Chef zieht Erlaubnis für Bürohund zurück

  • Ich nehme meinen Hund ab und zu mit ins büro...max. 3 mal die Woche, so wie es mir passt und dann auch nie 8 stunden am Stück.
    So ist er auch alleine zu hause aber halt nicht den ganzen Tag. Der Deal damals mit meinem Chef war, ihn in der Welpenphase länger dabei zu haben (mein partner kommt 2 stunden früher zurück) also max 6 stunden, bis er alleine bleiben kann. Ich habe aber auch nur einen Heimweg von 10min, dass passt dann auch ideal mit der Mittagspause. Dann habe ich angefangen step by step erstmal um 15.45Uhr heim gebracht, dann um 15.00Uhr und gesteigert. Heute ist er meistens nur morgens die ersten 2 stunden dabei, dann bring ich ihn heim und so bemerken manchmal kollegen manchmal gar nicht das er überhaupt da war :gut:
    Wenn du deinem Chef jetzt nicht schon "nervst" wegen dem Thema, würde ich das einfach mal Vorschlagen.

    Jinx ist charakterlich eher ungeeingnet als Bürohund, und auf "nicht-hunde-besitzer" wirkt er auch mal erschreckend. Abgemacht war auch eigentlich ein "mittelgroßer" Hund.. wurde da auch deshalb schon drauf angesprochen, aber sage dann halt immer das er halt ein Mischling ist und man das als Welpe nie so genau sagen kann.Mein Chef hat selbst einen Airdayle Terrier im Büro, und der kennt Jinx von klein auf. Da habe ich riesen Glück weil somit auch die allgemeine "Hundeverständnis" da ist (auch für größere Rassen).

  • Mag sein. Mich betrifft sowas eh nicht, mein Hund geht in eine Tagesstätte und ist auf der Arbeit kein Thema. Aber wenn es zwei Jahre lang anders gewesen wäre, würde ich schon erwarten, dass man bei (nicht durch uns verursachten) Problemen kooperativ an einer Lösung arbeiten würde, die auch für mich tragbar wäre. In der Firma scheint es ja entsprechende Möglichkeiten zu geben, mit denen alle außer des Chefs einverstanden sind. Wenn das dann einfach abgelehnt wird, würde ich schon hinterfragen, welchen Stellenwert ich und meine Interessen eigentlich in der Firma bzw. für meinen Chef haben. Das hat einfach etwas mit Wertschätzung zu tun.

  • Und für andere Arbeitnehmer am gleichen Arbeitsplatz ist deren Gesundheit und Wohlbefinden wichtiger als der Hund. Kann ich irgendwie verstehen.....

    Letztendlich muß man sich entscheiden zwischen (Hobby-)Tierhaltung und Arbeit oder beides so managen, dass es funktioniert.

    ein hund steigert die gesundheit und das wohlbefinden, wie soll ein hund diese auch senken ? allergien kann man mit allergikerhund umgehen (was meiner ist).

    wie ich schon mehrmals schrieb, schreibe ich es schon in meine bewerbung das mein hund wenn mitgenommen wird und auch im gespräch ist das thema und vorraussetzung für den arbeitsbeginn.
    lasse es dann auch in meinen arbeitsvertrag eintragen das er teil der arbeitsbedingungen ist.

    neue bewerber werden auch darauf hingewiesen das ein hund da ist, wissen es also auch vorher und müssen dann nicht anfangen.
    aber da mein hund allergikerhund ist, kann es ja auch keine probleme geben.

    ich kann nichts managen, ich muss ihn mitnehmen und ist daher bedingung für einen arbeitsplatz was auch noch nie ein problem war weil ich sonst nicht angefangen hätte.

  • wie ich schon mehrmals schrieb, schreibe ich es schon in meine bewerbung das mein hund wenn mitgenommen wird und auch im gespräch ist das thema und vorraussetzung für den arbeitsbeginn.
    lasse es dann auch in meinen arbeitsvertrag eintragen das er teil der arbeitsbedingungen ist.

    Das geht aber am Thema vorbei. Der Hund der TE wurde notfallmäßig vom Chef geduldet und nun liegt bei der Kollegin eine Allergie vor (wie soll die TE das denn nun umgehen?) und somit ist für den Chef halt Schicht im Schacht. Das muss die TE nunmal akzeptieren.

    Und nicht jeder kann mal so eben nebenbei den Job wechseln nur damit der Hund, der in die Jobplanung ja erst gar nicht einbezogen wurde, da er nicht da war, besser passt.

    Es ist gut das dein Hund in deinem Arbeitsvertrag drin steht (toller Chef, das er sich drauf eingelassen hat), aber das ist bei der TE ja nicht der Fall. Insofern wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich eine neue Lösung zu suchen.

  • @xerves

    Schön für Dich, dass dein Hund im Arbeitsvertrag drin steht und dein Chef offensichtlich zugunsten deines Hu des die Planung gestaltet. Notfalls nur ZweiteWahlBewerber nimmt, damit Du deinen Hund mitnehmen kannst.

    Aber die TE hat so was nicht im Vertrag stehen, als sie eingestellt wurde, war dem Chef von dem Anhang nichts bekannt. Der kam erst später und durfte Dank der Kulanz des Chefs mitgebracht werden. Die Situation ist also mitnichten mit deiner Situation zu vergleichen. Insofern ist es also völlig am Thema vorbei wenn Du im.er wieder auf deine Situation verweist.

  • wie ich sagte hat sie da es schon sehr lange einwandfrei läuft mittlerweise gewohnheitsrecht und bestandsschutz.

    kenne wie ich sagte einige chefs die eigentlich die hunde wieder abschaffen wollen aber es selbst laut rechtsabteilung nicht können, nur eben neue hunde verbieten.

    denn die mitarbeiter haben sich ja mittlerweile darauf verlassen und keine betreuungsalternative daher gewohnheitsrecht / bestandsschutz

  • Von dem Chef war es eine tolle Geste, daß er in der entstandenen Notsituation damals den Hund am Arbeitsplatz erlaubt hat. Und das obwohl sogar Arbeitsplätze getauscht werden müßten.
    Daß das Ganze so nun nicht weitergeführt werden kann, ist absolut blöd, aber da der Chef das Sagen hat, leider nicht zu umgehen.
    Es sei denn ein nochmaliges klärendes Gespräch kann ihn vom Gegenteil überzeugen.
    Überrascht bin ich aber schon, wie sehr doch teilweise darauf gepocht wird, den Hund mitnehmen zu können.
    Hundehaltung sehe ich als meine persönliche Entscheidung, mein persönliches Vergnügen, mein Hobby und einen ganz wichtigen Teil meines Lebens. Was mein Privatleben angeht, nehme ich mir das Recht heraus, es so auf den Hund abzustimmen, wie ich es für richtig halte. Aber im Berufsleben gelten andere Richtlinien und das ist nunmal in den allermeisten Fällen nicht zu ändern.

    @tatortfan, wenn ich es nicht überlesen habe, dann hast du dich seit dem ersten Post nicht mehr gemeldet. Wie ist denn der Stand der Dinge? Klappt es mit der momentanen Lösung und was konntest du denn für die nächste Zeit regeln? Ist es nochmal zu einem Gespräch mit dem Chef gekommen oder hast du sogar jemanden gefunden, der sich um deinen Hund kümmern kann?

  • Das "Bestandschutz" da greift kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, aber ich bin ja kein Rechtsverdreher und weiß das nicht.

    Nun sucht die TE aber nach Lösungsmöglichkeiten und meiner Meinung nach ist ein offener Streit mit dem Chef (was sie, wenn sie auf Gewohnheitsrecht pochen würde vermutlich nicht umgehen könnte) nicht besonders förderlich für die Arbeitsatmosphäre.

    Wäre vielleicht eine Idee, dass der Hund mit ins Büro kommt aber an einem anderen Platz untergebracht wird?
    Zum Beispiel bei der Kollegin, mit der die TE tauschen wollte?
    Smartie verbringt, wenn ich ein Meeting habe, bei dem er nicht mit kann, die Zeit auch bei Kollegen in seinem Körbchen - er schläft und beeinträchtigt die Kollegen damit nicht ist aber nicht allein sondern in einer Umgebung und bei Menschen die er kennt.
    In den Pausen könnte die TE dann ja trotzdem noch Zeit mit dem Hund verbringen (mit ihm raus gehen etc.)

  • Da die Firma nicht der TE gehört, ist die Reaktion des Chefa doch total egal.
    Die daraus resultierenden Probleme sind zwar mühsam und müssen irgendwie konstruktiv gelöst werden. Aber es gibt Möglichkeiten, um für eine gewisse Zeitspanne eine Lösung zu finden.

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