prostata probleme,tierarzt will kastrieren, ich weiß nicht mehr weiter
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hallo
ich brauche mal einen tip o. rat.
vieleicht hat ja jemand hier ähnliches erlebtsam,hütehundmischling fast 7 j. hatte vergangenen herbst nach der direkten begegnun einer läufigen hündin(seine freundin,war eigentlich kastriert,kommz aus rumänien) auf einmal probleme beim kotabsatz.laut ärztin war die prostata vergrößert.man riet zur kastration.
wir wollten dies aber nicht so leichtferig machen lassen.
also habenw ir wochenlang direkte wege am haus der bekannten vorbei und wege wie sie mit der hündin läuft gemieden.
dann war die kleine schweinschwanger...... begegnungen dann liefen immer so ab; sam wurde begrüßt,dann ging sie in ihr körbchen u. hat ihn nicht mehr weiter beachtet.
sie bekam tabletten und sollte wenn noch einmal läufig,nachoperiert werden.soweit die vorgeschichte
vor etwa 2 wochen fing sam wieder an probleme beim kotabsatz zu bekommen.er mühte sich jedesmal sehr ab und brummte dabei.
vor gut einer woche ,wieder ,diesmal kam tropenweise blut und dann nur noch "rosa wasser".
sam war nur noch müde,mochte nicht gassigehen,nicht einmal sein geliebter ball (nein kein balljunkie,der ball wird bekauft u. für impulskontrollspiele genutzt) war von interesse.
die ärztin hat die analdrüsen geleert und meinte das wärs gewesen......die prostata wäre aber wieder vergrößert und man solle kastrieren.
leider wars das dann doch nicht,das ganze hielt bis do. an.. wieder der rat zur kastration bei einem weiteren tierarztbesuch.ich wollte das nicht.......sam ist schon ein recht unsicherer hund der ab und an probleme mit argenossen hat(wir haben einen langen aufreibenden weg hinter uns was das angeht)
er ist seit 2 jahren sehr umgänglich und super gut zu händeln(blödes wort,aber mir fällt nichts passenderes ein)
meine bedenken sind nun,das wenn ihm die identität als rüde genommen wird,alles wieder schlimmer wird.also hab ich 2 weitere meinungen von tierärzten eingeholt.
beide rieten dann zu kastrations chip ,dieser wäre nicht endgültig.einer hat sehr gut die folgen erklärt wenn wir garnichts tun und tabletten gäbe es dafür leider nicht.am nächsten tag(freitag) habe ich meine ärztin angerufen nachdem sam sich wieder so gequält hat...... wir sind abends dann hin und haben den chip setzen lassen.
vor zwei tagen waren wir kurz hallo sagen bei unseren bekannten wo seine freundin lebt ..............diese ist nun tatsächlich erneut läufig........trotz angeblicher kastration.
ich weiß das es einige wochen dauert bis dieser wirkt und das es zu erstverschlechterung kommt
aberjetzt hat sam auch noch probleme mit der blase........er trinkt viel mehr als sonst und muß daher dauernd runter zum pipi machen.
dazu leckt er sich immer an einer stelle an der hinteren seite/unterbauch und ist recht unruhigda wir aber zur zeit in einer behelfswohnung im obergeschoß unseres hauses wohnen(abwasserschaden ,haus entkernt vor 1 jahr,im aufbau),muß sam jedesmal die recht steile treppe rauf und runter...........und das war schon ein problem weil ja ein hinterbein nicht ok(hat er schon mit gebracht)
ich bin so ratlos.......
meine tierärztin wollte zu dem chip noch cortison geben..... da wir das sowieso im haus haben für unsere katze ,hatte ich die tabletten nicht genommen.
gegeben habe ich es sam nicht.
irgendwie aus dem unguten gefühl heraus ihm damit nicht zu helfensorry für den langen text
aber das mußte mal raus.lg kirsten
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Hi,
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Unser DSH-Rüde wurde aufgrund von Prostata-Problemen mit 5 Jahren kastriert. Sein Verhalten und sein Wesen hat sich durch die Kastration überhaupt nicht verändert.
Ab einem gewissen Alter denke ich nicht, dass sich da durch eine Kastration noch etwas ändert, da der Hund in seinem Verhalten/Wesen schon lange genug gefestigt ist.Wenn eine Kastration gesundheitlich erforderlich ist, dann würde ich sie machen lassen, wenn es sich um mein Tier handeln würde.
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Mein Rüde hat auch so mit 9 Jahren angefangen Prostataprobleme zu bekommen. Ich bin auch gegen Kastration und habe ihm den Chip setzen lassen. Der hat auch super geholfen (Klar erst so nach ca. 4-6 Wochen, aber schneller wirkt eine wirkliche Kastration auch nicht!), aber weil es ohne Chip immer wieder kam und er dazu mit 11 Perianalhernien entwickelt hat die wir Gottseidank im Anfangsstadium entdeckt haben und nicht operieren mussten (das bekommen unkastrierte Rüde leider öfter mal) habe ich mich entschlossen ihn mit 11 Jahren kastrieren zu lassen, auch mit dem Hintergrund, dass der Chip ja keinen gleichmässigen Hormonspiegel aufrecht hält.
Ich würde es bei dem Versuch mit dem Chip belassen. Meiner hat sich gar nicht verändert, er hat nach wie vor Probleme mit anderen Rüden (war für mich KEIN Grund ihn zu kastrieren) das einzige was besser ist, ist das Pipi aufschlecken wollen
Gruß
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Mein erster Weg vor Kastration und defintiv auch vor Kastrationschip wäre Ypozane...
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Ist die Prostata, bzw. der Bauch mal per Ultraschall untersucht worden?
In der Prostata können sich nämlich auch mal Abszesse bilden, auch dann läuft Sekret aus der Harnröhre, das blutig vermischt sein kann. Eine hochgradige Entzündung/Abszessbildung wäre eine Erklärung für das vermehrte Trinken und Urinieren und ist absolut behandlungsbedürftig.
Ich würde da noch einmal "richtig" nachschauen lassen.
LG, Chris
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erst einmal danke für eure antworten
inzwischen hab ich mich auch ein bischen beruhigt :-)
@ chris
sam hatte kein blut beim pipimachen sondern beim kotabsetzennach einem gespräch mit einem anderen tierarzt,warten wir nun das wo. ende ab......sollte sich allerdings was verschlechtern ,kann ich jederzeit ,24 std anrufen.
werde mal berichten wie es geworden ist.
lg kirsten
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Ich hätte dir auch auf jeden Fall zum Wechsel des TA geraten. Aber das hast du ja jetzt getan. Medizinisch kann dir hier wohl keine eine konkrete Auskunft geben. Wichtig finde ich aber, dass du deinen Hund im Auge behältst und ggf noch einmal anderweitig untersuchen lässt. Gerade, wenn dein Hund immer an der selben Stelle leckt sprucht das dafür, dass ihm etwas weh tut. Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut wird!
Zum Thema Kastration kann ich vielleicht auch noch etwas beisteuern. Mein Rüde wurde vor 12 Jahren kastriert. Da war er schon fast 3. Ich habe das im Nachhinein nicht bereut. Er hatte auch starke Probleme mit den Hormonen. Den Kastrachip gab es zu der Zeit nicht. Wir hatten es damals mit Hormontabletten probiert. Das führte aber nicht zum Erfolg. Nach langem hin und her haben wir uns dann FÜR die Kastration entschieden. Die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Danach ging es ihm viel besser. Er hat sein Grundwesen eigentlich gar nicht verändert. Klar hatte es ihn erst genervt, dass die unkastrierten Rüden am Anfang an ihm hingen, weil er einfach anders roch. Aber das haben wir alle super geregelt. Seitdem gibt es eigentlich kaum Veränderungen zu vorher.
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Hi,
mein Hund wurde auch mit fünf Jahren kastriert.
Er hat sich überhaupt nicht verändert.
Den Kastrationschip wollte ich nicht. 1. gibt es keine Langzeiterfahrungen. 2. verträgt nicht jeder Rüde den Chip. Und wieder rausholen ist ziemlich aufwendig.
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Wir hatten hier ja erst vor kurzem as gleiche Problem.
Henry bekam keinen Chip, denn wenn es so akut ist, ist eine so lange Wartezeit wie beim Chip ja eher schlecht.
Henry bekam eine Spritze - die wirkt bereits nach 2 Tagen, allerdings sind die systemischen Nebenwirkungen (Lethargie, Teilnahmslosigkeit,...) schon heftig und anhaltend.Mittlerweile ist die Wirkung verschwunden (ging so 4 Wochen) und trotz erneutem Kontakt zu läufigen Hündinnen blieb ein Rückfall bisher aus.
Es gibt auch noch Ypozane-Tabletten.
Die brauchen ca 1 Woche, bis die Wirkung eintritt und die Nebenwirkungen sollen sehr begrenzt sein.Eventuell könntet ihr nach sowas nochmal fragen, bis die Wirkung vom Chip endlich einsetzt?
Wenn er keinen Kot mehr absetzen kann, wären mir ein oder zwei Monate selbst zu lang um zu warten. -
Unser Neuzugang hatte Blut im Urin. Daraufhin tastete die TÄ die Prostata ab, die sehr stark vergrößert war. Darafhin wurde er kastriert und das Blut im Urin ist nah 2 Tagen verschwunden, wobei da natürlich auh das AB mitwirkte.
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