Hündin während Gassirunde ständig abgelenkt

  • Wenn ich mir dein Avatarbild anschaue, ist Lucy so eine süße Maus.

    Ich wünsch euch viel Erfolg, dass ihr das mit den Allergien in den Griff bekommt. Meine Hündin hat auch eine chronische Krankheit und sowas belastet schon auch.

    Gerade deshalb solltest du dich nicht auch mit der Erziehung so stressen.

    Mit Paula konnte ich draußen eigentlich auch erst richtig arbeiten, nachdem sie mehr entspannen konnte.

  • Ich denke dass du ihr immer noch viel zu viel zumutest.

    2x 1 Stunde für einen Hund, der sich nicht regulieren kann und ständig in die Leine springt?

    Viel zu viel.

    Du brauchst einen Trainer, der dir ein Trainingskonzept vermittelt. Du wirkst sehr bemüht aber auch ratlos.

    Wie schon gerade erwähnt, Trainer ist finanziell nicht möglich.
    Sie springt ständig in die Leine wenn ich sie für das Anpirschen an ein Wildtier lobe, ja. Das werde ich bei den nächsten Runden nicht mehr machen. Ich werde wieder versuchen es zu unterbinden, weil sie da nicht so hektisch reagiert hatte.
    Ratlos bin ich auf jeden Fall. Deshalb habe ich den Thread eröffnet.

  • Ich würde das Gassi Gehen extrem runterfahren.

    Keine Kommandos trainieren, nicht spielen, sondern nur an der Orientierung zu dir arbeiten.

    Das ist das einzige, was für mich an dieser Stelle Sinn machen würde.

  • Wenn ich mir dein Avatarbild anschaue, ist Lucy so eine süße Maus.

    Ich wünsch euch viel Erfolg, dass ihr das mit den Allergien in den Griff bekommt. Meine Hündin hat auch eine chronische Krankheit und sowas belastet schon auch.

    Gerade deshalb solltest du dich nicht auch mit der Erziehung so stressen.

    Mit Paula konnte ich draußen eigentlich auch erst richtig arbeiten, nachdem sie mehr entspannen konnte.

    Sie ist auch ein wahrer Schatz. Aber größtenteils ein schwieriger :D Danke! Ich hoffe auch sehr darauf, dass sie vielleicht generell etwas ruhiger werden könnte, wenn der Juckreiz endlich verschwindet oder zumindest weniger wird.

  • Ja, kann!


    Ich kann euch echt nur ans Herz legen, Trainingsstunden zu nehmen.
    Muss man halt drauf sparen. Hundeerziehung klappt oft nicht einfach so. Da muss man Zeit und oft auch Geld investieren.

  • Auch wenn ich totaler Anfänger bin und du wahrscheinlich 100 mal mehr Erfahrung hast als ich, wollte ich noch hinzufügen, dass die geistige Verfassung am anderen Ende der Leine ganz doll beeinflusst, wie der Hund sich so aufführt.
    Ich erinnere mich noch ganz gut an eine Runde mit dem Hund, auf den ich letzten Sommer aufgepasst habe. Ich war total neben der Spur, weil gerade Land unter mit meinem Freund war. Und der Hund hat keinen Rückruf befolgt, ist total komisch aufgedreht und hat an der Leine gepöbelt. Sie hat einfach gespürt, dass mit mir was nicht stimmt. Bin dann mit ihr nach Hause und hab mich zum Heulen ins Bett gelegt. War das beste für uns beide. xD

    Auch bei den Tierheimhunden mit denen ich zur Zeit gehe, ist mir das aufgefallen. Einer von ihnen ist ein schwieriger Fall. Menschen, Hunde, Katzen, sogar Geckos drehen ihn hoch. Es ist wahnsinnig anstrengend. Je nachdem, wen und was wir unterwegs treffen, bin ich nach den 15 min. richtig fertig. Wenn ich dann den nächsten, hochsensiblen Hund nehme, ist mit ihm erst mal alles viel schlechter als sonst, weil er auch nervös wird. Muss mich echt zwingen, ein paar Mal richtig tief durchatmen.

    So wie du die Situation schilderst, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass deine Hündin deine Unsicherheit spiegelt.

    Ich lerne auch viel dazu, wie unterschiedlich man in Reizsituationen reagieren muss. Manchmal ist in ruhiger Entfernung stehenbleiben super. Der Hund kann sich sammeln und die Infos verarbeiten.
    Manchmal gilt aber das Gegenteil. Einfach weitergehen oder sogar ganz zackig die Richtung wechseln und raus aus der Situation!
    Ist mit jedem Hund anders, und ich mache noch immer viele Fehler.

    Du wirst das für euch rausfinden. Für mich ist der Kompass immer der Erregungslevel des Hundes. Da das hier alles Härtefälle von sehr 'triebigen' Hunden sind, gilt: Je niedriger ich den halten kann, desto besser. Wenn du es durch Vorausplanen vermeiden kannst, dass dein Hund in Richtung Wild in die Leine springt, wird das wohl besser sein, als wenn sie zu sehr hochdreht.

    Kannst du vielleicht öfters Spaziergänge in nem Park ohne Wild oder nem ruhigen Wohngebiet machen? Ist zwar nicht so schön, aber für deinen Hund wohl entspannter.

    Zum Leckerchen suchen noch - hab am Anfang auch nicht kapiert, was hier immer so geschrieben wird. Mittlerweile mach ich das so: Hund ist an 2m Leine. Ich drücke Leckerlie in Baumrinde, rufe dann den Hund und zeige ihm die Richtung. Je nach Talent der Hundenase muss man mehr oder weniger helfen. Den Tieren scheint es Spaß zu machen. Merken sich auch die Stellen, wo es beim letzten Mal was gab.

  • Kann es sein, dass der Juckreiz vom Stress kommt?

    Hatte ich auch geglaubt. TÄ meinte nein.Also zumindest nicht in dem Ausmaß wie es bei Lucy der Fall ist. Deshalb der grobe Allergietest. Der hat ja angezeigt dass sie auf vieles positiv reagiert. Deshalb wird jetzt der zweite, feine, detaillierte Allergietest durchgeführt. Donnerstag kriege ich dann gesagt worauf sie eben anschlägt.

  • Hatte ich auch geglaubt. TÄ meinte nein.Also zumindest nicht in dem Ausmaß wie es bei Lucy der Fall ist. Deshalb der grobe Allergietest. Der hat ja angezeigt dass sie auf vieles positiv reagiert. Deshalb wird jetzt der zweite, feine, detaillierte Allergietest durchgeführt. Donnerstag kriege ich dann gesagt worauf sie eben anschlägt.

    Bevor du das machst, lass dich aufklären wie hoch Falsch-Positiv-Ergebnis ausfallen kann, bzw. dass das Ergebnis positiv ausfällt, der Hund aber im Alltag darauf nicht reagiert.

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