Hündin während Gassirunde ständig abgelenkt
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Du brauchst auch dringend mal Ruhe und Erholung.
Das mit dem Geschirr weiß ich, aber wir reden doch trotzdem von einer Flexileine, oder? Die ist doch immer gespannt?Ja sie hat nur noch die Flexi dran. Wir haben noch eine Standartleine. Sie ist viel kürzer. Also meistens läuft Lucy so 4-5 m von mir entfernt und schnüffelt und guckt und tut. Wenn ich sehe dass sie irgendwas vor ihr fixiert hat, komme ich ihr näher und ziehe die Leine ein. Meistens will sie genau in dieser Zeit in der die Leine etwas lockerer ist losrennen. Echt schwierig zu beschreiben
Ich würde es wirklich mal mit der Schlepp versuchen. Aber die von Biothane sind ziemlich teuer. Ich kenne auch leider niemanden der eine hat und mir die mal zur Probe ausleihen könnte. Damit ich ein paar Tage mit Lucy üben könnte und ihre Reaktionen beobachten könnte
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Hi,
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Hast du mal versucht, einfach zu ihr zu gehen (sodass sich die Leine gleichmäßig von selbst einrollte)? Dieses Angeln würde ich nur im Notfall machen.
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Ich würde es wirklich mal mit der Schlepp versuchen. Aber die von Biothane sind ziemlich teuer. Ich kenne auch leider niemanden der eine hat und mir die mal zur Probe ausleihen könnte. Damit ich ein paar Tage mit Lucy üben könnte und ihre Reaktionen beobachten könnte
:Nimm doch solange eine günstige Schleppleine. Flexi würde mich persönlich total nerven und bringt für ein Training eher nichts. Mit der SL hat man doch eher annähernd ein gewisses "Freilaufgefühl".
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Zur Zerstörungswut: Kauen baut Stress ab. Wahrscheinlich macht sie deshalb gerade so viel kaputt.
Gib ihr was Eigenes zum Draufrumkauen und zerbeißen. Hier waren diese einfachen Knotentaue immer sehr gut dafür geeignet. Die sind nicht teuer, nicht voller Protein und relativ verletzungssicher. Angeblich pflegen sie sogar noch die Zähne. Ich habe sie früher im Zehnerpack gekauft, als mein Hund sich noch viel abreagieren musste und alle paar Tage eins durchgebissen hat. Sie hat sich die Dinger sogar eigenständig geholt und eine Weile draufrumgeknautscht, wenn ihr mal wieder alles zu viel wurde.
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Zur Zerstörungswut: Kauen baut Stress ab. Wahrscheinlich macht sie deshalb gerade so viel kaputt.
Gib ihr was Eigenes zum Draufrumkauen und zerbeißen. Hier waren diese einfachen Knotentaue immer sehr gut dafür geeignet. Die sind nicht teuer, nicht voller Protein und relativ verletzungssicher. Angeblich pflegen sie sogar noch die Zähne. Ich habe sie früher im Zehnerpack gekauft, als mein Hund sich noch viel abreagieren musste und alle paar Tage eins durchgebissen hat. Sie hat sich die Dinger sogar eigenständig geholt und eine Weile draufrumgeknautscht, wenn ihr mal wieder alles zu viel wurde.
Sie hat ein robustes Stofftier für extra starke Kauer. Von den Knotentauen hat sie zwei. Einen kleinen Ball. Und dann noch den Kreisel den sie nicht mag. Sie hat das Spielzeug immer zur Verfügung, also ich räume es nicht weg. Ich möchte dass sie mal Gefallen dran findet. Das Stofftier mag sie von allem am liebsten. Gestern habe ich zum ersten Mal beobachtet, dass sie sich das Stofftier zu sich holt und damit dann beißtechnisch komplett ausrastet

Ich habe nochmal über Stressfaktoren in unserem gemeinsamen Alltag nachgedacht. Und da ist mir etwas eingefallen, was ich hier schon länger ansprechen wollte. Für sie ist es wohl unglaublicher Stress wenn mein Freund und ich uns mal in den Arm nehmen oder uns einen Kuss geben. Sie kommt bei jedem zu engen Körperkontakt hektisch angerannt, wirkt nervös und quetscht sich dazu, quikt und bellt. Zu Beginn hat sie eigentlich nur gequikt. Wir haben dann immer ganz ruhig gesagt "alles ist ok" und haben sie ins Körbchen gerufen. Immer und immer wieder. Mit der Zeit kam dann das Bellen dazu. Wir sagen dann immer NEIN und schicken sie wieder in den Korb. Aber sie kommt immer wieder. Wir wohnen zusammen. Also wird sie damit immer wieder mal am Tag konfrontiert. Aber ich würde schon gerne wissen, ob man ihr da irgendwie den Stress nehmen kann.
Und noch eine Frage zum Stress. Wie macht ihr das mit dem Schlafplatz? Habt ihr ein Körbchen im Wohn- und eins im Schlafzimmer? Nachts will sie gerne in unserer Nähe sein. Ich wander jetzt mit dem Körbchen vom Wohn- ins Schlafzimmer und umgekehrt. Frage mich aber natürlich ob das nicht auch wieder Stress ist.
Habe mir vorhin ihre Haut nochmal angeschaut. Sie hat auf dem Rücken mittlerweile so einen kleinen Knubbel. Ist mir beim Streicheln zum ersten Mal aufgefallen. Ungefähr an der Stelle, an der sie sich immer beißt wenn es zu sehr juckt. Sie kommt mit den Pfoten ja nicht dadran. Werde das mal auch bei der TÄ ansprechen, wenn ich die Medikamente holen sollte :|
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Bei euch steht wirklich alles Kopf...
Wegen evtl. Allergie: lass sie nicht mehr durch die Felder rennen! Nur noch auf dem Weg bleiben.
Momentan wird überall sehr stark gedüngt. Auch Gras fressen am Wegrand reicht, um ordentliche Mengen an Düngemittel aufzunehmen. (Der Mindestabstand wird oft nicht eingehalten)
Evtl. Pfoten waschen nach dem Spaziergang (nach jedem!). Falls sie auf Mittel reagiert muss das weg, sonst leckt sie es von den Pfoten.
Kommt genug Luft an die Haut oder ist das Fell so dicht? Evtl entstehen dadurch weitere Probleme.
Gibst du ihr rohes PferdeFleisch? Das hab ich jetzt überlesen.
Dann würde ich mal etwas Ruhe in die Ganze Sache reinbringen.
Versuch mal einen geregelten Tagesablauf aufzubauen. In etwa zu den gleich Zeiten rausgehen, und sicher am Morgen immer die gleiche Runde laufen. Hunde lieben Rituale! Das gibt ihnen Sicherheit.Versuch mal momentan nicht zu viel zu wollen. Ist nicht so einfach wie es sich liest ;-)
Also im Sinne von "Status halten". Hund sichern, ansonsten nicht viel wollen. Lieber mit dem Hund zusammen etwas machen wie auf einer Bank sitzen und Zeit geniessen (als Beispiel).Und immer wieder kurze Sequenzen etwas aktives einschieben wie du entdeckst im Laub Leckerchen die sie suchen darf.
Und dann für Bewegung sorgen. Trotz Ruhe etc. muss der Hund auch mal müde sein. Lass sie rennen, wenn es irgendwo eine eingezäunte Fläche gibt.
Die Waage zwischen Ruhe reinbringen und auch mal toben lassen ist wichtig.
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Bei euch steht wirklich alles Kopf...
Wegen evtl. Allergie: lass sie nicht mehr durch die Felder rennen! Nur noch auf dem Weg bleiben.
Momentan wird überall sehr stark gedüngt. Auch Gras fressen am Wegrand reicht, um ordentliche Mengen an Düngemittel aufzunehmen. (Der Mindestabstand wird oft nicht eingehalten)
Evtl. Pfoten waschen nach dem Spaziergang (nach jedem!). Falls sie auf Mittel reagiert muss das weg, sonst leckt sie es von den Pfoten.
Kommt genug Luft an die Haut oder ist das Fell so dicht? Evtl entstehen dadurch weitere Probleme.
Gibst du ihr rohes PferdeFleisch? Das hab ich jetzt überlesen.
Dann würde ich mal etwas Ruhe in die Ganze Sache reinbringen.
Versuch mal einen geregelten Tagesablauf aufzubauen. In etwa zu den gleich Zeiten rausgehen, und sicher am Morgen immer die gleiche Runde laufen. Hunde lieben Rituale! Das gibt ihnen Sicherheit.Versuch mal momentan nicht zu viel zu wollen. Ist nicht so einfach wie es sich liest ;-)
Also im Sinne von "Status halten". Hund sichern, ansonsten nicht viel wollen. Lieber mit dem Hund zusammen etwas machen wie auf einer Bank sitzen und Zeit geniessen (als Beispiel).Und immer wieder kurze Sequenzen etwas aktives einschieben wie du entdeckst im Laub Leckerchen die sie suchen darf.
Und dann für Bewegung sorgen. Trotz Ruhe etc. muss der Hund auch mal müde sein. Lass sie rennen, wenn es irgendwo eine eingezäunte Fläche gibt.
Die Waage zwischen Ruhe reinbringen und auch mal toben lassen ist wichtig.
Ja es läuft gerade einfach alles schief.
Die Felder auf die ich sie drauflasse sind so verlassen und zugewuchert. Die einzigen Düngemittel dort sind Hunde- und Wildtierkot.
An ihre Haut kommt überhaupt keine Luft. Es ist viel zu dicht. Wie schon öfters gesagt: Sie hat ein Schafsfell. Hatte das in dem Juckreiz Thread schon mal detailliert angesprochen.
Sie kriegt pures Pferdefleisch aus der Dose.
Wir gehen natürlich immer zur selben Zeit raus und laufen immer dieselbe Strecke. Wie wichtig Rituale sind ist mir bewusst.
Ich möchte sie nicht im Laub nach Leckerchen suchen lassen weil ich ja eben nicht will dass sie draußen was vom Boden frisst. Futter zeigt sie mir nicht an, sondern schlingt es direkt runter.
Die Ratschläge: viel Ruhe, sie zu nichts zwingen, keinen Stress, aber viel Bewegung bringen mir leider nichts. Denn sie wollte gestern Abend nicht raus und nun auch nicht. Also muss ich sie ja wohl zwingen. Auf Hundewiesen legt sie sich mittlerweile hin und das wars. -
Die Ratschläge: viel Ruhe, sie zu nichts zwingen, keinen Stress, aber viel Bewegung bringen mir leider nichts.
Dann würde ich die Bewegung einfach erst mal einen oder zwei Tage weglassen. Selbst ein gesunder und fitter Hund kommt damit klar. Einem kranken oder belasteten kann es erst recht nicht schaden.
Es ist völlig normal, dass sie fressbares draußen runterschlingt. Das klingt so vorwurfsvoll, weil sie es dir nach sechs Wochen (!) noch nicht anzeigt.
Meinen Hund habe ich jetzt drei Jahre und wir üben das noch.
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Kannst du ihr das Fell schneiden? Oder gar scheeren, sodass die Stellen am Bauch frei sind?
Wie verhält sie sich denn drinnen?Und das mit den ruhigen Gassigängen schließt auch die Abstinenz von Hundewiesen ein. Das könnte einfach zu viel sein momentan.
Irgendwas brütete dein Hund da aus, und ich finde da sollte erstmal herausgefunden werden, was sie hat.
Warst du mal bei einem einem Hautspezialisten, einem Hunde-Dermatologen? Das wäre wohl mein nächster Schritt. Und bis dahin Gassirunden zunächst mal ein paar Tage bis zum ersten Löseplatz, dort ein wenig verweilen bis alle Geschäfte erledigt sind, und dann gleich wieder heim.
Keine großen Runden, und auch keine sonstigen "Anstregngugen", einfach damit dein Hund mal die Möglichkeit hat zur Ruhe zu kommen.Wie siehst eigentlich mit den Blutwerten aus? Könnte eine SDU dahinter stecken? Oder irgendwas anderes? Sind Entzündungswerte im Blut feststellbar?
Hast du mal Temparatur gemess zwischendurch? -
Irgendwie erinnert sie mich von Aussehen, Fell und vor allem Ernsthaftigkeit an die Hündin von @fragments . Vielleicht kann die dir noch einen Insidertipp oder so geben.
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