Alternative Behandlungen, ein brisantes Thema :)
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Wir haben auch einen guten Mittelweg gefunden, sowohl was akute Behandlungen angeht als auch bei Prophylaxe.
Leider kann ich hier in der Gegend nur zwischen zwei Extremen entscheiden. Dennoch bin ich weder davon abgeneigt, in die hiesige Klinik zu fahren, noch eine THP aufzusuchen. Ich handle da genauso, wie bei mir selbst. Bei Schnupfen gibts Naturheilkunde, bei Schlimmerem muss dann vielleicht doch im letzten Schritt AB her.
Gegenüber der THP war ich lange Zeit misstrauisch, aber sie hat mein Vertrauen im Laufe des Jahres gewonnen, weil sie in einfachen aber sehr plausiblen Worten erklärt, wo das Problem liegen könnte und bisher immer richtig lag. Kein Handauflegen, kein Steinchen schwingen. Sie hat aber auch Tierarzthelferin gelernt, ich finde das merkt man ihrer "Philosophie" an.
Sympathisch finde ich, dass der Hund ganzheitlich betrachtet wird. Das hat uns mit diversen Wehwehchen und diversen Fehldiagnosen der letzten zwei Jahre sehr viel geholfen.Bei der Prophylaxe greife ich sowohl zu alternativen Mitteln als auch zu Chemie. Je nachdem, was nötig ist. Wir sind dieses jahr zB sehr gut mit Evinno-Ex durchgekommen, ein Mittel mit dem Wirkstoff aus Kokosöl. Außer 3 Wochen im Mai/Juni ... da ist die Zeckenpopulation explodiert und das Skalibor-Halsband musste dran. Da hat alles Alternative nicht mehr gereicht.
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Hallo,
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Unser Tierarzt kombiniert Schulmedizin, Homöopathie und spagyrik. Ich halte sehr viel von dieser Kombination und wir haben bei unseren Tieren auch durchweg gute Erfahrungen gemacht.
Vom Preis-leistungs-Verhältnis ist er etwas teurer, als gängige TÄ, aber das ist es mir wert.
Ich kann mit ihm auch Methoden ausdiskuitieren, bekomme fachliche und persönliche Meinungen und wir finden so GEMEINSAM den richtigen Weg für das Tier.
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Ich lasse meine Tiere nur behandeln, wenn etwas behandlungswürdig ist und dann mit evidenzbasierter Medizin.
Absurditäten wie Homöopathie, Bioresonanz oder Tierkommunikation deren Grundannahmen schon der Natur widersprechen und die keine Wirknachweise bringen können, halte ich für Abzocke. Tierärzte, die so etwas anbieten, sind mir erst einmal suspekt. Glauben sie wirklich daran, dann ist mein Vertrauen in ihren Sachverstand erschüttert. Wie kann ein Mensch gleichzeitig Pharmakologie lernen und dann wirkstofflose Zuckerkugerln als therapeutisch wirksam erachten? Ich nehme an, einige tun es, weil die Kunden das Bedürfnis haben, etwas zu tun, damit es dem Tier besser geht und nicht einfach warten können, bis die Natur und das Immunsystem ihre Arbeit tun. Wenn sie nichts bekommen, dann gehen sie zum nächsten Arzt. Kann ich vom wirtschaftlichen Standpunkt aus verstehen, find ich aber moralisch grenzwertig. Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar, sagte schon Ingeborg Bachmann. -
Hier besteht die Vorsorge aus Impfungen mit Allgemeincheck.
Ansonsten geht es nur zum TA, wenn Probleme auftreten.
Für mich ist die wichtigste Vorsorge: ein einigermaßen gutes Futter, viel Bewegung und etwas Training für den Kopf.
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Als Gisi jung war ( und ich jung war
) war ich damals sehr auf dem Alternativ Trip, und meine Erfahrungen mehr als bescheiden damit.Gebracht hats gar nichts, außer einem leerem Geldbeutel. Daher bin ich heute davon geheilt. Was mir allerdings geblieben ist ist die Devise, so wenig Chemie wie möglich, aber heute auch soviel wie nötig.
Ich betreibe keine Prophylaxe, außer dem Staubsauger. Wenn allerdings Handlunsbedarf herrscht, sprich zb Flohbefall, fackel ich nicht mit irgendwelchen Kräutern und Tinturen rum - da kommt dann ein Chemiehammer drauf und gut ist. War bei gisi in ganzen 13 jahren genau einmal nötig.
Thema Würmer, da gehn in bestimmten Abständen Kotproben zur Untersuchung. Ist soweit alles ok (Kot prima, Appetit gut usw) und sind die negativ, besteht für mich kein weiterer Handlungsbedarf.
Ist da irgendwas nicht ok, dann wird behandelt, klassisch schulmedizinisch.
Ich hab den Glauben an Alternative Methoden verloren, und genau das ist es für mich: ein Glaube. Keine Wissenschaft. Demnach, wenn Behandlungsbedarf besteht, wende ich mich an meinen TA des Vertrauens, der schukmedizinisch behandelt. Den Einsatz von diversen Kräutern und co (zB bei Gelenkgeschichten) nehme ich gerne mit Unterstützend. Oder zB Probiotika für den Darm, Vit C für die Blase usw usw.
Wenn aber Schmerzmittel, Antibiotika und/oder Cortison ran müssen, dann ist es eben so und ok.
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Moin,
wir haben mit alternativen Behandlungsmethoden recht gute Erfahrungen gemacht.
Beispielsweise sind wir durch eine Haaranalyse sind wir endlich dem Grund für´s Humpeln unseres Hundes auf die Spur gekommen.
Zur Zeit befasse ich mich mit Schüssler Salzen und habe da ganz positive Effekte bei Mensch und Hund erzielen können. Mal schauen, was die noch so können.
Trotzdem geht der erste Weg immer zum TA. Alternative Behandlungsmethoden sehe ich - wie der Name schon sagt - als alternativen zur Schulmedizin.
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Zur Zeit befasse ich mich mit Schüssler Salzen und habe da ganz positive Effekte bei Mensch und Hund erzielen können. Mal schauen, was die noch so können.
Schüssler Salze gibt's hier bei Analdrüsen Problemen und hat bisher immer super geholfen.
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also ich bin ehrlich, ich halte von der alternativen Schiene nicht viel. Homöopathie, Steinchen, ect. kann mMn einfach nicht wirken.
In der Zeckensaison bekommt meiner Scalibor, das ist das einzige, das wirklich hilft. Bei Kokosöl lachen sich die Zecken hier schlapp ;-)
Bei Wurmbefall bekommt er Milbemax. Kotproben gebe ich persönlich nicht ab, da diese oft falsch negativ sind. Entwurmt wird hier, wenn ich einen Wurm sehe.
Wenn was ist, gehts ab zum Tierarzt meines Vertrauens (ja, da gibt es natürlich auch schwarze Schafe).
Auch ich halte mich an den Satz "So viel wie nötig, so wenig wie möglich".Trotzdem bin ich Kräutern und Ölen nicht abgeneigt, meiner bekommt ab und zu Kokosöl ins Futter, aber nicht weil ich mir davon eine Wirkung erwarte...es schmeckt ihm einfach gut

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Wieso ist es immer entweder oder?
Sowohl unsere Kleintierklinik, als auch der Pferde TA behandeln klassisch mit Schulmedizin aber auch mit alternativen Methoden.
Es ergänzt sich wunderbar, ohne Rechtfertigungen.
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Ich hab ja damals einiges durch. Tierheilpraktiker, klassische Homäopathen, und ich bekam von allen denselben Tenor: es gibt nur Erfolg wenn man konstant bei einer Linie bleibt. Besonders in der klassischen Homäopathie sollte man nicht zweigleisig mit Schulmedizin (Chemie) hantieren.
Das Meiste aus der Schulmedizin war auch regelrecht verteufelt, eigentlich haben diese Leute die ganze Schulmedizin verteufelt.
Das ging teilweise auch durch die Forenwelt (wenn jemand das gesunde HundeForum kennt, vor 10 Jahren
)Wenn man da geschrieben hat man gibt seinem Hund Cortison, alter Schwede
da war vlt was los 
Das alles ist jetzt über 10 Jahre her, ich bin erfolgreich aus der Szene ausgestiegen
vlt ist man da heute offener geworden.Ergänzungen können natürlich eine feine Sache sein. Genau so mache ich es heute auch. Behandeln schulmedizinisch und ergänzend gerne n paar Kräuter.
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