Was würdet ihr beim nächsten Hund anders machen?

  • Aber natürlich noch schöner zu hören, dass einige hier alles richtig gemacht haben.

    Ich bin der Meinung, dass ich dazu gar nicht so viel beigetragen habe. Sie ist so ein intelligenter Hund und lernt sehr schnell. Dass sie nach 1 Woche z.B. schon stubenrein war, liegt bestimmt nicht an mir..

    Sie versteht Dinge einfach extrem schnell und weiß, welches Verhalten ich an ihr nicht möchte. Sie hatte auch eine kurze Bellphase (Chihuahua-typisch eben) aber sie hat auch da sehr schnell verstanden, dass das unerwünscht ist.

  • Ich würde
    * die Leinenführigkeit verstärkt üben, insbesondere im Beisein von anderen Hunden. Das habe ich schleifen lassen und Amy zieht teilweise wie ein Ochse, wenn wir Spaziergänge mit anderen machen
    * dem Welpen von Anfang an beibringen, dass er Besuch nicht als erstes zu begrüßen hat und auf seiner Decke warten muss, bis er dran ist.

    Das ist zwar alles nicht dramatisch, aber ich hätte es mir einfacher machen können, wenn ich von Anfang an gezielter / öfter geübt hätte...

  • Hmm, ich würde nix anders machen, außer vielleicht den Hund von Anfang an ins Bett/Schlafzimmer zu lassen :D Ok, das war sowieso nicht meine Entscheidung, mein Freund wollte den Hund erst nicht im Bett.

    Die wenigen "Macken", die Betty hat, hat sie schon mitgebracht, daran bin ich nicht schuld. Und ich kann mit ihnen leben, zumal es echt nix schlimmes ist.
    Aber ansonsten ist das einfach kein Hund, bei dem man viel falsch machen kann. Sie nimmt Regeln sofort an, guckt uns manchmal heute noch fragend an, ob sie wirklich auf die Couch darf, obwohl wir es ihr nie verboten haben. Essen, was nicht für sie bestimmt ist, traut sie sich nicht zu nehmen (zumindest bei uns zu Hause oder in den offenen Kisten im Zooladen, beim Gassigehen unterwegs, sieht das wieder anders aus, das Essen auf dem Boden gehört in Bettys Augen ja niemandem ^^). Eine einigermaßen gute Leinenführigkeit hat sie schon mitgebracht. Ich brauche mir nie Gedanken machen, das sie aus unserem nicht komplett eingezäuntem Garten abhaut. Sie lernt schnell und gerne und ist gut motivierbar. Es gibt kaum was, wo wir im Alltag mit ihr wirklich intensiv erzieherisch eingreifen mussten, weil sie sich sonst blöde Sachen angewöhnt hätte.

  • Wie vernünftig ihr alle seid. :D Ich habe ganz miese Fehler gemacht. Mila und Yoshi kamen mit 5 und 6 Monaten zu mir und ich hab sie schon eher als Hund gesehen, dem man nicht zuviel durchgehen lassen sollte. Loki war 8 Wochen alt und 2 kg Plüsch. Sie bettelt wie die Hölle, denkt dass jeder Besuch nur für sie da ist etc. Aber wir arbeiten daran. :fear: Irgendwie ärgerlich, wenn man eigentlich so genau weiß, wie es geht, und sich trotzdem so einen kleinen Satan erzieht. :D

  • Gaia ist ja nun mein 4. Hund und ich glaube da habe ich so langsam mal (fast) alles richtig gemacht und ich kann sagen, dass ich es wieder so machen würde *lach*

    Ihr Vorgänger war da alles andere als gut gelungen, was Erziehung angeht und so wollte ich genau das vermeiden, was bei ihm nicht so gut lief. Der hat zB gejagt und andere Hunde angepöbelt (egal ob mit oder ohne Leine) und fand auch Besuch alles andere als toll (und noch mehr ^^) - er war zwar wirklich ein toller Hund, aber noch mal möchte ich sowas nicht haben *lach*

    Vielleicht würde ich einen neuen Hund noch früher auf den Clicker trainieren oder ggf. noch eher in den Sport einsteigen, bzw. als Welpe schon Übungen fürs Agility machen.. aber das wäre es auch schon - denke das ist auch eher optional, je nachdem wie es eben passt.. :D

  • Gaia ist ja nun mein 4. Hund und ich glaube da habe ich so langsam mal (fast) alles richtig gemacht und ich kann sagen, dass ich es wieder so machen würde *lach*

    Gell, das wird von Hund zu Hund besser..... :D

  • Sollte ich noch einmal einen sozial unsicheren Tierschutz-Opa bei mir aufnehmen, würde ich ihn von Anfang an mit Haut und Haaren vor freilaufenden Hunden beschützen.

    Ausserdem würde ich auf die allermeisten Signale wie Sitz und Co verzichten und den Schwerpunkt von Anfang an auf Vertrauen und Entspannung legen. Im Alltag brauchen wir nur ein Abbruchsignal, Rückruf (wäre toll wenn's klappt) ein "Warte" und "Weiter".

    Den Hund zur Ruhe kommen lassen, ihn schützen, ihn versorgen und ansonsten schöne Dinge gemeinsam unternehmen, mehr brauchen wir nicht. Der Rest ist für meinen Hund eh nur eine alberne Zirkusnummer... Dackelgene eben.

  • Sollte ich noch einmal einen sozial unsicheren Tierschutz-Opa bei mir aufnehmen, würde ich ihn von Anfang an mit Haut und Haaren vor freilaufenden Hunden beschützen.

    Ausserdem würde ich auf die allermeisten Signale wie Sitz und Co verzichten und den Schwerpunkt von Anfang an auf Vertrauen und Entspannung legen. Im Alltag brauchen wir nur ein Abbruchsignal, Rückruf (wäre toll wenn's klappt) ein "Warte" und "Weiter".

    Den Hund zur Ruhe kommen lassen, ihn schützen, ihn versorgen und ansonsten schöne Dinge gemeinsam unternehmen, mehr brauchen wir nicht. Der Rest ist für meinen Hund eh nur eine alberne Zirkusnummer... Dackelgene eben.

    Schön gesagt :) Ich bin auch mittlerweile entspannter im Umgang mit Kommandos. Klar - sie sind nötig, wenn man mit dem Hund "arbeitet" aber einen nur alltagstauglichen Hund bombardiere ich auch nicht mehr mit Kommandos.
    Entspannung ist ein wichtiger Punkt. Haben meine Hunde leider zu spät gelernt bzw. lernen es noch.

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