Hund verteidigt draußen alles vor mir

  • Ich würde mit dem Stock nicht weiterspielen, da du ja eigentlich willst, dass er niemals Stöcke nimmt.

    Wenn er einen Stock hat, würde ich ein Spielzeug aus der Tasche ziehen und das richtig spannend machen, damit der Stock unwichtig wird und ihr zusammen!! spielen könnt.
    Er soll ja auch daraus lernen, dass es bei dir immer das tollste Spiel gibt und er gar nicht alleine was suchen muss.

    Und damit er nicht anfängt zu suchen und dass er bestimmt, wann gespielt wird, würde ich das Spielzeug einfach mal zücken, wenn er gerade irgendwas anderes macht.

    Auch bei solchen Spielen geht es darum, wer welchen Einfluss auf den anderen ausübt. Im Moment agiert der Hund und du reagierst. Andersherum wäre zumindest mein Optimum.

  • Der doppelte Rückruf mit Anker (es ist nicht nur einfach ein Wiederholen des Rückrufs, es gehört schon etwas mehr dazu, gibt hier auch einen extra Thread dazu) wird das Problem mit dem Ausgeben nicht beheben. Das sollte separat geübt werden, mit tauschen/hochwertigen Belohnungen. Wenn "Aus" zum belanglosen Allerweltswort geworden ist, würde ich da ein neues Signal nehmen.

  • Ich bin jetzt mal "Spielverderber": Geh mit deinem Junghund einfach spazieren, lass ihn umweltsicher werden, auch wenn du meinst, er sei es längst.

    Lass Spielzeug zu Hause und lass das Stöckchenwerfen sein.

    Ich werde nie verstehen, wozu man auf einem Spaziergang Spielzeug braucht...

  • So viele Ansätze, da muss ich wohl noch raus finden welcher der Richtige für uns ist.

    Ich denke tauschen/ fallen lassen aufbauen ist auf jeden Fall nicht verkehrt.

    Eigentlich spielen wir nicht viel auf Spaziergängen, vielleicht fehlt es ihm. Vielleicht testet er auch nur seine Grenzen. Das macht er in letzter Zeit ganz gerne.

    Ich denke aber, dass er auf ein quietschi gut anspringen würde.

    Muecke, ich denke, dass Hogan dadurch dass er gelernt hat, dass Üben und hören Spaß macht, herausfordert und sich lohnt, schon ziemlich gut auf bestimmte Dinge hört. Für umweltsicher halte ich ihn aber noch nicht komplett. Für ihn wird im Moment alles erst so richtig spannend, er entdeckt die Welt und ist dabei eher abenteuerlustig als souverän.

    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch einiges durchmachen werden bevor ich ihn so bezeichnen kann.
    Und trotzdem bin ich im großen und ganzen sehr stolz darauf wie er sich entwickelt.

    Wir gehen viel spazieren und ich versuche ihm immer mal was neues zu zeigen.

    Aber ich kann ihn doch nicht einfach so gewähren lassen, oder?
    Klar kann sich das legen, aber ich befürchte, dass es sich auch festigen könnte :/

  • Weils Spaß macht mit seinem Hund zu spielen und nicht nur gemeinsam (oder eben genau das nicht) durch die Gegend zu rennen.

    Und bevor mein Hund sich nen Stock sucht und wohlmöhlich durch den Gaumen rammt, nehme ich lieber ein ungefährliches Spielzeug mit.

  • Eine tolle Anleitung wie man ausgeben und tauschen aufbaut: klick

    Und ansonsten würde ich auch eher ein "ungefährliches" Spieli mitnehmen und vor allen Dingen - solange das Ausgeben nicht klappt - keinen Wirbel drum machen.
    Dein Hund ist noch recht jung........ein Kindskopf eben ;)

  • Also wenn ich an meine Border denke, dann würde ich das Stöckchen "Spiel" ganz schlicht verbieten oder ignorieren!

    Und an anderer Stelle allerdings gezielt üben, mit Bällchen, Stöckchen ect umzugehen.

  • Stöckelt werden dann auch gerne zerbissen und gefressen, was mir auch nicht so ganz gefällt.
    Bzw er macht ein Spiel daraus, ist nicht mehr abrufbar oder bereit auf Sitz oder Platz zu hören.

    Ein junger Hund will auch spielen ... das ist wichtig und normal. Auszeiten, wo mal nichts gefordert wird, sondern Spiel, Spaß und Spannung angesagt sind - damit der Hund sich nach Herzenslust bewegen und austoben kann, sollte man ihm bewusst gönnen. Wenn er mal ruhiger ist, diese Phase nutzen für kleine Übungen - egal wo.

    Unser Charly gibt auch nix her, wenn ICH den Spielmodus beginne ... Dann ruf ich gibs her, gibs her und hüpfe und kapriole um ihn rum. Es ist ein Spiel, wir haben abwechselnd die Beute und versuchen sie vor dem anderen in Sicherheit zu bringen, für Zerrspiele nutze ich ein Seil, auf Stöckchen gehe ich nicht ein ... Für den Abbruch des Spiels, gibts ein lautes AUS - er muss, was auch immer er im Maul hat, fallen lassen - oder ein "in die Hand" - dann gibt er es bei mir ab. Beides wurde getrennt vom Spiel geübt und klappt nun auch in der Verbindung. Alles eine Frage der Zeit.

    Was wird denn so alles mit Deinem Shepherd unternommen? Ich kenne einige Shepherds und Borders - eigentlich ticken nur die normal, mit denen auch ihrer Neigung entsprechend was getan wird. Hütetraining, Agility, Dogdancing mit Tricks usw. Man muss es ja nicht übertreiben, aber regelmäßig was derartiges mit seinem Hund zu machen, schult seinen Gehorsam und es macht im Freude. Geht man mit solchen Spezialisten nur spazieren, beschränkt sich dann auch noch nur auf Wurfspiele, darf man sich doch eigentlich nicht wundern, wenn sich Verhaltensauffälligkeiten bilden, der Erregungslevel öfter mal überschnappt. Könnte da nennen, eine Shepherd-Hündin, die nix als ihren Ball im Kopf hat und den Wurf laut kläffend fordert und nichts abgibt, einen Shepherd-Rüden der jeden anderen Hund stellt und zur Not auch recht grob auf den Rücken zwingt, einen weiteren Rüden, der bei Hundeansammlungen wie doof um die Gruppe rumrennt und dabei kläfft wie verrückt, einen Border der alles wegbeißt, was ihm und seinem Frisbee zu nahe kommt - auch Menschen ...

    Ein Shepherd ist ein sehr kluger Hund ... der will gefordert werden, vor allem im Kopf. Sonst sucht er sich sein eigenes Vergnügen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!