Chef zieht Erlaubnis für Bürohund zurück

  • Der Chef wird nichts zurück nehmen, schon um
    sein Gesicht zu wahren.

    Du kennst ihn, dass Du das so genau wissen kannst?

    Smartie darf auch mit zur Arbeit kommen - und ich bin unglaublich froh und dankbar darüber - denn selbstverständlich ist das meiner Meinung nach absolut nicht!
    Das einzige, was mir wichtig war beim Gespräch mit dem Arbeitgeber:
    Wenn er die Erlaubnis mal zurück zieht möchte ich min. einen Monat Frist um eine andere Lösung finden zu können.
    Denn das von heute auf morgen wie im Eingangspost finde ich wirklich schwierig.

    Alle Chefs, die ich bislang hatte (und es waren nicht nur Gute dabei ;) ) hatten, wenn man sie etwas durchatmen lies und dann in Ruhe erneut das Gespräch gesucht hat entweder gute Argumente für ihre Entscheidung oder ließen sich doch noch umstimmen.
    Das würde ich der TE hier auch empfehlen.
    Zunächst sollten alle Beteiligten durchatmen, Zorn, Frust und Enttäuschung verfliegen lassen und dann zusammen sitzen, ob man nicht doch noch eine Lösung findet oder was genau die Argumente des Chefs sind.

  • Auch wenn dein Hund mehr als dein Hobby ist (ob das ein Chef auch so sieht ??) und du so behandelt werden möchtest wie die Leute mit Kindern:
    Die Betreuung kostet verdammt viel Geld, ist z. B. Bei mir nicht kompatibel mit meinen Arbeitszeiten sodass ich trotz Betreuung nicht Vollzeit arbeiten gehen kann.

    Dann muss der Hund in eine Betreuung gegeben werden für die Arbeitszeit.


    Sicher ist es total blöd wenn so was plötzlich passiert. Aber dieses anspruchsdenken das man ein Recht auf die Mitnahme hat finde ich sehr bedenklich.
    Ich würde wohl die Hundemitnahme grundsätzlich verbieten wenn ich wüsste das da so ein anspruchsdenken raus entsteht.

    Und wenn ich dieses gewechsel als Chef nicht möchte, dann möchte ich mich da evtl auch gar nicht für rechtfertigen müssen.
    Manche Dinge muss man einfach mal akzeptieren

    Was man dann daraus macht (kündigen, Betreuung etc) ist ja ne völlig andere Diskussion

  • Du kennst ihn, dass Du das so genau wissen kannst?

    Nein, ihn nicht, aber Menschen und
    es ist nichts schrftl. fixiert.

    Zunächst sollten alle Beteiligten durchatmen, Zorn, Frust und Enttäuschung verfliegen lassen und dann zusammen sitzen, ob man nicht doch noch eine Lösung findet oder was genau die Argumente des Chefs sind.

    Mich mutet das sehr befremdlich an und ich stehe
    eigentlich an der Seite des Postings 21.
    Nur hier im Land scheint es schon selbstverständlich
    zu sein, wenn 15 Bundestagsabgeordente schon um
    ihre Hunde kämpfen.

    Wobei ich die TE völlig ausklammere und für diesen
    Fall u.ä. schon eine Lösung geben sollte, nicht aber
    für "justforfun-Dogs".

  • es geht ja darum das man sich darauf verlässt und darauf angewiesen ist das der hund mit kommt und zu 99% ist die mitnahme der grund wieso man diese stelle angenommen hat.


    Im Fall der TE ist es aber nicht so.
    Es wurde aus einer Notsituation heraus eine Sonderregelung für die TE geschaffen. Daraus einen Anspruch abzuleiten finde ich ziemlich unverschämt.

    Einzig, was die kurze Frist angeht, kann ich verstehen, dass es für die TE blöd ist.

    Zitat

    xerves schrieb:
    es geht ja darum das man sich darauf verlässt und darauf angewiesen ist das der hund mit kommt und zu 99% ist die mitnahme der grund wieso man diese stelle angenommen hat.ist ja genauso wie die leute mit kinder.
    die haben ja auch zu 99% feste verbindliche absprachen wann und wie sie arbeiten damit es mit den kindern klappt, habe in der firma genug die nur an bestimmten tagen kommen und oder bestimmte stunden weil sonst keine betreuung da ist.


    Wenn ich sowas hier lese, verstehe ich, warum manche Arbeitgeber von vornherein komplett gegen den Hund im Job sind.

  • Zunächst mal gibt es für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzliche Grundlagen, für die Vereinbarkeit von Hund und Beruf nicht. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, aber Kinder haben einfach einen anderen gesellschaftlichen Stellenwert.

    Ein Chef ist nicht in erster Linie dazu da, nett und verlässlich zu sein und seinen Mitarbeitern ein gutes Arbeitsleben zu verschaffen, sondern um dafür zu sorgen, dass die Arbeit vernünftig und effizient gemacht wird. Ein angenehmes Arbeitsklima kann zwar die Leistung oft verbessern, aber es ist kein Selbstzweck.

    Klar ist es schade, wenn einem.ein solches Privileg entzogen wird, aber ich glaube kaum, dass man bei irgendeinem Chef in so einer Situation mit Anspruchsdenken weiterkommt.

  • meine hund ist mehr als nur ein hobby und ich rede von vollzeit stellen, das kann kein hund leisten so lange alleine zu bleiben und auch mit vollzeit muss man nicht jeden tag arbeiten.

    Und für andere Arbeitnehmer am gleichen Arbeitsplatz ist deren Gesundheit und Wohlbefinden wichtiger als der Hund.
    Kann ich irgendwie verstehen.....

    Letztendlich muß man sich entscheiden zwischen (Hobby-)Tierhaltung und Arbeit oder beides so managen, dass es funktioniert.


    Der Chef wird nichts zurück nehmen, schon um
    sein Gesicht zu wahren.

    Was ein Blödsinn...

    Kennst Du den Chef?

    Dass er in einer Notsituation so entgegenkommend war, den Hund zu zu lassen, ist äußerst kulant!

    Niemand kann erwarten, dass das ein immerwährender Dauerzustand (auf Kosten anderer Mitarbeiter) ist.

  • Ein angenehmes Arbeitsklima kann zwar die Leistung oft verbessern, aber es ist kein Selbstzweck.

    Abgesehen davon kann ein "angenehmes ARbeitsklima" u.U. (nicht unbedingt in diesem Fall, aber generell) erst dadurch entstehen, wenn der Hund weg ist, weil nicht alle Mitarbeiter die reinsten Hundefreunde sind.....

  • In diesem Fall wäre ich über die Entscheidung des Chefs auch sehr wütend, denn die Probleme sind ja nicht durch den Hund entstanden, sondern dadurch, dass eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde, die mit der Situation nicht kompatibel ist. Wegen der "Neuen" nun solche Probleme aufgehalst zu bekommen, würde ich als sehr unverhältnismäßig und unfair empfinden - insbesondere dann, wenn es durch den Arbeitsplatztausch eine zufriedenstellende Lösung gäbe.

  • In diesem Fall wäre ich über die Entscheidung des Chefs auch sehr wütend, denn die Probleme sind ja nicht durch den Hund entstanden, sondern dadurch, dass eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde, die mit der Situation nicht kompatibel ist. Wegen der "Neuen" nun solche Probleme aufgehalst zu bekommen, würde ich als sehr unverhältnismäßig und unfair empfinden - insbesondere dann, wenn es durch den Arbeitsplatztausch eine zufriedenstellende Lösung gäbe.


    HALLO? Wie bitte? Soll der Chef wegen des Hundes EINER Mitarbeiterin zukünftig in Bewerbungsgesprächen darauf hinweisen, dass ein Hund in der Firma ist und notfalls besser qualifizierte Bewerber wegschicken, weil sie ein Problem mit dem Hund haben?

    Es ist NICHT das Problem des Chefs, dass die TE einen Hund hat, der nicht allein bleiben kann und sie deshalb jetzt in die Bredouille kommt.

    Und wenn hier schon Hunde mit Kindern verglichen werden - beruftstätige Eltern bringen in den wenigsten Fällen ihre Kinder mit auf die Arbeit. Die sind im Kindergarten, Kinderbetreuung usw.
    Wenn wir also Kind und Hund vergleichen wollen, dann sollte sich die TE um eine Hundebetreuung kümmern.

  • In diesem Fall wäre ich über die Entscheidung des Chefs auch sehr wütend, denn die Probleme sind ja nicht durch den Hund entstanden, sondern dadurch, dass eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde, die mit der Situation nicht kompatibel ist. Wegen der "Neuen" nun solche Probleme aufgehalst zu bekommen, würde ich als sehr unverhältnismäßig und unfair empfinden - insbesondere dann, wenn es durch den Arbeitsplatztausch eine zufriedenstellende Lösung gäbe.


    :shocked:

    Ich bin angesichts einer solch egoistischen Einstellung gerade etwas sprachlos.

    Manche Hundehalter sollten aus ihrem Dornröschenschlaf mal aufwachen. Es dreht sich nicht die ganze Welt um den eigenen Planeten (oder in dem Fall: Hund).

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