Wie soll der Hund auf Besuchskinder reagieren?

  • Ich kenne solche Kinder auch und die kommen hier auch nicht hin.
    Aber mit denen wollen meine auch erst gar nix zu tun haben.

    Die Kinder im Kiga sucht man sich ja nicht aus. Die sind ja nunmal da.

  • hinterlistig = verschlagen

    Ihr wisst aber schon, dass es um ein fünf Jahre altes Kind geht, das einen Hund lockt, obwohl es das nicht darf? Gibt es etwas verführerisches für kleine Kinder als Welpen?
    Seid erwachsen und souverän und regelt das ohne Hetzereien im Internet. Denn auch wenn sich hier Leute finden, die ebenso über Kinder reden, ist es noch lange nicht korrekt.

  • Ich würde den Kindern erklären, dass der Hund tabu ist, ihn aber sicherheitshalber dennoch unter Aufsicht behalten, wenn Besucherkinder da sind. So ein kleiner Kerl übt ja doch eine besondere Anziehungskraft auf Kinder auf, von daher wäre ich nie sicher, ob sie vielleicht der Versuchung, ihn zu bespaßen (oder anderes) sonst vielleicht doch mal nicht widerstehen können.

  • Aufsicht werde ich auf jeden Fall halten. Und bisher fand mich der Welpe glücklicherweise interessanter als das Besuchskind. Das er bei Kinder nicht hinterher rennt unterbinde ich auch - weil fangen spielen mit Kindern geht gar nicht.

  • . Das Mädchen versucht auch immer den Welpen zu sich zu locken, wenn ich grad mit Kleinigkeiten beschäftigt bin (z.b. Getränke eingießen).
    Als sie sich das Hundespielzeug genommen hat (das lag rum und wurde gerade nicht bespielt), hab ich es zurücklegen lassen. Wenn sie versucht den Welpen zum Spielen aufzufordern, rufe ich den Welpen zu mir und spiele mit ihm, dass er mich interessanter findet und sie ihn irgendwann langeweilig findet und dann nicht mehr beachtet.

    Was machst du denn für einen Eiertanz?
    Hund in die Box und gut ist.

  • Den Umgang mit dem Hund ganz zu verbieten find ich aber auch nicht gut. Ich würde es vielleicht so machen, dass ein paar Minuten mit dem Welpen gespielt werden darf. Natürlich alles unter Aufsicht. Hierbei kann man den Kindern ja sehr gut erklären, wie man mit einem Hund umgeht und richtig spielt. Solange alles in den richtigen Bahnen läuft, die Kinder gut mit dem Hund umgehen und der Welpe nicht überdreht würde ich das eine gewisse Zeit zulassen. Danach würde ich den Kindern erklären, dass der Welpe nun müde ist und ein Schläfchen halten muss. Ab diesem Zeitpunkt nimmt man den Welpen zur Seite und beendet den Kontakt. So hast du dann nicht ganz so viel Stress. Du hast ein paar Minuten, wo du dich bewusst um Kinder und Hund kümmern musst. Und danach halt wieder Zeit dich nur um die Kinder zu kümmern. Den Welpen würde ich dann auch bewusst in ein anderes Zimmer in die Box packen. Nach der Spieleinheit sollte er eh müde sein.

  • Also, wir haben zwei Kinder und zwei Hunde, vielleicht kann ich da mitreden.

    Es gibt bei uns klare Regeln für den Umgang mit den Hunden, die kennen meine Töchter und auch die Besuchskinder. Wenn sich jemand nicht daran hält, gibt's ne klare Ansage (und natürlich auch eine Erklärung). Und ärgern, piesacken oder wehtun gibt's gar nicht, das wissen alle Kinder und halten sich daran.

    Genauso, wie ich von den Kindern Rücksicht erwarte, nehme ich natürlich mit den Hunden auch Rücksicht. Es gibt schon mal Freundinnen, die Angst vor Hunden haben. Die dürfen hier aber auch spielen, ohne von den Tieren "belästigt" zu werden.

    Meine jüngere Tochter hat auch eine Freundin, die ich als sehr anstrengend empfinde (dreht schnell über, kennt kaum Grenzen usw.). Da gibt es halt im Bedarfsfall eine deutliche Ansprache (mein Haus, meine Regeln).

    Wenn allerdings ein Besuchskind so gar nicht auf da reagieren würde, was ich sage (den Welpen in Ruhe lassen, wenn er schläft z.B.), dann würd ich mir schon Gedanken machen. Das kann auch ein fünfjähriges Kind schon verstehen. Dann würde ich die Besuche in der Zeit, in der der Welpe Welpe ist vielleicht reduzieren.

    Generell bin ich aber auch der Meinung, dass Hunde nicht sofort einen Schaden fürs Leben nehmen, wenn sie mal eine etwas "unruhigere" Situation erleben. Dauerhaft ist das natürlich nichts, aber auch Welpen sind ja keine rohen Eier.

    LG, Eva

  • Hier wird ein Welpe bespielt, und weggelockt, weil ein 5 jähriges Menschenmäschen mit dem niedlichen Tierchen spielen will.

    Das Kind wird als nervig beschrieben und als durchaus zum piesacken bereit.

    Meine Tiere kommen in solchen Situationen einfach "hinter Gittern".

    Ich habe keine Boxen sondern ein Türgitterchen.

    Der Hund ist ein Baby, das versteht auch ein 5 jähriges Kind und wenn man den Hund dann eben wegpackt, werden die Kinder was anderes spielen. Wenn man aber dann selbst mit dem Hund spielt wie das Kind das auch wollte, ja dann kann man lange labern, dass versteht das Kind nicht.
    Vielleicht kann man ja thematisch zum Hundethema ein Spiel vorschlagen und die Kinder so ablenken.

    Ich motiviere ja gerne positiv, als ewig auf Verboten rumzuhampeln.

    Eben genau wie beim Hund.

    Positv motivieren und gutes Verhalten verstärken.

    Und an meinem Welpen haben fremde Kinder nichts zu machen. Gerade, wenn ich oft Kinderbesuch habe, ist es für den hund viel einfacher zu verstehen, dass Hund dann nicht mittenmang ist.

    Wohnungen sind klein, ich würde Kinder und Hunde eh immer trennen, sobald Kinder Bewegungsspiele machen.

  • Genauso wie man einen erwachsenen Hund zum Schutz kleinerer Kinder nicht mit ihnen alleine läßt, sollte man einen Welpen zu seinem Schutz auch nicht mit kleinen Kindern alleine lassen. Somit ist doch alles geregelt. Und wenn der Hund keine Ruhe bekommt, obwohl man die Regeln wiederholt hat, können 5 jährige auch gut mal ins Kinderzimmer geschickt werden und der Hundezwerg kommt für seine eigene Ruhe in die Box. Somit ist für "Hinterhalt" kein Raum.

    • Meine Kinder sind übrigens auch hinterlistig...sie haben den Hunden schonmal ne Scheibe Wurst gegeben, als ich grad nicht hinsah... konnte aber leider die Eltern nicht erreichen um sie abzuholen...war irgendwie ständig besetzt... :???: :flucht:

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