Beiträge von Majalein

    Mein Rüde hatte als Welpe auch starke Demodikose, wo das erste SpotOn nicht geholfen hat. Insgesamt hat es so zwei Monate gedauert bis wir das los und die Stellen verheilt waren, allerdings ist es beim passenden Medikament dann relativ schnell nicht mehr schlimmer geworden.


    Ich würde auf jeden Fall auch noch mal zum Tierarzt gehen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, war Keli Maja nie ganz grün, aber bis zu seiner Erfahrung, wie es sein kann, wenn Maja nicht da ist und er dementsprechend weniger eingeschränkt ist, war alles soweit machbar.
    Dass die Hund nun wie oben ausgeführt in der Wohnung getrennt bleiben müssen ist klar und das soll von dem, was ich schreibe auch nicht berührt werden!
    Aber könnte man Keli nicht auch noch einmal (zweimal, dreimal) gegenteilige Erfahrungen machen lassen? Dass Maja nicht in der Wohnung ist, er aber in dieser Zeit sogar stärker eingeschränkt ist, als wenn sie wieder da ist. So dass ihre Anwesenheit plötzlich auch einen positiven Aspekt bekommt.
    Wie gesagt, das ist nicht als Lösung gedacht, aber so wie der Ablauf der Ereignisse war, kann ich Kelis Reaktion auch nachvollziehen, vielleicht könnte man sie durch die gegenteiligen Erfahrung etwas mildern, so das die getrennte Haltung im Idealfall für alle Beteiligten etwas weniger stressig ist.

    Das finde ich einen interessanten Ansatz über den ich mal nachdenken muss ohne jetzt direkt alles auszuprobieren, was hier an Input kommt. Ich möchte ja tatsächlich erstmal Sammeln, nachdenken und schauen, was Sinn macht.


    Erst einmal muss es durch die Trennung Ruhe geben, das kann viel Zeit in Anspruch nehmen und die Zusammenführung sollte nicht zu früh erfolgen.

    Dann darf jeder Hund nacheinander den Besuch begrüßen und jeder sollte dann auf seinen Platz. Nebeneinander in eine Box (Trixi-Gitterbox bietet Rundumsicht) oder auseinander in ein Körbchen und dort angeleint.Ganz ausschließen würde ich beide Hunde nicht.

    Das ist selbstverständlich, dass ich noch nicht vorhabe die beiden in absehbarer Zeit zusammenzufü+hren und durch Sichtkontakt ohne Risiko geschieht das schon ein wenig, aber mich interessiert da wirklich, wie die Erfahrungen von anderen sind. Zeit haben wir genug!


    Bei Besuch würde das heißen, Keli in seine Box und Maja legt sich auf ihren Platz. So war es bisher meistens. Dann behalten wir das so bei.

    Vielleicht anstelle von dem Kindergitter Keli auf seinem zugewiesenen Platz anbinden? Maja wird schnell erkennen wie weit seine Leine reicht und kann sich dann frei bewegen und Kontakt mit ihm haben oder nicht. Keli lernt, das er nicht verantwortlich ist und runterschrauben muss/soll. Bei dem Mudi von meiner Kollegin bewirkt das Wunder.

    Wenn er angebunden ist, und "nur" knurrt, wird Maja sich nicht an ihm vorbei bewegen. Völlig egal ob er ranläme oder nicht. Bisher hat er ja seine Box, die wir zu machen wenn Maja im selben Raum sein muss. Und das Kindergitter soll nicht nur für Majas Schutz sein, sondern auch Keli soll lernen, dass Maja nicht in sein Zimmer kommt und er sich dort entspannen kann, auch wenn Maja nebenan rumläuft. Und ich kann den Hund ja nicht permanent anbinden ;) Oder habe ich das falsch verstanden?

    Kindergitter gibt es auch aus Metall.


    Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet

    Faszinierend, was es alles gibt :D Danke für den Tip!

    Wegen den Kinderschutzgittern: Hunde kommen da drueber. Vielleicht keine Minihunde, aber normal grosse Hunde springen da einfach drueber. Selbst Kalle springt ueber unser Kindergitter aus dem.Stand raus drueber und der hat wegen dem Unfall Probleme mit Spruengen ;)


    Ich wuerd mich also nicht zu 100% auf so eine Grenze verlassen..

    Daran hatte ich auch schon gedacht, aber Keli lässt sich von solchen Grenzen ganz gut abhalten. Dennoch kaufen wir kein Kindergitter, sondern mein Freund baut selber eines aus Metall, was für den 33cm Hund hoch genug ist. Die Gefahr, dass er versucth das Holz zu zerbeißen ist größer, als dass er hüpft. Keli springt zum Glück weder gerne noch hoch.
    Und wenn sie allein zu Hause sind, werde ich dir Tür schließen, die sie trennt.

    Das ist doch eine gute Lösung. Allerdings sollte keine geschlossene Tür zwischen den Hunden sein, sondern doch besser ein Kinderschutzgitter. So können die Hunde sich sehen, aneinander gewöhnen und gegebenenfalls auch Kontakt aufnehmen.
    (Schade, dass so viele wichtige Informationen immer erst nacheinander kommen oder verspätet - das gibt immer ein ungutes Gefühl Situationen falsch eingeschätzt zu haben.)

    Ich hatte beim Erstellen des Threads schon das Gefühl alles wichtige erwähnt zu haben und kann natürlich jetzt nur nachträglich ergänzen.
    Wir versuchen jetzt auf jeden Fall weiter zu trainieren - denn Maja enspannt sich wieder. Es darf halt nicht nochmal passieren, aber wir sind jetzt vorbereitet. Gerne nehmen wir noch Tips, Anregungen und Hilfestellung für das Training an, um vielleicht wirklich wieder zu einem normalen Zusammenleben zu kommen.


    Mit Hilfe eurer Beiträge, sind uns Ideen gekommen, wie man das gestalten kann ohne dass Maja darunter leidet. Der Plan ist wie folgt:


    - Hunde in der Wohnung getrennt, erstmal durch Tür, später durch Kindergitter


    - Keli noch mehr Grenzen, Rahmen geben


    - Wohnung so umgestalten, dass Maja sich frei bewegen kann und Keli das noch Schlaf- und spätere Arbeitszimmer zugewiesen bekommt. Dort ein Kindergitter hinstellen, damit er alles mitbekommt und sich auch in diesem Zimmer bewegen kann. Maja bekommt keinen Zugang zu "seinem" Zimmer.


    Zwei Fragen, die sich stellen sind:


    - Wie würde eine in ferne Zukunft "Zusammenführung" aussehen oder sollte man die Hunde dauerhaft getrennt, aber mit Sichtkontakt halten? Kann man da überhaupt eine Prognose stellen oder wird sich das zeigen im Laufe des Trainings? Man kann ja seine Hunde lesen, aber mich interessiert wie da die Erfahrungswerte sind.


    - Wie sieht es aus, wenn z.B. Besuch da ist? Beide Hunde finden Besuch super, aber gemeinsam können sie nicht mit dabei sein. Keli könnte in seiner Box im selben Raum sein, dann wäre er dabei und Maja könnte sich frei bewegen, sofern sie in den nächsten Tagen zunehmend sicherer wird oder jeder Hund darf für einige Zeit mit uns und dem Besuch zusammen sein und es wird einmal getauscht. Was ist sinnvoller?


    Erstmal danke, an alle die mir bis hierhin schon geholfen haben. Ihr seid super.

    Puh.. Waeren es meine Hunde wuerde ich folgendes tun:
    - den Rueden untersuchen lassen und gucken ob diese stressbedingte Reaktion eine gesundheitliche Ursache hat
    - MK und Hausleine auf/an den Rueden (das waere hier schon laengst passiert!)
    - einen wirklich guten Trainer kommen und die Situation einschsetzen lassen und je nach seiner Meinung weiter handeln (einen Hund abgeben oder dran arbeiten)

    Bisher konnten die beiden gut nebeneinander leben, wenn wir Keli keine Möglichkeit gelassen haben irgendetwas zu regeln. Sie konnten sich zusammen in einem Raum aufhalten und sind auch zusammen alleine geblieben. Das habe ich jetzt natürlich gar nicht mehr versucht. Nach dem ersten Angriff auf Maja wurden/werden die beiden in der Wohnung konsequent getrennt. Muss ich mit Maja an Keli vorbei, ist der in seiner Box, die sowieso sein Platz ist und wo er sich gerne aufhält. Maukkorb hat er deshalb jetzt nicht drauf (und weil er nach einem Tag mit Maulkorb trotz Lammfellunterlage Scheuerstellen auf der Nase hat). Und eine Leine hat er nicht dran, weil er von sich aus auf seinem Platz liegt, wenn Maja nicht im gleichen Raum bzw. anderen Raum mit offener Tür ist. Die "Unfälle" sind so schnell passiert und wir haben vorher nicht damit gerechnet, sonst hätte ich die beiden Hunde nicht zusammen im Raum gelassen.


    Für mich wäre die Sache schon vor dem Einzug des Zweithundes entschieden gewesen. Klappt das Zusammenleben nicht - und zwar völlig unabhängig davon, welcher Hund Stress macht - könnte der Zweithund nicht bleiben.


    Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob wirklich einer gehen muss. Ich denke, da würde ich ähnlich vorgehen wie Murmelchen: gesundheitlich abchecken lassen, sichern, einen vernünftigen Trainer holen und nach seinem Rat weiter vorgehen.


    Vor dem Einzug habe ich das auch so gesagt, aber nun ist der Hund ja nicht erst seit gestern da, sondern drei Jahre, in denen das Zusammenleben funktioniert hat auch wenn sie nicht Bestbuddies waren. Die Regeln wurden allerdings eingehalten und damit waren alle zufrieden.
    Nur nach den Wochen der Trennung ging es nicht mehr und ich frage mich ob das mit Training wieder werden kann wie vorher oder ob das zu viel Stress für beide Hunde bedeutet.


    Zur Trainerfrage: Ich habe mit unserem (ehemaligen) Trainer gesprochen, der ist da aber recht bequem und sagt, dass wir uns nicht so einen Stress machen müssen und Maja ausziehen soll, wenn Keli lieber Einzelhund ist. Wenn wir das nicht wollen, quasi wieder bei null anfangen, eventuell die Wohnung so umgestalten, dass es leichter ist das Training umzusetzen und Keli nicht im wichtigsten Raum der Wohnung lebt, was organisatorisch zur Zeit anders nicht geht. Das planen wir gerade.


    Ansonsten ist Maja heute sehr viel entspannter. Sie wohnt erstmal bei uns im Schlafzimmer und frisst auch dort. Die Tür zum Durchgangszimmer, in dem Keli schläft, bleibt geschlossen. Wenn ich mit Maja raus gehe, mache ich Kelis Box zu. Im Schlafzimmer ist Maja ganz normal. Durch das andere Zimmer geht sie vorsichtig, aber nicht mehr völlig ängstlich.
    Wenn die Hunde beide mit zum Hof kommen, bringe ich sie einzeln ins Auto, weil vor allem das aus der Tür raus gehen eine Situation ist, in der Keli austickt.

    Vielen vielen Dank euch für die zahlreichen Antworten. Ich versuche mal die Unklarheiten zu beseitigen. Werde morgen früh aber noch auf Einzelheiten eingehen.


    Draußen gibt es keine Probleme mit den beiden. Sie spielen sogar, wenn Maja ihn dazu auffordert. Ansonsten kann ich mit beiden und auch in Begleitung weiterer Hunde entspannt spazieren gehen.


    Unsere Tagesabläufe sind unterschiedlich, je nachdem ob ich Uni habe oder nicht und abhängig davon wann ich wo Unterricht gebe oder bei meinen eigenen Pferden bin.


    Grundsätzlich sind immer beide Hunde mit dabei. Zwischendurch schläft Keli in seiner Box im Auto. Gerade wenn das Wetter sehr schlecht ist, bleibt er aber auch mal zu Hause. Maja ist die meiste Zeit draußen, kann aber ins Auto, wenn sie müde ist. Zwischendurch reite ich sehr junge oder schwierige Pferde, bei denen die Hunde entweder im Auto sind oder bei nicht zu niedrigen Temperaturen ihre Plätze in der Sattelkammer haben, wo sie (wegen der Hofordnung angebunden) warten und schlafen.


    Zu den Ops:
    Maja wurde ein Chip im Ellenbogen entfernt.Daraufhin hatte sie sechs Wochen Leinenzwang und ruhigstellen verordnet bekommen.
    Keli hatte auf Grund verschluckter Plastikteile eine Notoperation, bei der Magen und Darm an mehreren Stellen geöffnet wurden. Die Op war schwierig und es war zwei Tage nicht klar, ob er das schaffen wird. Weil es ihm sehr schlecht ging und wir jeglichen Stress für ihn vermeiden wollten, ist Maja zu meiner Mutter gezogen, bevor Keli aus der Klinik kam.


    Ich denke, dass da schon eine Rolle spielt, dass Keli nun einige Wochen alleine zu Hause war. Und er sich relativ frei bewegen durfte. Jetzt wo ihr es sagt: Klar. Er musste nicht permanent auf seinem Platz sein und hatte mehr Raum. Also kann man schon sagen, dass wir die Regeln haben schleifen lassen. Habe ich so nur nicht wahrgenommen.


    Abgesehen von dem Stress mit Maja und als Einzelhund ist Keli recht unkompliziert, wenn man ihn kennt und Bullterrier mag.

    Ehrlich gesagt würde mir im Traum nicht einfallen meine Ersthündin, die mich seit 10 Jahre begleitet, für einen drei jährigen Zweithund abzugeben nur weil der noch andere Baustellen hat und daher in deinen Augen nicht vermittelbar ist.

    Nicht vermittelbar würde ich nicht sagen, aber auch zu dem Hund besteht eine tiefe emotionale Bindung, anders als zu der Hündin, aber dennoch ist abgeben nur der letzte Weg. Vorher möchte ich alle möglichen Alternativen aufnehmen und durchdenken. Maja würde in ihrer Familie bleiben, wenn sie bei mir ausziehen muss. Keli würde ganz weggehen, weil es im Bekanntenkreis keine geeignete Person gibt.