Der geborene Einzelhund o. perfekt als Zweithund ....

  • Guten Morgen

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    Gibt es Hunde,welche nicht für Einzelhaltung geeignet sind?


    Ich war gerade mit einer empfohlenen Hundetrainerin,45 Minuten im Feld.
    Grund ist Yodas Kläfferei,welche ich absolut nicht einordnen kann.

    Wir waren also schön spazieren,ich sollte alles wie immer machen und los gings.
    Yoda ist ein guter Vorführhund,er zeigte Sachen die ich noch nicht mal kannte :roll: (Kennt ihr Zwergziegenbabys,wenn die anfangen miteinander zu spielen,Kopf runter,Buckel,hüpfen,ausschlagen usw?)
    Er zeigte auch das Kläffen in Perfektion.

    Nun gut,während dem Spaziergang ruf ich ihn halt immer mal ran und da verbales Lob o. Keks immer für Bellen sorgte,lobe ich aktuell über "Spiel".
    Das gestaltet sich wie folgt

    Ich geh in die Hocke und klopfe auf meine Knie,sobald er fast bei mir ist.Ist er ran wird er gerubbelt (Brust,Schwanzansatz) und dann geht das ganze so weiter das er vorn runter geht,Hintern hoch,wedelt und dann quasi noch ein paar Bodychecks abstauben will.Gut bekommt er auch,sobald ich das dann abbreche ist er sehr bei mir,läuft aufmerksam neben her,sucht immer wieder Blickkontakt usw.
    Das WICHTIGSTE aber,er bellt nicht.

    Nagut,die Trainerin deutete dann Sachen an,womit ich nicht arbeiten möchte,das ist hier aber nicht relevant,was mich aber zum Grübel brachte

    OT:"Ihr Hund brauch einen Zweithund an seiner Seite!"

    :shocked:

    Mein Gesicht muss wohl extrem entglitten sein....
    OT:"Ja wenn Sie ihn loben und dann geht es in das körperliche,dann ist er richtig Hund,kommuniziert wie ein Hund usw."

    Gut Zweithund steht ja irgendwie im Raum aber in 2 Jahren und wenn und überhaupt....


    Was meint ihr,gibt es wirklich Hunde die einen zweiten um sich rum brauchen?

  • Ja, mMn gibt es durchaus Hunde, die einen Zweithund brauchen - dann aber den richtigen.

    Ich habe einige Bekannte, wo die Hunde wirklich unglücklich als Einzelhunde waren und richtig aufgeblüht sind, als dann der zweite einzog. Allerdings wurde der zweite auch so ausgesucht, dass die Hunde wirklich gut zusammen passen. Damit sie eben ein echtes Team werden können und nicht nur nebeneinander her leben, davon hat mMn kein Hund etwas.


    Auf der anderen Seite gibt es auch echte Einzelhunde. Diego ist so einer, der ist immer tierisch genervt von unseren Gasthunden und wirklich froh, wenn sie wieder gehen.

  • Louis hat Gasthunde ignoriert. Die haben sogar sein Futter fressen dürfen - war ihm schnuppe. Die werden sowas von cool ignoriert und für Louis existierten keine anderen Hunde neben ihm im Haus :D
    Ich denke nach 1 Wo hätte es sich auch gelegt, aber 3 Tage lang benahm sich Louis wirklich so, als würde da nix anderes um ihn herumwuseln... :ugly:

  • Charlie ist so ein typischer Kandidat, der richtig aufgeblüht ist, als Caja eingezogen ist.
    Liegt aber glaube ich, zum einen daran, dass er von Klein auf in einem Rudel auf einer Pflegestelle groß geworden ist und zum anderen, dass er ein schüchterner, eher ängstlicher Hund ist. Durch Caja hat er viel mehr Selbstbewusstsein bekommen und so schön wie mit "seinem Mädchen" spielt er mit sonst keinem anderen Hund.

  • Suki braucht auch einen Zweithund.
    Wir hatten sehr oft Calypso bei uns als Suki jung war.
    Calypso gehörte aber damals noch nicht uns, ich trainierte nur mit ihr. Sie hatte jedoch einen Bandscheibenvorfall als Suki 7 Monate war und war danach nur noch selten da...
    Suki war anfangs richtig depressiv, als sie ein paar Wochen alleine war. Danach wurde es zwar wieder besser, aber sie sie war nicht mehr so wie vorher.
    So richtig aufgebĺüht ist sie erst wieder als wir Aika bekamen.

    Ich glaube es kommt darauf an, wie sie es von klein auf kennen. Wenn sie ab 12 Wochen immer Einzelhund waren, werden sie wahrscheinlich gut damit leben können.
    Waren sie jedoch immer im Rudel unterwegs und sind auf einmal alleine, fällt es ihnen bestimmt schwer...

  • Nagut,die Trainerin deutete dann Sachen an,womit ich nicht arbeiten möchte,das ist hier aber nicht relevant,was mich aber zum Grübel brachte

    OT:"Ihr Hund brauch einen Zweithund an seiner Seite!"


    Ich würde mal sagen, dein Hund braucht eher eine andere Trainerin...

    Es gibt Hunde, die sich mit Artgenossen am Wohlsten fühlen, aber das als Trainer an einer solchen Situation fest zu machen, finde ich...

  • Definitiv. Meine Nicki. Die ersten 1,5 Jahre war ich nur damit beschäftigt, anderen Hundehaltern hinterher zu rennen, damit sie so viel Hundekontakt wie möglich haben kann. Seit 8 Monaten wohnt nun eine Yorki Hündin bei uns und Nicki blüht total auf.
    Sie freut sich jedes mal tierisch über die Kleine, wenn ich eine Weile mit ihr allein unterwegs war und sie schlafen immer zusammen im Korb.

    Wäre Maja ein Einzelhund, würde man bei ihr 100% davon ausgehen, dass sie eher lieber Einzelhund ist. Sie kuschelt gern mit uns auf dem Sofa, draußen sind die meisten anderen Hunde ihr egal. Aber sie orientiert sich so wahnsinnig an Nicki und verfällt immer in Trauer, wenn ich mit Nicki weg bin. Sucht sie jammern usw.

    Genau das Gleiche beim Hund von meinem Ex. Der pöbelt draußen anderen Hunde extrem an, ist 9 und war vorher im TH. Es dauert sehr lange, bis er fremde Hunde akzeptiert und auch dann spielt er nie wirklich, sondern läuft halt mit. Aber seine Zweithündin, Fee, ist sein ein und alles. Die flust und beknabbert er, schläft zusammen mit ihr auf dem Hundesofa. Wie Pech und Schwefel. Mit ihr hat er dann angefangen zu spielen, flitzt ihr draußen hinterher wie in seinen jüngsten Jahren. Richtig toll.

    Ich glaube, dass sogar einige Hunde einen anderen an ihrer Seite brauchen. Aber es muss halt auch ein passender Zweithund sein, finde ich.

  • Natürlich kommuniziert dein Hund wie ein Hund. Ist ja auch schwer übersehbar einer.

    Ganz ehrlich, nur weil mir eine Trainerin, die ich grad mal seit paar Minuten kenne, sagt, ich soll mir nen zweiten anschaffen, denk ich doch nicht ernsthaft drüber nach...
    Im Gegenteil, wenn man Probleme mit dem ersten hat, die einen wirklich richtig nerven und man grad schon eine Baustelle hat, muss es dann noch ein zweiter sein, der wieder neue Baustellen mitbringt (um am besten gleich mitkläfft)?

    Mein Hund hat gern Besuch. Mit ausgewählten Hunden spielt er ganz reizend. Aber ich glaub nicht, dass er unbedingt einen "Kumpel" braucht. Hier wird aber einer einziehen, weil ich einen will. Und weil der Ersthund mit allem gut zurechtkommt und eben keine Baustelle mehr hat.

  • Es gibt bestimmt Hunde, die sich mit einem Zweithund an ihrer Seite wohler fühlen als in Einzelhaltung. Ich glaube, Rex wäre auch ganz glücklich über einen Artgenossen. Aber er hat so gut wie täglich Hundekontakt in den Parks hier, dann noch seine "Spielfreundin" - sollte es in den nächsten Jahren mit einem Zweithund also nicht klappen, wäre das nicht schlimm.Anders sähe es aus, wenn wir auf dem platten Land leben würden und er null Hundekontakt hätte. Dann hätte ich wahrscheinlich schon einen Zweithund geholt. Aber nur, weil auch ICH gerne einen zweiten Wuff hätte!

    Ich finde es ehrlich gesagt komisch, dass die Trainerin gleich zu einem Zweithund riet. Woran genau wollte sie erkennen, dass er den so dringend braucht? :???: Ist Yoda nicht noch ziemlich jung? Dann könnte sich ja auch noch einiges bei ihm ändern. Und gerade bei einem jungen Hund würde ich persönlich eher noch ein Stück abwarten mit Anschaffung eines zweiten Fellbündels. Damit der Charakter des Ersthundes mal "gefestigt" ist und man sich ganz auf ihn konzentrieren und eben an genau solchen Problemen wie Kläffen etc. erst mal in Ruhe arbeiten kann.

  • Ich würde mal sagen, dein Hund braucht eher eine andere Trainerin...

    Es gibt Hunde, die sich mit Artgenossen am Wohlsten fühlen, aber das als Trainer an einer solchen Situation fest zu machen, finde ich...

    Ja das ist auch m.Gedanke dazu,daher interessiert mich eigentlich nur ob es eben wirklich Hunde gibt,die quasi nen Artgenossen brauchen.

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