Artikel und Umsetzung in der Praxis
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Naja, ich glaube das kommt darauf an, was für ein Typ man ist. Manchen Leute helfen solche Methoden vielleicht und sie können das auch in die Praxis transferieren. Wäre jetzt auch nicht meine Herangehensweise, aber Leute "lernen" (im Sinne von Erfahrungen sammeln, Alltag strukturieren etc.) eben unterschiedlich.
Joa, wenn die Dinge nicht so laufen wie man sich das vorstellt, halte ich das nähere Beschäftigen mit Belohnungen je nach Mensch durchaus für eine gewinnbringende Sache.
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@Yoomee
Du sprichst mir mit Deinem ersten Beitrag aus der Seele.
Besser hätte ich es echt nicht ausdrücken können.Gruß Silke
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Ich denke jeder wird sehen wie er glücklich wird mit seinem Hund.
Hier sind nach 3 Problemfällen zwei Hunde eingezogen deren Erziehung und "Bindungsfindung" richtig easy war.
Am Anfang habe ich eine Hundeschule besucht da ich wirklich ein Problem hatte. Die Bindung zu mir kam dann später auf andere Weise. Ich habe zwar viel mitgenommen und mir wurde in manchen Sachen geholfen, aber letztendlich habe ich herausgefunden was für welchen Hund am Besten passt.
Jeder war anders und weil der Erste mit Leckerchen motivierbar war hat das beim Zweiten schon mal gar nicht geklappt.
Trotzdem waren/sind es alles tolle Hunde, denn ich habe mich auf sie eingelassen.
Heute muss ich manchmal grinsen wenn ich an einer Hundeschultruppe vorbei gehe. Da wird wirklich versucht alles um zu setzen was der Trainer von sich gibt, obwohl es für den eigenen Hund manchmal gar nicht passt.
Man sollte sich informieren, aber seinen Weg finden und die Bedürfnisse und Ansprüche seines eigenen Hundes nicht aus den Augen verlieren.
Meine Hündin habe ich ganz anders erzogen als es bei uns im Verein bei DSH üblich ist und trotzdem funktioniert unsere Beziehung und das Lernen nicht schlechter als bei den anderen. Nur bei meinem Hund sieht man das der Spaß an der Sache im Vordergrund steht. Ich denke ich würde mich jetzt noch täglich in den Hintern treten wenn ich es anders gemacht hätte.LG Terrortöle
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Hallo!
Aber solche theoretischen Übungen, wie die Empfehlung eine Liste anzufertigen, sind da doch eher kontraproduktiv.
Tja, ich für mich gesprochen, fand 20 Dinge aufzuzählen schon schwer. 10 kein Problem, aber 20.
und sich damit auseinanderzusetzen ist niemals KontraproduktivJoa, wenn die Dinge nicht so laufen wie man sich das vorstellt, halte ich das nähere Beschäftigen mit Belohnungen je nach Mensch durchaus für eine gewinnbringende Sache.
Eben und ich möchte mich einfach mit Belohnen auseinandersetzen. Es müssen ja nicht immer MArkerworte oder LEckerchen sein.
Gruß Silke
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Hallo Terrortöle!
Toller Nickname
Ist der Name Programm?Ich habe zwar viel mitgenommen und mir wurde in manchen Sachen geholfen, aber letztendlich habe ich herausgefunden was für welchen Hund am Besten passt.
Ja, genau das ist es. Hättest Du das auch gelernt wenn Du keine Hilfe gehabt hättest?
Jeder war anders und weil der Erste mit Leckerchen motivierbar war hat das beim Zweiten schon mal gar nicht geklappt.
Eben.
Bei mir war es eine sehr lange Suche, bis ich leckerchen gefunden hatte, die im Fall auch wirklich genommen werden.
Früher hat er mir sein Leckerchen immer vor die Füße gespuckt und auch heute ist es noch so, dass auch hoch im Kurs stehender Käse mal verschmäht wird, wenn Ablenkung zu groß ist.
Aber ein Dummy, Spiele darfür sollten immer gehen, ABER damit drehe ich ihn hoch, wenn es nicht will,
Was ist also die Alternativ für die beiden.
Darum geht es mir unteranderem!Gruß Silke
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Bei der Hundeerziehung ist es doch wie in einer Ehe: Man muss sich zusammen raufen

Diese Artikel spielen doch mit dem Wunsch des Menschen, DAS Geheimrezept für die Hundeerziehung zu finden. Und das gibts halt nicht.
Wenn es für dich eine gute Hilfestellung ist und funktioniert, ist das doch super.
Ich hatte deinen Thread allerdings so verstanden, dass du auf Meinungen dazu hoffst. Und meiner Meinung nach beinhaltet der Artikel nun mal nichts Neues und eine Liste fertige ich auch nicht an, weils für mich ebenfalls ne ABM-Maßnahme ist und sich mir nicht erschließt, was sich für meinen Hund und mich Vorteilhaftes daraus ergeben soll.
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Für meine Hündin habe ich eine Beisswurst aus Jute für die Arbeit auf dem Hundeplatz. Die schmeiß ich in der Regel nicht, sondern wir zergeln. Danach kommt sie wieder in meine Tasche. Klar dreht sie da hoch, aber ich nehme das Ding dann weg und fertig, bis zum nächsten Mal. Mittlerweile geht das mit einem leisen Kommando AUS. Die Motivation ist enorm hoch und wir können prima arbeiten.
Unterwegs nehme ich manchmal einen Ball an der Schnur mit. Den mag sie genau so gerne. Fliegen tut der selten. Wir spielen zusammen damit und auch diesen kann ich ohne Probleme wieder einsacken bis zum nächsten Mal. Das hat etwas gedauert, aber auch nach einem Apportieren bringt sie ihn mir und gibt in sofort ab. Es wird ja weiter gemacht, oder es gibt das Kommando FERTIG. Dann gehen wir einfach so durch die Gegend. Ich erlaube es auch nicht das sie mir einen Gegenstand aus der Hand nimmt. Ich kann den Ball an langer Schnur rechts neben mir baumeln lassen und sie sie geht links bei Fuss. Sie hat gelernt sich zu beherrschen.
Leckerchen habe ich auch oft dabei und die mag sie gerne. Die benutze ich aber eigentlich meist für Suchspiele wo sie sitzen bleiben muss während ich so ein Ding verstecke. Erst auf Kommando darf sie suchen und weiß das ganz genau. Sie würde ewig sitzen bleiben wenn ich nichts sage. Auch kann ich einen Ball werfen und sie wartet bis ich ein Kommando zum Holen geben. Alles haben wir aus dem Spiel heraus geübt und ich habe sie nie festhalten müssen. Sie vertraut mir und kann mich prima einschätzen.
Ich habe nie Gewalt in irgend einer Form angewendet, nur früh genug reagiert. Im Notfall gibt es mal einen verbalen Anschiss, aber den steckt sie weg. Sie ist noch jung und versucht manchmal noch mich aus zu tricksen.
Spaß haben wir trotzdem und ich kann auch sehr leicht kleine Ausrutscher verzeihen. Habe dann halt zu spät reagiert.LG Terrortöle
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Ich finde die Idee an sich nicht schlecht. Sicherlich muß man sich jetzt nicht explizit hinsetzen und diese Liste anfertigen. Aber allein der Gedanke - "moment mal, da gibts noch mehr -außer Leckerligeben-, was der Hund toll finden könnte", führt doch, wenn man ehrlich ist, beim Hundeanfänger oder bei dem, der sich damit noch nie beschäftigt hat, zu neuen Erkenntnissen - allein dann hat es sich doch schon gelohnt. Der Hund wird von der "Maschine, die alles gegen Leckerli tut", zum Individuum mit eigenen Bedürfnissen, auf die man sogar je nach Situation unterschiedlich eingehen kann.
Für mich ist es inzwischen selbstverständlich - es gibt viele Dinge, die mein Hund gerne tut, tausend Möglichkeiten, ihn zu bestätigen. Und diese Bestätigungen sind auch wiederum (wie alles, was man dem Hund beibringt) situationsabhängig oder abhängig von der aktuellen Motivationslage und Laune des Hundes, und davon, was ich damit erreichen möchte.
Will ich Biene toll bestätigen, werfe ich Leckerli, die sie sich jagen darf. Will ich, daß sie ruhig und konzentriert arbeitet, versuche ich, nur verbal zu bestätigen. Für Futter springt sie nämlich ausm Fenster, wenn nötig, da dreht sie hoch. Will ich sie pushen, gebe ich ultralecker Würstelbestätigung und lobe quietschend. Sie freut sich auch wahnsinnig, wenn sie mir etwas apportieren darf. Und da ist es egal, ob das draußen auf der Wiese der Schlüssel ist, ein Ast, ne Tempo-Packung, Bossis Kettenhalsband oder meine Matschestiefel. Oder wenn sie wo drauf klettern darf (Baumstämme, Bänke, Betonpoller, Baumstümpfe, etc.).
Bei Bossi komme ich unterwegs mit Zerrspiel-Angeboten an jedes Ziel. Er nimmt auch mal ein Leckerli (in Anwesenheit anderer Hunde würde ich ihn nicht mit Zerrspielen hochpushen, das könnte Krach geben beim Terrier). Will ich konzentriert arbeiten mit ihm, nehme ich Leckerli. Möchte zu nem anderen Hund, ich will das aber erst mit dessen Halter absprechen, dann hat er zu warten und darf dann zur Bestätigung hinlaufen - weil es das ist, was er in dem Moment am meisten möchte. Ein Leckerli wär ihm in dem Moment wurscht (schönes Wortspiel *gg). Hat er gerade frisch ausgeschlafen, kann auch ein Rennspiel ne Superbelohnung sein für ihn. Hat er Hunger, dann nimmt er auch druaßen mal ein Leckerli oder rennt kullernden Leckerlies hinterher.
Bei Frieda kommt Futter an allererster Stelle. Immer und überall. Aber daheim kann ich ihr auch mit Bauchikraulen und raufen Freude bereiten. Draußen ist es ihre größte Freude, ungestört weiterschnuppern zu können. Das ist ja ihre Art und Weise, die Welt wahrzunehmen, nachdem sie blind ist, und daher darf sie das immer. Hundepipistellen schnuppern, Gras riechen, Bäume identifizieren, die macht quasi Vollzeit-Nasenarbeit. Daher tun wir unterwegs fast nix an Beschäftigung, wenn ich trailen möchte, gibts dafür nen eigenen Termin, beim Gassi wird nur geschnuppert, und MAL ein Sitz oder so abverlangt für ein Leckerli, dann geht´s wieder schnuppern. Bei ihr, die andere Hunde nicht mag, ist es unterwegs z.B. auch eine Bestätigung fürs bei-mir-sitzen, wenn ich den anderen Hund geblockt bekomme, damit er nicht an sie hinkommt, sodaß sie nichts zu regeln braucht und sich sicher fühlen kann. Trotzdem gibts dann verbales Lob und ein Tätscheln obendrauf.
Insofern: ich könnte sicherlich eine Liste anfertigen, was meine Hunde so alles toll finden - aber eine Rangfolge festzulegen, ist schlichtweg nicht möglich, da die Hunde in jeder Situation eine andere Bestätigung als höherwertig ansehen. Aber zu wissen, was z.B. draußen wichtiger ist (Lob oder Spiel) kann schon wichtig sein. Denn wenn verbales Lob draußen net wichtig ist, brauche ich kein Antijagdtraining darauf aufzubauen. Und wenn ich weiß, daß der Hund beim Spielen total hochdreht, weiß ich, daß ich in der Unterodnung damit nicht anzufangen brauche, wenn Hundi sich grad konzentrieren soll.
Also wichtig ist das Wissen auf jeden Fall, und auch, sich mal darüber Gedanken zu machen, wenn dies bislang noch nicht bekannt war. Wer mit seinem Hund regelmäßig arbeitet, wird irgendwann zwangsläufig auf das Thema stoßen, da man ja immer nach DER Belohnung sucht, die am effektivsten ist und einen dem eigenen Ziel am schnellsten näherbringt. Sei es, daß der Hund schneller SITZ macht, oder höher springt, oder Dinge ausdauernd sucht.
Aber explizit eine Liste zu erstellen, wie so ne Hausaufgabe, das erscheint mir persönlich dann schon ein bisserl übertrieben.... *gg Aber wie gesagt: wem das so hilft - warum nicht? Ich denke, der Artikel richtet sich auch eher an HH, die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Thema haben.
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Hallo zusammen!
Für meine Hündin habe ich eine Beisswurst aus Jute für die Arbeit auf dem Hundeplatz. Die schmeiß ich in der Regel nicht, sondern wir zergeln. Danach kommt sie wieder in meine Tasche. Klar dreht sie da hoch, aber ich nehme das Ding dann weg und fertig, bis zum nächsten Mal. Mittlerweile geht das mit einem leisen Kommando AUS. Die Motivation ist enorm hoch und wir können prima arbeiten.
Ja, davon träume ich!
Ich hatte mal eine aus Feuerwehrschlauch. Die durfte Lyko tragen und sie wurde eben fürs "arbeiten" bei Spaziergängen eingesetzt.
Nach einem Vierteljahr war das Ding durch
Wie ich oben schrieb, sitzt der Befehlt "AUS" nicht bombensicher, das ist immer ein ziemliches Gedulsspiel und grenzt an Machtspiel, dass er mir seine "Beute" überläßt
Will er spielen, gibt er es mir, will ich es wegnehmen: No Chance!Ich finde die Idee an sich nicht schlecht. Sicherlich muß man sich jetzt nicht explizit hinsetzen und diese Liste anfertigen. Aber allein der Gedanke - "moment mal, da gibts noch mehr -außer Leckerligeben-, was der Hund toll finden könnte", führt doch, wenn man ehrlich ist, beim Hundeanfänger oder bei dem, der sich damit noch nie beschäftigt hat, zu neuen Erkenntnissen - allein dann hat es sich doch schon gelohnt. Der Hund wird von der "Maschine, die alles gegen Leckerli tut", zum Individuum mit eigenen Bedürfnissen, auf die man sogar je nach Situation unterschiedlich eingehen kann.
Eben genau: Allein d der Gedanke..."
Darum ging es mir!Also wichtig ist das Wissen auf jeden Fall, und auch, sich mal darüber Gedanken zu machen, wenn dies bislang noch nicht bekannt war. Wer mit seinem Hund regelmäßig arbeitet, wird irgendwann zwangsläufig auf das Thema stoßen, da man ja immer nach DER Belohnung sucht, die am effektivsten ist und einen dem eigenen Ziel am schnellsten näherbringt. Sei es, daß der Hund schneller SITZ macht, oder höher springt, oder Dinge ausdauernd sucht.
Eben! Ganz genau. Das war das um was es mir geht.
Gruß Silke
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Hab gerade gesehen, dass es der Fr. Doktor mit dem Artikel um den Verkauf ihrer Online-Kurse geht. Irgend jemand hat es schon erwähnt: Die Formulierungen "Begleitmensch" und "Begleiter des Hundes" haben auf mich eine sehr seltsame Wirkung. Ich finde diese Begriffe im Zusammenhang unpassend und merkwürdig.
Es wird damit offensichtlich irgendeine Absicht verfolgt. Welche, mag ich gar nicht vermuten wollen.
Ganz ehrlich? Ich würde von Frau Doktor samt Online-Kursen und Tipps die Finger lassen.
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