Alternative Behandlungen, ein brisantes Thema :)

  • Mariendiestel als Extrakt

    ... ist Phytotherapie, keine Homöopathie ;)

    kein Wunder, wenn so mancher THP sein Wochenendwissen an einem kranken Tier ausprobiert, daß so mancher da Abstand nimmt.

    Das ist (für mich) nicht der Grund, sondern die Tatsache, Wasser und Zucker für mein Empfinden nunmal KEIN Gedächtnis haben und somit dieses ganze Konstrukt nicht möglich ist.

  • Globulis und irgendwelche Auspendeleien, sowie Farben aufmalen sind ganz ehrlich nicht meine Welt.
    Was mich daran extrem stört: Es steht noch nichtmal drauf wofür es sein soll...eben weil die Dosierung dermaßen gering ist dass sie anscheinend selbst nicht an eine Wirkung glauben.

    Bei Kräutermixturen steht ganz kla eine Wirkung drauf...damit fängt es schonmal an.

    Ich entwurme jährlich und Impfe alle 3 Jahre. Aber ich bin auch Kokosöl und Bernstein zur Zeckenabwehr nicht abgeneigt, sofern ein Erfolg sichtbar wird.

    Bei meinen Meerschweinchen/Kaninchen kommen viele Kräuter zum Einsatz, die bei Krankheiten unterstützen und eine Vorbeugung erleichtern können. Beispiel Mariendistel bei Appetittlosigkeit, Oregano und Tymian im Futter helfen bei der Abwehr von Parasiten.

    Also von Kräutern und deren Säften etc bin ich teils begeistert.

    Mit dem kollodialen Silber bin ich (noch) skeptisch..obwohl hier bei Tieren alls mögliche damit geheilt wurde (bei Bekannten) und diese darauf schwören es sei eine "Allzweckwaffe" ich könnte mir vorstellen es wirkt vielleicht irgendwo ein bisschen wie Honig also antiseptisch?

  • Globulis und irgendwelche Auspendeleien, sowie Farben aufmalen sind ganz ehrlich nicht meine Welt.
    Was mich daran extrem stört: Es steht noch nichtmal drauf wofür es sein soll...eben weil die Dosierung dermaßen gering ist dass sie anscheinend selbst nicht an eine Wirkung glauben.

    Das liegt an gesetzlichen Vorgaben, nicht daran, daß sie´s nicht selbst glauben *ggg

    Meist steht da nämlich drauf:
    "xxxxx ist ein registriertes homöopathisches Arzneimittel und aufgrund arzneimittelrechtlicher Vorgaben ohne Angabe einer therapeutischen Indikation im Handel."

  • Das liegt an gesetzlichen Vorgaben, nicht daran, daß sie´s nicht selbst glauben *ggg
    Meist steht da nämlich drauf:
    "xxxxx ist ein registriertes homöopathisches Arzneimittel und aufgrund arzneimittelrechtlicher Vorgaben ohne Angabe einer therapeutischen Indikation im Handel."

    Schon...aber warum darf jeder Kräutersirup drauf stehen haben wofür es ist aber Globulis nicht DAS macht mich stutzig

  • Ich muß ehrlicherweise zugeben, daß ich nicht verstehe, wie Homöopathie funktioniert. Geht mir in der Quantenphysik aber auch so und da gibt es eine Menge sehr kluger Köpfe, denen es zumindest in der Quantenphysik ähnlich geht. Nur weil ich etwas nicht verstehe, kann es trotzdem funktionieren. Aber das Gute daran ist, daß alles freiwillig ist. Bei mir hört der Spaß allerdings auf, wenn jemandem eine probate Therapie verwehrt wird und derjenige lieber einen Wunderheiler konsultiert. Ansonsten habe ich tatsächlich schon sehr gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht. Mit Zuckerkugerl... :D

  • Interessante und friedliche Diskussion, dafür einen Dank an alle.

    Meine Hunde sind grundimmunisiert und einmal entwurmt worden, ich habe dann noch zweimal nachimpfen lassen, danach habe ich mich schlau gemacht und finde es für die Mädels inzwischen überflüssig. Wir reisen auch nicht.

    Bei Alltagsaua hilft Traumeel tatsächlich, für mich eine Mischung aus "Halter will, dass es hilft und Hund wird extra betüddelt". Wirkt einfach, keine Ahnung warum.

    Die Züchterin arbeitet sehr viel mit alternativem Zeugs, in dem Fall mit Essenzen- so eine Art Bachblüten, die sie selber herstellt. Diese habe ich im Haus und gebe sie auch, ohne daran zu "glauben". Schaden können sie nicht. Auch bei deren beobachtbarer! Wirkung hilft wohl der og Glaubenssatz.
    Die Wirkung auf die Tiere ist allerdings oft erstaunlich. Ergründen lässt sich das nicht und mein Tag zu kurz, um da länger drüber nachzudenken.

    Phytotherapie ist noch einmal eine ganz andere Sache, damit sollte man sich gut auskennen.

    GsD habe ich robuste und gesunde Hunde, wir sehen den TA nur bei Verletzungen oder Entzündungen, da kenn ich dann auch nix und werde sofort vorstellig.

    Es ist doch so: es soll unseren Tieren gut gehen, es soll ihnen geholfen werden- mit welcher Methode auch immer. Das ist so individuell wie wir es alle sind. Kein Grund für Glaubenskriege. ;) Wir fahren mit der Mischung aus konventionell und alternativ gut.

  • Was Globuli angeht, war ich auch lange kritisch..
    Allerdings sind Rhus Tox. Globuli das einzige, was bei mir
    Herpes in Schach hält bzw dafür sorgt, dass gar keine Blasen entstehen, auch wenns schon spürbar entsteht... Ich hab seit ich denken kann, alle paar Wochen ne dicke
    Schnute gehabt, nicht ein Bläschen- teilweise 20!
    Hab schulmedizinisch alles ausprobiert - trotzdem immer wieder!
    Musste mich teilweise sogar krankschreiben lassen deswegen.
    Seit 1,5 Jahren hatte ich nun nix mehr, da ich sofort wenns anfängt zu kribbeln anfange die Globuli zu nehmen... Man mag davon halten was man will- mich hat meine praktische Erfahrung in dem Fall überzeugt.

    Ich bin auch überzeugt vom kolloidalem Silber - einfach, weil ich inzwischen schon bei verschiedenen Erkrankungen/ Verletzungen wirklich tolle Ergebnisse erzielt habe! Ich hab damit u.a. nem 16jährigen Hund ne Operation erspart, die ein ziemliches Risiko gewesen wäre. TA wollts nicht glauben, als er das Ergebnis sah!
    Und ich bin weiß Gott nicht leicht zu überzeugen - oder zu begeistern.

    Ich geb meinem Hund & mir gerne (wenn möglich) die Chance durch Selbstheilungskräfte, Ruhe und sanfte Unterstützung wieder in die Spur zu kommen. Wenn das Allgemeinbefinden nicht groß gestört ist, warte ich gerne 1-3 Tage ab bevor ich zum Arzt dackel.
    Bisher bin ich damit gut gefahren- 1x Antibiotika , 2 x Schmerzmittel wegen Verletzung & Vitamin B - in fast 7 Jahren für den Hund.
    Viele kleine Sachen hab ich eben selbst in die Bahn bekommen-
    und ihm damit auch unnötige Belastungen und auch den Stress erspart.

    Trotzdem würde ich NIE eine nötige schulmedizinische Behandlung ablehnen. Der alte Pascha braucht zb Herzmedis &
    Entwässerungstabletten.. Da käme ich nicht auf die Idee, ihm Weißdorn & Brennessel zu verpassen und den TA nen guten Mann sein zu lassen. Da gibts ja wirklich Hardcore-Leute, die auch dann keinen Arzt dran lassen, wenn der Hund schon halb verreckt ist- aus Prinzip- obwohl ihm zb ein Antibiotikum schnell & sicher helfen könnte.. Das hat nichts mehr mit sanfter Medizin zu tun- das ist unsanfter Blödsinn...

  • Ich muss sagen, dass auch ich mit kolloidalem Silber direkt wider erwarten Erfolg hatte. Vor Jahren hatte mein fast 12 Jahre alter Hund einen Fuchsräudebefall, dessen Bekämpfung Monate dauerte und über eine Sekundärinfektion eine grossflächige Wundfläche im Gesicht verursachte. Auf kein Medikament wurde reagiert, deshalb begann ich zweifelnd, die Fläche mit Silberwasser zu betupfen. Tja, hat gewirkt!

    Von Phytotherapie bin ich überzeugt und wende sie nach ärztlicher Rücksprache gern an. Besonders der standardisierte Wirkstoff der Mariendistel ist bei Leberbelastungen für uns unentbehrlich.

  • Quarus: Bei meinem Pflegi wars ne große Alterswarze, bereits 2x vom TA entfernt worden. Sie tauchte wieder auf, größer als vorher und juckte anscheinend so sehr, dass der alte Hund sich eines Nachts das Ding abfraß (Verband runtergeroppt).
    OP wäre ein großes Risiko gewesen (Alter,Luftröhre & Herz angegriffen)
    Mit den Mitteln vomTA wollte die Wunde nicht heilen, Hund wälzte sich ständig weils juckte und scheuerte alles wieder wund..
    Ich hab dann zum Glück an mein Silber gedacht. 3x täglich Kompresse feucht drauf
    mit 50ppm, über Nacht Kompresse + hydrokolloid Pflaster.. Man konnte richtig zusehen, wie das Ding zuheilte! Es juckte auch nicht mehr ab der ersten Behandlung. Die feuchte Wundheilung war genau das richtige- die Warze kam nicht wieder bisher, es ist eine feine,kleine Narbe geworden.
    Für allerlei Wunden, Infekte, Ausschläge, Entzündungen ist es mein bevorzugtes Mittel geworden.

  • Schon...aber warum darf jeder Kräutersirup drauf stehen haben wofür es ist aber Globulis nicht DAS macht mich stutzig

    Das scheint mir einfach zu beantworten:

    Kräutersirup und andere pflanzlichen Heilmittel können hochwirksame, oft auch gefährliche Medikamente enthalten, die natürlich deklariert werden müssen.

    Die Homöopathika in den höheren Potenzen (= Verdünnungen) hingegen enthalten oft gar keinen Wirkstoff mehr, weil die wenigen nach der Verdünnung noch verbliebenen Moleküle des Wirkstoffs zufällig in einer anderen Packung oder im Abwasser gelandet sind. Also wäre es irreführend, irgend einen Wirkstoff draufzuschreiben.

    Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass manchmal Alkohol als Trägersubstanz verwendet wird, der bekanntlich eine spürbare (und nicht selten auch erwünschte) Wirkung besitzt. Viele positive Berichte von menschlichen Patienten sind einfach darauf zurückzuführen.

    sea u in denmark

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