Umgang mit Hund nach schlechter Haltung
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Hallo ihr Lieben,
habe ein Malteser Bolonka aus einer Unerfahrenen und daraus ergebener Schlechter Haltung übernommen. Die bisherige Hundemutter hat den nunmehr 6 Monate alten sehr Verspielten Jungen Malteser bolonka mix als Welpen zu sich geholt. Der kleine durfte ab 18:00 seine Transportbox welche als Schlafplatz im Wohnzimmer diente nicht Verlassen.
Gab es ansonsten noch irgendwelche Anzeichen die dafür sprechen, dass er aus schlechter Haltung kommt?
Weil allein die Tatsache, dass er zum Schlafen in eine Box kam, hat für mich nichts mit Tierquälerei zu tun. Meine Hunde schlafen auch die ganze Nacht in ihren Betten und bewegen sich von ganz alleine schon nicht dort weg. Auch über 12 Stunden nicht, wenn wir am Wochenende ausschlafen. Sie schlafen halt.ZitatDementsprechend warscheinlich auch wegen der Neuen Freiheit ist er extrem Verspielt und hat reaktionsstörungen. Wir haben den kleinen nunmehr seit 2 Tagen. ! Bei uns hat er alles für eine Gesunde Entwicklung und Artgerechte Haltung. Sei es ein Grosser Garten, Unendlich Viel Wasser, Spielzeug und andere Hunde (Sozialisierte) in der Nachbarschaft.
Wie sehen denn diese Reaktionsstörungen aus? Das er so aufgedreht ist, liegt mit Sicherheit daran, dass alles für ihn neu ist. Er muss ja auch erstmal in Ruhe bei euch ankommen können. Dazu ist er ein junger Hund, der vermutlich gerade mit seiner Pubertät zu tun hat. Die Hormone spielen verrückt usw. Da dreht man schon mal leicht auf in dem Alter.ZitatLaut vorbesitzerin hat der Kleine Rüde bisher nichts von seinem Geschlecht selber gewusst. Er hätte sich auch nie selber geleckt. So verspielt wie er auch sein mag. Ich konnte 2 mal sehen dass er sich geleckt hat. Das soll ja nicht gleich sagen dass er Errektionen hat.
Er putzt sich. Jeder Hund putzt sich. Und natürlich auch an seinen jeweiligen Genitalien. Das hat rein gar nichts mit potentiellen Errektionen zu tun. Und er wird sich garantiert auch schon geputzt haben, als er noch bei der Vorbesitzerin war.ZitatWie kann ich den kleinen etwas zu Ruhe bringen und seine Reaktionen auf Aktionen etwas Kontrollierter gestallten.
So macht das spielen beispielsweise mir schon etwas Angst weil er so tut als würde er zuschnappen wollen. Bisher hatte ich nur Rasse Hunde und keine Mischlinge.
Hunde spielen nun mal auch mit den Zähnen. Natürlich kann man das unterbinden und ihm eine Alternative geben, in die ihr dann beißen kann. Ein Zergel zum Beispiel. Ich denke, wie gesagt, dass er einfach aufgrund der neuen Situation sehr schnell überdreht und dann eben auch schwer zur Ruhe kommt. Gebt ihm Zeit um anzukommen, sich einzuleben und ihr werdet sehen, dass er dann auch viel besser entspannt und nicht mehr so extrem hochdreht, wenn ihr ihn nicht dazu bringt.Wenn er wirklich Koordinationsprobleme hat, so wie es sich liest, solltet ihr ihn auch unbedingt einem Tierarzt vorstellen und abklären lassen, woran das liegt. Davon, dass ein Welpe nachts in der Box schlafen muss, bekommt er keine Schäden dieser Art.
Ich würde außerdem das Spielen mit ihm sehr gering halten, solange er sich einlebt, damit er überhaupt zur Ruhe finden kann. Ebenso die Reize. Er hat mit seinen 6 Monaten so viel mit sich, seinen Hormonen und der Umwelt zu tun, dass ihn alleine das schon total schlauchen und müde machen wird. Wenn er nicht sogar "drüber" ist, weil sein Gehirn das alles nicht so schnell verarbeiten kann.
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Ich selber als Mensch Esse Keine Hundefutter also sollte auch kein Hund Menschenfutter / Nahrung bekommen..
Aber was sollen Hunde denn ansonsten fressen? Was meinst du denn, woher Hundefutter kommt? Je nach Hersteller natürlich aus Überbleibsel aus der Menschenfutterherstellung
Also kann ich es auch selbst zusammen stellen und weiß dann auch was drin ist. -
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In der Tat reicht für mich allein nur das Tier isoliert und eingesperrt zu halten dafür aus der Vorhalterin als Schlecht zu bezeichnen. Das grenz ja fast nicht nur an Tierquälerei sondern ist sogut wie eins. ! Ich selber würde auch nicht gern Eingesperrt schlafen..............
Auch die Nahrung welche der kleine bei der Vorbesitzerin erhielt war nach meiner Meinung nicht Artgerecht. Ich selber als Mensch Esse Keine Hundefutter also sollte auch kein Hund Menschenfutter / Nahrung bekommen. Nahrungsumstellung und Co. sind kein Problem. Aber das Verhalten. Ich werde mich mal nach einem Hundetrainer erkundigen......
Ganz ehrlich - es wird Anfängern sogar von Züchtern sehr oft empfohlen, Welpen in einer Box schlafen zu lassen, weil sie sich darin dann melden, wenn sie mal müssen, und der Halter dann nachts direkt mit dem Hund rausgehen kann zum Erledigen der Geschäfte. Denn wenn der Hund nicht in der Box ist, so die Begründung, würde man nicht bemerken, daß er mal muß, und er pieselt auf den Teppich. Dies wird zwar (auch und gerade hier im Forum) sicherlich nicht überall so gutgeheißen oder gar gehandhabt - aber ist dennoch weeeeit weg vom Thema Tierquälerei, solange man dann auch wirklich mit dem Hund rausgeht, wenn er fiept, weil er muß, und das nur so lange gemacht wird, wie unbedingt nötig - sprich, wenn der Hund stubenrein ist, kann die Türe der Box offenbleiben. Nur, weil dies beim Vorbesitzer so gehandhabt wurde, ist der Hund noch lange nicht verhaltensgestört!
Mach Dich mal frei von dem Gedanken, daß der Hund "eingesperrt" ist in einer Box (damit siehst Du nämlich nur die eine sehr menschliche Seite - und Du willst doch den Hund nicht vermenschlichen, schreibst Du selbst!) - wenn er diese gut kennt und sie groß genug ist, und er auch nur nachts drin zu sein braucht, kann sie auch eine sehr gute Kuschelhöhle und ein Rückzugsort für den Hund sein, in dem er sich sicher fühlt. Nicht eingesperrt. Das kommt immer drauf an, wie so etwas dem Hund nahegebracht wird vom Besitzer.
Meine Hunde erhalten übrigens auch zum Fressen (rohes) Fleisch und Gemüse und Nudeln oder Kartoffeln und Reis etc., das finde ich seeeehr artgerecht. Natürlich sollten Hunde dauerhaft nicht nur gewürztes Essen bekommen - aber MAL schadet das mit Sicherheit nicht. Auch wir kommen mal am Bratwurststand vorbei, und die Hunde kriegen ein Würstel, das "vom Grill gefallen" ist - sicherlich keine Hundenahrung im eigentlichen Sinne. Aber weeeeit weg von Tierquälerei, wenn der Hund es MAL bekommt.
Ansonsten: was hat es mit artgerechter Haltung zu tun, ob ein Hund "sich leckt" oder so??? Was meinst Du, daran erkennen zu können? Wenn der Hund 6 Monate jung ist, ist es völlig normal, daß der sich erstmal nur als "HUND" sieht, und nicht als Rüden o.ä. - immerhin fängt die Pubertät ja gerade erst an, die wenigsten Rüden fangen zB an, zu markieren, bevor sie in die Pubertät kommen. Abgesehen davon hat "sich lecken" beim Hund eine ganz normale Funktion: nämlich sich sauberzumachen. Das hat oft gar nichts mit dem Geschlecht zu tun, wie hier von Dir wahrscheinlich reininterpretiert wurde, sondern einfach damit, daß ein Hund sich halt nunmal zum Sauberhalten sauberleckt. Alle Körperteile, die sind da net so prüde wie manche Menschen. Was soll er sonst machen - nen Waschlappen ausm Schrank holen? In die Dusche gehen?
Was Du mit "Reaktionsstörungen" bezeichnest, würde mich auch sehr interessieren..... Eine Reaktionsstörung würde für mich bedeuten, er reagiert falsch auf etwas, das Du tust, oder einfach gar nicht (bei Letzterem würd ich als Erstes mal Augen und Ohren checken lassen, denn wenn er zB nichts hört oder sieht, kann er auf Rufen oder Sichtzeichen ja auch nur schwer reagieren....).
Ganz ehrlich: ich persönlich finde, Du hast seeeehr seltsame Vorstellungen von Hunden und der Hundehaltung, da würde ich mich bezüglich einer angeblich nicht artgerechten Haltung und Ahnungslosigkeit beim Vorbesitzer mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen..... Gerade Deine Vorstellung von unterschiedlichem Verhalten von Rassehunden und Mischlingen bestätigt mir diesen Eindruck. Da gibt es nämlich schlichtweg keinen Unterschied. Sind beides Hunde mit 4 Füßen, Schwanz, Kopf und Zähnchen, und können beides verhaltensgestört sein oder eben nicht.
Tu Dir und dem Hund einen Gefallen: geh in eine gute Hundeschule mit einer kleinen gut geführten Welpengruppe, und laß Dir vom Trainer bissel was erklären. Der kann dann nämlich auch vor Ort sehen, wie der Junghund spielt, und mit etwas Erfahrung besser beurteilen, ob seine Art, zu spielen ganz normal oder tatsächlich etwas seltsam ist, und kann Tips geben in Richtung, welches Verhalten Du fördern solltest oder was Du besser ausbremst (und wie Du das tun kannst), oder ob man den Hund mal nem Tierarzt vorstellen sollte, wenn er sich tatsächlich seltsam verhalten sollte. Das kann man leider hier halt mittels "Ferndiagnise" nicht sehen und beurteilen, daher wird es für uns schwierig sein, Dir da zu helfen.
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Auf Befehle wie Platz, / Sitz BLEIB hört der kleine und ist auch Stubenrein. Die Einrichtung im Wohnzimmer wollten wir ohnehin Erneuern. Von daher ist es auch OK wenn der kleine mal da und hier etwas Kunstvoll eigenständig Verändert. Daher kommt für uns unter keinen umständen in Frage den kleinen auch einzusperren. bedingt wie es Lakasha shcon bemerkt hat wird die plötzliche Freiheit ein wenig zuviel für den kleinen sein.
Lol, du erwartest aber dann schon, dass er neue Möbel in Ruhe lässt? Das glaubst du doch selbst nicht, du musst schon mit ihm arbeiten. Keiner verlangt ja nicht, dass du ihn einsperrst, aber du kannst dem Hund Alternativen (Auslauf und Beschäftigung) anbieten und ihn die neuen Spielregeln lehren. Hunde sind sehr flexibel.Auch die Nahrung welche der kleine bei der Vorbesitzerin erhielt war nach meiner Meinung nicht Artgerecht. Ich selber als Mensch Esse Keine Hundefutter also sollte auch kein Hund Menschenfutter / Nahrung bekommen. Nahrungsumstellung und Co. sind kein Problem. Aber das Verhalten. Ich werde mich mal nach einem Hundetrainer erkundigen.
Ich werde dennoch nicht schlau welches Verhalten du meinst und wieso der Hund nach 2 Tage anders Ticken soll als davor, ohne dass man den Hund ankommen lässt und an die neuen Spielregeln gewöhnt. Wir haben einen Gasthund, der hat auch einige Wochen gebraucht um ALLE unsere Spielregeln zu akzeptieren.
Über das Essen will ich mich nicht streiten, einige hier im Forum versorgen ihre Hunde besser als sich selbst, soviel zur artgerechten Nahrung.euch allen auch für die kritiken vielen Lieben Dank
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Wieso hast du dir denn einen Junghund geholt, wenn er dir jetzt zu lebhaft ist? Wenn er zuschnappen will, dann musst du ihm Grenzen setzen, logisch in dem Alter. Wie genau das geht erfährst du am besten in einer guten Hundeschule.
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Wieso hast du dir denn einen Junghund geholt, wenn er dir jetzt zu lebhaft ist?
Darum geht´s überhaupt nicht. Es geht darum dass der Junghund erstmal alles lernen muss, also wie ein Welpe, weil vorher wohl in weniger kompetenten Händen war.
Und ein junger Hund der gerade mal die vielen Möglichkeiten der Welt entdeckt... kann schon sehr anstrengend sein.
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Mein Junghund ist nun 8 Monate alt und war als Welpe auch nachts in der Box. Er schlägt sich auch schon mal Spielzeug um die Ohren und läuft auch schon mal irgendwo gegen, im Eifer des Gefechtes. Wenn es zu doll wird, fahre in einfach mal runter und sprich beruhigend auf ihn ein.
Möbel anfressen oder sonstiges ist hier Tabu und bleibt Tabu. Auch leckt er sich und sein Penis kommt schon mal raus.
Alles völlig normal.
Alle 3 Hunde bekommen bei mir auch mal Menschenessen, ansonsten Fleisch und Gemüse und Obst. -
Lakasha:
Und du meinst, wenn der Hund schon alles könnte, dann wäre er weniger lebhaft?Zitat von LakashaUnd ein junger Hund der gerade mal die vielen Möglichkeiten der Welt entdeckt... kann schon sehr anstrengend sein.
Und wieso beschwerst du dich dann? Sorry, aber jetzt verstehe ich dein Problem nicht mehr. Wenn es nicht darum geht, dass der Hund zu lebhaft ist, was ist dann dein Problem? -
Und du meinst, wenn der Hund schon alles könnte, dann wäre er weniger lebhaft?
Nö, hab ich auch nirgendwo geschrieben. Aber unter lebhaft versteht halt jeder was anderes. Und was für den einen normal, ist für den anderen halt zuviel.
Und wenn dieser Junghund irgendwo Defizite hat (in Verbindung mit Streß wegen neuer Umgebung) dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der ein wenig überreagiert. Und da bringt es halt nix, wenn man den Leuten irgendwas unterstellt.
Und wieso beschwerst du dich dann? Sorry, aber jetzt verstehe ich dein Problem nicht mehr. Wenn es nicht darum geht, dass der Hund zu lebhaft ist, was ist dann dein Problem?
Ich beschwere mich nicht. Ist ja nicht mein Problem mit dem sehr lebhaften Hund, aber ich weiß wie man sich fühlt, wenn man einen solchen Hund hat.
Mit solch einem Hund muß man zurecht kommen, da muß man viel ritualisieren und zur Ruhe bringen. Das war mir mit unserem Großen auch nicht so bewußt und ich hätte solche Aussagen vor ihm auch belächelt. Es geht aber mit der Zeit an die Substanz. Wobei ich hier nicht davon ausgehe, dass die Lebhaftigkeit ein generelles Problem werden kann, sondern dieser Junghund einfach nur ein wenig überfordert ist und ggf. Defizite jetzt ausgleicht.
Und von einem Junghund von fertig erzogen zu sprechen... joa...
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Also, wenn der kleine Hund bereits ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen in die Box musste, fände ich das auch etwas lang. Schließlich wird er da nicht durchgeschlafen haben. Wer wach und eingesperrt ist, statt aktiv sein zu dürfen, der leidet sicher als Welpe bzw. Junghund. Wahrscheinlich hat er dadurch auch wenig Regeln und Grenzen kennen gelernt. Dass er daurch öfter wie ein achtwöchiger Welpe "verrückt" spielt, kann ich mir schon vorstellen. Außerdem ist seine Umgebung und das Spielzeug völlig neu und aufregend.
Daher wirst du wie mit einem Welpen spielen müssen:
Bodennah ein Spielzeug von ihm wegbewegen, wenn er danach packt eine Zerspiel daraus machen. Werfen und bringen lassen, zum Tausch ein anderes Spielzeug anbieten. Beim "Raufen" laut quieken und innenhalten/ ihn kurzzeitig ignorieren, damit er Beißhemmung lernt. Wenn er von selbst keine Ruhe findet, kannst du ihn "müde kuscheln".
Vielleicht ist er aber eine Box so sehr gewohnt, dass du ihm die offene Box als Schlafplatz anbieten kannst.Auch wenn du manchmal etwas holprig schreibst, kann ich dich verstehen und finde es gut, wenn du hier Rat suchst. Lass dich nicht abschrecken!
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