Wie soll der Hund auf Besuchskinder reagieren?

  • Für unsere Tochter haben wir klare Regeln aufgestellt, auf deren Einhaltung wir auch strikt bestehen (der Welpe darf nicht gerufen und gestreichelt werden, sobald ruht - dabei ist es egal ob auf seiner Decke oder irgendwo anders, Futter gibt es nur von uns, Leckerchen auch oder wenn wir direkt mit mit ihr üben, der Welpe wird nicht festgehalten etc)


    :bindafür: Ich finde es super was ihr für Regeln aufgestellt habt!
    Ich würde den Besuchskindern einfach genauso erklären dass sie den Hund eben nicht locken, nicht festhalten sollen usw. Wenn der Hund liegt dann wird er nicht gerufen, nicht angefasst, Garnichts! Wie schon gesagt, DEIN Haus, DEINE Regeln! Aber natürlich sind es Kinder, du kannst nicht davon ausgehen dass sich alle an deine Ansage halten (gerade wenn du bei dem einen Kind eh ein schlechtes Gefühl hast). Deshalb immer im Auge behalten, den Hund lieber ein mal mehr mit dir mitnehmen wenn du den Raum verlässt als zu wenig.

  • Meine Güte, das sind Kleinkinder! Über manche Antworten kann ich echt nur den Kopf schütteln.

    Entspannt euch doch mal.

    @RafiLe1985 das Kind darf nicht mehr zu Besuch kommen, weil es den Welpen zum Spielen auffordert? Erklär das mal dem eigenen Kind. Sorry, aber wie übertrieben ist das bitte?

    Wir haben und hatten ständig Besucherkinder und denen kann man ganz unaufgeregt den Umgang mit Hund erklären. Mittlerweile machen meine Kinder das bei ihren Freunden selber.

  • @RafiLe1985 das Kind darf nicht mehr zu Besuch kommen, weil es den Welpen zum Spielen auffordert? Erklär das mal dem eigenen Kind. Sorry, aber wie übertrieben ist das bitte?

    Ich glaube, da hast du mich missverstanden. Natürlich darf die Freundin weiterhin zum Spielen kommen. Aber eben zum Spielen mit der Tochter und nicht mit dem neuen Welpen. Soll der Welpe lernen, dass es immer Party gibt, wenn Kinderbesuch kommt? Ich würde das nicht wollen. Klar, bei einem Kleinhund fällt das unter Umständen nicht so ins Gewicht (im wahrsten Sinne des Wortes) wenn er immer dann, wenn Besuch kommt, vor Freude ausrastet...

    Außerdem finde ich es schon frech, wenn ein fünfjähriges Kind sich über die Regeln eines Erwachsenen hinweg setzt. Bei mir gäbe es das nicht. Wenn ich ab einem bestimmten Punkt sage, der Welpe braucht seine Ruhe und es wird jetzt nicht mehr gespielt, geht das einfach gar nicht, dass das Kind dann quasi versucht "hinter dem Rücken", wenn die "böse Tante" gerade nicht aufpasst, den Welpen zu locken und doch zu spielen... Für mich gäbe es dann einen Anruf bei den Eltern, mit der Bitte, das Kind abzuholen...

  • Wenn du meinst...
    So kann man seinem Kind die Freunde madig machen....

    Wir reden über 5 Jährige Kinder.

    Es geht doch nicht darum, dass man seinem Kind die Freunde madig macht... Aber ehrlich gesagt, wenn dieses Kind wirklich so hinterlistig, wie beschrieben ist, und sich ohne Scheu über jegliche Regeln der Erwachsenen hinweg setzt und das auch noch hinter meinem Rücken, würde ich nicht unbedingt wollen, dass mein Kind da groß Kontakt hat...

    Meine Eltern haben früher auch sehr drauf geschaut. Es gab Kindern, mit denen durfte ich spielen und andere, mit denen durfte ich eben nicht spielen. Wieso meine Eltern da keinen Kontakt wollten, habe ich damals natürlich nicht verstanden, aber ich habe es so akzeptiert. In vielen Fällen weiß ich heute, warum das so war und fand es gut, dass meine Eltern das so gehandhabt haben.

  • Kinder in dem Alter testen Erwachsene auch gerne aus. ;)
    Bei uns sind immer viele Kinder im Haus und die Regeln bezüglich des Hundes werden akzeptiert. Das heisst aber nicht, das der eine oder andere nicht doch mal versucht Pino zum Spielen aufzufordern. Ich erklär das dann eben nochmal, warum gerade nicht mit dem Hund getobt werden soll und gut ist. Auf die Idee, ein Kind abholen zu lassen oder Sauer zu sein käme ich gar nicht. Ich bin die Erwachsene und sollte in der Lage sein, den Überblick zu behalten und kindgerecht zu erklären warum, was nicht erwünscht ist.
    Bei einem Welpen würde ich nur darauf achten, das er nicht überdreht wird, sein Bedürfnis nach Ruhe respektiert wird und das ihm niemand wehtut. Im Zweifel bringt man den Hund halt in ein anderes Zimmer.
    Auch Kinder müssen den (richtigen) Umgang mit Hunden erst lernen.

  • Wenn du meinst...
    So kann man seinem Kind die Freunde madig machen....

    Wir reden über 5 Jährige Kinder.

    Ein fünfjähriges Kind ist aber kein Kleinkind mehr und wohl in der Lage zu verstehen, dass wenn man Nein sagt, das einzuhalten ist. Gerade bei "Fremden" zu Hause.
    Abholen lassen würde ich es nicht, wenn es aber wirklich hinterlistig ist - solche Kinder gibt es ja leider, auch wenn sie selber am wenigsten dafür können - würde ich es einfach nicht einalden, sondern mein Kind dorthin lassen zum Spielen. ;)
    Allen anderen würde ich den Umgang mit dem Hund nahe bringen. Je mehr Kinder lernen vernünftig mit Tieren umzugehen, desto besser.

  • Ich weiss ja nicht welche hinterlistigen Kindermonster ihr so kennt.

    Natürlich gibt es Kinder, die ein Nein nicht ernst nehmen, weil sie es vielleicht nicht kennen. Die Kinder, die mir bisher begegnet sind, waren in der Lage, sich in unserem Haushalt anzupassen, auch wenn sie andere Umstände gewöhnt waren.

    Wenn ein Kind etwas " hinter meinem Rücken " macht, was in dem Alter in der Regel ja nicht gelingt, sprech ich das Kind darauf an.
    Eigentlich recht einfach.

  • @muecke
    Nur um dir ein Beispiel zu geben, was ich bei einem Praktikum im KiGa erlebt habe:
    Ein vierjähriges Mädel hat anderen Kindern in jeder möglichen Situation wehgetan, immer dann wenn sie für eine Sekunde unbeobachtet war. Wenn das andere Kind dann geweint hat, hat sie es zu den Eltern/Babyisittern/wem auch immer gebracht und erzählt das Kind sei hingefallen/gestolpert/hätte sich gestoßen. Als man ihre Masche durchblickt hat, sie mehrere Ansagen bekommen hat und die Eltern zum Gespräch kamen, hat sich nichts geändert. Sie hat es dann halt noch beiläufiger gemacht. Im Vorbeigehen geschubst usw. Daneben hat sie ihre Sachen anderen in die Tasche gesteckt und dann behauptet, das jeweilige Kind hätte geklaut.

    Natürlich sind die wenigsten Kinder so, aber es gibt sie. Im Normalfall läuft alles so, wie du beschreibst, nur manchmal leider nicht. Und auf so einen Stress hätte ich keine Lust und würde so ein Kind nicht bei mir haben wollen, egal was der Grund für dieses Verhalten ist.

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