Oma schafft sich ahnungslos einen Kinder Problemhund an

  • Könntest du dir vorstellen, deine Mutter bei der Haltung des Hundes zu unterstützen? Somit einen Bezug zu dem Hund zu bekommen, ihn richtig auslasten und mit Hilfe der Trainerin den Hund langsam an dein Kind ranzuführen? Auch Kinderhasser-Hunde können meist gut unterscheiden, ob ein Kind zur Familie gehört oder komplett fremd ist - Management des Menschen vorausgesetzt.

    Ich hatte früher einen Hund, der vor mir von Kindern misshandelt wurde und jeder hat mir geraten, ihn wegzugeben als ich schwanger wurde - was ich jedoch nicht getan habe und es hat funktioniert. War vielleicht anstrengender, aber möglich. Wo ein Wille, da ein Weg.

    LG
    Karin

  • Es gibt ja viele Szenarien.

    Als erstes gehört der Hund bei einem guten Sachverständigen beurteilt. Nicht bei der Hundeschule nebenan, sondern bei einem der weiss, was er vor sich hat, auch wenn der Hund niedlich ausschaut.

    Da würde ich mir Rat holen. Hier im Forum, wer jetzt da gut ist und wirklich fähig ist den Hund zu beurteilen.

    Dann weitersehen!
    Vom jetztigen (Forumsleserstandpunkt) würde ich eine Abgabe in fähige Hände empfehlen.
    Jetzt sofort würde ich den ehemaligen Halter bitten den Hund zurückzunehmen.

  • Könntest du dir vorstellen, deine Mutter bei der Haltung des Hundes zu unterstützen? Somit einen Bezug zu dem Hund zu bekommen, ihn richtig auslasten und mit Hilfe der Trainerin den Hund langsam an dein Kind ranzuführen?

    Ein guter Gedanke, aber wer will/kann so was wirklich umsetzen? Anderer Leute Hunde erziehen/umpolen? Zeitlich gesehen: tausche ein Jahr Hund gegen Enkel ... ;-)

    Abgesehen davon: es ist wohl vor allem der Hund von Mamas Lebensgefährten, der wäre bestimmt begeistert ... restlos.

  • Und was sollen wir dir da jetzt raten?

    Willst du dich unbedingt streiten? alle anderen antworten sind sachlich.

    Erfahrener 'Hundefreund', mit Hunden aufgewachsen, Mutter aber zugleich total unbedarft, fragt in einem Forum nach Ferndiagnose bzw. Tipps, wie man den Hund beseitigen könnte (natürlich zum Wohle des Hundes, versteht sich), damit Mutter sich einen "kinderlieben Wachhund" zulegt, obwohl diese ja - per Gehirnwäsche des senilen Freundes - mit den Eigenschaften des Wachhundes ganz zufrieden zu sein scheint.
    Bisschen seltsam, das Ganze.

    Nö nicht seltsam. Die Ehefrau kann Ahnungslos sein und den Hund des Ehemannes nur dulden. Als Beispiel. Damit hat sie zwar mit Hunden zusammen gelebt aber sich nicht mit der Thematik auseinandergesetzt. Die Kinder aber vielleicht mit dem Vater gemeinsam schon. Z.B Meine Ma geht nicht Angeln aber für mich und meinen Vater war das ein Vater /Tochter Ding das wir gemeinsam gemacht haben.

    Erlebt man immer wieder. Einer hat Ahnung und der Partner nimmt den Hund nur hin ist aber nicht Profi auf dem Gebiet.

    Wenn jemand Zeit seines Lebens nur "nette" Hunde kannte kann man schon falsch reagieren, gar nicht reagieren oder verdammt perplex sein.

    Vielleicht würde sich da der Hund viel wohler fühlen und hätte eine artgerechte tolle Aufgabe viel besser als bei den alten beiden Herrschaften. Und die beiden wenn sie einen Hund wollen, was mich ja nicht im geringsten stört ein kinderlieber Hund wäre toll, holen sich evtl. einen worauf man vorher achtet das dieser kinderlieb ist, das ist so eine spontane Idee, aber auch nur rein theoretischer Natur, da nicht ich das entscheide, aber mit reden, vielleicht gibt es Wege. Weiß ich aber nicht.

    kein Schäfer holt sich so was verkorkstes ins Rudel zum arbeiten. Die Junghunde lernen meist von den Alttieren mit. Sprich, ein Schäfer zieht sich seinen Nachwuchs selbst heran. Und auch der Schäfer begegnet Kindern. Gerade wenn lämmerzeit ist, Urlaubszeit what ever. ist hier auch so. Da tauchen immer wieder Kinder an den Höfen auf und fragen die Bauern /Schäfer ob sie streicheln dürfen.

    Und dann hat der so ein.....

    Ne sorry.

    Davon ab scheint der LG einen Hang dazu zu haben die Hunde bekloppt zu machen. der Hund davor hat ja wohl auch alles gebissen was nicht bei 3 auf dem Baum ist und anderen die Schuld geben. Toll. So was sollte nicht mal ne Hausstaubmilbe haben.


    Bisher hast du den TE nur angegangen und angemotzt. Was soll das? der ist geschockt und sucht Rat und zwar so einen in der Hoffnung allen gerecht zu werden die an dem Vorfall beteiligt waren. Er hat zu keinem Zeitpunkt gesagt das er seine Mutter beim OA anzeigt noch das der Hund "Beseitigt" werden müsste.

    Ich weiß wohl das wenn ein Hund einzieht bei meiner Mutter der dann solche Verhaltensweisen gegenüber den Enkeln zeigt ganz schnell weg ist und zwar mit dem Hinweis "Wesenstest Tierheim". Da ist meine Mutter ganz klar Pro Enkel.

  • Man sollte bei der ganzen Problematik auch nicht vergessen, dass der Hund erst wenige Zeit in der neuen Umgebung ist.

    Mir ist bei meinem Hund auch erst im Laufe der Zeit, als ich ihn besser kennenlernte, bewusst geworden, dass die Eingewöhnungszeit anstrengend und stressig für ihn war. Im Nachhinein betrachtet hätte ich ihm noch mehr Zeit und Ruhe gönnen sollen, obwohl ich schon sehr vorsichtig war.

    Da ist einfach viel Beobachtung, Sensibilität und Management gefragt, damit - ich sag's mal salopp - am Ende was Vernünftiges dabei heraus kommt.

    Die Frage stellt sich meiner Meinung nach: kann (will) die Familie daran arbeiten?

  • Mein Mutter 75 Jahre lebt nachdem mein Vater verstorben war mit einem recht eigenwilligen Lebensgefährten zusammen, der selbst schon immer Schäferhunde hatte, mit denen es regelmäßig zu Beißunfällen kam mit Jogger, Postboten, Menschen die ihm zu nahe kamen in Regelmäßigkeit. Dieser eigenwilliger Lebensgefährte ist recht wohlhabend, für ihn waren immer die Opfer selbst schuld und regelte das jedesmal ohne Aufsehen mit der Versicherung, für Schäden an Kleidung und anderweitige Entschädigungen, klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider keiner.

    Hier ist also die Rede von jemandem, dem es Spass macht, wenn sein Hund Leute beisst und der sich verhält, als ob sich die Hundehaltung seit den 1950er Jahren kaum verändert hätte - einzig die Schäferhunde wurden 'modernisiert' und 'gedownsized' und durch den neumodischeren Aussie ersetzt. Nun bist Du, bzw. Dein Sohn das Opfer und merkst, dass Euch die Schuld am aggressiven Verhalten des Hundes zugeschoben wird.


    So und dieser Lebensgefährte überzeugte auch meine Mum die Oma meines Kindes, sie fühlen sich beide Oma 75, der Lebensgefährte 76 so unsicher in ihrem stattlichen Anwesen, sie benötigen wieder einen Hund.

    Soweit noch kein Problem.

    Soweit ein riesiges Problem: Hunde sind furchtbar schlechte Beschützer und Alarmanlagen. Sie sind häufig bestechlich oder könnten vergiftet werden und die Gesellschaft erwartet, dass ein Hund, der als Haustier gehalten wird, grundsätzlich freundlich mit Mensch und Tier ist oder zumindest so gut unter Kontrolle, dass es niemandem auffällt, wenn er das nicht ist. Wer, laut Deinen Angaben 'recht wohlhabend' ist, tut besser daran, sein Haus mit Bewegungsmeldern, Kameras, elektronischen Wach- und Alarmanlagen auszustatten als sich einen Hund zu kaufen. Im Jahr 2015 gibt es wirklich geeignetere Mittel um ungewollte Eindringlinge von seinem Grundstück fernzuhalten als einen Hund. Wenn man sich in seiner eigenen Umgebung so unwohl fühlt, dass man Schutz braucht, müsste man vielleicht auch über einen Umzug in eine... nun, sagen wir, geeignetere Nachbarschaft nachdenken.

    Weil mein Kleiner wieder zu seiner Oma wollte, schlug ich vor, der Hund, der nun schon einige Tage da ist, müsse auch mal das Kind kennenlernen, bin selber mit Hunden aufgwachsen und habe viele Jahre Erfahrung als Halter mit dem Wesen von Hunden, habe aktuell aber keinen aus beruflichen Gründen

    Wieso bist Du der Meinung, dass der Hund das Kind kennen lernen 'muss'? Nur weil jemand bereits selber Hunde gehalten hat - bzw. mit ihnen aufgewachsen ist, muss er noch lange nicht erfahren sein. Deine Erfahrung wird Dir im jetzigen Fall wahrscheinlich wenig helfen - oder hattest Du schon öfters mit aggressiven Australian Shepherds zu tun?


    Ok wir fahren zur Oma, Hund kennenlernen mein kleiner Sohn 4 Jahre tappste uns hinterher. Angekommen fragte ich durch die geschlossene Gartentür ob alles ok ist, ob wir reinkommen können?
    Meine Mutter sichtlich nervös meinte, ja sie tue nur erstmal den (neuen) Hund rein.

    Wir gingen in den Garten und standen da so rum (mein früheres Elternhaus) dann brachte Mutter also die Oma den Hund mal nach draußen um uns kennenzulernen.

    Der Australian Sheperd sah uns verbellte uns alle erstmal sehr heftig und agressiv (soweit ok wir waren ja jemand neues auf seinem neuen Territorium) , wir standen nur da, und dann kam ein blitzschneller Angriff gegen mein Kind 4 Jahre alt, der von dem Hund am weitesten entfernt stand neben der Mutter, die den kleinen nach oben riss und der Hund weiter versuchte beißend an ihr hoch zu dem Kind zu gelangen.
    [...]
    Ich selber war auch perplex, weil ich nicht kapierte warum er sofort meinen kleinen Jungen angegriffen hat, wir rangen uns aber zu einem neuen Versuch durch und der kleine gab dem Hund Leckerli aus der Hand.
    [...]
    Der kleine rannte panisch schreiend ins Haus, sperrte sich ein und heulte. Ich und meine Frau waren bereits auch sichtlich angegriffen und erschrocken.

    Euer Kind war bei dieser einzigen Tragödie, die ihr hier als 'erfahrene Hundehalter' veranstaltet, diejenige Person mit dem meisten Verstand - oder Selbsterhaltungstrieb. Hier ist ja nun alles schief gelaufen, was schief hätte laufen können: der Hund, der explizit als Wachhund angeschafft und als solcher verkauft wurde, sieht, wie jemand fremdes sich dem Grundstück nähert. Im kritischen Moment wird er weggebracht und als er wieder zurück in den Garten gelassen wird, stehen die Eindringlinge da in seinem Garten. Wieso gehen vier erwachsene Menschen davon aus, dass der 'Wachhund' heute eine Ausnahme macht und ihm völlig fremde Menschen in sein Revier lässt? Anstatt dass ihr aus Eurem wirklich unnötigen Fehler gelernt hättet und der Hund bis zu Eurem Verlassen des Grundstücks weggesperrt worden wäre, setzt ihr noch eins drauf.

    Ihr bringt Futter ins Spiel. Futter ist für manche Hunde eine wertvolle Ressource, die sie vehement verteidigen. Ein Hund kennt den Unterschied zwischen Hundefutter und Menschenessen nicht und die Chance ist gross, dass er, wenn er auf Kinder sowieso nicht gut zu sprechen ist, diese als Konkurrenz betrachtet und ihnen die Ressource Futter streitig machen wird. Das ist - für den Hund - vollkommen natürliches Verhalten - der Hund handelt nicht abnormal oder abartig, aber wenn hier von menschlicher Seite die Situation nicht sorgfältig gehandhabt und Kind und Hund sicher voneinander getrennt werden, ist die Situation brandgefährlich.



    Sie ist eine sehr erfahrene Hundeführerin jahrelange mit allen Scheinen, Preisen usw. auch sehr angesehen. Ich schilderte ihr was passiert ist, sie kenne ja den Hund.
    Sie sagte mir sofort das überrascht sie nicht, sie hat meine Mutter mehrmals gewarnt, der Hund "kennt keine Kinder" ihr ist auch auf dem Hundeplatz aufgefallen wie der Hund auf Kinder geht und habe ihm schon mehrmals "ein paar geschossen" Sie frage sich wo meine Mutter diesen Hund her hat. Scheinbar haben die sich da auch schon gewundert.

    Weiterhin sagte sie zu mir, auch mit Training usw, sie kann für diesen Hund für die Sicherheit bei Kindern nicht bürgen, der wird nicht locker lassen gegenüber Kindern, sie wollte auch schon die Vorbesitzerin sprechen, die aber jeden Kontakt verweigert, mehr könne sie auch nicht tun als zu warnen.

    Sie meinte wenn ich mit meinem KLeinen raus zur Oma fahre müsse die ihn wegsperren aber der Hund merkt das natürlich, wenn er dann immer weggesperrt wird und wird meinen Kleinen noch mehr hassen.

    So etwas wie als Hundetrainer 'alle Scheine' haben, gibt es in Deutschland nicht: es ist kein anerkannter Beruf und der Begriff nicht geschützt - jeder kann sich Hundetrainer nennen, wenn er das möchte (siehe, zum Beispiel https://de.wikipedia.org/wiki/Hundetrainer). Preise gewonnen zu haben (welche? wann? in welcher Sparte? mit welchem Hund?) sagt ebenfalls nichts über das Können als Hundetrainer aus. Jemand, der einem Hund 'mehrmals eine geschossen' hat und meint, das würde irgend ein Problem lösen, ist als Hundetrainer inakzeptabel. Flying Paws hat ganz recht: Gewalt muss sich kein Hund gefallen lassen.

    Vielleicht fällt Dir der Widerspruch in der Aussage der Trainerin ja selbst auf: einerseits behauptet sie, der Hund kenne keine Kinder und andererseits schlägt sie ihn dafür, dass er sich ihnen gegenüber so benimmt wie er es tut. Wenn der Hund Kinder nicht mag, weil ihm nie jemand den Umgang mit ihnen beigebracht hat, meinst Du, Schläge würden ihn davon überzeugen, dass Kinder harmlos, nett und freundlich sind? Schläge, abgesehen davon, dass sie tierschutzrelevant sind, zeigen dem Hund nicht, wie er sich das nächste Mal richtig verhält, sondern machen seine Unsicherheit und Aggression nur noch schlimmer.


    So das ist jetzt etwas lang geworden, weiß jemand irgendeinen Rat, was man in so einer Angelegenheit machen kann, im übrigen reagiert der Hund auf alle Kinder so auch auf das kleine nachbarskind das er jeden Tag versucht am Zaun zu stellen aber nicht ran kommt, so daß der Vater sich überlegt einen Holzzaun zu bauen, damit sich Hund und Kind nehr mehr sehen können?


    Ich an Deiner Stelle würde darauf bestehen, dass der Hund während der gesamten Zeit, in der ihr anwesend seid, weggesperrt wird. Kind und Hund verbringen auch nicht nur eine einzige Sekunde im gleichen Raum. Kann oder will das nicht befolgt werden, müssten sich die Grosseltern eben - ohne Hund - zu mir nach Hause bequemen, um ihren Enkel zu sehen. Da wäre ich kompromisslos. Dem Familienfrieden zuliebe die Gesundheit meines Kindes aufs Spiel zu setzen wäre für mich keine Option.

  • Sorry, aber für mich klingt das eher nach einem Problem für eine Familientherapie und nicht nach einer Frage für ein Hundeforum.

    Ich mein das nicht böse. Aber die Mutter wird hier hingestellt als dem neuen Partner hörig. Der hat nix dagegen, wenn sein Hund andere Menschen und auch Kinder anfällt.

    Würde ich eine Lösung mit der Oma wollen, würde ich mir einen Therapeuten suchen oder eine Beratungsstelle. Ich würde nicht überlegen, wie ich den Hund erziehen kann. Oder - je nachdem wie offen man noch für Gespräche ist - würde ich die Oma ohne Hund und ohne Lebensgefährten zum Kaffee einladen.

    Aber ich finde wirklich, die Frage ist mehr für ein Familien/Therapie-Forum als hier.

  • Sorry, aber für mich klingt das eher nach einem Problem für eine Familientherapie und nicht nach einer Frage für ein Hundeforum.

    Ich mein das nicht böse. Aber die Mutter wird hier hingestellt als dem neuen Partner hörig. Der hat nix dagegen, wenn sein Hund andere Menschen und auch Kinder anfällt.

    Würde ich eine Lösung mit der Oma wollen, würde ich mir einen Therapeuten suchen oder eine Beratungsstelle. Ich würde nicht überlegen, wie ich den Hund erziehen kann. Oder - je nachdem wie offen man noch für Gespräche ist - würde ich die Oma ohne Hund und ohne Lebensgefährten zum Kaffee einladen.

    Aber ich finde wirklich, die Frage ist mehr für ein Familien/Therapie-Forum als hier.


    Er ist nur nicht fähig zu reflektieren, welche Gefahr für andere entsteht, wenn man sich in meinen Augen einen völlig ungeeigneten Hund zulegt oder ich sage mal, er wußte da ja noch nicht was passiert, welche Probleme der Hund hat. Ihm ist das schon unangenehm, er will ja nichtmal mit mir gerne darüber reden, er wird mit 76 auch sicher nicht in eine Therapie gehen :) auch wenn ich diese Einstellung wenn seine Hunde beißen immer die anderen schuld sind gelinde gesagt auch zum kotzen finde.

    Ich sehe es so, sie sind drauf reingefallen sich diesen 3 jährigen Problemhund andrehen zu lassen. Diese Nummer woher der Hund kommt, war in meinen Augen sehr merkwürdig, ein offensichtlich altes Ehepaar ohne Kinder im eigenen Haus ideal für diese junge Vorbesitzerin den Hund schnell los zu werden. Die wird kein Wort davon gesprochen haben, was die wahren Gründe sind und ist seitdem unerreichbar. Auch auf E-Mails hat sich nach dem Verkauf nie geantwortet, vorher schon.

  • Moin,

    ich finde das für alle Beteiligten bitter. Mit meinem Wissen von heute und auch mit meinem Wissen über die Rasse und ihre Probleme, hätte ich SO niemals so einen Hund zu mir genommen. Nicht mit Übergabe auf halber Strecke, nicht ohne intensives Kennen lernen - aber egal..... ich tue auch manchmal Dinge, die andere nicht verstehen, etwa mir einen Hund aus Spanien herfliegen zu lassen, mit allen Konsequenzen - hätte schief gehen können.

    Ich nehme an, die vorherige Besitzerin war in großer Not und hatte ihrerseits ernste Probleme mit dem Hund. Natürlich kann man sie ausfindig machen - aber ich wüsste nicht, was das helfen sollte? Sie wird sich nicht melden, weil all das, was jetzt passiert - bekannt ist und sie einfach nur froh ist, dass der Hund weg ist. Mails verschwinden nicht im Nirwana - sie wird sie bekommen und einfach nciht antworten wollen.

    Leidtragende sind die Menschen - und damit stehen sie nicht allein. Das Forum ist voll von Geschichten über "wie ich aufmöglichst komischen Wegen an einen schwierigen Hund gereten bin" - das kann nun wirklich jedem, der sich nicht auskennt, passieren. Wichtig ist nur, was nun....

    Und der alte Mann, der den Hund wollte und meint, der könne tun und lassen was er will - ich prügle den schon zurecht - da fehlen mit tatsächlich die Worte, aber solche gibt es auch noch. Vermutlich würde ihm niemand mehr einen Schäferhund aus anständiger Zucht verkaufen. Deshalb also dieser Weg?

    Leitragender ist der Hund, der offensichtlich nie in richtiger Hand war und der deshalb os geworden ist wie er ist. Da ist die Vorbesitzerin nicht unschuldig dran.... aber das Problem können wir hier nicht lösen.

    Robert, ich kann verstehen, das es Dir schwer fällt, Dein Elterhaus und all das, was Du lieb gewonnen hast, für eine Zeitlang nicht mehr so zu betrachten - aber Du hast Dein Zuhause und Deine Familie, schaff ihnen so ein Refugium und trauere nicht dem nach, was war....

    Für die Partnerwahl Deiner Mum bist Du nicht verantwortlich, für den Hund auch nicht, aber für Deine Familie. Sprich mit ihr, teile ihr Deine Ängste mit und mehr bleibt Dir nicht. Und dann schütz Deinen Sohn und andere Kinder und tu das Richtige.

    Sundri

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