Brauche ganz schnell Euren Rat! Dringend!
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Meine Freundin hat mich gerade nochmal angerufen und es war ein ganz furchtbares Telefonat! Sie waren vorhin bei der TÄ, sie hatte den Befund der Klinik bereits vorliegen! Es handelt sich um eine sehr bösartige Tumorart, die in kürzester Zeit den Knochen zerfrisst! Die erträgliche Lebenserwartung beträgt maximal ein paar Tage, oder vielleicht ein/zwei Wochen! Frisco läuft ihr nach wie vor auf Schritt und Tritt hinterher, sie hat ihm heute Abend Nudeln gekocht, die er auch fressen konnte! Dann wollte sie ihm Schinken geben( kommt jetzt nicht mehr darauf an), so als Leckerlie aus der Luft quasi, da hat er nur noch mit dem Kopf geschüttelt und sich weggedreht, scheinbar hatte er Schmerzen, da er sein Maul nicht mehr weit öffnen kann!
Er genießt noch seine Streicheleinheiten, und was mich aus der Bahn wirft ist die Tatsache, dass die Hündin, die auch noch zum Inventar gehört, ihm gegenüber plötzlich sehr ungehalten reagiert, ihn sogar vom Fressplatz wegdrängt! Spürt sie instinktiv das Richtige?So, aber jetzt mein eigentliches Anliegen! Meine Freundin hat mich gebeten, morgen Abend zu ihr zu kommen! Sie möchte, dass ich morgen entscheide, ob Frisco leidet, oder ob es noch geht! Ich soll ihr sagen, was richtig ist, oder falsch wäre! Sie hat völlig den Überblick verloren! Kann, bzw. darf ich, obwohl ich den Hund gut kenne, die Entscheidung treffen? Das kann ich nicht, wie soll ich das machen?
Wie kann ich über Leben und Tod entscheiden, für einen Hund, der nicht meiner ist???? :flehan:
Würdet Ihr das machen, oder wie soll ich mich verhalten? Ich bin noch nie in meinem Leben auf den Mund gefallen, aber hier stoße ich an meine Grenze! Meine Freundin meint , dass es ihr absolut wichtig ist, was ich dazu meine! - Vor einem Moment
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Du tust mir echt schrecklich leid. :grosseaugen:
Ich würde das nicht entscheiden, es ist doch der Hund Deiner Freundin - IHR HUND! - Sie muss das entscheiden! Ich glaube das ist auch wichtig damit sie loslassen kann. Toll, das du so für sie da bist.Kopf hoch
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Hallo Britta,
eine schlimme und traurige Sache für alle Beteiligten.Der Wunsch deiner Freundin eine dritte Person in die Entscheidung miteinzubinden, ist auf den ersten und zweiten Blick verständlich.
Sie möchte nicht alleine die schwer wiegende Entscheidung treffen.
Das muss sie aber tun, sie und ihr Mann.
Sonst kann später die Situation entstehen, dass sie sich und natürlich auch dir diesen Schritt nicht verzeiht, nicht Abschied nehmen und trauern kann.Nicht du bist jetzt gefragt, sondern deine Freundin.
Du kannst sie emotional unterstützen und auffangen, aber nicht die Entscheidung treffen.- Meine Sichtweise.Liebe Grüße und Kraft für dich,
Friederike -
Hallo Britta,
ich seh das genauso wie Friederike, die beiden müssen entscheiden.
Oft ist es ja so, dass Besitzer doch ein ganz wenig egoistisch sind was das loslassen betrifft, sie haben Angst das falsche zu tun und oder auch einfach Angst Entscheidungen zu treffen.
Leider ist es nun mal so, das wir im Laufe unseres Lebens viele schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen - die wir uns auch nicht abnehmen lassen können und dürfen - vor allem müssen wir mit diesen Entscheidungen leben.Ganz ehrlich, es ist zwar eine Ausnahmesituation, aber ich finde es auch nicht ganz fair, dass du das entscheiden sollst.
Das einzige was du machen könntest ist, ihr zu sagen was DU tuen würdest, aber entscheiden kann nur sie - ich denke das hat ihr Hund verdient!!!Och Mensch, Bitta, ich möchte nicht in deiner Haut stecken und schon gar nicht in der deiner Freundin!

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Ja aber hingehen muss ich doch totzdem, oder? Beim Einschläfern bin ich auch vielleicht/wahrscheinlich/ mit Sicherheit dabei ! Um Himmels Willen, wie verhalte ich mich denn jetzt? Ich kann nur das sagen, was ich morgen objektiv sehen werde, und ich werde die Wahrheit sagen, so oder so! Anders kann ich mich gar nicht verhalten!
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Das "musst" du, als gute Freundin, auch tun!

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Ja, so sehe ich das auch! Ich muss es tun! Die Assoziation mit dem Tod meines eigenen, ersten Hundes rückt immer näher, ja fast schon bedrohlich! Ich hatte da keinerlei moralische Unterstützung, und ich hätte sie so bitter nötig gehabt! Aber vielleicht ist es jetzt eine Konfrontation, die hat sein müssen! Eine schlaue alte Tante von mir( auch schon lange verstorben) sagte mal zu mir: Kindchen denke daran" kein Ding ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut sein könnte", und ich glaube, sie hatte recht! Diesen Spruch habe ich ich in meinem Hinterkopf abgespeichert, und er passt in sehr vielen Situationen! Lasst Euch alle nochmal
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Britta,
Ja sicher, hingehen, für die Freundin da sein, mit ihr reden, sie umarmen...
Nicht jedoch die Entscheidung über den Tod des Hundes treffen.Sie braucht dich noch für vieles andere.
Begleitung bei dem schweren Gang, Begräbnis, Trauer.Ich bin sicher, du schaffst das und weinen darfst du auch.
Ich denke an dich,
Friederike -
Britta, du Ärmste, fühl dich
Ich finde toll, was du für eine gute Freundin bist. Hut ab.
Steh deiner Freundin bei, rede mir ihr, wein mit ihr, halte sie in den Armen ....aber die Entscheidung muss wirklich SIE treffen, denn es ist IHR Hund und sie ist es ihm schuldig.Traurige Grüße
Katrin -
Die Entscheidung muss sie treffen, ich helfe nur, versprochen!!!! Ihr habt alle recht, ich kann das nicht entscheiden, und ich will es auch auch nicht!

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