In der Freizeit "ganz für den Hund da sein" - was bedeutet das für euch?

  • Wer einen Hund hält, tut das, weil oder trotzdem es sein Freizeitverhalten ändert und beeinflußt.
    Warum hätte man sonst einen? Eben, weil man das will und eventuelle Einschränkungen gerne hinnimmt und sie nicht als solche empfindet, sondern eine Bereicherung seines Alltags erwartet. Und aus tausend anderen Gründen.

    30 Jahre lang hab ich wegen VZ verzichtet. Nun sinds hier zwei Hunde, und natürlich gehört ihnen ein Großteil meiner freien Zeit. Aber nicht jede Sekunde. Man hat ja auch noch was anderes zu tun.

    Hauptsache, sie können dabei sein, und in den nur ihnen gewidmeten Stunden wird sich dann aber auch so richtig gekümmert. Alleine sind sie hier nie, was nur teilweise glückliche Gründe hat. Aber es ist so und tut ihnen gut. Sie können aber auch sehr gut alleine sein, wenns mal sein muss.

    Ich finde es wunderbar, wie sie unser Freizeitverhalten auf den Kopf gestellt haben.

  • Ich finde es wunderbar, wie sie unser Freizeitverhalten auf den Kopf gestellt haben.

    Genau das ist es!

    Ohne Leia würden wir den Sonntag nicht im Wald verbringen, würden wir keinen Norwegen-Trip planen, nicht auf einer Wiese picknicken, keine Wandertouren unternehmen, würden nicht in den Tierpark oder nach Holland ans Meer fahren... - Wir haben so viele "neue" und tolle (!) Freizeitaktivitäten dazu gewonnen.
    Klar kann man das auch alles ohne Hund, haben wir aber damals ohne Hund nie gemacht.

  • Hallo,

    Newton ist ein sehr unkomplizierter Hund und integriert sich sehr gut in meinen Alltag. Ich kann ihn vollkommen problemlos überall hin mitnehmen wo er erlaubt ist: zur Familie, zu Freunden, in den Urlaub, auf die Arbeit, sogar auf einem kurzen Hüttenaufenthalt mit einer Schulklasse war er schon dabei. Wenn ich ihn mal nicht mitnehmen kann (zum Arzt, in den Supermarkt, zu Freunden mit Tierhaarallergie, ins Kino,...), wird der Tag so organisiert, dass er möglichst wenig alleine ist. Dienstag hat er zum Beispiel schulfrei, d.h. da ist er von 6.45 bis 11.45 Uhr alleine. Auf diesen Tag lege ich mir dann zum Beispiel keinen Termin mehr, zudem er nicht mitkommen kann.

    Weiterhin gibt es bestimmte Zeiten am Tag, die ihm gewidmet sind. Unsere Morgenrunde laufen wir "zu zweit". Abends gibt es eine Kuschelrunde auf dem Sofa. Da darf er solange bei mir liegen und sich streicheln und herzen lassen, solange er das möchte. Nachmittags bauen wir derzeit oft eine kleine Freiverloren-Suche ein. Das ist Zeit, die allein für ihn und für mich ist.

    Auf der Nachmittagsrunde haben wir meist Begleitung. Aber auch das ist ja Zeit, die ich ihm widme. Aktiv ist er da jedoch meistens nicht mit mir sondern mit seiner Gassipartnerin beschäftigt. Und ich quatsche dann eben auch mit meiner Freundin.

    Meine Urlaube richte ich auch größtenteils nach ihm. Gut, die Neuseelandreise, da war ich egoistisch, aber das mache ich vmtl einmal. Ob es jemals eine zweite Neuseelandreise bzw. Fernreise geben wird, steht in den Sternen. Die nächsten fünf Jahre auf jeden Fall nicht.

    So, das war meine Antwort: Newton wird voll in meinen Alltag integriert und bekommt mehrfach täglich meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

    Grüße,
    Rafaela

  • Genau das ist es!
    Ohne Leia würden wir den Sonntag nicht im Wald verbringen, würden wir keinen Norwegen-Trip planen, nicht auf einer Wiese picknicken, keine Wandertouren unternehmen, würden nicht in den Tierpark oder nach Holland ans Meer fahren... - Wir haben so viele "neue" und tolle (!) Freizeitaktivitäten dazu gewonnen.
    Klar kann man das auch alles ohne Hund, haben wir aber damals ohne Hund nie gemacht.

    Wow, das sind ja echt viele Aktivitäten, zu denen ihr mit Hund gekommen seid. Aber ich nehme an, dass vorher auch schon eine gewissene Affinität dazu da war, oder?

    Ich hab beispielsweise keinerlei Lust auf Sonntage im Wald oder ausgedehnte Wandertouren, beides gibt mir absolut gar nichts, und Tierparks mag ich auch nicht - da können mich keine zehn Hunde drauf bringen, geschweige denn ein einziger.

  • @katinka62

    Ich frage mich bei deinen Beiträgen hier immer wieder, warum du überhaupt einen Hund hast?!?!

    Du bist nicht gerne draußen, magst nicht laufen, magst keine Aktivitäten mit Hund, willst danach auch nie wieder einen...

    Leider für mich wenig sympathisch.

  • Vorher hätten mich oder meinen Freund keine 10 Pferde in den Wald gebracht. Wir wären nie auf die Idee gekommen, sonntagmorgens in den Wald zu fahren :D Als Kind früher ja.. aber das hat dann irgendwann aufgehört ;)

    Tierpark deswegen, um zu schauen wie Leia auf Rehe und andere Wildtiere reagiert. Beim ersten Besuch haben wir eben gemerkt, dass das ja echt Spaß machen kann - also wird es nun häufig gemacht ;)

  • Meine Hunde sind an mein Leben angepasst.

    Der Job frisst halt 7 Stunden jeden Werktag.
    Und klar müssen meine Hunde ausreichend Bewegung bekommen.

    Es gibt aber in meiner Freizeit auch Zeiten, die nicht den Hunden gehören.
    Ich lese gerne, besuche Freunde, die nicht so auf Hunde stehen, usw.
    Meine Freizeit teilt sich also in Phasen mit Hundeaktivitäten und ohne.

  • Darf man nur einen Hund haben, wenn man gern möglichst bei jedem Wetter stundenlang draussen wandert oder sonst wie in der Natur unterwegs ist und Spaß an ausgedehnten Hundeaktivitäten (ich nehme an, damit meinst du Hundesport und Co.) hat?

    Wir haben diesen Hund als Partner im Alltag geholt, und das ist er auch, ohne Wenn und Aber. Nicht mehr und nicht weniger. Wir gehen mit ihm raus, ich jogge mit ihm (sofern er und ich noch genug Energie dafür haben, meistens wird nur noch gegangen) und mein Mann fährt sogar noch Fahrrad mit ihm, wenn es paßt. Aber ich laufe tatsächlich nicht gern stundenlang über Stock und Stein irgendwo in der Gegend herum, das langweilt mich einfach. Und richtige Wanderungen mochte ich noch nie.

    Dass wir keinen Hund mehr wollen, hat u.a. auch gesundheitliche Gründe. Ich habe eine ziemlich starke Hundehaarallergie, von der ich allerdings bei der Anschaffung nichts wußte und ich bin jetzt nicht so hundeverrückt, dass ich meinen Körper bis in alle Ewigkeiten diesem Allergen aussetzen und immer wieder einen neuen Hund ins Haus holen werde.

  • Vorher hätten mich oder meinen Freund keine 10 Pferde in den Wald gebracht. Wir wären nie auf die Idee gekommen, sonntagmorgens in den Wald zu fahren :D Als Kind früher ja.. aber das hat dann irgendwann aufgehört ;)

    Tierpark deswegen, um zu schauen wie Leia auf Rehe und andere Wildtiere reagiert. Beim ersten Besuch haben wir eben gemerkt, dass das ja echt Spaß machen kann - also wird es nun häufig gemacht ;)

    das kenn ich.
    in der zeit, als mein ex-hund nicht mehr war und meine jetzige noch nicht bei mir, bin ich auch wieder so richtig faul geworden. so, wie ich eben bin, wenn kein hund bei mir lebt ;)
    hab mich ewig nicht aufraffen können, in wald zu gehen, obwohl ich wollte und wusste, dass es mir gut tut.
    bei mir ist das auch so, dass ich durch den hund einfach dinge tue, zu denen ich mich sonst nicht aufraffen kann. die ich vor den hunden nie gemacht hätte, nun aber toll finde. und hundi eben auch ;) dann gibts dinge, die ich bevor ich nen hund hatte, schon gerne mochte und die sie nun eben auch mag, die wir zusammen toll machen können. ja. ansonsten richtet sich mein leben grade nur nach dem hund, da sie noch nicht so gut allein sein kann und noch nicht mit den öffentlichen (oder auto) fahren, aber das wird.
    ich muss bei mir aber tendenziell eher aufpassen, dass ich mich nicht vergesse. ansonsten war mein ex-hund bei fast allem mit dabei.

    oh, das war nun wohl doch eher am thema vorbei, nich?

  • zu spät fürs edit.
    was für mich ganz für den hund da sein bedeutet, sind hauptsächlich lange spaziergänge im wald, training, intensive beschäftigung, so was in der art. also, wenn ich was "tolles" mitm hund mache ;)

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