, mich zu ihr zu hocken wenn sie ein Tier fixiert und nicht auf mein Lob reagiert.
    Ich habe aber nochmal probiert, lustige Dinge zu tun. Auf vieles ging sie erneut nicht ein. Experimente mit Steinen, Stöckchen, Blättern interessieren sie nicht. Aber wenn ich mal irgendwo lang balanciert bin, oder auf eine Bank geklettert bin kam sie doch mal gucken. Meistens hat dann nur der Vogelzeigfinger bei ihr gefehlt :D
    Leckerchen suchen fand sie total verwirrend. Sie hat immer nur meine Hand beschnuppert, in der vorher das Leckerlie war. Musste iiiiiiiiirgendwann die Hand neben das Leckerlie legen. Sonst würden wir warhscheinlich immer noch da stehen :D

    Ich habe für mich jetzt festgelegt, dass ich die Ergebnisse vom AT abwarte. Ich lasse Lucy weiterhin an der gewohnten Leine, den gewohnten Weg solange laufen bis ich merke dass sie nicht mehr will. Ich versuche während den beiden Gassirunden lustige Dinge einzubauen. Ich lobe sie weiterhin für das Verfolgen von Fährten und für das Aufspüren von irgendwelchen Gängen. Unterbinde aber das Anpirschen an Wild (Wie auch immer mir das letztendlich gelingen sollte. Vielleicht springe ich einfach vor Lucys Nase und dann ist sie so perplex dass sie das Tier vergisst).
    Die Mittagsrunde fällt komplett weg. Die Abendrunde wird kürzer. Wir üben Zuhause nur noch, dass das Hinterherdackeln aufhört. Und dass sie auf ihrem Platz bleiben soll, wenn mein Freund und ich uns in den Arm nehmen.
    Was das Kratzen angeht, gebe ich ihr noch 4 Wochen. Wenn sich das dann mit der Behandlung der Allergien nicht bessert, mache ich den Check-Up.

  • Kann ich verstehen, dass du hier viel zu lesen hast, viele verschiedenen Tips bekommen hast, und erstmal schauen musst, was du davon überhaupt umsetzen kannst und magst.
    Wichtig ist halt, dass ihr eine klare Linie und feste Struktur findet.
    Meine alter Trainerin hat mal gesagt, dass man mit einem neuen Hund alle 4 Jahreszeiten einmal durchmachen muss, bis man ihn gut kennt, und er sich vollständig eingelebt hat. ;-)

    Halte uns bitte auf dem Laufenden :-)

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