Artikel und Umsetzung in der Praxis
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@SilkesEika [/u]Weißt Du, bei meinem ersten Hund war ich (Internet- und Hundeschulenlos) relativ unbedarft, aber wir hatten von Begin an eine tolle Bindung und haben einfach miteinander gelebt.
Über "positive Verstärkung" "negative Strafe"..... habe ich mir absolut keine Gedanken gemacht, hat sie Mist gebaut, gab es schon mal ein Donnerwetter (ziemlich leise, da sie sehr sensibel war) andererseits gab es haufenweise Kuscheleinheiten, Zusammensein.....
Leckerlies hat sie nie bekommen.
Meine 2. Hündin hat zum Erlernen von "Sitz", "Platz"... Leckerlis bekommen (bis ich nach 2 Wochen immer vergessen habe, welche mit zu kaufen), ich war immer noch frei von Hundeschule und Internet. Sie war und ist mein Schattenhund, die treue Seele, die immer bei mir ist. DAS ist ihre größte Belohnung.
Beim 3. Hund dachte ich: "Arbeitsrasse!, Bloß alles richtig machen!!!" .... und ging zur Hundeschule.
Da fing es schon an, dass man statt zu handeln, dann erstmal überlegte, was jetzt wie vom Hund gemeint war und wie man drauf reagieren soll.....Bei den beiden Rötlingen wurde es dann "schlimm", Internet hatte selbst bei mir Einzug erhalten und damit auch Hundeforen

Dieses darf man nicht, das MUSS man unbedingt, Tue NIEMALS......
Erfolg: ich war derarig verkopft, dass nach einem Jahr "korrekter Arbeit" mit den Junghunden 2 Katastrophen mit mir liefen....
(natürlich für jeden Pups mit Leckerlie positiv bestätigt....)Dann fing ich an, zu entspannen (nach einem Seminar bei einem fantastischen Trainer, der vor allem darauf gepocht hat, dass ich selber mal den Kopp ausschalten soll und wieder natürlicher und ungezwungener im Umgang mit den Hunden werde....
Zwischen dem "Vorher" und "Nachher" liegen Welten!

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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Leckerchen zu geben für etwas was der Hund gut macht, ist also "natürlich"?
WAS Du machst ist doch Schaluppe, wichtig ist, dass Du Dich mit dem Hund beschäftigst

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Hallo Cattlefan
Hui, interessante Erfahrung.
Ich bin inzwischen auch bei meinem dritten Hund habe zum dritten Mal eine Hundetrainierin an der Hand.
Denn bei mir hat jeder Hund ein "Problem" mitgebracht, wo mit ich einfach nicht alleine klar kam.
Zudem bietet mir eben meine Trainierin die Auslastungsmöglichkeit zu erweitern:
Fährtenarbiet hätte ich mir alleine nie vermitteln können. Nun wo ich weiß wie es läuft, kann ich alleine darauf aufbauen und steigerungen oder mir Herausforderungen überlegen.
Mantrailen kann ich auch nicht unbedingt alleine. Da braucht mal einfach mehrer Teams und hier habe ich auf einen Aufruf reagiert, aber nichts mehr gehört.Von daher finde ich Hundeschulen Besuche generell nicht schlecht, aber es ist schon richtig, dass Du mahnst, dass es verkopft.
Das möchte ich auch nicht unbedingt erreichen, dazu mache ich viel zuviel mein eigenes Ding. Regelmäßige Huschu Besuche mache ich nicht, aber ich finde es gut, eben einen Ort zu habe, wo man Erfahrungen austauscht, mit gleichgesinnten zusammen unterwegs ist, seien es: Social Walks, Stammtisch, Mantrailen, Fährte, ... und solche Artikel und solche Sachen sind einfach tolle Diskussionsthemen, wie ich finde, eben auch für hier, wo evtl Hundeneulinge aus Erfahrungen andere Nutzen ziehen können.Gruß Silke
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Ja, das verstehe ich. Nur gibt es kaum einen Begriff den man in einem Text verwenden, kann, wo nicht irgendwo ein Aufschrei kommt: Rudelführer, Hundeführer, Mama/Papa, Bezugsperson.
Daher mache ich meine Beziehung/Bindung/Verantwortung dem Hund gegenüber nicht mehr an einem Wort fest.
Du wirst immer irgendwo, irgendjemanden finden, der sich an einem Begriff stört, darum geht es nicht, es jedem recht zu machen. Der verwendete Begriff drückt stets klar die eigene Einstellung zur Thema aus und da präsentiert Frau BB einfach eine Ideologie, die ich nicht teile.Da fing es schon an, dass man statt zu handeln, dann erstmal überlegte, was jetzt wie vom Hund gemeint war und wie man drauf reagieren soll.....
Bei den beiden Rötlingen wurde es dann "schlimm", Internet hatte selbst bei mir Einzug erhalten und damit auch Hundeforen
Dieses darf man nicht, das MUSS man unbedingt, Tue NIEMALS......
Und genau da beschreibt Cattlefan das Problem sehr schön.
Es wird immer mehr nachgedacht und immer weniger zusammen gelebt und gehandelt und diese Entwicklung fördern solche Artikel mMn unnötig. -
Je mehr von diesen "neumodernen" Trainingsmöglichkeiten in Umlauf kommen, desto komplizierter wird m.E. die Hundeerziehung weil sich niemand mehr nach seinem Bauchgefühl richtet, sondern nur noch nach irgendwelchen "Anleitungen".
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Also ich finde, es kommt immer darauf an, was man mit den Informationen anfängt. Nur, weil man sich ein paar (oder auch viele
) theoretische Sachen durchliest, heißt das ja noch lange nicht, dass man deshalb total auf sein Bauchgefühl verzichten muss. Ich wage jetzt hier mal einen der unbeliebten Kinder-Hunde-Vergleiche: Wenn man bspw. im pädagogischen Bereich arbeitet, liest man sich in der Regel auch ziemlich viel Kram zum jeweiligen Feld und auch zu Umgangsweisen mit bestimmten Konfliktlagen, Verhalten usw. durch. Trotzdem handelt man im pädagogischen Alltag ja nicht nach Schema F, sondern intuitiv. Höchstens in der Reflexion (nicht in der Situation selber unbedingt) denkt man dann auch mal "theoretisch" über die Sachen nach und kann daraus vielleicht in einer verzwickten Situation neue Lösungsansätze ziehen. Und ansonsten denke ich (so geht es zumindest mir) hilft einem das theoretische Wissen eher indirekt, weil man es so weit verinnerlicht hat, dass man eben nicht mehr dauern aktiv darüber nachdenken muss, sondern aus seinem Erfahrungsschatz unbewusst immer mal wieder Dinge aufgreift und außerdem die eigene Haltung geprägt wird. Das ist jetzt zwar ein Beispiel aus einem anderen Bereich, aber ich denke, dass es ähnlich auch bei der Hundehaltung laufen kann. Deshalb finde ich es auch immer wieder spannend, mir dazu irgendwelche Sachen durchzulesen oder hier im Forum herumzustöbern. Hätten wir alle gar kein Interesse an ein bisschen Theorie, könnten wir uns theoretisch ja alle direkt hier abmelden 
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Theoretisches Wissen ist gut, wenn man den Transfer in die Praxis schafft.
Aber solche theoretischen Übungen, wie die Empfehlung eine Liste anzufertigen, sind da doch eher kontraproduktiv. -
Ich kann an dem Artikel so viel Neues gar nicht finden?????
Ist doch logisch, dass man seinen Hund motiviert (mit was auch immer), damit er etwas lernt bzw. tut. Mit was ist doch hupe.
Da hat doch niemand das Rad neu erfunden. Ich war mit meinen Hunden übrigens nie in einer Hundeschule. Einmal habe ich einen Trainer engagiert, hatte einen supertollen Ruf. Und? Nix war, es blieb alles beim Alten.
Ab diesem Zeitpunkt und mehrere hundert Euros leichter, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich auf meine Intuition, meine Erfahrung und meinen Einfallsreichtum zu verlassen.
Damit bin ich bisher gut gefahren. Ich informier mich, probiere Dinge, die mir zusagen aus, ansonsten lasse ich der Natur ihren Lauf

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Theoretisches Wissen ist gut, wenn man den Transfer in die Praxis schafft.
Aber solche theoretischen Übungen, wie die Empfehlung eine Liste anzufertigen, sind da doch eher kontraproduktiv.Naja, ich glaube das kommt darauf an, was für ein Typ man ist. Manchen Leute helfen solche Methoden vielleicht und sie können das auch in die Praxis transferieren. Wäre jetzt auch nicht meine Herangehensweise, aber Leute "lernen" (im Sinne von Erfahrungen sammeln, Alltag strukturieren etc.) eben unterschiedlich.
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Zitat
Warum ist das Arbeitsbeschaffung. Ich fand es für mich mal sehr interssant mich näher mit dieser Fragestellung in Bezug auf meinen Hund auseinander zu setzen und ich kenne VIELE Hundehalter in meiner Stadt, die daran noch nie ein Gedanken verschwendet hätte.
Ist ihr gutes Recht..da in vielen Fällen einfach unnötig..ZitatEben genau daraum geht es ja. Mal soll ich mal überlegen, wie man einen Hund belohnen und motieren kann, OHNE gleich mit Leckerchen um die Ecke zu kommen.Warum ist das eine wissenschaftliche Arbeit?
Wozu? Wenn der Hund gut mit Leckerlies motivierbar ist, dann würd ich das auch weiterhin reichlich nutzen. Man kann ja Leckerlies auch Suchen lassen etc. aber es gibt keinen Einwand, hauptsächlich mit Futter zu arbeiten (und zahlreiche Vorteile...das Erregungsniveau schießt beispielsweise nicht in die Unendlichkeit..)Viele schreiben enthusiastisch Dinge wie "Schnüffeln" in ihre Liste und wollen das dann unter Signal gestellt als Belohnung verwenden..vergessen aber dabei, dass man das Schnüffeln des Hundes an sich Eingrenzen muss und generell die ganzen Umweltbelohnungssachen daher nur an der Leine umsetzbar sind.
(Da in der Regel pampig reagiert wird, wenn man die dahinterstehenden Lerngesetze wie die response deprivation und entsprechende wissenschaftliche Quellen erwähnt, alternativ die aktuelle Sitzplatzfuss lesen, da stehts einfach erklärt..) - Vor einem Moment
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