Hündin während Gassirunde ständig abgelenkt
-
-
Wie soll ich das denn erfolgreich trainieren?
Ohne Ablenkung, also erst einmal da, wo Ihr alleine seid, wo es kein Wild gibt.
Ich habe es mit Faro an der SL trainiert, begonnen wenn ich merkte, er bleibt eh gleich stehen, dann kam mein Stopp. Er verstand recht schnell, was ich wollte und heute funktioniert das zuverlässig.Was ist Lucy für eine HÜndin? Auf Deinem Avatar sehe ich eine Herdenschutzhündin oder einen Mix daraus
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Hündin während Gassirunde ständig abgelenkt schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ohne Ablenkung, also erst einmal da, wo Ihr alleine seid, wo es kein Wild gibt.Ich habe es mit Faro an der SL trainiert, begonnen wenn ich merkte, er bleibt eh gleich stehen, dann kam mein Stopp. Er verstand recht schnell, was ich wollte und heute funktioniert das zuverlässig.
Was ist Lucy für eine HÜndin? Auf Deinem Avatar sehe ich eine Herdenschutzhündin oder einen Mix daraus
Lucy kennt WARTE. Wenn wir uns der Kreuzung nähern und sie etwas weiter vor mir läuft, sage ich ziemlich früh WARTE zu ihr. Sie bleibt dann stehen, dreht sich zu mir um, wartet so lange bis ich bei ihr bin und das Kommando WEITER sage. Wir gehen dann zusammen zur Ampel. Ich werde versuchen ihr STOP beizubringen. Aber ich glaube, sie wird dann verwirrt sein. Denn mit WARTE hält sie ja schon eigentlich an. Aber das habe ich auch schon mehrmals beim Anpirschen ausgesprochen und sie hat es ignoriert.
Was für ein Mix sie genau ist, weiß ich leider nicht. Auch unsere TÄ ist überfragt. Lucy ist ca. 45 cm groß. Das erste Mal dass unsere TÄ meinte, dass in Lucy ein HSH mit drin stecken könnte war, als sie sich das Fell genauer ansah. Lucy hat ein dickes, dichtes Fell. Wie ein Schaf. Nachbarn bezeichnen sie oft als Fuchs. Weil sie tatäschlich auch etwas Ähnlichkeit mit einem Fuchs hat. Als ich der TÄ dann auch noch erzählt habe, dass sie mir innerhalb der Wohnung sehr gerne folgt und große Hunde beim Gassigehen sehr gerne verbellt (was sich auf jeden Fall etwas gebessert hat), war sie sich schon fast sicher dass Lucy zum Teil ein HSH ist.
Kann ich in meinem Profil Fotos von ihr hochladen? Geht das? Auf meinem Profilfoto sieht man ja nur ihren Kopf. Vielleicht helfen Fotos von ihrem ganzen Körper.
-
Hallo ihr Lieben,
heute ist ein seltsamer Tag. Keine Ahnung. Vielleicht liegt es auch nur am düsteren Wetter. Die letzten Wochen über war ich immer optimistisch dass Lucy und ich alles zusammen meistern können. Wenn wir nur genug arbeiten und Geduld haben. Heute morgen während der großen Gassirunde hatte ich dann tatsächlich zum ersten Mal das bedrückende Gefühl, dass sie bei Jemandem mit sehr gutem Know-How und einem bereits gut erzogenen Hund, an dem sie sich orientieren könnte, einfach besser aufgehoben wäre.Du setzt dich viel zu sehr unter Druck. Sie ist seit sechs Wochen bei dir, kommt aus dem Ausland, hatte mehrere Besitzerwechsel und auch bereits ohne "Auslastung/Training" schon echt viel zu verarbeiten und aufzunehmen. Lass euch etwas Zeit!
Ihr ständiges Abgelenktsein kann auch einfach noch Stress bedeuten.Ich habe meine Spanierin (eine Megajägerin vor dem Herrn) auch als absolute Hundeanfängerin bekommen und sie anfangs wirklich überfordert, das weiß ich jetzt. Ich wollte viel zu schnell viel zu viel.
Trotzdem sind wir zu einem guten Team geworden. Du fragst und möchtest deiner Hündin ein gutes Zuhause bieten, das sind doch schon mal gute Voraussetzungen! Ganz unerfahren bist du ja auch nicht.Lass das Training draußen noch relativ langsam angehen. Besorge dir eine Schleppleine (möglichst Biothane).
Und: Warte mit dem Ableinen bitte, bis du dir ganz sicher bist! Es gibt so viele vermisste Auslandshunde, die zu früh von der Leine gelassen wurden.
-
Du setzt dich viel zu sehr unter Druck. Sie ist seit sechs Wochen bei dir, kommt aus dem Ausland, hatte mehrere Besitzerwechsel und auch bereits ohne "Auslastung/Training" schon echt viel zu verarbeiten und aufzunehmen. Lass euch etwas Zeit!Ihr ständiges Abgelenktsein kann auch einfach noch Stress bedeuten.
Ich habe meine Spanierin (eine Megajägerin vor dem Herrn) auch als absolute Hundeanfängerin bekommen und sie anfangs wirklich überfordert, das weiß ich jetzt. Ich wollte viel zu schnell viel zu viel.
Trotzdem sind wir zu einem guten Team geworden. Du fragst und möchtest deiner Hündin ein gutes Zuhause bieten, das sind doch schon mal gute Voraussetzungen! Ganz unerfahren bist du ja auch nicht.Lass das Training draußen noch relativ langsam angehen. Besorge dir eine Schleppleine (möglichst Biothane).
Und: Warte mit dem Ableinen bitte, bis du dir ganz sicher bist! Es gibt so viele vermisste Auslandshunde, die zu früh von der Leine gelassen wurden.
Ich habe zunächst auch gedacht, dass es einfach an mir liegt und ich alles zu schnell lösen möchte. Aber ich merke ja auch an ihrem Verhalten dass sie mittlerweile oft unzufrieden scheint. Zum Beispiel an der o.g. Entwicklung von "jaaa wir gehen raus" zu "och nö, nicht schon wieder rausgehen".
Sie konnte am Anfang gar nicht alleine bleiben. Das haben wir in kleinen Schritten trainiert. Dann haben 4 Stunden mehrmals super funktioniert. Wir sind beide berufstätig. Arbeiten im Moment ziemlich versetzt, sodass sie nicht täglich 4 oder 5 Stunden alleine ist. Kommt dann aber auch mal vor. Letzten Freitag war es zum Beispiel wieder so weit. Als ich wieder kam, war das Wohnzimmer teilweise verwüstet. Eine Pflanze die hoch genug steht und die sie nie interessiert hat, hat sie nun durch das halbe Wohnzimmer gezerrt. Den Plastiktopf davon hat sie zerbissen, der Keramiktopf ist beim Aufprall zerbrochen. Mit den Scherben hat sie am anderen Ende des Raumes gespielt. Gott sei Dank hat sie sich scheinbar nicht verletzt. Die Polsterung von einem Stuhl hat sie angenagt. Kissen von der Couch runtergeworfen. Ebenso hat sie ihre Bürsten, ihre Leinen runtergeworfen. Alte Pantoffel die sie nie eines Blickes gewürdigt hat wurden auf einmal zerfetzt.
Damit zeigt sie doch ihren Unmut. Dabei waren wir davor wie immer lange draußen und Freßen gab es auch. Normalerweise wenn ich um die Zeit Zuhause bin, döst sie nur in ihrer Ecke.
Als ich heimkam habe ich sie direkt zum Gassi rausgenommen, ohne Begrüßung. Und danach alles wortlos aufgeräumt.
Also mir scheint es einfach, als ob ihr so langsam etwas fehlt und sie mir das eben mit dem Gesamtverhalten zeigt. Ich tippe immer und immer wieder auf Bewegung. Deshalb würde ich den Jagdtrieb lieber gestern als morgen abstellen, damit sie endlich frei laufen kann. Hundewiesen fand sie zu Beginn doof. Wusste nie, was sie denn da soll. Stand einfach nur rum und hat mich angeschaut. Dann war es zwischenzeitlich toll und sie konnte sich austoben. Jetzt ist es wieder doof und sie legt sich immer hin und guckt nur. Es ist einfach nur ein irrer Teufelskreis aus dem wir irgendwie nicht mehr rauskommen. -
Hallo,
Ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir geht. Und natürlich ist die Frage berechtigt, ob du diese Baustellen bewältigen willst in der Zukunft. Aber die Probleme, die ihr habt - Jagen und anscheinend auch alleine bleiben - könnte auch ein Besitzer mit sehr sehr viel Erfahrung nicht in ein paar Wochen beseitigen. Das sind langwierige Prozesse und du erwartest zu früh zu viel.
Ich lese ganz schön viele Schuldgefühle aus deinen Texten. Das bringt aber gar nix und ist auch unbegründet. Wenn deine Hündin in Tierheim um Zwinger säße, wäre sie doch nicht glücklicher!
Oft kommen ungewünschte Verhaltensweisen ja erst raus, wenn der Hund sich sicherer fühlt und 'ankommt'. Wenn es irgendwie geht, such euch nen guten Trainer. Man macht ja als Anfänger so viele Fehler beim Timing (mir wird immer ganz schlecht, wenn mich jemand korrigiert und ich frage mich, wie der Hund überhaupt das bisschen Fortschritt machen konnte mit mir
).Fühl dich gedrückt und halte durch. Gerade wenn auch noch krankheitsbaustellen bestehen, ist das so verunsichernd.

-
-
Damit zeigt sie doch ihren Unmut. Dabei waren wir davor wie immer lange draußen und Freßen gab es auch. Normalerweise wenn ich um die Zeit Zuhause bin, döst sie nur in ihrer Ecke.
Sie macht die Sachen höchstwahrscheinlich nicht kaputt, weil ihr langweilig ist, sondern weil sie ganz durcheinander und gestresst ist.
Ich habe dieses ganze Theater mit komischem neuen Hund, der draußen so gar nicht auf mich reagiert, auch mit Jil durchgemacht. Du hast immerhin einen Hund, der auf Dich wartet und sich mal nach Dir umguckt - das ist eine super Basis, dafür habe ich Monate lang gebraucht!
Es funktioniert auch nicht jeder Tipp bei jedem Hund - Du musst es ausprobieren und gucken, womit Ihr am Besten fahrt. Aber mach nicht alles auf einmal - sie ist so schon durcheinander genug. Schieb alle Sachen, die nicht hammerwichtig sind, für später auf. Mach erstmal nur die Sachen, die gut laufen und Spaß machen. Und ärgere Dich nicht über Dinge, die unterwegs schieflaufen - sowas passiert halt und meistens sind es ja nichtmal Katastrophen.
Ein Herdenschutzhund tickt auch anders als ein Labbi. Vielleicht will sie auch nicht ständig Action haben, sondern es würde ihr gefallen, auch mal ein paar faule Tage zu haben, an denen es nur zwischendurch mal um den Block geht. Ich weiß es nicht - aber einen Versuch ist es wert.
Konzentrier Dich erstmal darauf, dass ihr zusammen draußen entspannt. Sie ist an der Leine und kann nicht abhauen - das ist doch gar nicht so schlecht. Das nimmt ja auch für Dich den Druck raus, akkuraten Gehorsam einfordern zu müssen. Bleib an Schnupperstellen stehen, lass es langsam angehen und freunde Dich erstmal insgesamt mit ihr an. Das wird schon!
-
Damit zeigt sie doch ihren Unmut. Dabei waren wir davor wie immer lange draußen und Freßen gab es auch. Normalerweise wenn ich um die Zeit Zuhause bin, döst sie nur in ihrer Ecke
Ich sehe das wie Phantomaus. Anscheinend ist sie auch mit dem Alleinebleiben (zumindest so lange) noch überfordert. Sie baut durch das Zerstören ihren Stress ab.
Und ich bin auch der Meinung, dass es für sie im Moment alles eher zu viel ist als zu wenig. (Und für dich auch
) Mach mal langsam! -
Wir haben vorhin die Mittagsrunde ausfallen lassen. Sie wollte weder das Geschirr anlegen, noch das Haus verlassen. Vielleicht gehe ich erstmal nur noch morgens und abends jeweils eine Stunde mit ihr raus. So langsam habe ich da auch keine Kraft mehr, sie jedes Mal fast zu zwingen.
Ein guter Hundetrainer kostet natürlich auch wieder. Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt erstmal nur dass sie allergisch auf Milben/Schimmelpilze und Kräuter/Gräser/Pollen reagiert. Es läuft der zweite Allergietest durch den wir erfahren auf welche 100 Sachen sie genau anschlägt. Und dann fängt ja erst die eigentliche kostenspielige Behandlung an. Diese Behandlung steht für mich an erster Stelle, vor der ganzen Erziehung. Denn sie kratzt sich seit den ersten Tagen bei uns sehr stark. So langsam will ich sie davon endlich erlösen. Da ich keine Ahnung von den Kosten der Medikamente habe, möchte ich jetzt erstmal alle weiteren "unnötigen" Kosten vermeiden. Natürlich wäre ein Trainer sinnvoll, aber rein finanziell müssen wir erstmal alles Schritt für Schritt machen. Und ihre Gesundheit geht für mich vor.
Der Satz mit den Schuldgefühlen stimmt wirklich. Ich bereue es ein wenig, dass ich mir soviel zugetraut habe. Mir hätte bewusst sein müssen, dass ich aufgrund der fehlenden Vergangenheit von Lucy enorme Schwierigkeiten haben könnte. Eben weil ich nicht so erfahren bin. Das ist eben der Grund, warum ich glaube dass ihr jemand mit Erfahrung gerecht werden könnte.
Ich wollte ihr ursprünglich so einen Kong holen. Den würde sie nur bekommen, wenn wir ein paar Stunden nicht da sind. Den würde ich mit besonderen Leckerlies oder Quark oder sowas füllen. Sodass sie sich immer ein bisschen darauf freuen könnte wenn wir nicht da sind. Aber sie mag den Geruch von Kautschuk nicht. Weil sie so gerne Sachen zerbeißt, habe ich ihr so einen Ball (?) gekauft, den man auch von innen greifen kann. Kann das gerade nicht anders beschreiben. Der wäre in meinen Augen unzerkaubar. Aber sie rührt ihn aufgrund des Kautschuk-Geruches nicht an.Habe mal bei Google geschaut. Sie hat den Kreisel von AniOne.
-
Übrigens vielen Dank für eure ermunternden Worte. Mich belastet die Gesamtsituation doch schon ziemlich

-
Ich denke dass du ihr immer noch viel zu viel zumutest.
2x 1 Stunde für einen Hund, der sich nicht regulieren kann und ständig in die Leine springt?
Viel zu viel.
Du brauchst einen Trainer, der dir ein Trainingskonzept vermittelt. Du wirkst sehr bemüht aber auch ratlos.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!