Oma schafft sich ahnungslos einen Kinder Problemhund an
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robert113 -
6. Juli 2015 um 06:49 -
Geschlossen
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Ist so ein Australian Sheperd überhaupt für so ein älteres Ehepaar, Mitte 75 Jahre, einer kann keine 100m mehr flüssig laufen, die Oma vielleicht noch 1km bevor auch sie Probleme bekommt überhaupt ein geeigneter Hund, mehr als Garten (600qm) und Hund rein ins Auto und irgendwo frei lassen und hoffen daß er wieder kommt, überhaupt das richtige. Ich bin vom Kind abgesehen, was uns natürlich am meisten beschäfitgt auch der Meinung, für den Hund ist das ebenso Bockmist, der durfte bis er aus rätselhaften Gründen abgegeben wurde jeden Tag stundenlang mit Pferden rennen und jetzt lebt er bei zwei recht immobilen Ahnungslosen?
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Natürlich nicht, aber hilft dir das weiter? Selbst wenn der Hund jetzt durch deine Überredungskünste wieder abgegeben wird und sich der Lebensgefährte einen neuen Hund holt, wird er den doch wieder genauso halten, wie die Hunde davor und den jetzigen: Nämlich so, dass dauerhaft die Menschen in der Umgebung (und die, wo er den Hund aus dem Auto lässt) gefährdet sind.
Ich würde meine Mutter (und NUR sie) zu mir nach Hause einladen, sodass der Kontakt zum Enkel weiterhin ermöglicht wird. -
Ja, da hast Du uneingeschränkt recht.... weder ist dieser Hund für ein älteres Ehepaar geeignet, noch kann man diesen frei laufen lassen, warten und hoffen "der kommt schon wieder" - DAS ist sträflich nachlässig und für mich, vollkommen verantwortungslos.
Was passiert denn um Himmels willen, wenn der auf spielende Kinder trifft? Oder überhaupt Kinder? Ich mag`s mir nicht vorstellen.
Auch die Art der Abgabe ist unterirdisch - treffen auf halbem Weg - ohne einander zu kennen, ohne den Hund in vertrautem Terrain zu sehen, ohne..... der Partner der Oma hat überhaupt keinen Hundeverstand, wenn er so etwas tut. Meiner Meinung nach.
Mein Schwiegervater hat hier, mit über 75 eine dreijährige deutsche Dogge, völlig unterfordert, absolut nicht ausgebildet, weder hört sie noch ist sie leinenführig.... auch hier großes Grundstück - aber und dies aber ist sehr groß, die ist einfach ein Häschen, wenn einer Buuuh macht, rennt sie auf und davon. Niemals würde sie knurren, Zähne fletschen oder gar beißen, eher schlabbert sie einen zu Tode.
Und glaub mir, das ist eklig......So ein Hund (egal welche Rasse) ist potentiell gefährlich und gehört immer gesicher, damit es nicht zu Unfällen kommt. Er braucht erfahrene und versierte Führer, die auch in der Lage sind richtig und schnell zu reagieren. Die im Vorfeld an seiner Haltung und Körpersprache erkennen, was läuft.
Du solltest ernsthaft ein sehr sachliches Gespräch mit den Beiden führen und deutlich sagen, was Du willst und denkst. Ich glaub. ich würde das OA zumindest einmal um Rat fragen, einfach weil auch andere Kinder in Gefahr sind.
Hunde, die ohne erkennbaren Grund angreifen, mit Verletzungsabsicht - ohne drohen oder einen vorangegangenen Vorfall - machen mir zim Beispiel echt Angst. Wobei man das Verbellen durchaus als Drohen sehen kann, aber trotzdem....
Sundri
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Ich glaub. ich würde das OA zumindest einmal um Rat fragen, einfach weil auch andere Kinder in Gefahr sind.
War auch mein Gedanke...Denn seien wir mal ehrlich- diese Kombi wird über kurz oder lang zu einerm handfesten Tragödie ausarten.
Meine Abbey findet Kinder auch 100% überflüssig. Sie verbellt sie, benimmt sich einfach absolut daneben, aber da bin ich eben gefragt (zwicken würde sie zu 99% auch wenn die Kinder ihr zu Nahe kommen).
Bei Null einsehen würde ich sogar so weit gehen den Hund beim OA zu melden ("da läuft ein ungesicherter Hund herum und knurrt Menschen an, Besitzer ist weit und breit keiner zu sehen" oder so).
Ich bin an sich nicht fürs "Verpetzen". Jeder macht mal Fehler. Aber diese "Fehler" sind für Kinder unter Umständen Lebensgefährlich! Wenn der Hund schon auf Kinder losgeht die einfach nur dastehen will ich nicht wissen was er macht wenn das Kind panisch wegläuft oder sich zu schützen versucht.@robert113: mein Rat an dich, vor allem aber deine Mutter: sie soll bloß schauen dass der Hund auf ihren Lebensgefährten gemeldet ist! Diese tickende Zeitbombe WIRD bei den Zuständen hochgehen- da würde ich sogar darauf wetten. Und der Besitzer des Hundes ist im Zweifelsfall fällig. Selbst wenn der Lebensgefährte das Tier unbeaufsichtigt herumlaufen lässt- der Besitzer ist dafür zuständig dass der Hund so gesichert wird dass nichts passieren kann. In erster Instanz ist dieser also fällig.
Und bei einem Vorfall wo ein Kind verletzt wird... huiuiui, da brennt das Dach richtig.Ein vernünftiges Gespäch mit deiner Mutter und ihrem "Mann" würde ich noch ein letztes Mal versuchen. Allerdings gebe ich zu- ich sehe da nicht viel Erfolgsaussicht.
Ich hätte allerdings, so wie du den Mann beschreibst, durchaus auch meine Bedenken mein Kind dorthin zu geben wenn der Hund nicht da ist- So alte, dezent verbitterte Männer mit zu viel Geld und dem Glauben sie haben immer Recht sind auch ohne bissigen Hund dahinter nicht angenehm.Spoiler anzeigen
Aber eines solltest du auch tun- sollte deine Mutter sich entschließen sich dem Kerl doch mal entgegenzustellen- sei für sie da! Ich denke wenn es um ihr Enkelkind geht wird auch ihr irgendwann die Hutschnur reißen, sich "aus den Fängen" eines solchen Mannes zu befreien ist aber nicht immer einfach.
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Also, wenn der Hund erst max. 4mal in der HuSchu war - ich weiß ja net, ob die Trainerin sich da ein anständiges Bild machen kann, immerhin ist ja immer die ganze Gruppe anwesend. Oder haben die ihn mal in seinem ganzen Verhalten getestet? Und dem Hund "eine zu scheuern", ist sicherlich nicht die Methode, mit der der Hund lernt, daß Kinder was Tolles sind *ggg
Traurig, echt - dieser Hund in solchen Händen (auch Trainerhänden!!), das kann nur böse enden. Laßt das Kind bittebitte nimmer dort hin, auf keinen Fall!
Der Hund braucht die Sicherheit, daß der Halter entscheidet, wer gefährlich ist, und wer nicht. Jemanden, der ihn beschützt, und ihm die Aufgaben abnimmt, die ihn stressen. Als Erstes gehört ihm das Wachen entzogen - nicht sein Job! Allein der Anschaffungsgrund zeigt also schon, daß er aus völlig falschen Gründen da ist - der Halter wird das gar nicht ändern WOLLEN - und damit ist dieser Hund eine wandelnde Zeitbombe, und obs Euren Sohn oder fremde Kinder trifft, ist dabei egal. Fest steht nur, das erstbeste, das er erwischt, wird "dran glauben" müssen, u.U. böse verletzt werden und ein lebenslanges Trauma haben...
Allein aus diesem Grund gehört der Hund umgehend weg von dem jetzigen Halter! Und das Einzige, was Ihr dazu beitragen könnt, ist, den Angriff aufs Kind dem Vet.-Amt/Ordnungsamt zu melden, damit der Hund zumindest Leinen/Maulkorbzwang kriegt. Dem Nachbarn sagen, er soll tatsächlich den Sichtschutz am Zaun anbringen (der Hundehalter hat den zu zahlen!), denn keiner wird kontrollieren, ob der Hund auf dem eigenen Grundstück auch gesichert ist. Wenn die in dem Alter nimmer anständig mit dem Hund arbeiten (können! - Halt mal nen Aussie, der abgeht wie Schmidt´s Katze!), und ( sabarta) der Halter selbst gar nicht daran arbeiten WILL (weil er wurde ja zum Wachen angeschafft), dann hilft die beste Hundeschule auch net weiter, genausowenig wie auf Dauer die Haftpflichtversicherung..... (die Verletzung passiert ja trotzdem)Ansonsten würde ich Deine Mutter nochmal (allein!) kräftig "ins Gebet" nehmen, und ganz konkret fragen, ob sie´s nötig hat, so einem Kerl hinterherzurennen, auch wenn er viel Geld haben mag - aber ist so jemand tatsächlich wichtiger als das heißgeliebte Enkelchen? Ein Mensch, der ein 4jähriges Kind für das von ihm selbst unterstützte (allein, daß der Hund zum "Wachen" geholt wurde, sagt doch schon alles - dafür gibt´s Alarmanlagen!) Verhalten des Hundes verantwortlich macht, ist in meinen Augen vollkommen verantwortungslos (und selbst, wenn der Hund den Job hat, zu wachen, dann heißt die Aufgabe bestenfalls "BELLEN, wenn wer kommt" - aber ganz sicher nicht "Eindringling verbeißen"!). Will sie so jemanden echt bei sich im Haus haben? Sie muß ja gar nicht antworten auf das, was Du ihr sagst, aber vielleicht läßt sie sich das mal durch den Kopf gehen, und kommt dann von sich aus zur richtigen Schlußfolgerung? Weiß ja nicht, wie gut Dein Verhältnis zu ihr ist, und ob sie Dir bei sowas ernsthaft zuzuhören bereit ist, oder abblockt. Aber mach ihr auch ganz deutlich klar, daß sie ihren Enkel so nur noch bei Euch zu sehen bekommt - wenn sie damit leben möchte, ist es ihr Problem, was daheim passiert.... (naja, net ganz - wenn was passiert...)
Außerdem: wenn der den Hund einfach übers Feld rennen läßt bis zum Horizont, wie lange wird es dauern, bis der genau dort mal auf ne Famlie mit Kind trifft, hochgepusht durchs Rennen, ohne Herrchen, der ihn (wenn er denn überhaupt wollte) stoppen und unter Kontrolle halten würde?? Kann Deine Mutter das verantworten, daß deswegen ein fremdes Kind verletzt würde? Wenn der Hund schon deswegen abgegeben wurde (liegt ja nahe....): wie wird der sich erst auf Dauer verhalten bei nem 80jährigen Paar, das ihn nicht auszulasten in der Lage ist, und auch nicht mehr weit läuft, bei dem der Halter selbst auch noch der Meinung ist, der Hund verhielte sich richtig? Wie lange wird es dauern, bis er auf Herrchen/Frauchen auch losgeht ("MEIN Grundstück!")? All das würde ich Deine Mutter mal fragen.
Wenn die Vorbesitzerin Physiotherapeutin ist (hoffe, ich hab das richtig im Hinterkopf von der ersten Seite her), dann hat die doch bestimmt ne Praxis (Telefonbuch laß grüßen), wo man sich mal nen Termin geben lassen kann? Oder ist über nen Berufsverband, bei dem sie Mitglied ist, auffindbar (unter Vorwand der Weiterbehandlung nach der neuen Adresse fragen)? Hat sie keine Website, da müßte doch die Adresse einer neuen Praxis u.U. drinstehen? Oder zumindest, wenn die mit dem Hund im Reitstall war, den Stall rausfinden, und die Mit-Reiter befragen, wie dieser Hund sich so verhalten hat immer. Vor Ort beim Ordnungsamt anfragen, ob der Hund dort auffällig geworden war und evtl. sogar Maulkorbzwang erhalten hatte. Nachbarn von ihr befragen (wenn sie selbst nicht mehr auffindbar ist) - irgendwo sind doch sicher ihre Daten vorhanden, und wenns im Impfpaß steht, oder über TASSO? Bei nach so kurzer Zeit schon auftretenden massiven Baustellen würde ich mich schon versichern wollen, was da früher vorgefallen ist, und auf was ich mich ansonsten evtl. noch vorbereiten und gefaßt machen muß, denn das ist u.U. nicht die einzige Baustelle des Hundes....
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Ist so ein Australian Sheperd überhaupt für so ein älteres Ehepaar, Mitte 75 Jahre, einer kann keine 100m mehr flüssig laufen, die Oma vielleicht noch 1km bevor auch sie Probleme bekommt überhaupt ein geeigneter Hund, mehr als Garten (600qm) und Hund rein ins Auto und irgendwo frei lassen und hoffen daß er wieder kommt, überhaupt das richtige. Ich bin vom Kind abgesehen, was uns natürlich am meisten beschäfitgt auch der Meinung, für den Hund ist das ebenso Bockmist, der durfte bis er aus rätselhaften Gründen abgegeben wurde jeden Tag stundenlang mit Pferden rennen und jetzt lebt er bei zwei recht immobilen Ahnungslosen?
Gute Frage - in meinen Augen der Supergau für den Hund und künftige Beteiligte...... Wobei es mir net mal m stundenlanges Rennen geht (das pusht so ne Hunde ja auch ganz schön auf, sodaß sie dann oft gar nimmer zur Ruhe kommen!), sondern eher darum, daß er NULL ausgelastet wird und sich eben dann das Wachen und Vertreiben von Passanten, Fremden etc. angewöhnt bzw. verstärkt zeigen wird (der braucht nunmal ne Aufgabe), und dies auch noch von dem Halter unterstützt wird...... Der gehört dort umgehend rausgenommen meiner Meinung nach, das hast Du schon richtig erkannt.... Wer denen den vermittelt hat, muß ganz schön verzweifelt gewesen sein, den Kerle endlich loszuwerden - da klingeln doch normalerweise die Alarmglocken gleich doppelt und dreifach, oder..... Auch das Abtauchen der Person spricht ja schon Bände.... Jeder, der nen Hund echt nur umständehalber abgeben muß (persönliche Gründe) will doch später mal wissen, wie´s dem Hund ergeht, und erkundigt sich mal nach ihm.
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Hallo,
ich habe jetzt nur den Eingangspost gelesen... Was ich mich frage, ist, wieso der Hund dreimal (!!!) die Gelegenheit bekommt euren Sohn zu attackieren???
Ich kenne Australian Shepherds nicht gerade als die kinderfreundlichsten Hunde. Der Hütehund in ihm wird sein Übriges zu dieser Situation beigetragen haben.
Ich würde die Oma nicht mehr besuchen. Sollen sie zu euch kommen. Ohne Hund.Grüße,
Rafaela -
Also, wenn der Hund erst max. 4mal in der HuSchu war - ich weiß ja net, ob die Trainerin sich da ein anständiges Bild machen kann, immerhin ist ja immer die ganze Gruppe anwesend. Oder haben die ihn mal in seinem ganzen Verhalten getestet? Und dem Hund "eine zu scheuern", ist sicherlich nicht die Methode, mit der der Hund lernt, daß Kinder was Tolles sind *ggg
Ich habe das nochmal recherchiert, der Hund war schon etwas über 3 Wochen da bevor mein kleiner also Omas Enkel ihn "kennenlernen" durfte (Urlaub vergessen hinzuzurechnen als wir nicht zuhause waren) der Hund war bislang 2 mal wöchentlich in der Hundeschule bei einer sehr erfahrenen Trainerin, ich habe bewußt hier prinzipiell auf Namen verzichtet, diese Hundetrainerin ist auch mit einigen Auszeichnungen, Papiere usw im Internet, seit vielen Jahren auch in einem recht großen Hundeverein aktiv auch sehr erfolgreich, ich halte sie für sehr kompetent. Sie hatte den Australian Sheperd jetzt min. 7 mal in ihrer Hundeschule. Ich meine da kann sie sich schon ein gutes Bild von dem Tier machen, zumal mit ihrer Erfahrung. Sie meinte so sinngemäß der Hund reagiert nicht auf niedrige Reize und setzt sich mühelos durch und läßt nicht nach, die Gefahr ist wenn man zu weich mit dem Hund umgeht, das respektiert er dann nicht.
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Hallo,
ich habe jetzt nur den Eingangspost gelesen... Was ich mich frage, ist, wieso der Hund dreimal (!!!) die Gelegenheit bekommt euren Sohn zu attackieren???
Ich kenne Australian Shepherds nicht gerade als die kinderfreundlichsten Hunde. Der Hütehund in ihm wird sein Übriges zu dieser Situation beigetragen haben.
Ich würde die Oma nicht mehr besuchen. Sollen sie zu euch kommen. Ohne Hund.Grüße,
Rafaela
Vielleicht Unerfahrenheit, wir dachten jedesmal das war nur eine anfängliche Unsicherheit und ich wollte mir in dem Moment total überrascht noch nicht eingestehen, daß das mit diesem "neuen Familienmitglied" gar keinen Sinn macht. Jeztzt im Nachhinein sehe ich es auch so, das war ein Fehler und gefährlich und bin froh dass nichts schlimmes passiert ist. -
Sie hatte den Australian Sheperd jetzt min. 7 mal in ihrer Hundeschule. Ich meine da kann sie sich schon ein gutes Bild von dem Tier machen, zumal mit ihrer Erfahrung. Sie meinte so sinngemäß der Hund reagiert nicht auf niedrige Reize und setzt sich mühelos durch und läßt nicht nach, die Gefahr ist wenn man zu weich mit dem Hund umgeht, das respektiert er dann nicht.
Sorry, aber das ist Käse. Ein Hund verhält sich auf einem Hundeplatz ganz anders als Zuhause. Und Hellsehen kann die auch nicht, auch SIE muss abwarten bis der Hund richtig "angekommen" ist, erst dann wird sich alles zeigen.
Und den Quatsch mit dem "nicht zu weich" umgehen... ein Aussie lässt sich nicht mies behandeln. Andere Hunde auch nicht, aber bei einem solchen Typ Hund ist die Gefahr sehr hoch, dass der nicht einknickt und es in sich reinfrisst, sondern es nach außen trägt. Nicht selten irgendwann gegen den eigenen Besitzer ...und manchmal sogar zu Recht, denn kein Hund muss sich misshandeln lassen.
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