• Wann und wie oft bekommt sie am Tag Futter?

    Vielleicht braucht sie vor dem schlafen gehen noch mal einen kleinen Happen. Und/Oder sie braucht mehrmals am Tag Futter.

    LG
    Sacco

  • Sie bekommt zwei Mal am Tag ihr Futter, aber zwischendurch immer wieder Brocken davon während des Spaziergangs oder wenn wir zuhause was üben. Oft auch später am Abend noch.

    Aber das erklärt nicht ihre dauernde Schlappheit. *seufz*

  • Aber das erklärt nicht ihre dauernde Schlappheit.

    Auslöser einer chronischen Gastritis ist oftmals der Magenkeim Helicobacter pylori. Der macht sogar ziemlich schlapp.
    Gastritis würde vielleicht auch ins Krankheitsbild passen. Eine Magenschleimhaut, die dauerhaft gereizt wird, kann unter Umständen zu blutigem bzw. "bräunlichen" Erbrechen führen.

    Ist denn auch eine mikrobielle Untersuchung gemacht worden?

  • Ja, aber das war ganz am Anfang also schon vor über 2 Jahren als das Ganze aufgetaucht ist. (Du meinst jetzt schon den Kot oder) Da habe wir ja auch Giardien und Co getestet.
    Allerdings kann ich nicht mehr sagen was da alles getestet wurde und das ist leider auch der einzige Befund, den ich nicht bekommen habe von der TA, bei der wir damals waren.

    Gastritis war im Übrigen die "Diagnose" der allerersten TA, bei dem wir waren. Der hat mir Säureblocker gegeben und gemeint, in drei Tagen ist das erledigt. Aber natürlich war dem nicht so. Der hat sich die Geschichte gar nicht richtig angehört sondern gleich als er Erbrechen gehört hat auf Gastritis getippt, von einem Blutbild hielt er auch nichts.

  • Der hat mir Säureblocker gegeben

    Ja, das ist leider so üblich. Die Magensäure wird geblockt, wo sie doch eigentlich vor pathogenen Keimen schützen soll. Wird die Säurebarriere ausgeschaltet, können sich Keime wie Helicobacter sehr schnell ausbreiten und das wiederum erhöht die Gefakr einer infektiösen Gastroenteritis um das Dreifache.

    Vielleicht wäre eine Bakteriologische Kot-Untersuchung doch sinvoll.

  • Wenn die Gastritis wegen des Helicobacter tatsächlich bestand/besteht, dann braucht es ein Antibiotikum.
    Gegen das morgendliche Nüchtern-Erbrechen könntest Du mal versuchen, abends vor dem Schlafengehen ein Stück Zwieback zu geben. Ist zwar Getreide, aber einen Versuch ist es vielleicht wert.

  • Ja, das ist leider so üblich. Die Magensäure wird geblockt, wo sie doch eigentlich vor pathogenen Keimen schützen soll. Wird die Säurebarriere ausgeschaltet, können sich Keime wie Helicobacter sehr schnell ausbreiten und das wiederum erhöht die Gefakr einer infektiösen Gastroenteritis um das Dreifache.
    Vielleicht wäre eine Bakteriologische Kot-Untersuchung doch sinvoll.

    Toller Beitrag :bindafür:
    Hab selbst erlebt wie schnell viele Tierärzte mit Säureblockern sind, dabei sind sie absolut nicht empfehlenswert, bekämpfen nur die Symptome und machen am Ende alles Schlimmer.
    Ich rate ebenfalls zur Kot Untersuchung !

    Bei den von dir genannten Pankreaswerten schließe ich eine Pankreatitis eigentlich aus, ein CPLI von 86 ist nicht mal im verdächtigen Bereich & schon garkein Grund für Schlappheit und das häufige Erbrechen.

  • Aber die Labors schreiben, dass chronische Pankreatitis keine erhöhten Werte voraussetzt. Und ich habe ja den zweiten BSD-Wert nicht nehmen lassen.
    Ich habe am Dienstag den TA Termin in einer anderen Tierklinik, ich denk, ich nehme vorsorglich Kot mit. Soll ich eine Sammelprobe abgeben?

  • Möglich wäre ja evt. auch, dass sie aufgrund einer Futtermittelunverträglichkeit eine Gastritis hat?
    Aber ich weiß nicht, ob es Hund wirklich über 2 Jahre lang eine chronische Gastritis haben kann und die permanent weh tut. Denn der Hund ist seit Monaten wie eine leere Batterie, es ist kein Leben drin, er macht alles langsam.

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